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Du machst Dein Ding – egal was die Andern labern!

Hurrah !!!!

Dies ist mein 100. Artikel in meinem Blog Unter Deine Haut Smiley mit geöffnetem Mund

 

Während ich mir jetzt mal freudestrahlend auf die Schultern klopfe und meinem Durchhaltevermögen huldige, hab ich auch Lust, die „100“ mit einem besonderen Thema zu zelebrieren.

Ich bin gerade in Neubeginn – Stimmung, und die Göttin der Inspiration schickte mir gestern Herrn Dan Mor, Heilpraktiker und Schamane aus Hannover, ans Telefon. Der mir eine besondere Frage stellte, die mir für diesen besonderen Beitrag sehr gut gefällt.

…. dieser liebe + fähige Mensch hat mir mehrmals dringend geraten, diesen Blog zu starten … er lieferte auch den maßgeblichen Impuls zur Namensgebung … und er hat mir auch sonst viel guten Zuspruch, moralische Unterstützung und na ja, auch mal ein paar Einläufe, und noch einiges mehr auf den Weg gegeben! Danke Dan, wie schön dass es Dich gibt!!!

… also Dan hat mir diese Woche die Frage gestellt „Was ist denn das Allerbeste + Wichtigste, das Du den Menschen gibst mit Deiner Arbeit?“

Hier also meine 5 Cent Lebensweisheit, für deren Umsetzung ich Dir, liebeR LeserIn, gerne jede Unterstützung zukommen lasse, zu der ich in der Lage bin!

ZAUBERE DIR DEINEN WEG FREI – EGAL WAS DIE ANDEREN LABERN!!!

Das ist das, was ich tue. Ich lebe seit Anfang 2010 beruflich meinen Traum vom Leben – in meinem Rhythmus, weg von der getakteten Tretmühle meines früheren Arbeitslebens! Mit der Arbeit die ich liebe, in einer wesentlich gesünderen und wohltuenderen Umgebung! Und helfe Menschen dabei, mit ihrer einmaligen Art ebenfalls glücklich und gesund zu werden.

Für viele Leute existiert das, was mir am meisten weiterhilft, gar nicht im richtigen Leben. Es geht hier teilweise um uraltes Wissen der Schamanen. Um Mystik, Geistheilung, Magie, Liebe zur Natur, zu Mutter Erde und Vater Himmel, um spirituelle Kriegerkraft die für das Leben kämpft. Und um zukunftsweisende Methoden und quantenmechanische Konzepte, die unserer Zeit offensichtlich etwas voraus sind.

Wie z.B. Rainbow Feng Shui, das mein wundervoller Lehrer Walter Lübeck begründet, und ich mit meinem Wissen weiterentwickelt habe. Das auf unkomplizierte Art das Leben sehr vieler umweltsensibler Menschen tagtäglich erleichtert. Auch durch extrem wirtschaftliche Radionik-Tools, mit denen u.a. die nervenreizende Wirkung von W-Lan, Handy- und sonstigem Elektrosmog, Umgebungsstress, Erdstrahlen und anderes neutralisiert.

Ja, es fühlt sich erst einmal komisch an, wenn Du Deinen Mitmenschen von tollen Erfahrungen mit den oben genannten Dingen erzählst. Und sie Dich oftmals nur seltsam ahnungslos anschauen, vielleicht ihre Toleranz auspacken, oder auch nicht …

Letztlich ist doch jeder Mensch, der wirklich zu seinem individuellen Wesen steht, ein bischen verrückt oder zumindest ein wenig „anders als die Anderen“. Na und? Wieviele Menschen leben ihren Trott, ohne viel darüber nachzudenken, und tun einfach was ihnen aufgetragen wird? Die meisten Mitbürger essen und trinken viel vergiftete Nahrung, und lassen sich kritiklos mit heftigen Medikamenten vollpumpen, die ihren Körper an anderer Stelle schwächen und abhängig machen!

 

 

Egal wohin Deine Interessen gehen, Du wirst auf jeden Fall anecken in unserer Gesellschaft, wenn Du Dich nicht mehr so stark anpasst! Nur Mut, kann ich da nur sagen, ecke ruhig an, denn Du bist der- und diejenige, die sich für gesunde Weiterentwicklung entscheidet! Du bist Deine eigene Freundin und Dein Freund, für echte Heilung und ein selbstbestimmtes Leben! Diejenigen Leute, die das nicht verstehen, haben sich bislang für den normalen, fremdbestimmten, ungesunden Weg entschieden. Ist nicht mehr meins, ich habe lange genug gelitten, und will jetzt lieber gesund, und glücklich, und in der Fülle leben!

Ich glaube, dass ein Mensch nur dann tiefgreifende Heilung und Erfüllung erfährt, wenn er zum Lebenskünstler wird. Das ist für mich die Kunst, sich selbst, seine Beziehungen, seinen Körper, seine Bedürfnisse und Träume, seine Fähigkeiten und Schwächen, realistisch wahrzunehmen und als das zu akzeptieren was sie sind. Und mit dieser Wahrnehmung das Leben ständig so zu nehmen wie es kommt, und versuchen, zu verbessern was heute möglich ist. Nicht mehr in die Opferrolle fallen, sondern sein Geschick in die Hand nehmen!

Ich habe erfahren, dass es meine eigene Befähigung ist, aus meiner Neurodermitis einen Lehrer zu machen, statt bloßes Leiden oder Krankheit. Strenger, blöder Lehrer manchmal, ja, aber er hat mich gelehrt, wie ich langfristig immer heiler werde. Langsam aber stetig. Ich nenne das auch gerne die „kosmische Verjüngungskur“, weil ich an den Senioren in meiner Heiler-Community sehe, dass sie immer jünger aussehen. Das ist toll! Wie schön dass eine ehemals normale Frau gegen 70 neuerdings sexy Blusen trägt, und sinnliche Paarmassagen in Seminaren lehrt … einfach wunderbar!

Und diese Selbstheilung kannst Du auch, weil jedes Lebewesen Natur ist, und die Natur heilt sich nun mal von allein!

Ja das ist wundervoll. Ich liebe dieses Leben mit seinen Geschenken, und deshalb will ich es genauso haben, wie ich es bekommen habe von der Natur! Ich danke ihr dafür!

 

Und nun stoße ich virtuell mit Dir an, auf den 100. Artikel, und Danke Dir, dass Du meine Gedanken bis hierher gelesen hast Martiniglas

 

Bitte empfiehl meinen Blog weiter, ich weiß dass er für viele Menschen auf der Suche nach alternativen Wegen, wertvolle Hinweise enthält!

Ausführliche Infos zu den erwähnten lebens-erleichternden Dingen gebe ich jederzeit gerne weiter. Nutze die Kommentar-Funktion oder schreibe eine E-Mail an maracuna[at]gmx.de.

Wenn Du empathische professionelle Hilfe suchst, informiere Dich über meine Einzelberatungen, Heilbehandlungen, Hypnosecoachings und Seminare unter www.rainbowreiki-muenster.de

 

 

 

 

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Gutes, gesundes Wasser

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… Grundnahrungsmittel Nummer 1

Ich habe in früheren Blogbeiträgen schon öfter auf die Bedeutung von Trinkwasser für die gesunde Ernährung hingewiesen. In diesem Beitrag gehe ich nun ausführlicher auf dieses wichtige Thema ein, wieder einmal ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Beim Thema Wasser lohnt sich etwas Recherche. Die Bücher von Masaru Emoto mit Wasserkristall-Fotografien sind ein Leckerbissen für das Auge und das Bewusstsein. Interessante Beiträge lieferten u.a. Viktor Schauberger, Johann Grander, Friedrich Hacheney, Wilhelm Reich, Michael Ginger, Patrick Flanagan.

