Posts Tagged 'Psychosomatik'

Extremer Juckreiz – Erlösung über Nacht

Ja, manchmal gibt es diese Momente der plötzlichen Befreiung, auch Spontanheilung genannt! Sowas habe ich diese Tage erlebt. Und brauchte erst Mal Zeit, um die Entlastung wirklich zu realisieren. Es geht um extremen Juckreiz, der mich die letzten Wochen begleitet hat, und nun weitgehend verschwunden ist. Ich glaube es langsam und freu mich wirklich sehr über die Erleichterung!!!!

Zuletzt berichtete ich von meinen Erfahrungen mit der Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler. Folge der Behandlung ist ohne Zweifel ein stabilerer Hautzustand. Sie ist jetzt nur wenig entzündet und ziemlich stabil, so dass kaum offene Stellen durch Kratzen entstehen, und keine nässenden Wunden.

Aber der Juckreiz war einige Wochen lang extrem heftig. Tagsüber, wenn ich beschäftigt war, ging es. Nachts zur Ruhezeit kam er dann raus, fast schon schmerzartig wie Nadelstiche, zunehmend bis es nicht mehr zu ertragen war. Allopathische Antiallergie – Tabletten wie Cetirizin bewirkten hier kaum noch etwas, auch nicht die homöpathischen Komplexmittel zur Haut- und Gemütsberuhigung. Cortisonsalbe ist für mich bei dem guten Hautzustand ein Nogo, hab ich nicht angerührt. Pflegesalben und Öle großflächig auf die trockene Haut geschmiert verschlimmern den Juckreiz in den akuten Momenten auf das heftigste, fiel also auch aus als Feuerlöscher.

Was unmittelbar den Juckreiz auflöste, waren heiße Duschen. Natürlich geht da vermutlich jeder Dermatologe auf die Barrikaden, weil davon die Haut immer weiter entfettet wird. Mir ist klar dass es nicht gesund war, aber mir war die letzten Wochen kein anderer Weg der Linderung bekannt. Es war so heftig, dass ich manche Nächte bis zu 3 mal aufgestanden bin um mich heiß abzuduschen, und anschließend ganz kalt zur Beruhigung. Danach Feuchtelotions oder -spray plus Bio-Olivenöl, Basiscreme für die akuten Stellen im Fuß-, Knie-, Schulter- und Handbereich. Alle Salben von mir feinstofflich energetisiert mit verschiedenen Heilmitteln. Der Verbrauch der Salben, Cremes und Öle war enorm, mehrere Liter im Monat.

So und nun zur Lösung… die lag nicht darin, dass jetzt Frühling ist und der Feuchtegehalt meiner Haut vielleicht wieder irgendwie zunimmt. Sondern es hat nach meiner Überzeugung ganz klare psychosomatische Hintergründe. Weil das Jucken schlagartig weniger wurde, nachdem ich eine Bewusstseinsarbeit gemacht, und das rausgefundene Thema in einem passenden Rahmen ausführlich besprechen konnte.

Juckreiz – Psychosomatik

Ich befragte die Chakra-Energie-Karten mit der Frage: „Was muss ich lernen, damit der Juckreiz gehen kann?“ Als Antwort kam die Karte mit der Affirmation „Ich nehme meine Männlichkeit liebevoll an.“ Spontan konnte ich das Thema gut annehmen, auch weil am gleichen Tag noch ein Treffen einer meiner Männergruppen war. Aber es ist ein riesiges Themenfeld, und deshalb hatte ich erst mal keine Ahnung, worum es genau konkret geht. Im Begleitbuch zu den Chakra-Energie-Karten steht zu der Karte, dass hier oft falsche, veraltete oder sonstwie destruktive Einstellungen oder Prägungen in Bezug auf Männlichkeit eine Rolle spielen.

An dem besagten Abend unter Männern habe ich das Thema „Was macht Mann sein für Dich aus?“ in die Runde geworfen. Um selbst alles vom Herzen zu sprechen, was mir dazu einfiel und mich belastet, und die Sichtweisen anderer Männer zu hören. Es war ein toller Abend mit spannenden Erzählungen und Einsichten. Mein Fokus kam dabei hauptsächlich auf das männliche schöpferische Element und wie das ist, wenn die Luft raus ist vor Erschöpfung. Und erschöpfend ist der Juckreiz, Schlafmangel und kaputte Haut allemal! Vielleicht passiert die Erschöpfung aber auch, weil mich falsche Glaubenssätze beeinflussen, dass ich z.B. schwach bin, nicht durchhalten kann, nicht kreativ, nicht durchsetzungsfähig sei o.ä.

