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Geburt – Konfrontation versus Begegnung mit dem Leben

Warum reagieren viele Umweltsensible so allergisch auf diverse Stoffe, Menschen, Ereignisse und Gegebenheiten, die nun mal da sind, also zum Leben gehören? Ich meine hier nicht die Umweltgifte oder technischen Strahlen, die natürlich nicht ins Essen und die Atmosphäre gehören. Sondern ganz natürliche Substanzen wie Blütenpollen, Gemüse, Früchte, Tiere u.s.w.

Bei Allergien geht es thematisch um Intoleranz, Aggression, Bedrohung oder Überempfindlichkeit gegenüber den besagten Stoffen. Woher kommen solche Abwehrmechanismen, das ist doch völlig wiedersinnig, wenn ein Allergiker Lebewesen und Materialien aus seinem natürlichen Lebensraum von sich weist. Es ist ein bischen wie ein Kampf gegen die eigenen Lebensgrundlagen.

Kürzlich wurde ich während einer Vorlesung über die Forschungen des Arztes, Psychotherapeuten und Naturforschers Wilhelm Reich auf das Thema Geburt aufmerksam. In meinem Fall liegt es auf der Hand, dass meine unsanfte Geburt nicht gerade förderlich war für meinen Bezug zur Welt.

 

70973_web_R_by_Karin_pixelio.de                    Karin  / pixelio.de

 
Geburt

Mir scheint die Geburt eines Menschen sehr prägend zu sein dafür, wie er später mit der Welt in Kontakt geht. Aus Gesprächen über dieses Thema weiß ich, dass die Geburt sogar ein bestimmtes Lebensgefühl verursacht, das einen Menschen ein Leben lang begleiten kann. Z.B. kenne ich einen Menschen, der 2 Wochen überfällig war, und deswegen schließlich die Geburt mit Medikamenten eingeleitet wurde. Diese Frau hat ständig das Gefühl „zu langsam“ zu sein, sie fühlt sich ständig gehetzt und zum Handeln aufgefordert. Ein anderer Mensch wurde erst angesaugt und schließlich mit einer Geburtszange auf die Welt gebracht. Er hat ständig ein Gefühl von großen Schmerzen, und entwickelt mit zunehmendem Alter mehr und mehr Ängste gegen Spritzen. Außerdem hat er eine Erwartungshaltung entwickelt, von Anderen Schmerz physischen oder psychischen Schmerz zugefügt zu bekommen.

Ich will hier auf keinen Fall die Eltern unter Euch an den Pranger stellen. Für mich gilt, dass niemand einen anderen Menschen beurteilen sollte, in dessen Mokassins er nicht gegangen ist. Leider üben Ärzte und der ganze Medizinapparat, im Hintergrund die Pharmaindustrie, häufig Druck auf die Leute aus, durch den sie so manche zweifelhafte Behandlungen durchsetzen. Jeder muss selbst entscheiden.

Mein Beitrag in diesem Artikel besteht in der Aufarbeitung gängiger Praktiken, die in den letzten 100 Jahren in unserer Kultur üblich waren und wohl immer noch häufig sind. Dabei hat mir ein Beitrag von Prof. Dr. Bernd Senf über Wilhelm Reich sehr geholfen. Im Folgenden beziehe ich mich auf die Aspekte, auf die Senf in der Vorlesungsreihe „Grundlagen lebendiger Entfaltung – Wilhelm Reich“ eingeht.

Es ist unglaublich aber wahr, dass der medizinische Mainstream noch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts die Auffassung vertreten hat, dass Babys gar nicht zu Empfindungen fähig wären! Wir können davon ausgehen, dass in dieser Zeit geborene Menschen dann auch wie Dinge behandelt wurden.

Die elterliche Akzeptanz für grausame Mainstream-Methoden wird meines Erachtens schon beim Frauenarzt den werdenden Müttern aufgezwungen. Hier werden Instrumente aus kaltem Metall in den Vaginalbereich eingeführt, auch heutzutage, wo problemlos auf weniger unangenehmen Kunststoff zurückgegriffen werden könnte. Warum das? Warum so wenig Mitgefühl?

