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Neurodermitis und Sex

… ein sensibles Thema nicht nur für sensible Leute mit besonderen Empfindlichkeiten. Das hier nach meiner Überzeugung nicht fehlen darf, weil ein gesundes Sexleben bei Neurodermitis so sehr heilsam und wohltuend sein kann.

Betrachten wir die gelebte Sexualität doch mal von einer niedrigeren Schwelle, die bei jeglicher Form von herzlicher bis einfühlsamer, liebevoller Berührung beginnt. Ein gehauchtes Wort, ein zärtlicher Blick, eine verbindende Hand am Herzen des Gegenübers, eine Zeit im Arm, Kuscheln in jeder Form.

Ein bischen Biochemie: Oxytocin, das „Liebes- und Vertrauenshormon“, wird nicht nur nach orgastischen Langzeitliebesspielen freigesetzt, sondern bereits wie oben beschrieben, nach jeglichem angenehmen Hautkontakt. Ein paar Minuten Streicheleinheiten lassen es bereits fliesen!

Im letzten Jahr habe ich die Einflüsse der Lust auf meinen Hautzustand näher, vielleicht auch bewusster beobachtet. Bestimmte Phänomene bei der Erfahrung von Berührungen unterschiedlichster Art, Hitze, Kälte, beruhigende und provokative Stoffe in Bezug auf Juckreiz sind mir schon lange aus der Erfahrung bekannt. Jede Beruhigung des Juckreiz, eine Spielart von Schmerz, bewirkt verständlicher Weise eine Verminderung von Leid. Viele Neurodermitiker empfinden freigesetzte Lustgefühle, wenn durch eine äußere Einwirkung der Juckreiz plötzlich unterbrochen wird.

Ich schreibe bewusst „freigesetzte Lustgefühle“, weil ich es bei manchen Anwendungen so erlebt habe. Für kurze Momente wird der Körper von Lustgefühlen durchflutet. Ich frage mich, warum das so ist. Waren die Gefühle vorher schon da, irgendwie gespeichert im Körper? Wenn die Haut im gesunden Zustand ist, gibt’s auch kaum Juckreizbelastung und keine „Freisetzungen“.

 

Symbolsprache

Sinngemäße Aussagen von zwei Entwicklern und Lehrern alternativer Heilmethoden:

Juckreiz steht für ein grundlegendes Interesse am Leben, das man sich nicht gestattet auszuleben.“ Antonie Peppler; Kreative Homöopathie®

Das Jucken setzt ein, wenn man sich nicht gestattet, auf ein Gegenüber zu reagieren.“ Walter Lübeck; Rainbow Reiki®, Lemurian Tantra

Der Volksmund sagt:

„Es juckt mich in den Fingern!“ …. “Das juckt mich nicht!”

 

Mit diesen Aussagen im Visier habe ich eine Zeit lang meine Befindlichkeit beobachtet und in den Zusammenhang mit meinem Liebesleben gestellt.

Dabei wurde mir zum einen bewusst, dass ich von Grund auf ein sehr neugieriger Mensch bin, und dieses ziemlich oft ignoriert habe. Egal worum es gerade geht, wenn ich was wissen will, mich ein Mensch oder irgendein Thema interessiert, dann ist es gut, dem Impuls nachzugeben. Also fragen, ansprechen, nachforschen, lesen, was auch immer, und zwar dann, wenn die Neugier einsetzt. Anderenfalls juckt es irgendwo!

Die andere Erkenntnis bezieht sich auf den Wunsch, einem Menschen näher zu kommen. Als Single bin ich einige Zeit ganz zufrieden mit der Abwesenheit von tieferer Nähe und sexueller Beziehung zu einer Partnerin gewesen. Während dieser Phase spürte ich wieder Sehnsucht und musste mich aufraffen zur „Jagd“. Hier fiel mir ebenfalls auf, dass es mich juckt, wenn mich jemand anzieht, und ich keine Initiative ergreife. Das passierte häufig, und als es mir auffiel merkte ich, dass ich auch gefühlsmäßig recht impulsiv Wünsche entwickle, sobald ich diese Impulse zulasse. Ich lernte neue Menschen kennen und hatte mehr Spaß und mehr wohltuende Berührung.

Mein Leben ist wieder mit viel mehr angenehmen Gefühlen erfüllt und meine Haut spiegelt das wieder.

Ich habe auch andere, belastende Erfahrungen gemacht in Beziehungen. Neurodermitis von Geburt an belastet das Selbstwertgefühl enorm. Ich war ein schüchterner Junge und wurde ein vorsichtiger Mann, und übertriebene Vorsicht bewirkt nach den vorstehenden Thesen wieder Juckreiz. Manche Situationen haben die Neuro noch verstärkt, ohne Frage. Klar habe ich mich in den schlimmen Zeiten mit Schüben zurückgezogen, und der Aspekt Hochsensibilität erfordert auch regelmäßigen Rückzug vom Partner. Einfach um wieder zu sich selbst zu kommen, sich selber spüren, die eigenen Gefühle von denen, die vom Partner „eingesogen“ wurden, besser unterscheiden und dann auch loslassen.

Regelmäßige Streicheleinheiten und Sex steigern also den Oxytocinhaushalt. Das Vertrauen und die Laune steigen an. Lt. Wikipedia senkt das Hormon den Kortisolspiegel, und das könnte vielleicht bedeuten, dass dadurch eine gesteigerte Anfälligkeit für Juckreiz und Aufblühen der Neuro erreicht wird. Ich weiß es nicht, halte es aber für möglich. Meine Erfahrung ist, dass mir Sex und eine enge Beziehung gut tut, wenn ich mich regelmäßig zurückziehe um wieder zu mir zu kommen. Und wenn über alle Probleme und Konflikte, die in der Beziehung entstehen gesprochen wird. Auch Wut muss regelmäßig ausgedrückt werden, die kann ebenso zu Juckreiz führen, genauso wie die Lust und die Neugier, denen nicht nachgegangen wird.

Unterm Strich glaube ich, dass gerade die Feinfühligkeit vieler Neurodermitiker ein ganz besonders differenziertes, reiches Gefühlsleben mit sich bringt. Das durch gute Berührung in achtsames Beziehungen sehr viel Glück auslösen kann. Auf mich wirkt das langfristig heilsam, die Lebendigkeit und das alltägliche Glück hilft über vieles hinweg und stabilisiert meine Haut.

 

 

 

Neurodermitis-Schub nach Trennung

Beeinflussen Trennungskonflikte den Verlauf von Neurodermitis?

Einige psychosomatisch orientierte Richtungen der Neurodermitis-Therapie fokussieren die Fähigkeit der Patienten, mit zeitweiligen oder langfristigen Trennungen auf gesunde Weise umzugehen.

Aus dem stationären schulmedizinischen Bereich ist mir hier vor allem das von Prof. Dr. Stemman entwickelte „Gelsenkirchener Modell“ bekannt. In der Kinderklinik Gelsenkirchen werden seit vielen Jahren an Neurodermitis erkrankte Kinder zusammen mit einem Elternteil behandelt und trainiert, so dass die Kinder lernen, sich ohne Anwesenheit der Eltern zu beschäftigen, und sich dabei wohl zu fühlen. Das Elternteil lernt gleichermaßen, sich gegenüber den Forderungen des Kinds besser abzugrenzen, und dem Kind so zu helfen, mehr Selbständigkeit zu entwickeln und sich stärker auf Begegnungen mit anderen Kindern einzulassen.

Aus den Ideen des Gelsenkirchener Modell heraus entstand das ambulante „Schwelmer Modell“ der Pädagogin Mechthild Hellermann, bei dem ein Schwerpunkt wie in Gelsenkirchen auf der gesunden, neurodermitis-gerechten Ernährung liegt, und ebenfalls Therapie, Information und Beratung hinsichtlich der Trennungs-Thematik angeboten wird.