Worum es für mich bei der männlichen schöpferischen Kraft gehen könnte, mit der Energie ging ich nach Hause, dass eben irgendwie weitergemacht wird, völlig egal was passiert. Ein Vater ist und bleibt Vater, so wie die Mutter Mutter, und ich als Schöpfer meines Lebens bleibe das auch. Also immer weiter machen, Gas geben im Beruf, aber auch beim Spaß haben, beim Lachen und in der Liebe! Am besten dabei die Liebe spüren und nach außen strahlen, die einen sowieso immer antreibt. Und mit den Geistern der Natur und Menschen tanzen….. auf der geistigen Ebene ist alles leicht und vieles lustig und von gelassenem Humor durchsetzt! Der Magier oder Barde steckt in jedem Mann, und dieser archetypische Anteil kennt das Spiel auf der spirituellen Ebene und im Feld der Lieder, Gedichte und Geschichten.

Juckreiz nach Peppler

Eine weitere Hintergrundinformation – Juckreiz bedeutet in der Symptomsprache nach Antonie Peppler ein „Interesse am Leben“. Dieses Interesse wird durch irgendetwas gestört, man will teilhaben und erleben, kann oder darf aber nicht, weil irgendwas stört. Der Körper entwickelt diese „es juckt mich in den Fingern“ – Symptomatik. Es hat wohl auch viel mit Neugier zu tun, und mit Lust.

In meiner Gegenwart nimmt eine größere Erweiterung meiner beruflichen Selbständigkeit ihren Lauf. Biete Workshops jetzt an viel mehr Orten an und werde von mehr Veranstaltern organisiert. Ist eine schöne schöpferische Phase für mich, die mit viel organisatorischer und kreativer Arbeit verbunden ist, zeitweise unter Termindruck. Ich hatte einige Schwierigkeiten, den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Fehler passierten, z.B. in den falschen Zug steigen und ähnliche Kleinigkeiten, die mit mangelnder Aufmerksamkeit und Strukturierung von Abläufen zusammen hingen.

Diese Woche ist nun ein gewisser Zyklus von Termin-Organisation, neu entwickelten und erstmals auch durchgeführten Workshops und Vorträgen durchgelaufen, und ich vermute, dass deshalb der Juckreiz in Verbindung mit „Männlichkeit“ gehen darf. Nachdem ich mit der Karte, etwas Rainbow Reiki und meinen Männern gearbeitet habe, ist dieser ganz heftige Juckreiz noch in der gleichen Nacht ausgeblieben, und war sogar am nächsten Morgen noch so moderat, dass ich keine heiße Dusche brauchte. Auch die kommenden beiden Tage ist dieses stechende Nadelstich-Jucken ausgeblieben. Übrig ist jetzt normaler Juckreiz, könnte gerne noch weniger sein, ist aber jetzt im Bereich von durchschnittlichem Neurodermitis-Alltag.

Vielleicht ist ein kleiner Durchbruch in der Heilung meiner Neurodermitis passiert, schön wäre es ja. Eine Freundin merkte gestern an „steter Tropfen höhlt den Stein.“ Insofern trifft es der Ausdruck „Spontanheilung“ auch nicht so ganz, denn der spontanen Heilung ging auch einiges an gelebter Erfahrung, ein neuer Lebensabschnitt mit „neuen Eroberungen“, die Homöopathie und viele Behandlungen voran, die ich mir tagtäglich gebe und geben lasse. Trotzdem war es gefühlt ein kleines Wunder, und ich wäre kein Realist, wenn ich nicht an Wunder glaubte, oder????

.

Advertisements

Hochpotenz – Homöopathie

Eine besondere Schule der Homöopathie nennt sich die „Kreative Homöopathie nach Antonie Peppler®“. Die Vorgehensart dieser Heilkunde unterscheidet sich erheblich von der klassischen Homöopathie, und die Begründerin der Lehre nennt einige doch recht verlockende Vorteile.