Geburt hat nach Zeitplan abzulaufen. Wenn irgendwas nicht passt, wird eben mit Medikamenten eingeleitet oder per Kaiserschnitt und anderen operativen Eingriffen geboren. Ein Beleg dafür: in den deutschen Geburtenstatistiken ist klar ersichtlich, dass vor Weihnachten mehr geboren wird, zu Weihnachten bis in die ersten Neujahrstage – wenn Personal gespart werden soll – ganz wenig, und nach Neujahr wieder wesentlich mehr als im Durchschnitt. Weil die Dienstpläne im Kreissaal das eben so vorsehen.

Dann die Atmosphäre. Das Baby wuchs rund 9 Monate in einem warmen und dunklen Milieu auf, von Wasser umgeben, das die Stimme, den Herzschlag und Verdauungsgeräusche der Mutter unmittelbar auf das Gehör und die Haut überträgt. Während der konventionellen Kreissaal-Geburt wird der neu sich entfaltete Sehsinn nun mit kaltem, flackernden Leuchtröhren-Licht malträtiert. Dieses Licht ist auch für manch abgebrühten Erwachsenen eine Zumutung. Für das Baby muss es purer Schmerz sein.

Nun bedeutet der Augenkontakt mit der Mutter eine ganz wesentliche Quelle für Liebe und Geborgenheit. Das liebevolle Leuchten in ihren Augen schenkt ihm die Wärme und den Kontakt, die es durch das Verlassen der Gebärmutter verloren hat. Die kalte Atmosphäre wirkt wie eine Eintrübung, ein optischer Schmerz, durch den das Baby nur noch einen Teil dieser liebevollen Energie aufnehmen kann. Durch optische Störungen entwickelt das Baby Verkrampfungen im Augen- und Kopfbereich, die, wie Reich erstmals feststellte, körperliche Grundlagen für spätere schizoide Störungen bilden.

Heftig finde ich auch die Praxis, Neugeborenen Silbernitrat in die Augen zu träufeln. Diese “Credé-Prophylaxe” ist extrem schmerzhaft, und war in Deutschland als Tripper-Prophylaxe gesetzlich seit Ende des 19. Jahrhunderts bis 1992  vorgeschrieben. Da Tripper mit der Zeit weitgehend zurückgegangen ist, besteht immer weniger Grund für diese Behandlung. Trotzdem wird sie immer noch angeboten und ich frage mich, warum eine solche Grausamkeit einfach so zur Prophylaxe den Babys angetan wird.

Solange das Kind über die Nabelschnur mit der Mutter verbunden ist, besteht kein Bedarf zu atmen. Nun bekommt der kleine Mensch nach der Geburt den berühmten Schlag auf den Po, den es mit Schreien und Weinen beantwortet. Das wird dann als Erfolg gewertet, da der Schrei ja bedeutet, dass die Lungenaktivität eingesetzt hat. Es muss nicht sein. Naturnahe Geburten zeigen, dass Kinder ihren ersten Atemzug ohne Weinen und Schreien machen. Das Kind weint hier vor Schmerz!

Wenn es für den Schlag auf den Po an einem einzelnen Bein gegriffen wird, entwickelt es direkt einen Beckenschiefstand, der zu Verformungen der Wirbelsäule und chronischen Verkrampfungen im Rücken und im Becken führt. Verkrampfung im Becken führt wiederum zu Störungen im Verdauungstrakt sowie zu sexuellen Störungen. Wie viele Menschen leiden in unserer Gesellschaft an Rückenproblemen? Wieviele Menschen sind „oversexed und underfucked“, werden bzw. sind also sexuell häufig stimuliert, leben ihre Sexualität jedoch qualitativ und / oder quantitativ unbefriedigend aus?

Dann wird die Nabelschnur gekappt, und zwar noch während der aktiven Phase. Auch das muss nicht sein. Warum dem Kind keine Zeit lassen, bis ganz von selbst die Atmung einsetzt, und zwar dann, wenn das Pulsieren der Nabelschnur aussetzt. Danach wird das Baby von der Mutter getrennt, und bekommt dadurch eine weitere Überlebensangst. Es weiß nicht, dass es zukünftig Nahrung über die Brust erhalten kann. Gesund wäre hier, dass es sofort zur Mutter gelegt wird, wo es den Weg an die Brust ganz natürlich und von selbst findet. Mittlerweile gibt es sichere Erkenntnisse, dass sich Frühchen am besten entwickeln, wenn sie sofort zur Mutter gelegt und gestillt werden.