Im Bereich der Homöopathie ist mir die Auffassung von Anthonie Peppler, Begründerin der „Kreativen Homöopathie“, bekannt, nach der die Ursache für Neurodermitis ein unzureichend oder gar nicht offen ausgetragener Konflikt der Eltern ist, der darin besteht, dass ein Elternteil (häufiger, da traditionell so erzogen, die Mutter) stärkere Bindung und ein Elternteil mehr Freiheit will. Das Kind versucht, den unterschwelligen Streit zu schlichten, und gerät dabei selbst in Konflikt, der sich über die Haut bemerkbar macht. Dieser Ansatz erlaubt sich eine noch konsequentere psychosomatische Ausdeutung der Neurodermitis, ist aber nach meinen Nachfragen bei anderen Betroffenen nicht für alle Patienten nachvollziehbar. Gemeint sein kann bei dieser Deutung auch ein völlig unbewusster Prozess von Bindungs- und Freiheitswünschen der Eltern.

Meine aktuelle Erfahrung ist, dass ich auf Trennungen mit Hautreizungen reagiere, aber nicht in allen Fällen. Vor Kurzem ergab sich in meinem beruflichen Feld eine Trennungssituation mit einem Menschen, den ich sowohl menschlich geschätzt habe, und durch den ich auch Geld verdient habe und bei weiterer Zusammenarbeit verdient hätte. Exakt der gleiche Fall ist vor 2 Jahren aufgetreten. Innerhalb von diesmal rund 10 Tagen entwickelte ich einen hochakkuten Schub an ca. 50% meiner Hautoberfläche, mit hochaufgeblühten, geschwollen Rötungen. Neben der seelischen Not fühlte ich mich auch körperlich sehr geschwächt und hochempfindlich. Ein akuter Krisenzustand zu einer Zeit, in der es mir hautmäßig ziemlich gut gegangen war.

Da ich die auslösende Situation und die wochenlange Konsequenz kannte, reagierte ich diesmal viel schneller und beschloss, eine Salbe mit Cortison plus Antibioikum als Feuerlöscher einzusetzen. Diesmal wollte ich einfach keine wochenlangen Torturen mit offener Haut, ständiges Jucken, Wundschmerzen, Schuppen, Erschöpfung und Frust. Meine Entscheidung wurde durch die Aussicht auf baldigen Urlaub erleichtert, den ich für die Ausheilung nach dem Absetzen der Salbe nutzen kann.

Ich nahm die Salbe 3 Tage lang 2 mal täglich, 3 Tage lang 1 mal täglich, 3 mal im 2-Tage-Rhythmus, und schleiche jetzt aus mit 2-1 mal pro Woche. Mittlerweile ist die Haut und meine Kraft wieder stabiler, es scheint zu funktionieren mit der gezielten Anwendung. Mein Allgemeinzustand ist viel besser, und ich freue mich auf den bevorstehenden Urlaub. Das aktuelle Trennungsthema habe ich mit Reiki, Heilhypnose und Essenzen behandelt, und mit guten Freunden darüber geredet. Das hat geholfen und mir gezeigt, wieviel Einfluss die Psyche hat. Für mich ist hier ein Augenmerk, den anderen eben so sein zu lassen mit seiner Entscheidung, egal ob ich es verstehe.

Bei diesem Verlauf eines starken Schubs kann ich sagen, dass ich die kurzfristige Nutzung von Cortisonsalbe für mich mittlerweile wieder als sinnvoll erachte. Vor 3 Jahren war ich noch dogmatischer Gegner, aber jetzt traue ich mir zu, es bei dieser geringen Menge im überschaubaren Zeitrahmen zu belassen. Die kurzfristige Ausheilung ist mit einem Energiegewinn verbunden, den ich für eine langfristige Verbesserung meines Lebensstils nutze. Ich habe jetzt nämlich einen starken Impuls bekommen, meine noch bestehenden Ernährungsfehler, z.B. zuviel Süßes und Weizen, auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei meiner letzten Cortisonaktion vor gut 2 Jahren hatte ich die Kraft genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören, und das habe ich durchgehalten! Auf solche Weise habe ich es doch in der Hand, aus einem angeblichen Rückschlag einen Fortschritt zu machen. Das ging bei Cortison aber nur, weil ich jahrelang ohne ausgekommen bin, und manchen Schub wochenlang geduldig ertragen, und viele Heil- und Entspannungsmethoden, Therapien etc. genutzt habe, womit ich mein Leiden lindern, und mich weiterentwickeln konnte. Deshalb wirkt es das Cortison auch in der Verdünnung sehr stark und schnell, und mein System stabilisiert sich nun beim Absetzen schnell wieder.

Mein Fazit in Punkto Trennungskonflikt ist für mich nach dieser Erfahrung, dass ich nun 2 mal ganz deutlich gemerkt habe, dass ich auf Trennung mit einem heftigen Schub reagiere, wenn es zusätzlich um meine Existenz geht. Bei Freunden und Liebhaberinnen ist das jetzt nicht mehr so deutlich (war aber auch mal vor etwas längerer Zeit). Psychologisch ist die Liebe der Eltern existentiell, da Kleinkinder ohne sie nicht überleben können. Ein Mensch, der viel auf psychischer Ebene geheilt hat, fällt nicht mehr so leicht in die kindlichen Existenzängste zurück. Den meisten Erwachsenen mit wenig Therapieerfahrung passieren solche “Regressionen” (hineinfallen in schmerzhafte Gefühlszustände der Kindheit, mit den damit verbundenen unreifen Verhaltensweisen) nach meiner Erfahrung sehr oft, wenn sie durch aktuelle Ereignisse an die frühkindlichen Erlebnisse erinnert werden.

Ich kann Neurodermitikern also nur empfehlen, psychologisch wirksame Therapien, Mentaltraining und Geistheilung zu nutzen, um in Beziehungen stabiler zu werden, ein stärkeres Ich zu entwickeln, sich besser abzugrenzen, sich für das eigene Wohl verantwortlicher zu fühlen als für das Wohl Anderer, und sich mehr auf den eigenen, gefühlt sinnvollen Weg zu fokussieren.

Die Verwaltung des Mangels

Kriegskinder und Kriegsenkel – Das Thema ist noch lange nicht durch

„Mir geht es ja eigentlich gut.“ ….. „Ich hab Neurodermitis, aber ich kann ja trotzdem fast alles machen.“ …. „Stell Dich nicht so an, Du hast doch alles was Du brauchst.“ …… Beschwichtigung und Verharmlosung, Betriebsblindheit, habe ich feststellen können, sind mir durchaus tief verinnerlichte Strategien geworden, mit denen ich mir das Leben erträglich machen versuche. Geholfen haben sie nicht. Ertragen kann ich offenbar viel.

In Wahrheit raubt mir die Neurodermitis und die Sachverhalte, die sie vermutlich verursachen, die Energie, die dafür nötig wäre, um richtig durchzustarten. Ich bin so gut aufgestellt, dass ich von meinem Wissen und Können locker leben können müsste, in einem erfüllenden Berufsfeld. Mein aktueller naturheilkundlich behandelnder Arzt hat mir Erschöpfungsdepression attestiert. Das nützt mir nur wenig. Am besten geht es mir, wenn ich im Flow bin, mit produktiver Arbeit und guter Freizeitbeschäftigung angemessen gefordert bin, aber nicht zu sehr unter Druck stehe.

Auf der Suche nach Ursachen und neuen Behandlungsansätzen für die Suboptimalitäten des Lebens bin ich über einen glücklichen Umweg auf ein Thema gestoßen, das ich mir die letzten Wochen leidenschaftlich unter die Lupe genommen habe. Die Homöopathin Antonie Peppler äußerte mir gegenüber ihre Annahme, dass eine der Hauptproblematiken für die Männer unserer Gesellschaft, der Weltkrieg sei. Ich fand das spannend und begann mit der Recherche.