Da sich mein Blog auf persönlichen Erfahrungen stützt, erhebe ich auch hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit in meinen Ausführungen, sondern gebe das wieder, was ich erfahren und wie ich es  wahrgenommen habe, ohne umfassenden Recherche-Hintergrund.

Vor einigen Monaten habe ich Antonie Peppler persönlich kennen gelernt, durfte dabei einige faszinierende Dinge lernen, und kürzlich habe ich einen Arzt in Münster gefunden, der mich nun nach ihrer Methode behandelt. Im Seminarzentrum-Shop meines spirituellen Lehrers Walter Lübeck habe ich schon seit einigen Jahren immer wieder mal in Antonie Pepplers Bücher hineingeschnuppert, und war angetan von ihren für mich Laien verständlich ausgeführten Erklärungen der Mittel und psychosomatischen Hintergründen körperlicher und emotionaler Symptome.

 

Antonie Peppler

          Antonie Peppler

Psychosomatischer Schwerpunkt

Da sind wir schon bei einem interessanten Merkmal der KH – es wird ausgiebig auf psychische Symptomen und Wirkungsweisen eingegangen. Soweit ich es verstanden habe mehr als die klassische Schule nach dem Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann. Vielleicht hat diese Entwicklung auch etwas mit der Zeitqualität zu tun, dass wir heute viel mehr Probleme mit komplexen Krankheitsbildern haben, die eine verstärkte psychosomatische Komponente aufweisen.

Die „Symptomsprache des Körpers“ wird lt. Pepplers Aussagen gründlich beachtet. Damit ist gemeint, dass jeder Körperteil einen Bezug zur Psyche hat, und wenn da ein Symptom auftaucht, dann hat das Symptom auch eine psychische Bedeutung.

 

Dazu ein Beispiel:

Kurz nach meiner ersten Sitzung bekam ich eine Entzündung im Nagelbett des rechten Daumens. Nachdem einmal etwas Eiter ausgetreten war, heilte es wieder. Mein Arzt interpretierte den Vorgang dann nach der Symbolsprache (als Botschaft des Körpers) so: „Ihr Daumen steht für den Wunsch nach Unterstützung. Auf der rechten Seite bezieht es sich auf den Vater (links wäre die Mutter). Die Entzündung steht für die Wut, dass sie in der aktuellen Situation ihre Energie zurückhalten, und immer noch auf die Unterstützung durch den Vater warten.“

Solche Aussagen triggern Erinnerungen und Gefühle an und fördern, zumindest bei mir, die Heilungsbereitschaft und Entschlossenheit zur Veränderung entsprechender Verhaltensweisen. Im Rahmen der ersten Behandlungsgespräche wurde eine Reihe von Themen auf diese Art angesprochen, wobei jedes Thema und jedes Symptom einem oder mehreren homöopathischen Mitteln zugeordnet wurde. Jedoch wurden längst nicht alle Symptome so besprochen, die Behandlung stellt keine Psychotherapie dar. Das wesentliche Wirkelement sind die homöopathischen Arzneien. Dabei gibt es „große Mittel“, die sehr weitreichende und komplexe Wirkungsspektren aufweisen, und „kleine Mittel“, die ganz spezielle Symptome betreffen.

 

Mehrere Mittel auf einmal

In der klassischen Homöopathie wird meist nach einem einzelnen Mittel gesucht, das dann eine zeitlang verabreicht, und schließlich durch ein anderes Mittel ersetzt wird. Nach längerer Behandlungszeit soll dann ein sogenanntes „Konstitutionsmittel“ gefunden werden, das wie eine Art Allheilmittel für den Patienten wirkt, weil seine Charakteristik dem betreffenden Menschen sehr ähnlich ist.

In der „Kreativen Homöopathie“ werden hingegen viele Mittel auf einmal verabreicht. Hier gilt eher das genau umgekehrte Prinzip, dass der Behandler möglichst alle in Frage kommenden Mittel herausfinden und verabreichen soll. Dieser Cocktail an homöopathischen Mitteln nennt man Komplexmittel. Für manche Symptomgruppen (z.B. bestimmte Erkrankungen in der Vergangenheit, wiederkehrende Symptome in der Familiensippe etc.) gibt es auch fertige Mischungen, auf die der Behandler zurückgreifen kann.

Was ist das Besondere an homöopathischen Heilmitteln?