In Punkto Stillen stellte Reich fest, dass Kinder, die nicht gestillt, oder zu aufgezwungenen Zeiten gestillt werden, eine Verkrampfung im Kieferbereich entwickeln, die zur bioenergetischen Ursache späterer Depressionen und von Süchten wird. Das Kind ist sich niemals sicher, ob es genährt wird. Es kompensiert den Mangel mit Ersatzbefriedigungen und will sich nicht aus der mütterlichen Versorgung lösen. Während der Nazizeit wurden Anleitungen herausgegeben, nach denen Babys an genau festgelegten Zeiten gestillt wurden oder ihr Fläschchen erhielten, und eine „gute Mutter“ hielt sich an diese Anweisungen.

Ich mache hier jetzt einen Schnitt. Es ist schön, dass z.B. Wassergeburten heutzutage an vielen Kliniken angeboten werden. In Punkto Sterilität, Zeitplan etc. ist immer noch vieles im argen denke ich.

Hier in Münster wurde kürzlich das einzig vorhandene Geburtshaus geschlossen, eine Einrichtung, in der sanftes Gebären praktiziert wurde. Der Grund – es wurden keine qualifizierten Hebammen gefunden, die für geringes Geld die Verantwortung und Rufbereitschaft auf sich nehmen. http://www.geburtshaus-muenster.de/ Werden nun stattdessen mehr Hausgeburten praktiziert? Ich weiß es nicht.

Ich wünsche mir, dass die Menschen sich wieder an der Natur orientieren, und die erste Begegnung eines Menschen mit dem Leben voller Achtsamkeit, Respekt und Liebe gestalten.

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Erfahrungen mit Ho’oponopono

 

Ho’oponopono ist eine Art ‚Versöhnungsprozess, lässt sich einfach erlernen und hilft, alle möglichen Konflikte zu befrieden. Ich erlebe es als große Hilfe im Alltag, eine sehr wirksame Form von Psychohygiene. Das Ergebnis eines erfolgreichen Ho’oponopono ist große Erleichterung und seelische Ausgeglichenheit, die auf Verständnis und Vergebung vergangener Verletzungen oder (eigener und anderer Leute) Schwächen beruht. Der Prozess wird in seinem Ursprungsland Hawaii von vielen Menschen, oft im Familienkreis praktiziert. Einige Therapeuten führen es mit großem Erfolg in ihrer Praxis durch, und lt. einem von mir nicht nachgeprüftem Bericht soll die Methode sogar von Gerichten als Ersatzmaßnahme anstelle von Strafe für straffällige Jugendliche anerkannt sein.

Mir begegnete Ho’oponopono erstmals vor ca. 5 Jahren. Ich probierte es in einer ganz einfachen Form, die ich später auch vorstellen werde, und war spontan begeistert. Ich beschloss, es zu verbreiten. Irgendwann verlor ich es wieder etwas aus den Augen, bis ich es vor Kurzem in einer Kleingruppe, von einer Kollegin begleitet, wieder genoss. Jetzt bin ich wieder sehr begeistert davon, insbesondere weil ich es als Gruppenmethode ganz phantastisch und tiefgreifend erlebt habe.

Ich stelle in diesem Blog grundsätzlich Methoden vor, die ich gut finde für umweltsensible Menschen. Selbstverständlich tut Ho’oponopono allen Menschen gut. Speziell wir sensiblen Menschen empfinden Konflikte oft heftiger als andere, weil wir uns allgemein nicht so gut abgrenzen können. Daraus entstehen dann Probleme mit Schuldgefühlen, und Verwicklungen, weil wir so stark die Gefühle der Anderen spüren, und uns schnell für ihr Leid verantwortlich fühlen.

Ho’oponopono hilft, emotionale Probleme aufzulösen, Konflikte freundschaftlich zu beenden, und dadurch wieder in Frieden zu kommen. Man kann es allein oder in der Gruppe praktizieren.

 

Schöne Begleitmusik …

 

Die Idee von Ho’oponopono:

Die Anwender gehen davon aus, dass alle Teile der Welt miteinander verbunden sind. Und zwar sowohl äußerlich, als auch im Inneren. Daraus folgt, dass alles was uns im Außen begegnet, eine Spiegelung unseres Inneren ist, und umgekehrt.