Heute erlebt die Beobachtung von Viktor Schauberger in Teilaspekten einen Einstieg in die akademische Forschung. Auch aus der Not heraus, die durch begradigte Flussläufe und Kanäle, die zu immer verheerenderen Überschwemmungen führen, immer wieder auftritt, also viel viel Geld kostet und Existenzen bedroht.

Dass Wasser bei weitem nicht gleich Wasser merkst Du schnell, wenn Du verschiedene Wässer kostest und Leitungswasser, das auf verschiedene Weisen aufbereitet wurde. Die Preisunterschiede von handelsüblichen Trinkwässern sind in Anbetracht der Qualitätsunterschiede durchaus berechtigt.

 

Danke© Masaru Emoto: Wasserkristall, der sich durch das Wort “Danke” gebildet hat

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Wodurch zeichnet sich hochwertiges Trinkwasser aus?

Soweit ich es verstehe, sind die folgenden chemischen Qualitätsmerkmale entscheidend:

  • Chemische Sauberkeit, also frei von Schadstoffen aller Art. Das wird erreicht, wenn wir das Wasser durch Filterung reinigen.
  • Vorteilhafte mineralische Zusammensetzung. Viele handelsübliche Mineralwässer enthalten Mineralien wie z.B. Natrium in zu hohen Dosen. Manche Heilwässer sind gut für Heilzwecke, sollten dann in passender Menge getrunken werden, taugen aber nicht als Nahrungsmittel (da die gesunde Dosis Mineralien bei weitem überschritten wird).
  • Die Zusätze CO2 (Kohlensäure) und Ozon (bei Quellwässern wie Evian, Volvic etc.) sind ernährungsmäßig ungesund, weil sie die Übersäuerung des Körpers vorantreiben. Sie werden zur Konservierung eingesetzt, zu Lagerzwecken und letzlich um altes, abgestandenes Trinkwasser verkaufen zu können. Wie ein solches Wasser wirklich schmeckt merkst Du, wenn Du das Wasser stehen und den Sprudel entweichen lässt.

Die physikalisch – energetischen Qualitätsmerkmale entscheiden über die Bioverfügbarkeit der im Trinkwasser enthaltenen Nährstoffe. Also darüber, ob z.B. Vitamine und Mineralien in den Körperzellen ankommen, durch winzige Kapillare und mikroskopische Poren in den Zellwänden. Und sie entscheiden über die Qualität der Informationsübermittlung im Gehirn und Nervensystem.

An dieser Stelle 2 Zahlen: Der menschliche Körper besteht (altersbedingt abnehmend) zu ca. 60-75% aus Wasser, Gehirn und Nerven zu 90%.

Gesundes Wasser enthält viel Lebensenergie, also Kraft. Es kann Informationen speichern, die zur Selbstheilung und Kräftigung von Körper, Geist und Seele beitragen (nach dem homöopathischen Prinzip).

Viel Lebensenergie enthält das Wasser, wenn die Wassermoleküle nur sehr kleine sogenannte „Cluster“ bildet, also nur wenige Moleküle aneinanderhaften. Das aneinanderhaften der Moleküle ist eine der besonderen Eigenschaften, die Wasser aufweist gegenüber anderen Flüssigkeiten.

Diese Energetisierung geschieht im großen Wasserkreislauf der Natur durch ….. Verdunstung, Abregnung, Versickerung, unterirdische Verwirbelung, Aufsteigen an die Oberfläche durch Kapillarkraft ….. (also natürlich und ohne Pumpe) und weitere Verwirbelung in den Bächen und Flüssen (hier wird nur verwirbelt, wenn sie ihre natürliche Form beibehalten haben und nicht begradigt und in künstliche Betten gelegt wurden).

Deshalb ist Wasser aus artesischen Quellen (bei denen das Wasser aus der Tiefe nach oben strömt, nur durch Kapillarkraft) ideal, weil es über viel Lebensenergie verfügt. Solche Wässer werden u.a. in Bioläden angeboten. Im besten Fall kann ein Wasser aus der Region gewählt werden, so bekommt der Körper im Wasser gelöste geologische Informationen, die ihm helfen, mit den Verhältnissen vor Ort gesund und kräftig zu bleiben.

Der große Wasserkreislauf dauert teilweise viele Jahre oder sogar Jahrzehnte (durch ganz langsame Versickerung, Reisen durch unterirdische Bachläufe). In dieser Zeit wird das Wasser physikalisch – energetisch „aufbereitet“. Die dabei auftretenden Prozesse „Levitation“ (Verdunstung) und „Verwirbelung“ werden auch bei Energetisierungsverfahren für Leitungswasser genutzt.

 

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© 2013 Andreas Gerner … Wasserfall in Polen

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Wodurch wird das Wasser energetisch entwertet?

Große, unförmige Cluster beeinträchtigen die Bioverfügbarkeit des Wassers und in ihm gelöste Stoffe, bzw. auch die Löslichkeit mancher Stoffe darin. Sie entstehen durch…

  • geradelinige Leitungsführung (Kanäle, begradigte Flüsse, konventionelle Wasserleitungen)
  • Druck (Pumpen)
  • Elektromagnetische Strahlung (Lärm, Infra- und Ultraschall, Elektrizität, Funk, Mikrowellen, Radioaktivität)

Deshalb ist konventionelles handelsübliches Trinkwasser aus der Leitung oder dem Handel, energetisch verwüstet bis tot! Die Ausnahme bilden die genannten adhesischen Quellwässer aus dem Bioladen oder eben direkt an der Quelle gezapft.

Unter diesem Aspekt erscheint auch die Schädlichkeit elektromagnetischer Strahlen noch plausibler, denn sie verändert die Wasserstruktur im Körper.

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Trinkwasser – Aufbereitung

Wie kann ich Leitungswasser preisgünstig aufwerten, um eine gute Trinkwasserqualität jederzeit zur Verfügung zu haben?