 

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

… so lautet das wichtigste von Samuel Hahnemann formulierte Prinzip, nach dem homöopathische Arzneien funktionieren. Der Ausgangsstoff für ein solches Medikament kann alles sein. Einzelne chemische Elemente, Mineralien, Pflanzen, Stoffe die von Pflanzen und Tieren produziert werden (z.B. Schlangengifte) und sogar Krankheitserreger (sie bilden eine besondere Gruppe). Vereinfacht gesagt gilt das Prinzip, dass z.B. eine Infektion durch die Gabe des auslösenden Bakteriums geheilt wird, in stark verdünnter (homöopatisierter) Form.

Es gibt mehrere tausend Mittel, und zu jedem dieser Medikamente existiert eine Beschreibung, welchen körperlichen, geistigen und seelischen Befindlichkeiten und Charaktereigenschaften das Mittel ähnlich ist, also ggf. helfen kann. So eine Beschreibung liest sich wie eine Art Charakterbeschreibung. Anders als bei den allopathischen Medikamenten (also die chemischen Heilmittel der zeitgenössischen Schulmedizin) wird im Beipackzettel bzw. der Mittelbeschreibung in den einschlägigen Fachbüchern, keine Angabe gemacht, gegen welche Krankheiten das Mittel helfen soll.

Der Homöopath vergleicht also eher den Menschen mit seiner Vielzahl von Eigenschaften mit den Heilmitteln (die er kennt und nutzt …. das sind nicht zwingend alle Mittel die es gibt, und es werden auch ständig neue Mittel entwickelt). Die Grundlage für diesen Vergleich ist die Erstanamnese. Dafür gibt es ausführliche Fragebögen, nach denen z.B. alle Krankheiten erfragt werden, die der Patient jemals hatte und auch Erkrankungen in der Familie und der Vorfahren.

Soweit ich weiß, nutzen Behandler der Kreativen Homöopathie in der Regel ein Computerprogramm, in dem die vielen Mittel in einer Datenbank gespeichert sind, für ihre Auswahl. Mein Arzt hatte beim Erstgespräch auch eine dicke Mappe auf dem Schreibtisch liegen, die viele kleine Röhrchen mit den Mitteln enthielt.

 

Informations – Medizin

Neben der oben beschriebenen Qualität gibt es in der Homöopathie auch eine Art von Dosis. Diese hängt aber nicht von der verabreichten Menge ab, sondern von der Konzentration des Ausgangsstoffes in Alkohol. Die Konzentration wird „Potenz“ genannt. Bei homöopathischen Potenzen verhält es sich völlig anders als bei der Dosierung allopathischer Heilmittel. Hier gilt das Prinzip: Je höher der Verdünnungsgrad desto tiefer geht die Wirkung!

Homöopathie ist ein Zweig der Informationsmedizin. Der Ausgangsstoff wird bei der Herstellung der Medikamente so weit in Alkohol verdünnt, dass er bei den Hochpotenzen nicht mehr chemisch nachgewiesen werden kann. Trotzdem ist die Schwingung darin enthalten als Information. Sie wird auf einer quantenphysikalischen Basis gespeichert. Ein solches Heilmittel beeinflusst meiner Meinung nach das Nervensystem, das Wasser im Körper, und wird auf einer geistigen Ebene vom Menschen wahrgenommen. Übrigens funktioniert es auch bei Pflanzen und Tieren!

Das Überschreiten der Grenze zur chemischen Nachweisbarkeit des Wirkstoff ist einer der Hauptgründe, warum die Wirkung der Homöopathie gerne von Naturwissenschaftlern, Medizinern und Mainstream-Medien wie z.B. dem Nachrichtenmagazin Spiegel, belächelt und angezweifelt wird. Häufig wird, auf die massenhaften Erfolge angesprochen, von Placeboeffekten geredet. Ich persönlich halte diese Missachtung von Erfahrungswerten für überheblich, und denke, dass hier auch finanzielle Interessen der Pharmaindustrie eine entscheidende Rolle spielen.

640px-Hahnemann

             Samuel Hahnemann

Hochpotenzen

Wie oben schon erwähnt wirken die Mittel umso tiefer, je höher der Verdünnungsgrad oder, in der Fachsprache, je höher die Potenz des Mittels ist. Es wird hier unterschieden zwischen Niedrigpotenzen (der Stoff ist teilweise noch chemisch nachweisbar), mittleren und hohen Potenzen.