„Ganz zufällig“ hielt kurz danach ein Kollege in meiner Praxis einen Vortrag zum Thema „Kriegskinder“, und berichtete von überraschendem Interesse zum Thema. Der Gestalttherapeut meint, das Thema ist jetzt mehr und mehr „dran“ in unserer Gesellschaft. Insbesondere auch von den Kindern der Kriegskinder, also der meinigen, ab ca. 1960 geborenen Generation. Erste Buchtipps und Fernsehbeiträge wurden gesichtet, eine Entwicklung scheint sich anzubahnen in der Psyche der Generation, der auch meine Eltern angehören, ungefähr die Jahrgänge 1930 bis 1945.

Es äußert sich so, dass diese Menschen, die in dem Glauben aufgewachsen sind, dass sie „den Krieg und das Naziregime nicht richtig mitbekommen haben, weil sie ja noch klein waren“, zunehmend traumatische Symptome zeigen. Die „posttraumatische Belastungsstörung“ kann behandelt werden, es gibt dafür mittlerweile sehr wirksame Methoden. Gerade auch seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001, denn im Zuge der in diesem Zusammenhang erfolgten Traumabehandlungen wurde das Bild, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf kleine Kinder, bedeutend geschärft. Es zeigte sich z.B. eindeutig, dass ein Kind sogar die Schuldgefühle des Vaters übernahm, die er entwickelt hatte, weil er zwei Freunden, die bei dem Anschlag verstarben, die Arbeitsstelle im World Trade Center vermittelt hatte. Ohne dass je davon gesprochen wurde. Dieses Trauma des Kindes löste sich auf, indem es seine inneren Bilder malte und Therapeuten darüber mit ihm sprachen.

 

Schweigen und Verharmlosen

Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Reihe von Menschen nach ihren Familiengeschichten gefragt. Zum größten Teil wurde über die wesentlichen Geschehnisse geschwiegen. Einige Väter erzählten vom Krieg in Anekdoten und Abenteuergeschichten. Ich hörte einige Geschichten, wie man überleben konnte durch Glück oder Geschick. Ich hörte eine Geschichte von einem Vater, den man als Kind vor die Tür schickte, bevor seine Mutter durch Soldaten vergewaltigt wurde. Im Großen und Ganzen haben wir bei den Gesprächen festgestellt, dass das Thema Krieg fast ausschließlich abstrakt bearbeitet wurde. Von den Familiengeschichten wurden meistens nicht oder nur oberflächlich, oder unter großer Anstrengung  Jahrzehnte später berichtet.

Während ich früher glaubte, dass häufiges Schweigen über Konfliktthemen eine Charakterschwäche in dieser Generation sei, glaube ich jetzt, dass viele Menschen über vieles einfach nicht reden konnten, weil sie durch die Traumatisierung wie eingefroren waren. Dazu kam eine mächtige Sozialkontrolle, wie die Geschichte der Autobiographie von Marta Hillers zeigt, die als Anonyma über die Zeit des Einmarsches der Russen in Berlin berichtete. Sie hat sich als Ausweg vor den wiederholten Vergewaltigungen einen russischen Offizier als Beschützer genommen. Ihr Buch „Eine Frau in Berlin“ erschien 1959, und wurde öffentlich niedergemacht, weil es „die Ehre der deutschen Frau beschmutzt“. Daraufhin zog sie die Veröffentlichung bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 zurück, 2003 erschien die Neuauflage, 2008 wurde es verfilmt.

Die Vererbung der Traumata

Die Folge des Schweigens ist einfach, und bitter für alle. Alles was verschwiegen wird, geht über auf die Kinder, die Enkel, die Großenkel und so fort. Der massenhafte psychische Schaden in den Familien, bei den einzelnen Menschen, muss sich gesellschaftlich auswirken. Ausländische Journalisten haben in den 90ern das Phänomen „German Angst“ benannt. Sabine Bode, die einige hervorragende Bücher zu dem Thema geschrieben hat, beschreibt es als ein übersteigertes Sicherheitsgefühl. Dazu kommt das Klima der unterschwelligen Gefühlskälte und jede Menge verdrängte Wut und verdrängte sexuelle Lust. Die Deutschen sind unter der erfolgreichen und wohlhabenden Oberfläche immer noch mit der Verwaltung des (emotionalen und materiellen) Mangels beschäftigt, und das führt nach meiner Vermutung auch zu entsprechendem unsozialen Verhalten.

Ich habe bei den Gesprächen festgestellt, dass viele Personen zunächst distanziert reagierten, in der Annahme, das Thema sei für sie vom Tisch. Nach kürzester Zeit jedoch wurde es bislang jeder der ca. 10 Personen, mit denen ich gesprochen habe, völlig klar, dass auch bei ihm ein psychischer Kriegsschaden vorliegt. Mehr oder weniger stark und mit unterschiedlichen Inhalten. Gefühle wie Trauer, Wut, Angst, Scham, Schuld und Ohnmacht konnte jeder meiner Gesprächspartner spüren.

Und damit wird mir auch klarer, warum ich öfter Wut empfinde, deren Intensität sich nicht allein aus der auslösenden Situation erklärt. Mir wird auch klarer, warum ich eine so starke Bindung an meine Eltern empfinde, denn es gibt das Thema Vertreibung in meiner Familie. Auch warum so gern über Essen gesprochen wurde und warum ich meinen Teller leer essen musste. Es wird klarer, warum das Thema Sex so schwierig ist, und es wird klarer, warum Aggression so weitgehend ein Tabu ist.

Antonie Peppler vermutet: „Die Männer haben vom Krieg die Nase voll. Als Folge werden sie immer schwächer, verleugnen ihre aggressive Kraft, ziehen sich ins Häusliche zurück und büßen allmählich ihre Männlichkeit ein. Sie fallen, z.B. durch Depression oder Krankheit, in eine kindliche Bedürftigkeit. Den Kindern fehlt der Vater und der Mann wird zu einem weiteren Kind. Die Ehe kann so nicht weiter bestehen, wenn die Frau nur noch Mutter und nicht Liebhaberin sein kann.“

Mir wurde durch das Thema klar, dass ich ein paar traumatische Zustände von meinen Vorfahren geerbt habe. Daraus ergibt sich die Chance zu mehr Verständnis für die Sorgen meiner Eltern, und gleichzeitig auch eine klarere Abgrenzung. Das ist für mich wichtig, denn als Kind konnte ich mich nicht von ihren traumatischen Gefühlen distanzieren, und ich denke hier liegt eine Ursache für die Neurodermitis. Es ist eine Überforderung, die mir in die Wiege gelegt wurde, und das Leben ist nicht so grau und trostlos, wie es im Bewusstsein der Kriegskindergeneration erscheinen mag!

Mein Fazit ist: Sehr viel Heilung kann kommen, wenn sich Menschen über das Thema austauschen. Sich die Geschichten ihrer Familien erzählen. Und wenn auch die Kriegskinder sich trauen, ihr Schweigen zu brechen, umso besser! Sie haben viel gearbeitet für den erfolgreichen wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands, und dafür gebürt ihnen Dank und Respekt! Wir Kriegsenkel machen uns auf den Weg, die Wunden zu heilen. Wir sind die Generation, die sich die bislang umfangreichste therapeutische Hilfe sucht, und das ist richtig. Denn wir können diese äußere Sicherheit auf Dauer nicht halten, wenn wir weiter an den alten Ängsten und Wunden festhalten.

Einen Einstieg bildeten vor allem 3 Bücher von Sabine Bode, die ich uneingeschränkt empfehle. Sie sind bestens recherchiert, das Thema wird mit viel Herz und Verstand ausgeleuchtet, mit vielen klug ausgewählten Familiengeschichten.