Wir haben im Deutschen das schöne Sprichwort „Wie wir in den Wald hinein schreien, so hallt es zurück.“ Wer sich schon etwas mit den sogenannten Geistigen Gesetzen beschäftigt hat, dem wird vielleicht schon (sinngemäß) der Satz des Hermes Trismegistos „Wie Oben so Unten, wie Innen so Außen“ begegnet sein.

Man kann nun drüber philosophieren, was zuerst da war, unsere Gefühle, Gedanken, Haltungen, Empfindungen, Glaubenssätze, Wünsche, Ziele, oder die greifbaren Strukturen und Situationen im Außen, die all das verkörpern und objektiv wahrnehmbar machen. Neue Hirnforschungen zeigen anscheinend, dass wir tatsächlich bereits ein wenig vorher mit Gefühlen reagieren, bevor das „verursachende“ Ereignis eintritt. Wen das näher interessiert, in der langen Fassung des Films „Bleep – Down the Rabbithole“ werden solche Erkenntnisse vorgestellt.

Ich glaube aber, dass die Reihenfolge für unseren Ho’oponopono-Prozess keine Rolle keine spielt. Einfach deswegen, weil heilsame Interventionen auf beiden Wegen funktionieren. Wir können Situationen im Außen verändern und erreichen damit eine Verbesserung unserer inneren Befindlichkeit und Einstellungen. Gleichwohl können wir durch Gespräche, Nachdenken, bewusstseinsveränderne Mittel (z.B. Homöopathie und Bachblüten), Meditation und Energiearbeit, unser Inneres so verändern, dass uns danach die Veränderung der äußeren Bedingungen sehr leicht fällt oder auch von ganz allein geschieht. Z.B. weil ein Mitmensch plötzlich seine Meinung uns gegenüber verändert hat. Weil z.B. jemand, dem wir verziehen haben, plötzlich weich wird und mitfühlend, oder toleranter, oder flexibler etc. Oder weil plötzlich Karriereangebote von ganz alleine kommen, nachdem wir ein Selbstwertproblem in uns gelöst haben.

Technisch läuft Ho’oponopono mehr auf der mentalen Ebene ab, wirkt sich aber auf alle anderen Ebenen aus. Es gibt traditionell verschiedene Formen, wobei meines Wissens eine Art „Familienrat“ schon sehr lange praktiziert wird. Dabei setzen sich die Familienmitglieder an einen Tisch, und es wird reihum vorgetragen, wer mit wem und worüber im Unfrieden liegt. Alle Mitglieder werden gehört und jedes vorgetragene Thema muss besprochen werden. Das läuft dann solange, bis alle Streitigkeiten bereinigt sind. Das kann auch mal mehrere Tage dauern, wenn für manche Sachverhalte Bedenkzeiten vereinbart wurden.

Das war nun schon ein Vorgriff auf die Praxis. Im nächsten Artikel stelle ich dann eine etwas andere, moderne Ausführung vor. Es gibt noch einen letzten Aspekt, der für das Verständnis dieser friedensstiftenden Praxis unverzichtbar ist:

Das Ho’oponopono wirkt umso stärker, je weitreichender das eigene Verantwortungsgefühl für Alles reicht, was uns im Außen und Innen begegnet!

Das mag zunächst hart und gemein klingen, denn warum sollte ich z.B. für meine Neurodermitis verantwortlich sein, wenn ich sie schon als Baby bekommen habe? Oder warum sollte ich verantwortlich dafür sein, dass ein Mitmensch mich anbettelt, um sich was zu Essen zu kaufen oder etwas Alkohol? Warum sollte ich für eine andere Teilnehmerin in einem Ho’oponopono-Workshop die Verantwortung für ihr vorgetragenes Problem übernehmen?

Das ist wirklich nicht ganz leicht zu beantworten, und ich glaube, es ist vor allem eine Entscheidung, die jeder Mensch für sich alleine treffen muss.