Vereinfacht kann man sagen, dass Niedrigpotenzen hauptsächlich körperlich wirken. Mittlere Potenzen wirken bereits auf die Psyche, und Hochpotenzen eignen sich für die oben beschriebene ganzheitliche Behandlungsweise nach „Konstitutions-Typen“. Hochpotenzen beeinflussen die Wirkung der Seele auf Körper und Geist, man kann geistige Zustände mit ihnen verändern.

In der Hochpotenz-Homöopathie nach Antonie Peppler werden ungewöhnlich hohe Hochpotenzen verwendet, die bei klassischen Homöopathen nur mit großer Vorsicht verordnet werden. Das hat laut Peppler den Vorteil, dass die Heilung wesentlich schneller in Gang kommt. Und sie soll auch nachhaltiger sein, weil Krankheiten und sonstige unangenehmen Symptome nur vollständig heilen können, wenn ihre seelisch-geistige Ursachen behoben werden.

 

Ablauf der Behandlung gemäß “Kreative Homöopathie”

Die Kreative Homöopathie scheint also potentiell schneller, tiefer und gründlicher zu wirken. Im oben verlinkten Video drückt es Frau Peppler so aus: „Ja ich habe Termine frei, denn meine Patienten pflegen gesund zu werden.“ Sehr selbstbewusst, das darf man natürlich nicht als Heilungsversprechen auslegen, denn ein solches zu geben ist illegal. Gesundung darf man im naturheilkundlichen Sinn immer nur ganzheitlich verstehen, nicht als Auflösung eines bestimmten Symptoms oder Erscheinungsfreiheit einer offiziell, also aus schulmedizinischer Sicht, unheilbaren Neurodermitis. Ich glaube jedoch daran, dass es für mich eine Heilung der Neurodermitis gibt, und setze mich dafür ein.

Da die Hochpotenz-Homöopathie sehr auf die geistig-seelische Ebene geht, gefällt mir das Verfahren sehr gut, weil ich mich in meiner eigenen spirituellen Heilarbeit ohnehin schon ständig auf dieser Ebene bewege. Es passt also wunderbar zusammen. Ob es so schnell, tief und gründlich wirkt, wird sich herausstellen. Ich hoffe es natürlich, und meine nun ca. 2 Monate Erfahrung hat definitiv viel gebracht auf angenehme Weise (ohne unangenehme Heilreaktionen).

Vor der Behandlung habe ich einen sehr ausführlichen Anamnesebogen bekommen, in dem ich meine Symptome, Gewohnheiten, Vorlieben, Empfindlichkeiten, familiären Konstellationen, psychische Faktoren, Krankheitsgeschichte persönlich und familiär etc. beschrieben habe. Diesen sandte ich zurück und einen Monat später war dann das Erstgespräch. Das dauerte 21/2 Stunden.

Eine Besonderheit bei der Kreativen Homöopathie ist, dass man schon im Gespräch Röhrchen mit den in Frage kommenden Mitteln in die Hand bekommt. Der Behandler beobachtet dann die Wirkung. Da es sich um energetisch wirkende Mittel handelt, wirkt auch schon das bloße in der Hand halten. Bei einigen der Mittel spürte ich sofort starke Veränderungen meiner Befindlichkeit. So etwas kenne bestens von Bachblüten, Heilsteinen, und spirituellen Heilkräften wie Reiki und Engelenergien.

Am Ende des Gesprächs war ich ziemlich erledigt aber irgendwie glücklich, weil der Arzt während des Gesprächs wirklich sehr tiefgreifende Erkenntnisse über die Ursachen meiner Erkrankungen, meine wichtigsten Konflikte, und viele Nebenaspekte feststellen konnte, die mir bislang nicht so bewusst waren. Ich spürte, und merke auch jetzt durch die Prozesse, die ich in den 2 Wochen durchlaufen habe, dass es sehr gut auf die richtige Spur geht. Und es geht in einer hohen Dynamik ab, die mir gut tut, und die ich in meiner früheren Behandlung in klassischer Homöopathie, und in früheren Psychotherapien, vermisst habe.