„Die vergessene Generation“ (das Buch über die Kriegskinder), „Kriegsenkel“ und „Die deutsche Krankheit – German Angst“ (die politische Herausforderung und öffentliche Gedenk- und Trauerkultur u.a.).

 

Doku über die Symptome und Ablauf einer Therapie bei Traumatisierung

 

 

Kriegskinder–Mehrteilige Doku

Anonyma – Eine Frau in Berlin

Gesundes Wohnen Teil 3 – Der Kuschelfaktor Deiner „Höhle“

In diesem vorerst letzten Teil meines Ausflugs in die geomantische Welt geht es um das „Lehnstuhlprinzip“ im Feng Shui. Mit ihm kannst Du Dir einen geborgenen Platz schaffen. Für Dein Haus von außen, den Garten, die Terrasse. Innen bei Sitzplätzen, Bett, Sofa, Schreibtisch etc.

Es ist auch nützlich zu wissen, dass ein schlecht geschützter Sitzplatz Deine Verhandlungsposition bei Geschäftsgesprächen schwächt, z.B. wenn Du die Tür im Rücken hast. Die Lebensenergie sinkt dann ab und Du wirst emotional labiler, neigst eher zu Überreaktionen, bist Dir Deiner selbst nicht mehr so sicher, fühlst Dich evt. angegriffen. Irgendwas ist im Rücken, das Dir keine Ruhe lässt, Dich verunsichert. Aus raumpsychologischer Sicht will jemand, der dir einen solchen Platz zuweist, Dich tendenziell über den Tisch ziehen, zumindest aber einen gewissen zusätzlichen Vorteil. Viele Schreibtische sind so angeordnet, dass Besucher mit der Türe im Rücken sitzen. In so einem Fall kannst Du auf einen anderen Platz bestehen, oder den Stuhl so drehen, dass die Tür nicht mehr im Rücken steht. Für produktive Gespräche ist ein harmonischer 120°-Winkel der Gesprächspartner zueinander ohnehin günstiger, als der konfrontierende (aber manchmal auch ergänzende) 180°-Winkel.

Je sensibler Du bist, davon geh ich aus in diesem Blog, desto stärker wirken sich diese Faktoren auf Dich aus. Das Lehnstuhlprinzip bezieht sich auf die physischen Faktoren der Umgebung, es ist also eine vergleichsweise grobe Ebene der feinstofflichen Kräfte. Deshalb wirkt sie auch für Viele deutlich körperlich und empfindungsmäßig stark.

Auch Materialien, Farben und Ausstattung üben viel Einfluss aus auf fundamentale Lebensgefühle … Urvertrauen, Stabilität, Sicherheit und Geborgenheit, Lebensfreude, OK sein, Angenommen sein… wenn Du das Lehnstuhlprinzip an den wichtigsten Plätzen verwirklicht hast, solltest Du Dich um eine Ausstattung kümmern, die viel „nährende“ Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Mein Leitfaden ist, alle Flächen und Bauteile, die berührt werden, sollten aus tendenziell warmen und weichen Materialien bestehen. Fenster- und Türöffnungen sind Löcher in der schützenden Haut. Ggf. mit schweren Vorhängen stabilisieren. Gerade „solare Architektur“ mit viel Öffnungsanteil steht im Widerstreit zum Sicherheitsgefühl.

Neurodermitiker würden oft gerne „aus der Haut fahren“. Wenn wir diese Symbolik weiterführen, würden sie gerne die „dritte Haut“, also die Wohnung verlassen, und in einem weiteren Schritt vielleicht das ganze Umfeld, das Gebiet und das soziale Milieu. Irgendwohin wo weniger Konflikte, Belastung und Stress auftreten, und wo sie regenerieren können.

Neurodermitis und Hochsensibilität ist eine erschöpfende Angelegenheit. Das wird mir immer bewusster, je stabiler meine Haut wird. Die Immunschwäche bleibt erst mal, auch wenn wenig Entzündungen mein System zusätzlich belasten. Ich werde schnell erschöpft und bei längeren Belastungen, z.B. durch Konflikte, muss ich schnell Lösungen finden, weil sie mich merklich schwächen, regelrecht runterziehen. Dazu brauche ich Selbstbehauptungskräfte, und die kommen aus der Geborgenheit, dem Wohlbefinden und der Lebenslust.

Lehnstuhlprinzip

Das „Lehnstuhlprinzip“ beschäftigt sich also damit, wie ein vorteilhafter Bauplatz aussieht und wie ein Gebäude in die Topographie eingebunden wird. Aus diesen Kriterien wird auch abgeleitet, wie ein guter Ruheplatz oder Arbeitsplatz im Innenraum arrangiert wird. Manfred Kubny beschreibt in seinem Standardwerk “Feng Shui – Die Struktur der Welt” die starken Bezüge der Form solcher topographisch vorteilhafter Plätze mit der Form des weiblichen Schoßes. Selbstverständlich hat die geborgen-nährende, schützende, warme und weiche Qualität viel mit dem mütterlichen Prinzip zu tun. Spirituell ist dafür in erster Linie die weibliche Seite des Göttlichen zuständig, die Göttin.

Das Lehnstuhlprinzip geht auf die archaische Suche nach einem guten Platz zum lagern, wohnen, leben etc. zurück. Auf die Erfahrung der Natur, des Klimas, der Pflanzen und Tiere. In früher Zeit pflegten die Menschen eine animistische bzw. schamanische Weltanschauung. Demnach ist alles belebt, und in der Topographie wirkten Geister auf die Menschen ein. Aus diesem Hintergrund stammen die Zuordnungen zu den “5 mystischen Tieren” Schildkröte, Drache, Phönix, Tiger, und Schlange für die Mitte (das “Tai Chi”).

Der Aufbau ist ganz einfach. Nach vorne in Blickrichtung (Phönix) soll Ausblick sein, im Rücken (Schildkröte) ein massiver, möglichst hoher und fester Schutz. Links und rechts ebenfalls schützende Masse, jedoch nicht so hoch wie im Rücken. Der Eingang zum Haus oder zum Raum – für beide Fälle gilt dieses Prinzip – soll im Bereich mit freiem Ausblick liegen. Denn von dort – aus der Weite – kommt am meisten Chi, Lebensenergie ins Haus.

Links (Drache) und rechts (Tiger) eines Sitzplatzes können Möbel, Pflanzen, Stehlampen etc. stehen.

 

 

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Die Türe im Rücken wirkt wie ein Messer (die Chinesen nennen diese Art disharmonisches Chi “versteckte Pfeile”), es verunsichert stark und bindet viel Energie. Für Arbeitsplätze ist das schlecht, kann zu Unfällen beitragen. Bei kleineren Küchen mit U-Anordnung der Arbeitsfläche ist zur Abhilfe ein Spiegel sinnvoll, damit Du die Tür im Rücken sehen kannst. Damit schafft man eine psychologische Entlastung, aber aus lebensenergetischer Sicht bleibt dieser Platz geringer geeignet, da das Chi durch die Türe in den Raum fließt und aus den Fenstern nach draußen.

Wo viel Verglasung ist, kann mit schweren Vorhängen und vorgestellten Raumteilern für Sichtschutz gesorgt werden. Ganz wichtig ist ohnehin Sichtschutz von Außen, denn es hat wenig mit Privatsphäre zu tun, wenn man im Privatleben von Unbekannten beobachtet wird.

 

 

Wohnraum

© 1998 Joy Verlag – Graphik: Michael Posen

Beispiel für einen Sitzplatz mit ausgestaltetem Lehnstuhlprinzip. Die Lampe aus Metall stellt einen Bezug zum spirituellen Element des Tigers, die Pflanze zum Element des Drachen her.