Ich sage in Punkto Eigenverantwortung folgendes:

  • Ich kann nur das zum Besseren wenden, wofür ich auch die Verantwortung trage. Wenn ich sie nicht trage, übernehmen sie andere. Dann liegt die Entscheidung, was als nächstes getan wird bei jemand Anderem. Wenn es sich dabei um meine Belange handelt, bin ich von der Person abhängig, die die Verantwortung trägt. Wer sehr häufig die Verantwortung abgibt, hat möglicherweise ein Problem mit Sucht oder Co-Abhängigkeit, bzw. mit Ohnmachtsgefühlen in einer Opferrolle.
  • Es kann in einer Gruppensituation wiederum durchaus wohltuend und heilsam sein, die Verantwortung einmal – in begrenztem Ausmaß – an andere Menschen abzugeben. Besonders für „Kontrollfreaks“, die schwer loslassen können und immer alle Fäden in der Hand halten wollen. Oder für Menschen, die sehr viel für Andere tun und sich selber vernachlässigen. Verantwortung abgeben und sich fallen lassen erfordert in der Regel Vertrauen, und kann heilsam sein für die Harmonisierung von Machtgier, Einzelkämpferdasein, Helfersyndrom und Überforderung.
  • Die Sache mit dem Verantwortung übernehmen wird von einigen hawaiianischen Therapeuten sehr erfolgreich für die Heilung von Klienten angewendet. Ebenso bei Ho’oponopono – Gruppen, bei denen jeweils alle Anderen für eine Person das Ho’oponopono durchführen. Also den Aspekt in sich heilen, der zu der Situation des Menschen geführt hätte, für den gerade praktiziert wird. Es funktioniert einfach, und das ist für mich dann schon Grund genug, diese „radikale Verantwortung“ als interessanten Weg zu sehen.

 

Also, nochmal zusammenfassend … Ho’oponopono arbeitet mit der Tatsache, dass Alle(s) irgendwie miteinander verbunden sind und erhält seine Kraft daraus, dass der Praktiker die volle Verantwortung für seine Probleme und seinen Umgang mit Situationen und Problemen anderer Menschen übernimmt, mit denen er in Kontakt kommt.

 

Soviel zum Hintergrund, im nächsten Artikel schreiten wir dann zur Praxis.

 

Drittes Chakra Teil 2 – Praktische Maßnahmen

Wenn Dir etwas „auf den Magen schlägt“ oder Dich einfach „stresst“, dann ist daran in der Regel das 3. Chakra beteiligt. Ebenso bei der überwiegenden Zahl der Ängste die Du erlebst. Die Haut besitzt die Funktion der Abgrenzung nach außen, ebenso der Darm und die Lunge, die ja beide in den Körper hineingestülpte Haut sind. Auch sie gehören hinsichtlich ihrer Abgrenzungsfunktion zum 3. Chakra. Das Immunsystem gehört dazu, denn seine Aufgabe ist wiederum, Stoffe, Bakterien und Viren gar nicht erst rein zu lassen, oder sie wieder auszuscheiden.

Nun habe ich mir eine Reihe von Strategien angeeignet, die meinem 3. Chakra gut tun. Ich stelle hier die wichtigsten mir bekannten Punkte vor, um eine Art „energetische Hausapotheke“ und Trainingsprogramm für das 3. Chakra anzulegen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Energiezentrum auch allgemein für Persönlichkeitsentwicklung steht, ist natürlich alles förderlich, was dazu beiträgt, aus Fremdbestimmung herauszuwachsen und in die selbstbestimmte Eigenverantwortung zu gehen. Dafür ist es gut, zu reflektieren, sich über die eigenen Lebensthemen zu informieren, Vorträge und Seminare zu besuchen, und ganz allgemein neugierig zu sein und dazuzulernen.

 

Lernen

Beim lernen geht es meiner Ansicht nach vor allem darum, neue Optionen für sich zu erarbeiten, wie man über Dinge denken und handeln kann. Dazu gehört auch, sich nicht einfach mit irgendwas zu beschäftigen, sondern mit den Themen, die tatsächlich im Zusammenhang mit der eigenen Lebenssituation stehen. Um hier eine Auswahl zu treffen, hilft mir die Frage: „Was kann ich in meinem Leben konkret verbessern, wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige (bzw. eine Antwort auf die Frage X erhalte)?“ Wenn die Antwort „Nichts“ heißt, beschäftige ich mich auch nicht weiter damit.