Redet man mit manchen klassischen Homöopathen über Hochpotenz-Mittel, haben die meines Erachtens zuviel Respekt oder gar Angst vor den hohen Potenzen. Sie denken, diese Mittel lösen zu starke unerwünschte Heilreaktionen aus (das sind naturheilkundlich im Grunde erwünschte, durch Selbstheilungsprozesse des Körpers und Geistes verursachte akute Symptome, die dann wieder abheilen …. nicht zu verwechseln mit „Nebenwirkungen“). Vielleicht ist das ihre Erfahrung, aber ich kann es bislang nicht bestätigen.

Meine Reaktionen waren eher kleinere Symptome, die kleine erwähnte Entzündung, ein paar mal Einschlafstörungen (die ich aber im „Normalfall“ auch manchmal habe) oder eine leichte Bronchitis. Dafür träume ich jetzt sehr viel öfter und OK meine Psyche ist teilweise unsicher, fragend, forschend… Veränderung liegt eben in der Luft. Alles in allem ist meine Befindlichkeit besser geworden seit der Behandlung, und ich bin in einer Aufbruchstimmung. Habe sehr viel Lust bekommen, konkrete und teilweise überfällige Verbesserungen in meinem Leben anzugehen. Meine Haut ist definitiv besser geworden, das bekomme ich jetzt auch öfter von Bekannten gesagt. Es ist einiges Positives mehr passiert in meinem Privatleben, von dem ich hier erst mal gar nicht schreiben will, da eben privat. Weil es so gut läuft in vielerlei Hinsicht, wollte mein Arzt keine weiteren „Fässer aufmachen“, und hat mir daher erst mal nicht so viele neue Mittel gegeben. Mittlerweile fühle ich mich so stabil, dass ich mir vorgenommen habe, beim nächsten Mal mutig ein paar weitere Altlasten anzugehen.

Youtube Vortrag A. Peppler "Grundlagen der Kreativen Homöopathie"

Wikipedia – Homöopathie

Neurodermitis ist keine Hautkrankheit

Letztens war ich erstmals bei einem naturheilkundlich ausgebildeten Allgemeinmediziner, von dem ich ungefähr wußte was mich erwartete. Da dieser Arzt vom Bundesverband der Neurodermitiker empfohlen wird, wurde ich auf ihn aufmerksam. Der Bundesverband in Boppard vertritt eine Gangrichtung, mit der die Spezialklinik Neukirchen, und die Kliniken Schloss Frankenburg und Blankenstein komplementärmedizinisch (=Schulmedizin plus Naturheilkunde) therapieren.

Zu meinem Glück ist dieser nicht unsympathische Arzt in einem Vorort von Münster ansässig. So kann ich ohne Reiseaufwand in Kürze mit einem qualifizierten Therapiekonzept den Impuls vertiefen, den ich aus der Klinik Neukirchen, Haus Rötz letzten Herbst mitgenommen habe.

Das Konzept lässt sich zunächst einmal mit dem Satz in der Überschrift beschreiben, dass Neurodermitis keine reine Hautkrankheit ist. Vielmehr sehen die Anhänger dieser Auffassung die Hautentzündungen und den Juckreiz als Symptome, die durch anlagebedingte Störungen des Immunsystems und durch psychischen Stress ausgelöst werden. Die Immunstörung ist demnach wiederum allergiebedingt, was ich an einer erhöhten Zahl von Antikörpern im Blut, insbesondere vom Typ Immunglobulin E (IgE) im Labor nachweisen lässt.

Soweit ich den Arzt richtig verstanden habe, sind Freie Radikale eine Ursache für den erhöhten IgE-Wert. Das sind reaktionsfreudige, toxische Verbindungen, die durch allerlei Umweltgifte in den Körper gelangen oder dort entstehen. Z.B. bilden sich durch eingelagerte Schwermetalle ständig freie Radikale im Körper. Antioxidantien wie Vitamin C neutralisieren die freien Radikale. Jedoch nicht in ausreichendem Maß, wenn mit der Nahrung zu wenig Antioxidantien zur Verfügung stehen.

Deshalb ist ein Teil der Therapie die Verabreichung von stark hochdosiertem Vitamin C über längere Zeit, um die freien Radikale auszuleiten. Zum anderen eine gründliche Ausleitung der Schwermetalle. Als drittes wird das Säure-Basen-Gleichgewicht hergestellt (die meisten Menschen sind übersäuert). Mit dieser Voraussetzung kann dann der Darm saniert werden, also auch dort eingelagerte Umweltgifte und toxische Nahrungsrückstände ausgeleitet. Ebenso werden pathogene Pilze ausgeleitet aus dem Darm. Nach der Ausleitung wird der Darm mit Probiotischen Kulturen aufgebaut.