Ich arbeite mit 2 Stufen der Aufbereitung:

  • Stufe 1. Filterung… zur Reduzierung der Schadstoffe. Ich verwende einen Aktiv-Kohle-Filter, der zwar noch winzige Spuren von Schadstoffen übrig lässt, dabei verbleiben jedoch die Mineralien im Wasser.Manche Leute bevorzugen sogenannte „Umkehr-Osmose“ – Systeme, die restlos alles rausfiltern was einmal darin gelöst war. Dieses Wasser ist dann zwar vom Schadstoffaspekt zweifelsfrei unbedenklich, verliert aber chemisch jeden lokalen Charakter, und eben auch den nährenden Aspekt aus den Mineralien.Die Entscheidung über das richtige System muss jeder für sich fällen.
  • Stufe 2. Energetisierung… dabei werden die Wassercluster verkleinert und die Bildung wertvoller Informationsmuster (per Foto als Wasserkristalle sichtbar) veranlasst. Das Wasser wird dadurch weicher und schmeckt oft etwas süßlich. Durch Informierung können durchaus deutlich verschiedene Geschmacksqualiäten entstehen.Desweiteren kommt es zur Bildung sogenannter „Nullpunktfelder“, die einen Zustrom kosmischer Lebensenergie beinhalten.Möglichkeiten der Energetisierung sind z.B.:
    • Verwirbler (Aufsatz auf den Wasserhahn)
    • Levitationsbehälter („levitiertes Wasser“)
    • Kristalle (als Standard Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz), mindestens 20 Minuten in der Karaffe wirken lassen. Wegen Splittergefahr lieber gereinigte Trommelsteine nehmen.
    • Stationäres Lebensenergie-Feld, z.B. eine fachgerechte „Reiki-Dusche“. Oder einen größeren Vorrat behandeln, z.B. durch Handauflegen oder Fernkontakt.
    • Orgon Akkumulator
    • Radionik-Tools oder sonstige Vorrichtungen zur Informationsübertragung (z.B. das m.E. ziemlich teure aber wirksame Grander-System)

Ich verwende dafür ein Radionik-Tool aus dem System „Goddess Radionic“ von Walter Lübeck. Dieses Tool arbeitet synergetisch mit weiteren Entstörungstools für den Einsatz im Wohnraum und am Körper zusammen.

Eine gewisse Investition stellen die hochwertigen Systeme schon dar. Da die meisten der genannten Systeme zwar wirksam sind, aber doch recht unterschiedlich arbeiten, empfehle ich eine eingehende Informierung und Beratung. Meine Investition hat sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert, muss schon lange keine Wasserkisten mehr schleppenSmiley

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Nun noch ein paar Wasser-Ernährungstipps …

Wieviel Wasser braucht der Mensch als Nahrungsmittel?

Ich bin mit der These ausgebildet worden und auch gut damit gefahren, dass 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht eine gute ausreichende Menge ist, um gesünder zu werden und auch intensivere naturheilkundliche Behandlungen, die mit Entgiftungsprozessen einhergehen, zu unterstützen. Bei intensiver Sonneneinwirkung oder viel Bewegung in der Hitze kann der Bedarf auf 50 ml steigen.

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Zählen Kaffee, Tee, Limonade, Fruchtsaft, Bier und Wein auch zur benötigten Wassermenge?

Nein … all die genannten Nahrungs- und Genußmittel zählen nicht dazu. Eine Ausnahme bilden balancierte Kräutertees, die nach TCM- oder Ayurveda-Richtlinien als Nahrungsmittel gemischt werden. Tees zählen zu den  Heilmitteln, und sollten wohldosiert genossen werden. Kräuterzusätze, ein wenig Fruchtsaft, etwas hochwertiges Aromaöl oder auch Stevia in geringen Mengen ist OK, um etwas Geschmack einzubringen.

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Gibt es eine obere Grenze des Wasserkonsums?

Wasser regt die Nierenaktivität an, die Schadstoffe über den Urin ausscheiden. Wenn zuviel Wasser getrunken wird, können die Nieren übererregt werden. Deshalb sollte nicht mehr als ca. 0,4 l Wasser pro Stunde getrunken werden.

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Woran kann ich erkennen, dass mein Körper (mehr) Wasser braucht?

  • Der Urin sollte wässrig aussehen, aber nicht gänzlich farblos.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Müdigkeit können bei Dehydrierung (Unterwässerung des Körpers) auftreten.
  • Häufiges Hungergefühl bzw. Heißhunger kann als Kompensation von Wassermangel auftreten

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Welche Auswirkungen hat ein langfristig zu geringer Wassergenuss?

  • Das spirituelle Element Wasser steht für Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeiten, Lust, Sinnlichkeit, Spaß haben, Kind sein, wichtige Aspekte von Mütterlichkeit, Aufnahmefähigkeit, Gefühlstiefe, emotionale Kraft. Wenn diese Eigenschaften gestört oder eingeschränkt sind, kann ausreichend hochwertiges Wasser bereits viel Gutes bewirken.
  • Naturheilkundliche Behandlungen schlagen nicht oder nur schwach oder sehr langsam an.
  • Der Körper kann schlechter entgiften. Dadurch kann z.B. die Darmflora nachhaltig geschädigt werden (z.B. nach Antibiotika-Konsum)
  • Es können ähnliche Symptome auftreten wie bei Verdurstenden. Beeinträchtigung der Funktionen von Hirn und Nerven, die zu 90% aus Wasser bestehen.
  • Bei chronischer Dehydrierung können auch chronische Symptome entstehen.
  • Körperlicher und geistiger Leistungsabfall
  • Emotionale Stabilität geht verloren
  • Schädigung des 3. Chakras
  • Beeinträchtigung des Immunsystems aufgrund der mangelnden Entgiftung
  • Intensivierung der Auswirkungen von Neurodermitis und Allergien … der Körper wird noch mehr geschwächt, wird noch empfindlicher, neigt stärker zu Unruhe, Juckreiz und allergischen Reaktionen.

Die Liste lässt sich sicher noch weit fortsetzen.

Prost und gute Gesundheit Zwinkerndes Smiley

 

Jede Menge Heilung – Evolution meiner Gesundung Teil 15

Mein neues Leben als Existenzgründer eröffnete mir viel Freiraum für meine Persönlichkeitsentwicklung. Ich hatte Zeit und war die ersten 9 Monate durch den Gründerzuschuss abgesichert. Dadurch konnte ich mich – neben dem Aufbau meines Einzelunternehmens – wieder mehr meinem Liebesleben widmen. Nachdem ich mich die vergangenen 2 Jahre vorwiegend im Bereich Selbstbehauptung, Erfolg und Karriere weiterentwickelt hatte, war mir der Schwenk auf den Fokus Gemeinschaft, Partnerschaft und Sexualität,  willkommen. Zu der Zeit bot Walter Lübeck eine Reihe von schamanischen Trance-Seminaren an. Wir Teilnehmer wurden in mehreren Durchgängen in schamanische Trancezustände geführt und setzten dabei mehrmonatige ganzheitliche Heilungsprozesse in sehr tiefen Schichten der Persönlichkeit in Gang.

Ich belegte in dieser Reihe noch vor meiner offiziellen Existenzgründung das Seminar „Entgiftung der Sexualität“ und einige Monate später „Entgiftung des Herzens“. Der Heilungsprozess des ersten Themas Sexualität verlief angenehm und ruhig. Bei der Herzheilung ging dann schlicht die Post ab bei mir. Es kamen viele alte Verletzungen hoch, und ich setzte mich intensiv mit meinen vergangenen Erfahrungen von Gewalt und Respektlosigkeit auseinander. Ich erfuhr zum ersten Mal in meinem Leben intensive Angstgefühle vor Berührung, Klammern an eine Partnerin und Eifersucht. Hatte ich vorher nie gespürt, und ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt vom Kopf her längst weit weg entwickelt von besitzergreifender Liebe.