Wenn Du wie ich mit (chronischer) Erkrankung zu tun hast rate ich Dir, die Krankheit als Lernaufgabe aufzufassen. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch bei jeder Entscheidung die bestmögliche Option wählt, die ihm zur Zeit zur Verfügung steht. Die „Krankheit“ ist eine solche Option, und kein Fehler oder Defekt! Möchtest Du die Krankheit loswerden, brauchst Du weitere Optionen, wie Du noch mit Deiner Lebenssituation umgehen kannst, und die bekommst Du nur indem Du lernst. Übrigens kann diese Art von Lernen durch Meditation immens unterstützt werden! Am effektivsten lernen wir m.E. durch praktische Erfahrung und eigenes Erarbeiten von Lösungen.

 

Stress abbauen

Um effektiv lernen zu können, musst Du entspannt sein! Nur dann funktioniert das kreative Denken. Viele von uns müssen in der Hinsicht erst mal die Schulzeit loslassen, wo wir uns unter Druck jede Menge unnützen Stoff reingepaukt haben, nur um ihn kurz danach wieder zu vergessen! Das Lernen im Leben ist für Dich, das macht Spaß, bringt Dich weiter und kann Dich, wie oben schon erwähnt, zur ganzheitlichen, ursachenbezogenen und nachhaltigen Gesundung führen! Auch der Alltag, Probleme und die Beziehungen zu anderen Menschen klappen stressfrei am besten. Hier ein paar Tipps zum entstressen:

  • Spaziergänge im Wald (Grüne Pflanzen reinigen den Geist bzw. die Aura)
  • Aerober Sport (also leichter Sport, bei dem Du mehr Sauerstoff ins Blut bekommst als du durch Anstrengung verbrauchst). Walking, Leichtes Joggen, Schwimmen, Radfahren, Leichtes Fitness-Training. Am Besten in der Natur.
  • Bachblüte: Rescue Remedies … die Notfalltropfen zählen nach meinem Ermessen zu den Must Have’s in der Hausapotheke. Helfen schnell um wieder in die Mitte zu kommen nach emotionaler Belastung und Reizüberflutung. Bei chronischer Labilität kann man sie auch problemlos regelmäßig über längere Zeit einnehmen. Gibt es mittlerweile auch als Creme oder als Bonbons. Ich nehme sie lieber einmal zu oft als zuwenig.
  • Heilstein: Rauchquarz … einen Trommelstein oder auch mehrere bei akutem Stress auf den Solar Plexus (Bereich unterhalb des Brustbeins, Magengegend) auflegen, Hände nach Wunsch darüberlegen, ins Hara atmen und entspannen. Ganz toll ist auch ein Rauchquarz-Kissen, mit ca. 2 kg eingenähten Minikristallen (Bestellmöglichkeit kann ich nach Wunsch vermitteln).
  • Erdung: Sorgt für Abfluss überflüssiger Lebensenergie über die Füße, und langfristig ganz allgemein dafür, dass wir gerne auf der Erde leben und das Leben genießen. Savoir vivre!
    • Auf den Erdboden legen und alles in die Erde atmen, was du nicht mehr brauchst
    • Mit nackten Füßen durch Gras laufen
    • Heilstein: 2 Trommelsteine (oder mehr) Schwarzer Turmalin in beide Hände nehmen. Oder in die Hände nehmen und auf die vorderen Fußbereiche (Ballen bis Zehenspitzen) halten. Diese Heilsteine sind die am besten erdenden Steine die ich kenne.
    • Energiearbeit: Hände wie oben beschrieben auf die Vorderfüße auflegen.
  • Klärung des Energiesystems:
    • Abends duschen, sorgt für tieferen und ruhigeren Schlaf.
    • Schwimmen
    • Klärende Aurasprays, z.B. mit Aromaölen, oder energetisierte Sprays in den Raum oder in die Aura sprühen.
  • Energetische Reinigung: Den Körper abräuchern mit Salbei oder „Kraft der Reinigung“. Anschließend eine weitere Räucherung z.B. mit Süßgras, Sandelholz oder Weihrauch. Ggf. bei Auswahl beraten lassen.Eine solche Reinigung ist regelmäßig, z.B. einmal pro Monat sinnvoll, am besten bei Neumond.
  • Energetische Raumreinigung: Gleiche Sorten wie oben beschrieben, weitere Möglichkeiten Drachenblut oder Kampher (beide wirken sehr stark, manchmal ein wenig heftig). Alle Wände der Räume 3 mal abschreiten. Auf Wunsch Gebete, Kraftlieder oder Mantren dabei rezitieren (z.B. Om Mani Padme Hum).So eine Raumreinigung kann wahre Wunder wirken, da die Wände die ganzen Geschehnisse speichern, die in den Räumen stattgefunden haben. Stressbefreiung pur vor allem für sensible Menschen.
  • Elektrosmog – Minimierung: Auf dieses Thema gehe ich später noch ausführlich ein. Am wichtigsten ist es im Schlafzimmer, wo die Regeneration stattfinden sollte.
    • Elektrogeräte 1,5 besser 2 Meter weg vom Bett
    • Kein Metallrahmenbett, kein Wasserbett, keine Federkernmatratze,Alle geschlossenen Metallstrukturen und auch Wasser wirken als Antenne. D.h. sie konzentrieren die elektrischen Felder im Bereich des Betts. Dabei entsteht das, was ich gerne als „elektromagnetischen Brathähncheneffekt“ bezeichne. Sprich der Mensch der hier liegt, wird bearbeitet wie Essen in der Mikrowelle.
    • Nicht neben stromdurchflossenen Leitungen schlafen (ggf. abklemmen lassen, oder Nachts Sicherung raus, oder über Netzfreischalter den Strom über Nacht komplett abschalten im Schlafzimmer)
    • Für Hochsensible empfehle ich weitere explizite Entstörungsmaßnahmen gegen hochfrequente (Handy, Funk, WLan) und niederfrequente (Hausstrom, Hochspannungsleitungen) Felder.