 

Versuch macht klug… Ich habe einige Beispiele in Petto, wo eine schlichte Drehung des Schreibtisches für den entscheidenden Schub in Richtung beruflichen Erfolg geführt, und eine gemütliche Gestaltung des Schlafzimmers das Liebesleben in Schwung gebracht hat. Viel Spaß beim experimentieren!

 

 

Erfahrungsbericht – Selbstheilung mit Spitzwegerich

Hi Andreas

Ich habe ja Neurodermitis nicht so stark, bekomme nur im Sommer diese Schübe mit juck Attacken und Problemen mit der Haut. Dennoch habe ich natürlich selber nachforschen müssen weil der Hautarzt mir nicht wirklich helfen konnte.

Ich müsse selber heraus finden welche Lebensmittel ich meiden müsse. Durch zufall kam ich dann auf die Lehre der Hildegard v. Bingen. Bei ihr steht dann, welche Lebensmittel man meiden müsse. Weizen, Porree und noch ein paar andere. Ich hab dann den Selbstversuch gemacht und habs mit Weizen probiert. Da reichte nur einen Tag nur Weizenbrot zu essen und nix anderes.

Abends hatte ich die schlimmste Juckattacke die ich je hatte. Unglaublich, dass es das Wissen schon rund 400 Jahre gibt und man beim Arzt so einen Schrott erzählt bekommt.

Jetzt ist es aber sehr schwer auf Lebensmittel mit Weizen zu verzichten. es ist ja überall drin. Selbst in Soßen. Aber man kann etwas darauf achten.

In dem H.v.B. – Buch steht über die Haut Diät [Auszug!]: „Zu meiden sind Erdbeeren, Pfirsiche, Zwetschken, Porree, Kohl, Rohkost, Schweinefleisch, Wurstwaren, Enten- u. Gänsefleisch, Aale , Mineralwasser, Meersalz oder angereichertes Salz, Kunstfette sowie Kunstaromen und die üblichen Süßigkeiten.

Schwere chronische Hautleiden heilen nicht solange nicht ALLE Weizenprodukte durch Dinkel ersetzt werden.“

Bei meinem Versuch reichte Weizen vollkommen aus, um einen Schub hervor zu rufen. Gegen Aal bin ich sogar allergisch. Bzw. nicht gegen den Aal sondern gegen seine Eiweiße. Auch wenn ich Eier esse fangen nach dem 4ten Ei Probleme an.

Beim Spitzwegerich war es eigentlich einfach, das heraus zu finden. Es ist bekannt, dass es gegen Juckreiz hilft. Also hab ich es auch bei Neurodermitis ausprobiert. Wenn man dann auch noch z.B. in den Apothekenbüchern liest, das er auch entzündungshemmend wirkt, ist doch eigentlich alles klar. Ich hab Soventol und wie sie alle heißen ausprobiert. Nach einer Stunde ging es dann meist wieder los. Beim Wegerich ist es genau andersrum. Er braucht eine Stunde bis er wirkt. Dann aber hält die Wirkung eine gewisse Zeit bzw. ein paar Stunden. So habe ich etwas Duschgel genommen und Spitzwegerich-Presssaft hinein gegeben und duschte damit. Das tat ich dann ca. 2-3 mal in einer Woche und hatte dann bis zu 3 Wochen Ruhe vor den Juckattacken. Möglich, dass es bei stärkerer Neurodermitis nicht ganz so lange anhält, oder man den Vorgang öfter wiederholen muss. Darüber habe ich leider keinerlei Informationen. Mir hat es jedenfalls geholfen und es ist einen Versuch wert. Ich hab daraufhin auch den Wikepedia-Eintrag über Spitzwegerich etwas abgeändert, weil es könnte ja auch anderen helfen.

So Andreas du kannst das gerne so in deinem Blog erwähnen. Als Erfahrungsbericht oder so. Würd mich freuen wenn ich anderen dadurch helfen könnte.
LG Michael alias Wolf van Eden

Lebensberatung als Heilmethode

 

Einfühlsame Begleitung lohnt sich sehr in schwierigen Zeiten, bei schwierigen Themen wie Neurodermitis und jede andere chronische oder schwere akute Erkrankung. „Zum reden“, als Spiegel für die Erkenntnis der eigenen Psyche, für die Selbstreflexion kann ich Psychotherapie sehr empfehlen. Die meisten Formen der Psychotherapie sind dabei eher passiv, d.h. die Therapeuten geben keine Ziele vor, und der Klient bestimmt somit, welche Themen wann bearbeitet werden. Der Therapeut ist eher Zuhörer und hält sich mit Ratschlägen zurück. Ein bekannter Satz zu diesem Thema ist „Ratschläge sind auch Schläge“. Mir hat Psychotherapie geholfen, meine Erfahrungen und mich selbst zu reflektieren, meine Geschichte zu verarbeiten, und überhaupt mich zu trauen, über meine Probleme zu sprechen. Die Wertschätzung meiner Therapeuten hat mich etwas aus meinen Selbstwertproblemen enthoben und mir mehr Sicherheit gegeben. Größere Quantensprünge in und plötzliche tiefe Erkenntnisse über meine Persönlichkeit, und den Sinn meines Daseins, schöpfte ich jedoch gefühlt stärker aus anderen Quellen, die eher in den Bereich der ganzheitlichen bzw. spirituellen Lebensberatung fallen.

Lebensberatung ist stärker an konkreten Zielen ausgerichtet. Die Themen können gleich gewählt werden wie in der Psychotherapie, aber die Methoden sind meist lösungsorientierter. Ein Beispiel aus meiner Erfahrung zur Illustration: Jemand benötigt für die Aufrechterhaltung der Wohnung und des Alltags zwingend den Führerschein, hat Angst vor dem Autofahren, und fällt mehrmals durch die Fahrprüfung. Ein Psychotherapeut wird nun z.B. nachforschen, ob hier ein Trauma vorliegt, evt. weit in die Vergangenheit forschen, und die Angst in mehreren Sitzungen durch Gespräche aufarbeiten.

Ein Lebensberater wird das Ziel ins Auge fassen, der Klient möge die Fahrtüchtigkeit erreichen, die Prüfung bestehen und fortan sicher, glücklich und zufrieden autofahren. Natürlich wird der Klient auch in dieser Beratung mit seinen Ängsten, Traumata oder was immer ihn blockiert konfrontiert werden. Diese werden dann möglicherweise mit schnellen Methoden bearbeitet, so dass manche Angst bereits nach einer Sitzung Vergangenheit sein wird. Denn in diesem Prozess kommt es auf das Ergebnis „Führerschein“ an. Und nicht, wie in der Therapie, auf ein tieferes Verständnis davon, wie die Persönlichkeit tickt, wie eine solche Angst oder ein Trauma, ein Widerstand, ein Zwang etc., zustande kommt oder gekommen ist.

Nachdem ich jahrelang durch mehrere erfolgreiche Psychotherapien gegangen bin, hatte ich mit rund 30 Jahren etwas genug davon, und wollte handfeste Verbesserungen und Erkenntnis-Werkzeuge, die ich selbst nutzen konnte, auch ohne Psychotherapie. Dieser Wunsch brachte mich erst zur Astrologie, die man als eine komplexe Symbolsprache betrachten kann, mit der durchaus tiefgreifende und vielschichtige Persönlichkeitsanalyse möglich ist. Ein wunderbares Werkzeug. Parallel dazu lernte ich eine weitere Orakelmethode, bei der man Fragen stellen kann – den Tarot. Ich vertiefte mich in die schönen Tarotkarten von Aleister Crowley, und machte vor allem mit den Interpretierungshilfen von Gerd Ziegler tolle Erfahrungen. Ein solches Tarotdeck wird immer mehr zu einer Weisheits-Instanz, die einem hilft, Situationen aus einem anderen Blickwinkel oder der Vogelperspektive zu betrachten, und so zu mehr Klarheit zu kommen. Ich merkte bald, dass sich Tarot und Astrologie wunderbar ergänzen können. Später lernte ich weitere großartige Orakelsysteme kennen, das chinesische I Ging, die nordischen Runen, und ein geniales schamanisches Orakel-System der aktuellen Zeit, die Chakra-Energie-Karten von Walter Lübeck.