Die erste Zeit meiner Selbständigkeit verbrachte ich in einer, von meiner Seite viel zu früh als verbindlich verstandenen, Beziehung. Durch diese Frau wurden die genannten Themen so stark angetriggert, dass ich mehrmals in nie erfahrenen Gefühlsstürmen versackte. In der Loslösungsphase hatte ich dann auch akut extremen Liebeskummer. So fertig war ich bislang noch nie gewesen wegen einer Liebhaberin. Kurz und gut – diese Phase war wichtig und wohl unvermeidlich. Denn in ihr bildete sich mit der Zeit echtes Vertrauen in andere Menschen, in mich selbst und in meinen Weg. Ich hatte bestimmten Ängsten ins Auge gesehen und wurde in die Lage versetzt, Zuwendung besser anzunehmen als jemals zuvor. Für meine Stärke half mir dann auch das Kung Fu Training, das ich im Anschluss an diese „Heilungsbeziehung“ begann.

Die Verletzungen heilten schnell ab. Es war eigentlich ein typischer Heilungsverlauf durch schamanische Intervention. Sehr intensive und neue Erfahrungen, inklusive teilweises Abtauchen in jugendliche und kindliche Bewusstseinszustände, mit all den Ängsten, traumatischen Erinnerungen und Unsicherheiten. Schließlich das Verstehen, Wechsel der Verhaltensmuster, die Vergebung und Annahme der Vergangenheit. Wenige Monate später kam ich mit einer Frau zusammen, mit der ich ganz vorsichtig eine Beziehung einging, im Sinne meiner gereiften Partnerschaftsvorstellung, die dann auch Bestand hatte.

Weitere „Baustellen“ meiner Selbständigkeit bezogen sich weiterhin auf meine Selbstbehauptung und die Auseinandersetzung mit juristischem Recht. Z.B. zog ich zum ersten Mal in meinem Leben als Kläger vor Gericht. Die Arbeitsagentur hatte meinen Gründerzuschuss nicht verlängert, und diese Verlängerung klagte ich ein, und erwirkte schließlich einen Vergleich. Es gab auch einige Erfahrungen mit Klienten, bei denen ich Rechtsanwälte einschaltete. Mit der Zeit gelang es mir besser und besser, solche Vorkommnisse nicht persönlich zu nehmen, und mit objektiver Klarheit anzugehen.

Die Lehre von Yin und Yang zeigt mir in solchen Fällen, wie Yang-Faktoren wie Macht, Verträge, Durchsetzung und Recht in einem Zusammenhang stehen mit Yin-Faktoren wie Menschlichkeit, Vertrauen, Gemeinschaftssinn, Liebe, Spaß und Lust, gemeinsame Werte und Visionen. Immer wenn die Yin-Faktoren fehlen in Beziehungen, egal ob privat oder geschäftlich, wird es kühl, kommen Ängste hoch und besteht die Gefahr von Trennung und Streit. Solche Situationen sind nicht auszuschließen, und gerade meine Fähigkeit, dabei Klarheit, Integrität und Stärke zu zeigen, verschafft mir auf der anderen Seite meinen Zugang zu Wohlgefühl und Zärtlichkeit für mich und die Menschen die ich brauche und liebe, und die mich brauchen und lieben.

Wenn die Welt ruft …

Ich habe durch die Selbständigkeit eine schöne Erfahrung gemacht. Dass manche Entwicklungen zu großartig waren um sie von mir aus in die Gänge zu bringen, und stattdessen einer “Beförderung” von außen bedürfen. 2010 war ich inhaltlich mit der Vorbereitung und Durchführung der 16-tägigen Feng Shui- Ausbildung für die Paracelsus Schulen eingespannt. Das war meine „Feuertaufe“ als spiritueller Lehrer, weil das ganze Konzept von mir kam. Das muss irgendwie abgestrahlt sein, denn eine sehr entschlossene Dame in den 50ern war so begeistert von mienen schamanischen Fähigkeiten, dass sie eine Ausbildung bei mir machen wollte. Nun hatte ich bislang noch keine Ausbildung im Angebot, sondern nur Einzelseminare. Nun war die 2-3 Jahre dauernde schamanische Ausbildung eigentlich schon länger mein Traum gewesen, doch konnte ich mir aus diversen Gründen (oder doch eher Vorwänden) nicht vorstellen, das jetzt schon anzubieten. Kurz und gut, die Dame blieb hartnäckig! Ich wollte mir den Leckerbissen nicht entgehen lassen, und so gründete ich zum 1.1.2011 mein eigenes Ausbildungsinstitut!

Ich kann nur sagen – ich bin überglücklich, diesen Schritt unternommen zu haben! Denn in diesem Feld, der Ausbildung von professionellen schamanischen Heilern und medialen Lebensberatern, kann ich endlich so tief und nachhaltig arbeiten wie es mir Freude macht. Und weil die Ausbildung Inhalte besitzt die ich selber nicht lehren kann, ist es eine wunderbare Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen spirituellen Lehrern. Jetzt, nach über 2 Jahren, ist die besagte Dame fast fertig mit der Ausbildung und ich habe mehrere weitere Schülerinnen, die mir regelmäßig spiegeln, dass diese Aufgabe zu mir gehört.

Ein weiterer Ruf von außen führte zu diesem Blog. Vor seiner Entstehung stand die Tatsache, dass sich meine Neurodermitis in diesen Jahren ab 2010 schleichend verschlechtert hatte. Im Winter 2011-12 ging es mir richtig schlecht. Meine Fußgelenke waren so sehr geschwollen, dass jeder Fußweg nach wenigen Minuten Schmerzen verursachte. Nachdem meine Anfrage wegen Kostenübernahme für eine Klimaheilbehandlung am Toten Meer negativ beantwortet worden war, brach ich meine Kortison-Enthaltsamkeit und ließ mich in die Hautklinik auf Norderney einweisen. Den dort erwirkten Kurzzeit-Vorteil nutzte ich aus, um meine Fitness und Immunsystem zum ersten Mal in meinem Leben durch regelmäßiges Training aufzubauen. Ich gönnte mir von da an täglich Laufen, Schwimmen und Qi Gong. Rund 1 Monat später, nämlich genau am 20. April 2012, setzte ich einen Meilenstein in meinem Leben. Nach 30 Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf!

Die Neurodermitis kam zwar erwartungsgemäß schnell wieder, doch die neue Lebensqualität als sporttreibender Nichtraucher behielt ich bei bis heute. Die nächste Aktion war der Aufenthalt in der Klinik Neukirchen, Haus Rötz. Diese Therapie lief kortisonfrei, und ich kam halb abgeheilt zurück. Nach 2 Wochen hatte ich den nächsten Schub, sehr heftig, der ganze Oberkörper war komplett rot entzündet. Nun war ich soweit, wirklich alles zu geben um die Neurodermitis zu heilen. Deshalb war ich empfänglich für den Vorschlag meines befreundeten Kollegen, den Blog als Selbstheilungs-Prozess zu starten. Ich kann bereits jetzt, nach ca. 3 Monaten eine Menge positiver Einflüsse auf meine Gesundung feststellen. Die derzeit wichtigste Auswirkung des Blogs ist, dass sich die Neurodermitis in meiner Wahrnehmung von einem Problem in einen Erfahrungsschatz verwandelt hat. Und das spornt mich um vieles mehr an, sie endlich zu heilen, weil ich mir ein freudestrahlendes Happy End dieses Selbstheilungswegs gönne!

Doch das ist eine andere Geschichte, die ich irgendwann in Zukunft erzählen werde, vielleicht wird es wahr, entweder so oder noch viel besser.