Die ganze Prozedur mit Entgiftung und Darmsanierung dauert ungefähr 1 Jahr. Ich kann darauf hoffen, dass zumindest der größere Teil der Behandlung von der Kasse bezahlt wird. Mittlerweile habe ich Erfahrung im Umgang mit Krankenkassen. Als Mitglied des Bundesverband der Neurodermitiker bekomme ich erfahrene vorgerichtliche Hilfe, so dass ich denke dass meine Kasse einlenken wird.

Was ich an diesem Ansatz besonders gut finde ist die Aussicht, viel eingelagertes Gift aus meinem Körper zu bekommen. Ich bin zwar bereits vergleichsweise gut entgiftet, aber gerade Schwermetalle und Medikamten-Rückstände können sich über Jahrzehnte hartnäckig im Körper einlagern. Ob es zur Erscheinungsfreiheit führt, wird sich herausstellen. Ich denke, neben solchen stofflichen Ursachen ist die Psychosomatik eine weitere wichtige Komponente.

Last not least sollte meiner Meinung nach jeder Mensch mit Neurodermitis verstehen: dass jede Salbe, jegliche innerliche und äußerliche Immunsuppressiva und Antiallergika nur das Symptom wegdrängen, aber nicht die Ursache behandeln. Auch wenn manche Menschen Glück haben und nach einer Cortisontherapie längere Zeit und womöglich für immer erscheinungsfrei sind – für ursächliche Behandlungen muss entgiftet und der Darm saniert, sowie die Psyche stabilisiert werden (Entspannung, Abgrenzungsfähigkeit etc.). Nach einem, wie ich finde sehr menschenfreundlichen Bild von Erkrankung, ist der Körper und erst recht nicht der Mensch kaputt. Vielmehr macht der Mensch das Beste, das er im Rahmen seiner augenblicklichen Möglichkeiten tun kann. Also helfe ich mir selbst und erweitere meine Möglichkeiten, und irgendwann brauche ich keine Neurodermitis mehr!

Naturheilkunde und Psychosomatik

Liebe Leser, ihr habt ja schon mitbekommen, dass dies Online-Tagebuch ein wenig … hmmm ich nenn’s mal alternativ daherkommt. Nachdem ich Euch gestern mit meinem Bekenntnis, anders als die Anderen und damit zufrieden zu sein konfrontiert habe, möchte ich heute weitermachen mit der Darstellung „meiner“ Methoden. Ihr wisst ja: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gleich ganz ungeniert!!!

Ich bin nun einmal Schamane geworden, und als solcher versuche ich mir selbst zu helfen! Wenn es bisher auch nicht zur endgültigen Heilung der Neurodermitis geführt hat, aber meine Lebensqualität hat sich dramatisch verbessert seit ich diese Methoden anwende. Die Naturheilkunde arbeitet eben ganzheitlich, das heißt, der ganze Mensch wird behandelt mit allem was er aufzuweisen hat, und nicht nur ein isoliertes Symptom. Was nicht heißt dass es nicht auch natürliche Mittel gegen z.B. einen Erkältungshusten gibt, aber ein solches Mittel wird nicht allein die Entzündung im Hals angehen, sondern es wird die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers anregen. Es hilft dem Körper, sich selbst zu heilen.

Gute naturheilkundliche Therapie setzt an den Ursachen der Erkrankung an, und die haben immer auch eine psychische Komponente. Z.B. heißt es „Wer Schnupfen hat, hat die Nase voll.“, „Dem werde ich was husten.“, „Das geht mir auf den Geist.“ etc. Solche Sprüche stammen aus der Zeit, als noch viel mehr auf natürlichem Wege geheilt wurde, und sie bergen viel Wahrheit.

Eine weitere Ursache sind Belastungen, Gifte im Körper. Die müssen von Zeit zu Zeit, z.B. durch Fieber ausgeschwitzt werden. Wegen der Entgiftungsprozesse, die auch seelisch ablaufen, z.B. in Form von Verarbeitung und Vergebung vergangener Verletzungen, ist es oft gar nicht sinnvoll, z.B. Infekte mit Fieber innerhalb weniger Tage durch Medikamente zu unterdrücken. Das schwächt langfristig den Körper und verhindert die seelische Regeneration.