Mit solchen Orakeln ist es möglich, sehr präzise festzustellen, welches Lebensthema hinter einer Fahrangst, Prüfungsangst oder was immer den bestandenen Führerschein blockiert, steckt. Durch die Beschreibung des Themas durch die Interpretation des Beraters wird der Klient emotional in die Lebenssituation versetzt und stößt hier auf die blockierenden Gefühle. Nun kann der Berater Sprache, evt. hypnotische Sprachmuster bei Heil- und Lerntrancen, bildende und musikalische Kunst, oder eine energetische Heilmethode anwenden, um die Blockade zu lösen. Ich habe mehrere solcher Heilmethoden gelernt, Rainbow Reiki, verschiedene Geistheilungsformen, sowie Trancemethoden und schamanische Praktiken. Verschiedene Formen von Hellsichtigkeit und Präkognition erweitern die intuitiven Möglichkeiten der Orakelarbeit. Solche außersinnlichen Wahrnehmungsfähigkeiten wurden in meiner Ausbildung gezielt geschult, bis ich sie bewusst und sicher an- und ausschalten konnte, womit meine Reizüberflutung vermindert und die Privatsphäre meiner Mitmenschen respektiert bleibt. Sie funktionieren nur, solange ich mein Ego außen vor lasse, und mich unvoreingenommen meinem Gegenüber widme, der dem Einblick in sein Inneres oder sein Leben unbedingt explizit zustimmen muss. Intuitive Wahrnehmung ohne expliziten Auftrag  ist unverantwortlich, grenzüberschreitend, eine Verletzung der Privatsphäre! Leider halten sich viele Lebensberater, Heilpraktiker, Kinesiologen etc. nicht immer an die Respektierung der Privatsphäre. Das ist unprofessionell, ein Machtspiel, schädigt den Ruf medial praktizierender Berater und fördert Ängste vor diesen wundervollen Geschenken von Mutter Natur, die in Wahrheit jeden Menschen mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen gesegnet hat!

Durch die Kombination von Erkenntnismethoden mit aktiver Energiearbeit bzw. Geistheilung, Arbeit mit dem Unterbewusstsein, und viel Bezug dieser Methoden zur Natur und natürlichen Körperlichkeit, bin ich in meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr schnell und nachhaltig vorangekommen. Natürlich brachte das viele Veränderungen, aber das wollte ich auch, denn ich wollte raus aus dem Leiden, meine Berufung leben, meine Männlichkeit inklusive erotischen Blockaden heilen, und zu größerer Lebensfreude kommen. All das ist geschehen bzw. ist in diesem Sinne auf dem Weg, und zwar dadurch, dass ich oftmals entschieden habe, mich meiner Verletzlichkeit und dem Schmerz zu stellen und durch ihn hindurch zu gehen, dahin wohin mich mein Herz geführt hat und führen wird.

Die gefühlsmäßige Motivation und das nötige Glück brachten mir immer wieder schamanische Rituale, mit denen ich nach und nach völlig neue Strukturen in mein Leben „zauberte“. Diese uralten Methoden sind die Vorläufer der modernen Hypnosetherapie und der Psychotherapie, funktionieren jedoch sehr intuitiv, nach ganzheitlichen, naturheilkundlichen und spirituellen Prinzipien. In meiner schamanischen Schule wenden wir einen komplexen Reigen an beraterischen und heilerischen Methoden an, die sich wunderbar ergänzen, und den Prozess Lebensberatung zu einer ganzheitlichen Art von Lebenshilfe für Herausforderungen jeder Art, von privat bis beruflich – geschäftlich, macht. Durch Lebensberatung habe ich es geschafft, trotz meiner Widerstände, Blockaden, Skepsis und Zweifeln v.a. an mir selbst, trotz und auch gerade wegen meiner Erkrankung und Hochsensibilität, meine Berufung zu leben und glücklich zu sein. Auch wenn ich immer noch viel zu oft juckreizbedingt aus der Haut fahren könnte. Ich habe mir fest vorgenommen, auch diese Neurodermitis-Herausforderung irgendwann zu meistern, denn ich bin überzeugt dass Erscheinungsfreiheit möglich und kein Zufall ist. Denn wenn ich durch meinen Weg und die Orakel etwas gelernt habe, dann das – Zufall gibt es nicht, es ist das was mein göttliches Selbst in mein Leben gebracht hat, damit ich in Zukunft alles habe was ich brauche um glücklich und gesund zu sein. Ich nehme mir die Menschen zum Vorbild, die es geschafft haben, aus ähnlichen Themen wie den meinigen rauszukommen, und schaue umso genauer hin, je ähnlicher die Umstände sind.

Gutes, gesundes Wasser

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… Grundnahrungsmittel Nummer 1

Ich habe in früheren Blogbeiträgen schon öfter auf die Bedeutung von Trinkwasser für die gesunde Ernährung hingewiesen. In diesem Beitrag gehe ich nun ausführlicher auf dieses wichtige Thema ein, wieder einmal ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Beim Thema Wasser lohnt sich etwas Recherche. Die Bücher von Masaru Emoto mit Wasserkristall-Fotografien sind ein Leckerbissen für das Auge und das Bewusstsein. Interessante Beiträge lieferten u.a. Viktor Schauberger, Johann Grander, Friedrich Hacheney, Wilhelm Reich, Michael Ginger, Patrick Flanagan.

Heute erlebt die Beobachtung von Viktor Schauberger in Teilaspekten einen Einstieg in die akademische Forschung. Auch aus der Not heraus, die durch begradigte Flussläufe und Kanäle, die zu immer verheerenderen Überschwemmungen führen, immer wieder auftritt, also viel viel Geld kostet und Existenzen bedroht.

Dass Wasser bei weitem nicht gleich Wasser merkst Du schnell, wenn Du verschiedene Wässer kostest und Leitungswasser, das auf verschiedene Weisen aufbereitet wurde. Die Preisunterschiede von handelsüblichen Trinkwässern sind in Anbetracht der Qualitätsunterschiede durchaus berechtigt.

 

Danke© Masaru Emoto: Wasserkristall, der sich durch das Wort “Danke” gebildet hat

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Wodurch zeichnet sich hochwertiges Trinkwasser aus?

Soweit ich es verstehe, sind die folgenden chemischen Qualitätsmerkmale entscheidend:

  • Chemische Sauberkeit, also frei von Schadstoffen aller Art. Das wird erreicht, wenn wir das Wasser durch Filterung reinigen.
  • Vorteilhafte mineralische Zusammensetzung. Viele handelsübliche Mineralwässer enthalten Mineralien wie z.B. Natrium in zu hohen Dosen. Manche Heilwässer sind gut für Heilzwecke, sollten dann in passender Menge getrunken werden, taugen aber nicht als Nahrungsmittel (da die gesunde Dosis Mineralien bei weitem überschritten wird).
  • Die Zusätze CO2 (Kohlensäure) und Ozon (bei Quellwässern wie Evian, Volvic etc.) sind ernährungsmäßig ungesund, weil sie die Übersäuerung des Körpers vorantreiben. Sie werden zur Konservierung eingesetzt, zu Lagerzwecken und letzlich um altes, abgestandenes Trinkwasser verkaufen zu können. Wie ein solches Wasser wirklich schmeckt merkst Du, wenn Du das Wasser stehen und den Sprudel entweichen lässt.