Schüler auf dem schamanischen Weg – Evolution meiner Gesundung Teil 12

 2001 hatte ich im Astrologix-Forum noch ein Statement abgegeben, dass ich in 10 Jahren von der Tätigkeit leben wollte, mit der ich einmal reich werden würde. Das sollte natürlich auch die Sache sein, die mich wirklich erfüllte, mit anderen Worten, ich wollte meine Berufung gefunden und real umgesetzt haben. Natürlich war mir bewusst, dass alles was mit  Persönlichkeitsentwicklung und Selbstheilung im Zusammenhang steht, mich am meisten faszinierte. Außerdem war der Berufswunsch meiner Kindheit „Kinderarzt“, und so lag es nahe, aus meinem persönlichen Selbstheilungsprozess allmählich einen Berufsweg zu machen.

2004 kannte ich längst die vielen Fähigkeiten, die mich mit einer Ausbildung bei Walter Lübeck erwarten würden. Als ich mich von meiner Partnerin getrennt hatte, tat ich was ich mir schon längst gewünscht, mich aber in der Patchwork-Familien-Konstellation niemals getraut hätte, weil ich das Geld eher in einen gemeinsamen Urlaub oder sonstige angenehme Dinge für alle investiert hätte.

Ich unterschrieb also den Vertrag zu meiner Traum-Ausbildung „Lebens-Energie-Arbeit“. Es winkte eine intensive schamanische Initiation, professionelle Heiler- und Beraterkompetenz und jede Menge Fähigkeiten der Energiearbeit und spirituellen Wahrnehmung. Einen Teil finanzierte ich mit meinem bescheidenen aber regelmäßigen Einkommen als Mitarbeiter beim damaligen Offenen Bürgerkanal TV Münster. Den anderen Teil sicherte ich über einen teuren Konsumentenkredit.

Später folgte dann der Job im Callcenter, was für mich den Vorteil hatte, dass ich meine Arbeitszeiten relativ frei einteilen konnte. Meine Urlaubstage wanderten in die Seminare, von 2004 bis 2009 waren das 30-50 Tage pro Jahr. Ich übernachtete bei Freunden oder in preisgünstigen Pensionen in der Nähe des Reiki-Do Instituts in Hameln. Nebenbei startete ich 2006 mit dem nebengewerblichen Aufbau meiner Heiler- und Beraterpraxis, und gab telefonische spirituelle Lebensberatung an einer der kleineren Beraterhotlines.

Der Beginn der Ausbildung war wie ein Besuch in einem fremden Land. Es ging in jedem Seminar und Einzelcoaching bei Walter – neben Techniken – auch um spirituelle Entwicklung. Das bedeutete für mich, dass ein großer Teil meiner Konditionierung durch spirituelle Sichtweisen und Werte nach und nach ersetzt wurde. Dieser Prozess ist vor allem zu Beginn verwirrend, weil das ganze Leben nun aus der spirituellen Perspektive betrachtet, und radikal hinterfragt wird. Etwa nach dem Motto „Wie wirkt sich das was ich denke, fühle und tue auf das große Ganze aus, mit dem ich vernetzt bin?“. Natürlich versuche ich als spiritueller Mensch, immer zum Besten des Ganzen zu handeln. Das schließt auch ein – sehr wichtig! – dass es zu meinem Besten ist.

So lernte ich also in kurzer Zeit viele Heilmethoden, schamanische Rituale, Astralreisen, Orakelarbeit, Pendeln, Channelling (mit Engeln reden), Aura-Chakra-Lesen etc. und auch schamanisches Feng Shui. Zudem, sehr wichtig, Kommunikation und Mentaltraining nach den faszinierenden Modellen des Spirituellen NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und des Konstruktiven Denkens.

Später lernte ich bei Dieter Stahl noch Mentaltraining und Coaching nach dem Tugendprojekt, und rundete mein Portfolio durch die für mich sehr wichtige Ausbildung in dem Massagesystem Saydiyay ab. Da ich einen Hang zur Tiefe habe, absolvierte ich noch eine weitere Ausbildung zum Rückführungsbegleiter und Spirituelle Clearings, wo es um die Auflösung wirklich heftiger Strukturen geht, wie Besetzungen, Verfluchungen, schwarzmagische Einflüsse und Spukphänomene.

Mit all den wunderbaren, untereinander vernetzbaren Methoden behandelte ich mich selbst, und befreite mich nach und nach von vielen Blockaden, Ängsten und Zwängen. Es war auch ein Nachholen von Lernschritten, die ich in der Kindheit und Jugend nicht gemacht hatte, weil die Voraussetzungen dafür nicht vorhanden gewesen waren. Ich lebte mich immer mehr in die Kreativität und Fülle hinein.

Die wichtigste Entwicklung die ich machen durfte bezog sich auf Liebe, Sinnlichkeit und Sexualität. Da war ich sehr geprägt und frustriert von meinem konservativen katholischen Umfeld, und durch die Neurodermitis, die ich allerdings immer schön verdrängte, wohl ebenfalls. Im Rahmen der Ausbildung hatte ich hier viel Hilfe, durch meinen Lehrer und die vielen Schüler, die zum größten Teil ganz ähnliche Probleme mit Scham, Schuld, Eifersucht etc. hatten wie ich.

Es herrschte eine offene, lebensfreudige Atmosphäre, in der die meisten Menschen sich bewusst waren, dass Sinnlichkeit und Sexualität zu den grundlegenden Aspekten des Lebens zählen. Was nicht bedeutet, dass es Jede mit Jedem getrieben hat, oder überhaupt sexuelle Praxis Inhalt der Seminare oder Ausbildung gewesen wäre! Ich beschreibe hier lediglich den Geist, der meine Tradition durchströmt. Der White Feather Weg ist eine schamanische Tradition, die sich stark auf die Große Göttin bezieht, die Erdgöttin, also das göttlich weibliche Prinzip, das mit Struktur und Materie, mit Körperlichkeit und Sinnlichkeit in Verbindung steht. Der „Weg der Göttin“ geht davon aus, dass sich Körper und Geist auf gleicher Ebene befinden, und nicht der Körper durch den Geist (bzw. das Weibliche durch das Männliche) dominiert wird.

In den Jahren der Ausbildung ist so viel mit mir passiert, dass es hier den Rahmen sprengt. Es war eine Zeit, in der ich mich erst einmal wenig um die Außenwelt gekümmert habe. Ich habe mein Denken, Fühlen und Handeln neu entwickelt, neue Werte entdeckt und erprobt, Glaubenssätze und Gewohnheiten verändert und versucht, z.B. mit Kraftplatzarbeit etwas für die Entwicklung der Allgemeinheit beizutragen. Nach 3-4 Jahren im Callcenter wurde die Außenwelt auf mich aufmerksam und begann mich in Form von mobbenden Kollegen zu ärgern. Am Ende dieser Erfahrung stand die Lektion, für meine Interessen zu kämpfen, zu siegen und mein Opferdasein aufzugeben. Danach ging ich 2010 genau zur richtigen Zeit die Selbständigkeit.

Sprung ins Astroversum – Evolution meiner Gesundung Teil 9

Im Herbst 2000 bekam ich ein Modem geschenkt und hatte so meinen ersten privaten Internetanschluss. Um diese Zeit sandte ich den Gedanken ins Universum, dass ich zwar nun viele Zusammenhänge zwischen meiner Psyche, Geist, Gedanken und Materie begriffen hatte, es nun aber wieder Zeit wäre, eine Form von Spiritualität zu finden, die ich gerne praktizieren würde und die zu meinem Weltbild passte.