 

Unterstützung der Funktionen des 3. Chakras

  • Heilsteine: Neben den o.g. ausleitenden Kristallen Schwarzer Turmalin (Schörl) und Rauchquarz kenne ich 4 weitere Kristalle, mit denen sich ein wirkungsvolles Heilstein-Basis-Set für das 3. Chakra zusammenstellen lässt. Selbstverständlich können daneben noch viele weitere Heilsteine genutzt werden.
    • Lepidolith: Beruhigt die Nerven und hilft nach Reizüberflutung und emotionaler Überlastung schnell, die anstehenden Aufgaben auf die Reihe zu bekommen.
    • Citrin: Fördert das Denken, den Verstand, fördert die Verarbeitung von Eindrücken und schwieriger Erfahrungen … bringt gute Laune, regt zu kreativen Problemlösungen an. Fördert die Verdauung.Beim Kauf darauf achten, dass echter Citrin gewählt wird und nicht „Citrin gebrannt“ (hierbei handelt es sich um erhitzten Amethyst).
    • Aragonit: Stärkt die Nerven. Sollte langfristig angewendet werden, sehr gut als Kristallessenz und Chakraöl. Kristall für die nachhaltige, ausgeprägte Entwicklung des 3. Chakras. Fördert Konzentration, beruhigt Nervosität, stabilisiert schnelle Entwicklungsprozesse, bei Überforderung oder zunehmender Interesselosigkeit aufgrund nervlicher Überlastung und Reizüberflutung. Fördert Verdauung auf allen Ebenen.
    • Bergkristall: Kann generell als neutraler Lichtbringer eingesetzt werden. Kräftigend, stabilisierend und klärend. Sehr guter Heilstein bei allen Hauterkrankungen. Bergkristall ist der neutralste und umfassendste aller Heilsteine, und kann somit für alle Einsatzbereiche als Allroundstein eingesetzt werden. Sehr gut zur Kraftverstärkung aller anderer Heilsteine.
  • Bachblüten: Walnut … kann als Standardblüte für das 3. Chakra betrachtet werden. Stärkt die Immabwehr, Krisen, Beeinflussbarkeit, Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, grundlegende Veränderungen der Lebensumstände.Selbstverständlich können neben Walnut und Rescue Remedies auch weitere Bachblüten in Frage kommen. Sie sollten dann individuell nach den bekannten Methoden bzw. auf Verordnung des Heilpraktikers gewählt werden.
  • Hochwertiges Wasser: Die menschlichen Nerven bestehen zu 90%, der ganze Körper aus 55 – 80% (je nach Lebensalter) aus Wasser.Es gibt diverse Gründe, warum die Zufuhr von hochwertigem Wasser so wichtig ist für die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Psyche und intellektuellen Fähigkeiten. Bezogen auf das 3. Chakra sehe ich es so, dass es emotional enorm stabilisierend wirkt, die Abgrenzungsfähigkeit und klares sachliches Denken, sowie die Versorgung aller Körperzellen mit Vitalstoffen unterstützt.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit einer täglichen Portion von 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Manche balancierte Kräuterteemischungen kann man dazu zählen, aber keine spezifischen Tees, kein Schwarztee, Grüntee, Yogitee, Früchtetee, keine Fruchtsäfte, keine Limonade, kein Kaffee, keine Alkoholika, kein kohlesäure-versetztes Mineralwasser.