Ich habe festgestellt, dass meine Neuro neben den stofflichen Faktoren auch ganz erheblich durch psychische Vorgänge angetriggert wird. Deswegen schreibe ich hier viel von „Ich-Stärke“, „Abgrenzungsfähigkeit“, „Selbstbehauptung“ etc. Denn das sind alles psychische Fähigkeiten. Tatsächlich merke ich ganz deutlich, dass ich mit kranker, hochempfindlicher Haut auch psychisch viel empfindlicher bin.

Aufgrund dieser Zusammenhänge arbeite ich mit gewissen Prinzipien. Das eine stammt von Dr. Mikao Usui, dem Begründer des Reiki Systems: „Zuerst heile den Geist, dann den Körper.“

Ein weiteres wichtiges Prinzip ist die Aufteilung „Symptom – Ursache – Auslöser“. Ein Beispiel dafür: Jemand hat einen grippalen Infekt mit Husten, Schnupfen, Schluckbeschwerden und Fieber = Symptom. Die Ursache ist ein unvollständig ausgetragener Konflikt mit der Gattin, der die Atmosphäre belastet (Schnupfen – Entgiftung), für Ärger sorgt (Hustenreiz – Ausdruck des Ärgernisses) und mit Unverständnis einhergeht (Schluckbeschwerden – will es nicht in sich hineinlassen). Der Auslöser war ein Streit, in dem die Frau dem Mann schwere Vorwürfe macht. Auslöser sind oft Traumata, also schwere Verletzungen, und können zeitlich weit in die Vergangenheit reichen. Ich habe eine Ausbildung in Reinkarnationstherapie und arbeite daher sogar an der Heilung von Traumata aus vergangenen Leben.

Mit dieser Struktur kann man verschiedene Ansätze für Heilbehandlungen nutzen. Mal eher an den Ursachen, mal näher am Symptom und Ansätze, die sich um auslösende Momente kümmern.

Letztes Jahr wollte ich mich in die Kinderklinik Gelsenkirchen einweisen lassen, was aber durch die Kasse abgelehnt wurde. Dort wird nach einem psychosomatischen Konzept gearbeitet, das davon ausgeht, dass Neurodermitis generell auf einem Trennungskonflikt beruht. Ich bin mir nach meiner Erfahrung nicht sicher ob das so pauschal zutrifft, aber ich finde den Ansatz sehr spannend. Das Konzept ist umstritten, aber es hat vielen geholfen soweit ich weiß.

In den nächsten Artikeln werde ich auf Methoden eingehen die recht intensiv psychisch wirken, und daher zunächst dafür sorgen, dass ich den Status Quo besser annehmen kann. Dadurch wird es mir möglich, trotz der Krankheit glücklich zu sein.


Archive

Gib Deine E-Mail-Adresse an um diesem Blog zu folgen und Benachrichtigungen über neue Einträge zu erhalten.

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 33 Followern an

Abonnierte Blogs

Advertisements

Meeresrauschen...

... und Runengeflüster

schamanenpfade

Entzünde dein Seelenfeuer!

rangdrol's Blog

open space - luminous clear - empty mind

Unter Deine Haut

Andreas Gerner's Blog über Selbstheilung mit Neurodermitis und Hochsensibilität

Womanessence

Einfach göttliche Frauenretreats

Lina Lunas Welt

Aus meinem Leben mit 2 Katzen, Yoga, Musik und vielem mehr.

Gingerclub's Blog

Online Seminare für natürliche Gesundheit - Körper, Geist und Seele

4p2p's Blog

Bewusster Leben

Wissenschaft3000 ~ science3000

Recht auf Wahrheit! ~ Die Wahrheit leben! ~ Wahrheit und Friede!

Nachrichtenbrief

www.orgonomie.net

philmus

Musik & Philosophie

Frida's Text-Studio

Hier stelle ich "meine Schreibe" vor, meinen ersten veröffentlichten Roman, Lyrik, Märchen, gelegentlich ein Bild oder Foto

erwinphotos

….es ist mir eine Freude - Dir meine Fotos zu zeigen…..

The WordPress.com Blog

The latest news on WordPress.com and the WordPress community.