Zu Beginn meines Studiums war ich vor allem aus Gründen der verbotenen Lebensfreude, wie ich es empfand, aus der Kirche ausgetreten. Für meine geistige Weiterentwicklung sorgte ich, neben einem musikalischen Projekt, mit populärwissenschaftlichen Schriften über westliche Philosophie und Physik. Besonders das Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von Stephen W. Hawking faszinierte mich sehr. Dabei spielte sicher auch eine Rolle, wie Hawking mit der Nervenkrankheit ALS zu leben wusste. In meinen Augen hatte er es trotz der schweren Erkrankung geschafft und lebte seine Berufung. Er war mein Vorbild. Zum anderen hatte ich das Gefühl, dass durch die Quantenphysik ein echtes ganzheitliches Weltbild möglich wurde, in dem alles potentiell erklärbar war. Ich dachte, dass ich Gott als die Instanz, die für alles Verborgene und Unerklärbare herhalten musste, nicht mehr brauchte. Dennoch gab es natürlich tief in mir noch immer den „Glauben“, jedoch in einer anderen als der christlichen Form, als Bewusstsein der Einheit aller Wesen.

 Ich erinnere mich noch, wie ich den Wunsch nach einer passenden Spiritualität ganz bewusst, wie ein Gebet entsandt hatte. Die Reaktion geschah fast unmittelbar, so dass ich erstaunt war. Wenige Tage danach surfte ich im Internet, hatte gerade einige Seiten entdeckt die mir ein Freund empfohlen hatte, und plötzlich kam mir in den Sinn, das Wort „Engel“ in die Suchmaschine einzugeben. Daraufhin fand ich mehrere Seiten, Texte und tolle Bilder über Engel, vor allem ein Künstler aus Ungarn berührte mich sehr mit seinen Engelbildern. Da die mütterliche Linie meiner Familie aus Ungarn stammte, fühlte ich mich zusätzlich verbunden.

Ich wurde völlig fasziniert von Engeln und begann zu merken, dass sie wahrnehmbare Wesen waren. Beim Betrachten der Bilder bekam ich einen Eindruck von einer weiten, mächtigen und gleichzeitig ganz stillen und friedlichen Präsenz. Noch in der gleichen Nacht gab ich das Wort „Astrologie“ in die Suchmaschine ein und stieß auf das astrologische Diskussionsforum „astrologix.de“. In diesem Forum meldete ich mich an und war in den folgenden 11/2 Jahren dort ständig und intensiv lesend und schreibend präsent.

Ich betrieb mit Hilfe der dort anwesenden Astrologen mein autodidaktisches Studium, und eine ausgiebige Selbstanalyse auf astrologischer Grundlage. Das war aus beiden Gesichtspunkten eine effektive Angelegenheit, die mich in ihren Bann zog, denn ich war begierig darauf, mich besser zu verstehen und weiter zu entwickeln. Und so wurde mein Verständnis Tag für Tag besser, ich lernte schnell und konnte bereits nach einigen Monaten recht komplexe Fragestellungen aus den Horoskopen deuten. Und ich fand neue Freunde, mit denen ich wegen unserer besonderen Menschenkenntnis Beziehungen auf einer wohltuend tiefen Ebene führen konnte.

Tatsächlich bewirkte die Astrologie, dass ich mit vielen Aspekten meines Lebens Frieden schließen, und mir selbst vieles verzeihen konnte, was ich früher als Charakterschwäche oder Fehler bewertet hatte. Ich gewöhnte mir einen wohlwollenden Blick auf alle Menschen an, weil mir klar wurde, dass ich niemanden beurteilen kann, in dessen Mokassins ich nicht selbst gelaufen bin. Und dass das Verhalten von Menschen die Summe ihrer Erfahrungen ist, die aus einer Fülle von Lebensumständen, Einflüssen und Kräften resultieren, die nicht selten durchaus widersprüchlich sind. Das kann man aus Horoskopen herauslesen, und wenn sich mir ein Horoskop erschließt, dann sehe ich keine Fehler, sondern Herausforderungen, durchaus auch Widersprüche, und Potential das es zu erschließen gilt.

Da ich selbst einen sehr aktiven inneren Kritiker hatte, war die Selbstanalyse eine wichtige Grundlage für meinen Selbstheilungsprozess. Denn ohne Akzeptanz und Vergebung kann keine Heilung geschehen. Diese Formen von Selbstliebe können wiederum nur dort geschehen, wo ich entsprechende Prozesse wahrnehme, und das ist oft schwierig. Denn der größte Teil dieser Vorgänge läuf unterbewusst ab. Durch Astrologie können diverse unbewusste Anlagen und Konfliktpotential gesichtet werden.

Je besser ich die Astrologie begriff, desto stärker wurde mein Wunsch nicht nur über den Verstand zu heilen, sondern auf einem direkteren Weg, durch Energieübertragungen. Außerdem wollte ich deutlicher mit den Engeln kommunizieren. Mitte 2001 erhielt ich, durch die Empfehlung einer Astrologenfreundin, meine Reiki-Einweihung. Bereits während des Seminars erhielt ich von mehreren Seiten das Feedback, dass ich starke Heilkräfte hätte, und mein Körper sog die Energie auf wie ein Schwamm. Diese Einweihung und mein spiritueller, schamanischer Weg, der mit ihr seinen Anfang nahm, veränderte für immer mein Leben. Ich konnte jetzt jeden Tag das tun, was mir am Toten Meer bewusst geworden war, nämlich mich selbst heilen. Und ich behandelte mich hingebungsvoll, die folgenden Monate praktisch jeden Tag.

Selbstkonfrontation im Studium – Evolution meiner Gesundung Teil 5

Mit Architektur an einer bayrischen Fachhochschule hatte ich mir nicht gerade den Spaziergang unter den Studiengängen gewählt. Es handelte sich um eines der arbeitsintensivsten Fächer. Aufwändige Aufgaben und Übungen schienen geradezu als der Königsweg unter den Lehrmethoden verstanden zu werden. Ich hatte eine Menge Stress im Studium. Ich dachte, es würde am Studium selbst liegen, doch heute weiß ich, dass es nur an mir lag, denn ich machte mir selber den Stress, indem ich es mir schwerer machte als es war.

Damit will ich nicht sagen, dass ich es aus eigener Kraft ändern gekonnt hätte. Nein, ich habe mein Bestes gegeben. Was ich gebraucht hätte, wäre eine Art von Selbstwerttraining und ein Anti-Perfektionismus-Training. Dazu noch etwas Zeitmanagement und Sport, im Gegenzug zum Verzicht auf Zigaretten und die anderen Sachen, die ich zusammen mit dem Tabak rauchte. Ja es wäre wohl das Beste gewesen, wenn ich getan hätte, was mir meine Therapeutin zum Abschied mit auf den Weg gegeben hatte, nämlich mir eine Therapiegruppe oder ähnliches zu suchen, und weiter an mir zu arbeiten.