    Unter hochwertigem Wasser verstehe ich Wasser aus adhesischen Quellen, wie es in Bioläden verkauft wird. Leitungswasser muss 1. energetisiert und 2. gefiltert werden (m.E. liegt die Wichtigkeit in der angegebenen Reihenfolge).

    Die einfachste Energetisierung kann mit je einem Trommelstein Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz erreicht werden, die ca. 20 Minuten in das Wasser gelegt werden.

    Bei Filtern gibt es Umkehr-Osmosesysteme sowie Aktivkohlefilter. Ich bevorzuge letzteres, weil dabei die Mineralien im Leitungswasser erhalten bleiben, und das Wasser somit einen gewissen Nährwert und lokale Eigenständigkeit behält.

    Sowohl bei der Schadstoffausleitung wie bei der Energetisierung gibt es eine Reihe weiterer Systeme, auf die ich in weiteren Beiträgen eingehen werde. Bei Fragen und Erfahrungen freue ich mich über Kontakt.

  • Positive Lust-Frust – Bilanz:

Last but not least: Eines der wirksamsten vorbeugenden Mittel zur Stärkung des 3. Chakras ist ganz einfach Lebensfreude … Lachen, regelmäßige Sinnlichkeit, qualitativ hochwertig und zeitlich angemessen praktizierte Sexualität. All das sollte soweit gepflegt werden, dass Lustgefühle zum selbstverständlichen täglichen Gefühlsrepertoire zählen. Es kann z.B. Wunder wirken für die Nerven, die Geborgenheit, gesunde Leistungsbereitschaft, die Genussfähigkeit, Empfindung von Freiheit und Selbstbestimmtheit, und die Liebesmotivation in allen Lebensbereichen.

 

Hier mache ich jetzt den Schnitt und denke, dass eine ganze Menge brauchbarer Maßnahmen zusammengekommen sind. Zum Abschluß noch ein Gedanke, der mir gerade noch eingefallen ist. Viele sensible Menschen neigen dazu, den vielen Reizen, und häufig schnell wechselnden Einflüssen unserer Welt zu entfliehen. Kein Wunder, denn es bedeutet oft sehr viel Stress, vor allem natürlich für Allergiker, Neurodermitiker und andere Umweltsensible. Durch den Rückzug und das Bedürfnis sich zu schützen, kommt es manchmal zu regelrechter Abschottung.

Ich hatte auch mal so eine Phase und kann sagen, dass es keine Lösung auf Dauer ist, sich abzuschotten. Denn dadurch nimmt die Empfindlichkeit nur immer weiter zu. Ähnliches gilt nach meinem Geschmack für den Versuch, die Umgebung weitgehend allergenfrei zu machen. Das klappt nicht oder nicht genug bei Multiallergikern, bzw. der Aufwand steht in keinem gesunden Verhältnis zum entlastenden Elffekt. Deshalb denke ich, sollte sich jeder Betroffene einen Weg suchen, die Toleranz und Widerstandsfähigkeit für Außeneinflüsse aller Art zu stärken, indem das eigene Ich und die eigenen Bedürfnisse, sowie die eigenen Wünsche, Visionen und Ziele gesehen und behauptet werden. Je mehr ich das tue, desto freundlicher kommt mir die Welt entgegen, und das wirkt sich auf Dauer auch auf das Immunsystem aus.

 


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