Die physikalisch – energetischen Qualitätsmerkmale entscheiden über die Bioverfügbarkeit der im Trinkwasser enthaltenen Nährstoffe. Also darüber, ob z.B. Vitamine und Mineralien in den Körperzellen ankommen, durch winzige Kapillare und mikroskopische Poren in den Zellwänden. Und sie entscheiden über die Qualität der Informationsübermittlung im Gehirn und Nervensystem.

An dieser Stelle 2 Zahlen: Der menschliche Körper besteht (altersbedingt abnehmend) zu ca. 60-75% aus Wasser, Gehirn und Nerven zu 90%.

Gesundes Wasser enthält viel Lebensenergie, also Kraft. Es kann Informationen speichern, die zur Selbstheilung und Kräftigung von Körper, Geist und Seele beitragen (nach dem homöopathischen Prinzip).

Viel Lebensenergie enthält das Wasser, wenn die Wassermoleküle nur sehr kleine sogenannte „Cluster“ bildet, also nur wenige Moleküle aneinanderhaften. Das aneinanderhaften der Moleküle ist eine der besonderen Eigenschaften, die Wasser aufweist gegenüber anderen Flüssigkeiten.

Diese Energetisierung geschieht im großen Wasserkreislauf der Natur durch ….. Verdunstung, Abregnung, Versickerung, unterirdische Verwirbelung, Aufsteigen an die Oberfläche durch Kapillarkraft ….. (also natürlich und ohne Pumpe) und weitere Verwirbelung in den Bächen und Flüssen (hier wird nur verwirbelt, wenn sie ihre natürliche Form beibehalten haben und nicht begradigt und in künstliche Betten gelegt wurden).

Deshalb ist Wasser aus artesischen Quellen (bei denen das Wasser aus der Tiefe nach oben strömt, nur durch Kapillarkraft) ideal, weil es über viel Lebensenergie verfügt. Solche Wässer werden u.a. in Bioläden angeboten. Im besten Fall kann ein Wasser aus der Region gewählt werden, so bekommt der Körper im Wasser gelöste geologische Informationen, die ihm helfen, mit den Verhältnissen vor Ort gesund und kräftig zu bleiben.

Der große Wasserkreislauf dauert teilweise viele Jahre oder sogar Jahrzehnte (durch ganz langsame Versickerung, Reisen durch unterirdische Bachläufe). In dieser Zeit wird das Wasser physikalisch – energetisch „aufbereitet“. Die dabei auftretenden Prozesse „Levitation“ (Verdunstung) und „Verwirbelung“ werden auch bei Energetisierungsverfahren für Leitungswasser genutzt.

 

IMGP0256

© 2013 Andreas Gerner … Wasserfall in Polen

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Wodurch wird das Wasser energetisch entwertet?

Große, unförmige Cluster beeinträchtigen die Bioverfügbarkeit des Wassers und in ihm gelöste Stoffe, bzw. auch die Löslichkeit mancher Stoffe darin. Sie entstehen durch…

  • geradelinige Leitungsführung (Kanäle, begradigte Flüsse, konventionelle Wasserleitungen)
  • Druck (Pumpen)
  • Elektromagnetische Strahlung (Lärm, Infra- und Ultraschall, Elektrizität, Funk, Mikrowellen, Radioaktivität)

Deshalb ist konventionelles handelsübliches Trinkwasser aus der Leitung oder dem Handel, energetisch verwüstet bis tot! Die Ausnahme bilden die genannten adhesischen Quellwässer aus dem Bioladen oder eben direkt an der Quelle gezapft.

Unter diesem Aspekt erscheint auch die Schädlichkeit elektromagnetischer Strahlen noch plausibler, denn sie verändert die Wasserstruktur im Körper.

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Trinkwasser – Aufbereitung

Wie kann ich Leitungswasser preisgünstig aufwerten, um eine gute Trinkwasserqualität jederzeit zur Verfügung zu haben?

Ich arbeite mit 2 Stufen der Aufbereitung:

  • Stufe 1. Filterung… zur Reduzierung der Schadstoffe. Ich verwende einen Aktiv-Kohle-Filter, der zwar noch winzige Spuren von Schadstoffen übrig lässt, dabei verbleiben jedoch die Mineralien im Wasser.Manche Leute bevorzugen sogenannte „Umkehr-Osmose“ – Systeme, die restlos alles rausfiltern was einmal darin gelöst war. Dieses Wasser ist dann zwar vom Schadstoffaspekt zweifelsfrei unbedenklich, verliert aber chemisch jeden lokalen Charakter, und eben auch den nährenden Aspekt aus den Mineralien.Die Entscheidung über das richtige System muss jeder für sich fällen.
  • Stufe 2. Energetisierung… dabei werden die Wassercluster verkleinert und die Bildung wertvoller Informationsmuster (per Foto als Wasserkristalle sichtbar) veranlasst. Das Wasser wird dadurch weicher und schmeckt oft etwas süßlich. Durch Informierung können durchaus deutlich verschiedene Geschmacksqualiäten entstehen.Desweiteren kommt es zur Bildung sogenannter „Nullpunktfelder“, die einen Zustrom kosmischer Lebensenergie beinhalten.Möglichkeiten der Energetisierung sind z.B.:
    • Verwirbler (Aufsatz auf den Wasserhahn)
    • Levitationsbehälter („levitiertes Wasser“)
    • Kristalle (als Standard Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz), mindestens 20 Minuten in der Karaffe wirken lassen. Wegen Splittergefahr lieber gereinigte Trommelsteine nehmen.
    • Stationäres Lebensenergie-Feld, z.B. eine fachgerechte „Reiki-Dusche“. Oder einen größeren Vorrat behandeln, z.B. durch Handauflegen oder Fernkontakt.
    • Orgon Akkumulator
    • Radionik-Tools oder sonstige Vorrichtungen zur Informationsübertragung (z.B. das m.E. ziemlich teure aber wirksame Grander-System)

Ich verwende dafür ein Radionik-Tool aus dem System „Goddess Radionic“ von Walter Lübeck. Dieses Tool arbeitet synergetisch mit weiteren Entstörungstools für den Einsatz im Wohnraum und am Körper zusammen.

Eine gewisse Investition stellen die hochwertigen Systeme schon dar. Da die meisten der genannten Systeme zwar wirksam sind, aber doch recht unterschiedlich arbeiten, empfehle ich eine eingehende Informierung und Beratung. Meine Investition hat sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert, muss schon lange keine Wasserkisten mehr schleppenSmiley

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Nun noch ein paar Wasser-Ernährungstipps …

Wieviel Wasser braucht der Mensch als Nahrungsmittel?

Ich bin mit der These ausgebildet worden und auch gut damit gefahren, dass 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht eine gute ausreichende Menge ist, um gesünder zu werden und auch intensivere naturheilkundliche Behandlungen, die mit Entgiftungsprozessen einhergehen, zu unterstützen. Bei intensiver Sonneneinwirkung oder viel Bewegung in der Hitze kann der Bedarf auf 50 ml steigen.

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Zählen Kaffee, Tee, Limonade, Fruchtsaft, Bier und Wein auch zur benötigten Wassermenge?

Nein … all die genannten Nahrungs- und Genußmittel zählen nicht dazu. Eine Ausnahme bilden balancierte Kräutertees, die nach TCM- oder Ayurveda-Richtlinien als Nahrungsmittel gemischt werden. Tees zählen zu den  Heilmitteln, und sollten wohldosiert genossen werden. Kräuterzusätze, ein wenig Fruchtsaft, etwas hochwertiges Aromaöl oder auch Stevia in geringen Mengen ist OK, um etwas Geschmack einzubringen.

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Gibt es eine obere Grenze des Wasserkonsums?

Wasser regt die Nierenaktivität an, die Schadstoffe über den Urin ausscheiden. Wenn zuviel Wasser getrunken wird, können die Nieren übererregt werden. Deshalb sollte nicht mehr als ca. 0,4 l Wasser pro Stunde getrunken werden.