Nun, ich entschied mich anders, und sollte mit Nachdruck erfahren, wie ein schlecht strukturiertes Studentenleben läuft. Ein Teil von mir brauchte wohl, so denke ich heute über die Zeit, die Auflösung von Strukturen, die sich während meiner Kindheit und Jugend in mir gebildet hatten, die mir nicht gut taten. Und so lebte ich nun in einer WG zusammen mit einem Bio-Doktorand, und weiteren schnell wechselnden Studenten. Unser Hauptinteresse galt dem Konsum und im folgenden Jahr auch dem Anbau von Cannabis. Das bewirkte, dass ich ganz schnell den Anschluß an mein Studium und teilweise auch sozial an die Kommilitonen verlor. Bereits am Ende des ersten Semesters bekam ich nicht mehr alle Studienaufgaben geregelt und hatte heftigen Stress mit den Abgabeterminen.

Ich will mein Studium gar nicht so detailliert beschreiben, denn es bildete sich ziemlich deutlich ein Verhaltensmuster heraus, das sich durch das ganze Studium zog. Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, und ergriff trotz Leidensdruck keine Eigenititiative, um es zu ändern. Das Muster sah so aus, dass ich zu Beginn jeden Semesters immer sehr motiviert war, und pflichtbewusst meine Aufgaben startete. Nach ca. 6-8 Wochen schlich sich Routine ein und ich wurde gelangweilt. Ich ließ den Studienalltag schleifen, verpasste Vorlesungen und strengte mich nicht weiter mit den vielen Studienaufgaben an. Ca. 6 Wochen vor Ende der Vorlesungszeit begann die Phase der Abgabetermine und ich bekam langsam Panik. Statt dann einfach alles fertig zu machen begann ich, in perfektionistischen Spielereien Zeit zu vertrödeln. Was dazu führte, dass ich die Abgabetermine verpasste und nur einhalten konnte, indem ich die letzten Nächte annähernd schlaflos durcharbeitete.

Das heißt, dass die letzten 4 Wochen des Semesters regelmäßig in solchen exzessiven Arbeitsphasen abliefen, in denen ich mich körperlich und psychisch durch Schlafentzug, Abgabenstress, Fast Food, Kaffee und aufblühende Neurodermitis ruinierte. Im Anschluss an die Abgaben kamen dann noch Prüfungen, die ich mit minímaler Lernzeit bewältigte.

Erst viel später bemerkte und anerkannte ich, dass ich ein Problem hatte loszulassen. Das war zumindest ein wichtiger Grund für die Widerstände, die Aufgaben zum Abschluß zu bringen. Die Hauptursache dafür war vermutlich ein übertriebener Hang zum Perfektionismus. Ich war wohl zutiefst überzeugt, dass meine Werke nicht gut genug waren. Deshalb fühlte ich mich zwar befreit, wenn ich meinen Entwurf nach einer durchgearbeiteten Nacht endlich abgegeben hatte, doch gleichzeitig empfand ich keine Freude am Ergebnis. Selbst wenn ich wußte, dass meine Ideen originell und gut durchdacht waren, kam keine Anerkennung von meiner Seite, kein Erfolgsgefühl. Was ich mir selber gab, war Kritik und die Bereitschaft, zu fliehen wann immer es ging, mit Drogen oder einfach indem ich mich wegträumte und mir irgendwie die Zeit vertrieb. Und indem ich etwas mit meiner Freundin unternahm, die in meinem dritten Studienjahr mit mir zusammenzog.

Während meines Studiums hatte ich einen Großteil der Zeit offene Hände. Ich schmierte dauerhaft Cortison drauf. Während den Stressphasen am Ende des Semesters verschlimmerte sich in der Regel die Neuro und ging in das Gesicht über, bis hin zu flächig nässenden Bereichen, soweit ich mich erinnere verstärkt in den anschließenden Entspannungsphasen. Ich war nicht glücklich mit dem Verlauf des Studiums, hatte aber auch keine Idee, was ich anders machen sollte. Und ich konnte ja auch nicht loslassen und Nein sagen. Mit der Zeit arrangierte ich mich. Ich gewöhnte mich an den Stress zum Semesterende und konnte abschätzen, welchen minimalen Aufwand ich betreiben musste um Prüfungen zu bestehen. Ich spielte Skat, kiffte und feierte mit ein paar Kumpeln, hatte gemeinsame Freunde mit meiner Freundin, komponierte und spielte wieder Gitarre in einem witzigen, stilistisch sehr freien Musikprojekt. So schaffte ich es durch das Studium, ohne an mir zu arbeiten im therapeutischen Sinn.

Als ich monatelang gedanklich nur noch an meiner Diplomarbeit klebte, ohne zügig weiter zu kommen, hielt es meine Freundin nicht mehr mit mir aus. Sie plante den Umzug in eine eigene WG, zusammen mit ihren Freundinnen aus dem Studium. Ich war sprachlos und hatte keine Ahnung, wie unsere Beziehung zu retten war, außer dass ich sie auf keinen Fall aufgeben wollte. Ich klebte an dieser Frau, ohne zu ahnen dass es einen Unterschied zwischen kleben und lieben gibt. Ich hatte keine Ahnung wie ich die Liebe lebendig halten konnte, noch nicht mal ein Bewusstsein darüber, dass dafür genauso Einsatz nötig ist, wie für Arbeit und Karriere.

Und ich war auch völlig fertig von der Diplomarbeit, die sich – oder besser die ich – ewig hinauszog. Als ich sie endlich abgegeben hatte, mit mehreren Monaten Verlängerung, die ich aufgrund der Neurodermitis bekommen hatte, wurde mir so langsam bewusst, dass mein Leben auf diese Weise nicht länger funktionieren konnte. Und so begann ich endlich zu begreifen, dass ich die Initiative für meine Gesundung ergreifen musste, weil sich von allein einfach keine Besserung ergab. Ich weiß nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen bin, aber ich kam zu der Überzeugung, dass ich eine Klimaheilbehandlung am Toten Meer machen wollte. Und damit eröffnete sich ein neues Erfahrungsfeld, mit dem mein Weg zur Selbstheilung erst richtig begann.

Die Wirren der Pubertät – Gesundung Teil 3

Neben meinen besonderen Traumfähigkeiten erschloss ich mir als Jugendlicher auch destruktive Formen der Bewusstseinsveränderung in Form von Alkohol und später in der Studienzeit Cannabis. Ich hatte ja schon frühzeitig das Rauchen begonnen, und mir ein rebellierendes Selbstbild zugelegt. Da meine besten Freunde ebenfalls rauchten, schien es mir passend. Der gesundheitliche Faktor war mir völlig egal. Allerdings hatte ich dabei auch Schuldgefühle, weil ich ja wußte dass man das als wohlerzogener Junge nicht tut, und traute mich nicht, vor meinen Eltern zu rauchen. Da sie mich niemals darauf ansprachen vergrößerte das Rauchen meine Spannungen ihnen gegenüber.

Mit 14 war ich das erste Mal betrunken. Ich hatte an diesem Sonntagnachmittag einfach beschlossen, mich zu betrinken, und tat das dann auch am Treffpunkt meines Freundeskreises auf der Straße, so lange bis ich mich übergeben musste. Einige Zeit später zog ich mit meinen Freunden an den Wochenenden öfter um die Häuser und im Sommer feierten wir in den Gärten unserer Eltern, wobei das Bier dann reichlich floss. Ich trank, obwohl mein Körper sich regelmäßig gegen den Alkohol wehrte und mir schnell übel wurde.

Das Problem mit meinem Körper war, dass ich ihn gar nicht richtig spürte. Ich nahm ihn mit geringer Wertschätzung und teilweise verachtend wahr. Ich verstande nicht, dass ich einiges für ihn tun könnte, damit er meine Erwartungen erfüllen könnte. Ich ärgerte mich über meine schlechte Kondition, trainierte aber kaum und rauchte. Ich mochte mein Aussehen nicht, fand dass ich zu jung aussah für mein Alter, und überhaupt kritisierte ich mich häufig und maß meinen Wert zu sehr an meinen Leistungen. Ich mochte mich nicht besonders, und zurückblickend glaube ich, dass die Neuro einen großen Anteil daran hatte, der mir aber nicht bewusst war.

Ich hatte alles in allem ziemlich großen Stress als Jugendlicher. Die Affekthemmung sorgte dafür, dass ich Depressionen aufbaute, und eben ein hohes Suchtpotential in Bezug auf Rauchen. Bereits nach ca. 2 Jahren entwickelte ich starke Entzugserscheinungen, wenn ich nicht rauchen konnte. Die Frustration in der Schule und das Vorbild meiner Freunde führten zu meinem Entschluss, das Gymnasium vor der Zeit zu verlassen, mit einem Mittlere Reife – Abschluß. Ich startete meine Lehre als Elektroinstallateur.

In der Lehrzeit entspannte sich mein Leben teilweise. Ich hatte keine aktive Neurodermitis mehr. Die körperliche Arbeit erdete mich, so dass ich nachts gut schlafen konnte. Ich verdiente eigenes Geld, wurde bald 18 und meine Eltern redeten mir aufgrund meiner überwiegenden Abwesenheit nicht mehr so viel rein. Außerdem war ich als arbeitender Teil der Bevölkerung in ihren Augen nun höherwertiger gestellt. Ich übernahm Verantwortung in der kirchlichen Jugendarbeit durch Leitung einer Jugendgruppe, später sogar als Gesamtleiter. Ja, zu dieser Zeit war ich noch ein engagierter, jedoch auch kritischer Katholik.

Doch es blieben die meisten Probleme. Ich mochte mich weiterhin nicht, war depressiv und die Affekthemmung sorgte dafür dass ich mich bei Problemen und Konflikten nur ganz selten sprachlich ausdrückte, was dazu führte dass ich sehr verschlossen und schüchtern wurde. Die Arbeit machte mir keinen Spaß, vor allem wegen den inneren Spannungen. Am Wochenende ging ich mich mit meinen Freunden betrinken, oder wir spielten Karten in Gaststätten, wo wir meist unter uns blieben. Am Ende meines ersten Lehrjahres fuhren wir zusammen nach Spanien in den Urlaub. Dort wurde mir bewusst, dass mir das Zusammensein mit diesen Freunden nicht mehr gefiel.

Ich konzentrierte mich auf meine Freunde aus der Jugendarbeit, mit denen ich produktiv war, aber auch Spaß hatte. Wir besuchten anspruchsvollere Kneipen, Programmkinos, Kabaretts und Konzerte. Auch hier floß reichlich Alkohol, der für mich einfach dazu gehörte um einigermaßen locker zu werden und in Stimmung zu kommen. Ich war kein Alkoholiker, trank nicht täglich, aber in Gesellschaft trank ich nach Möglichkeit mindestens 2 Bier, nach denen ich mich dann manchmal wohl fühlte.

Ich machte meinen Führerschein und bekam über meine Freunde und junge Priester in unserer Kirchengemeinde, mit denen wir öfter – auch hier zumeist alkoholumflossenen – Privatkontakt pflegten, ein gewisses Selbstbewusstsein vermittelt. In gebildeten Gesprächen konnte ich locker mithalten und kam so in den Ruf, ziemlich intelligent zu sein. So fasste ich mit der Zeit Mut, zu meiner Meinung zu stehen, und entwickelte einen gewissen Stolz, dass ich nicht so oberflächlich war wie viele Mitmenschen bzw. die Gesellschaft als Ganzheit. Ich entwickelte aus Kritik und Weltschmerz eine politische Gesinnung und wurde Wähler der damals noch jungen Grünen. Es war eine schwere Geburt, aber ich fing endlich an eine Persönlichkeit zu entwickeln.

Meine Lehre schloss ich theoretisch gut und praktisch suboptimal ab. Für mich war klar, dass ich zwei linke Hände hatte und zu schlecht war, um weiter in dem Beruf zu bleiben. Ich kündigte, und wunderte mich, dass mein Chef mich übernommen hätte. Leider hatte ich damals noch keinerlei Wahrnehmung dafür, wie sehr ich mir mit meinen negativen Selbstbildern mein Leben vermieste. Es brauchte schon sehr vehemente Einflüsse um mich da raus zu holen. Dazu kamen die feinen Antennen, die dafür sorgten, dass ich stets die Gefühle und das Wohl der Anderen im Auge behielt. Stets bereit zum Verzicht, wenn auch nur der leiseste Verdacht aufkam, dass ich jemand anderem etwas wegnehmen könnte. Stets auf dem Sprung, jeder Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.

Doch warum auch immer, Leben ist Bewegung und Entwicklung, mein Weg führte mich weiter. Kurz nach meinen Lehrjahren stand mein Zivildienst an. Das war 1989. Kurz davor hatte ich meinen Freundeskreis erweitert, indem ich nun mit den Freunden meiner 1 Jahr jüngeren Schwester öfter um die Häuser zog und vor viele Feste feierte. Es waren vor allem Abiturienten mit ähnlichen politischen Ansichten und einer Vorliebe für die 68er Studentenbewegung. Einige unter ihnen hatten wie ich einen Faible für psychedelische Musik der 70er, und mit Cannabis für die dazu passende Droge. Ich fühlte mich mit diesen Leuten kulturell verbunden, und sollte bald eine psychedelische Neo-Hippie-Band mit ihnen gründen.

Ich war außerdem seit 1988 in der Antifaschismus-Szene aktiv, und fand einige Freude am Demonstrieren und Aufmischen von Neonazi-Parteiveranstaltungen. Dass mich mit der Kirche nur noch die freundschaftlichen Kontakte verbanden aber kaum noch die Inhalte, führte dazu, dass ich mit dem Start meines Zivildienst der Kirche komplett den Rücken kehrte. Alles in allem also eine Zeit intensiver Veränderungen, in der ich viel unterwegs war. Von außen betrachtet ein recht bewegtes und aktives Leben, doch innerlich brach ich immer mehr zusammen aufgrund meiner Konflikte und Selbstwertprobleme, und meiner Angst vor Verantwortung.

Mein Zivildienst in einer Beratungsstelle mit Aufnahmeheim für Wohnsitzlose löste dann meine Mauern auf und sorgte für einen offenen Eklat. Ich vermute, dass die ganzen Schicksale der Wohnsitzlosen in mir große Ängste und Mitleid auslösten. Jedenfalls explodierte von einem Tag auf den anderen meine Neurodermitis. Ich wurde extrem depressiv und wollte mir ernsthaft das Leben nehmen. Als dies nicht klappte, ließ ich mich krank schreiben, und mein Hausarzt empfahl mir eine Psychotherapie. Ich willigte ein und tat damit den bis dahin wohl wichtigsten Schritt zu meiner Gesundung. Ab diesem Zeitpunkt übernahm ich Verantwortung für meine Selbstheilung, und machte durch die Therapie gute Fortschritte, durch die ich stabiler wurde.

 


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