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Woran kann ich erkennen, dass mein Körper (mehr) Wasser braucht?

  • Der Urin sollte wässrig aussehen, aber nicht gänzlich farblos.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Müdigkeit können bei Dehydrierung (Unterwässerung des Körpers) auftreten.
  • Häufiges Hungergefühl bzw. Heißhunger kann als Kompensation von Wassermangel auftreten

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Welche Auswirkungen hat ein langfristig zu geringer Wassergenuss?

  • Das spirituelle Element Wasser steht für Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeiten, Lust, Sinnlichkeit, Spaß haben, Kind sein, wichtige Aspekte von Mütterlichkeit, Aufnahmefähigkeit, Gefühlstiefe, emotionale Kraft. Wenn diese Eigenschaften gestört oder eingeschränkt sind, kann ausreichend hochwertiges Wasser bereits viel Gutes bewirken.
  • Naturheilkundliche Behandlungen schlagen nicht oder nur schwach oder sehr langsam an.
  • Der Körper kann schlechter entgiften. Dadurch kann z.B. die Darmflora nachhaltig geschädigt werden (z.B. nach Antibiotika-Konsum)
  • Es können ähnliche Symptome auftreten wie bei Verdurstenden. Beeinträchtigung der Funktionen von Hirn und Nerven, die zu 90% aus Wasser bestehen.
  • Bei chronischer Dehydrierung können auch chronische Symptome entstehen.
  • Körperlicher und geistiger Leistungsabfall
  • Emotionale Stabilität geht verloren
  • Schädigung des 3. Chakras
  • Beeinträchtigung des Immunsystems aufgrund der mangelnden Entgiftung
  • Intensivierung der Auswirkungen von Neurodermitis und Allergien … der Körper wird noch mehr geschwächt, wird noch empfindlicher, neigt stärker zu Unruhe, Juckreiz und allergischen Reaktionen.

Die Liste lässt sich sicher noch weit fortsetzen.

Prost und gute Gesundheit Zwinkerndes Smiley

 

Den warmen Sommer ohne Symptomverschlimmerung genießen

Meine Haut war die letzten Wochen so gut wie lange nicht mehr. Leider kommen die roten Flecken und Bläschen jetzt wieder verstärkt raus. Kein Wunder, der sommerliche Ausnahmezustand ist jetzt, Mitte Oktober, vorbei. Der Alltag kommt wieder und viele geschäftliche Aufgaben und Herausforderungen stehen an. Ich nenne die Zeit meinen „Schamanischen Herbst“, wo ich viele Seminare gebe und bei einigen Events wie z.B. die Schwitzhütte am kommenden Wochenende mitwirke. Und auch ein paar Sorgen gibt bzw. gab es die letzte Zeit, die mir Stress bereiteten…. eben der ganz normale Wahnsinn.

Alles in allem erlebe ich gerade eine erfüllte Zeit, die einige Neuerungen und neue Menschen in mein Privatleben bringen. Allein der Umstand, dass sich das Leben ändert, begünstigt auch schon einen gewissen Stress, und so war ich – trotz der Entspannung im Sommer – im September erst einmal sehr empfindlich, hatte morgens einen flauen Magen und Mühe, meinen Unternehmeralltag mit den anstehenden organisatorischen und buchhalterischen Aufgaben mit Schwung anzugehen. Auch das geht wie immer vorüber, bzw. ich geh da durch und erledige das Zeug trotz Flattermagen und ADHSsigen Ablenkungssymptomen früher oder später, und manchmal auch nachts um 4 Uhr, wenn ich gerade nicht schlafen kann. Wenn der Kaiser schließlich bekommen hat was des Kaisers ist, geht es mir auch gleich viel besser, die Schuldgefühle und die Rebellion klingen ab, und ich hab das Gefühl von sicheren Strukturen, in denen sich mein Leben abspielt.

Aktuell hilft mir die Bachblüte Walnut, mein gebeuteltes 3. Chakra wieder zu beruhigen, seine Abgrenzungsfunktion, meine Veränderungsbereitschaft und Ich-Stärke zu fördern. Auch die Hara-Atmung und Qi Gong hilft mir gerade sehr, und wieder einmal fällt mir auf, dass ich gerade dann wenn solche Stabilisierungsmaßnahmen am dringendsten notwendig sind, sie öfter vergesse.

Kürzlich erhielt ich eine Nachricht von einer Bekannten, ebenfalls Neurodermitikerin, die ich in der Klinik Rötz kennengelernt hatte. Sie hat berichtet wie sie den ganzen Sommer über unter der Hitze gelitten hat und sich ihre Neuro verstärkt hat. Das tat mir richtig leid und ich hätte ihr meine schöne Sommererfahrung gewünscht. Mich überkam auch wieder diese unwahrscheinliche Dankbarkeit, dass ich mich mit der Arbeit, die mir total am Herzen liegt und mich glücklich macht, selbständig machen kann. Ich lebe zwar bescheiden, habe aber so viel Freiräume, dass ich den Sommer so leben und wirklich genießen konnte, dass sich meine Haut davon verbesserte.

 

Und so sah mein sommerliches Savoir Vivre aus …

Da es in Münster schnell bewölkt ist, baute ich meinen Tag so oft wie möglich um die Sonnenzeit herum auf. Die ich zumeist am Dortmund-Ems-Kanal verbrachte, den ich innerhalb von 5-10 Minuten (je nach Stelle) von meiner Wohnung aus mit dem Fahrrad erreiche. Also im Klartext …. mich in die Sonne zu legen betrachte ich als Verpflichtung meiner Haut gegenüber, deren Zustand absolute Priorität besitzt. Dabei ist natürlich auf Sonnenbrand zu achten, aber ich bin da nicht überängstlich, denn mein Plan ist, soviel Sonnenstunden wie möglich abzubekommen.

Sobald ein bischen Farbe auf der Haut ist, was bei mir bereits nach wenigen Sonnenstunden der Fall ist, öle ich sie mit Bio-Olivenöl ein. Das erzeugt einen gewissen „Brathähncheneffekt“, sollte also nur mit Vorsicht nachgeahmt werden! Dafür hinterlässt das Öl mit der Sonnenstrahlung eine wunderbar geschmeidige Haut, und es gelangen verschiedene gesunde Fettsäuren, Enzyme und Mineralien hinein. Ich komme sehr gut klar damit. Natürlich kannst Du auch Jojoba-, Avocado-, Mandel- oder andere Öle nehmen, klar auch Babyöl, aber ich persönlich stehe auf naturreine kaltgepresste Produkte aus biologischem Anbau, ohne weitere Zusatzstoffe, wegen ihrer nährenden Bestandteile.

Eine zeitlang habe ich mein Hautöl auch mit hochwertigem Aromaöl versetzt. Auch hier unbedingt Bio-Qualität. Es gehen also naturreine Standardöle aus dem Reformhaus oder Bioladen, oder wenn Du es Dir leisten möchtest, extrem hochwertige Öle von therapeutischer Qualität. Hier empfehle ich die Produktlinie der Firma Young Living. Diese Öle setze ich manchmal gezielt zu Heilzwecken ein, ihre Wirkung geht weit über einen angenehmen Geruch hinaus.

Viele Neurodermitiker reagieren leider allergisch auf Naturprodukte. Ich begegne diesem Problem mit der Standardanwendung Allergie-Löschung aus dem 2. Grad Rainbow Reiki. D.h. ich gebe mir eine entsprechende Behandlung, wenn allergische Reaktionen auftreten sollten, z.B. durch ein bestimmtes Öl oder ein Aromaöl. Danach sind die Symptome verschwunden, was allerdings nicht bedeutet, dass ein Allergietest ebenfalls negativ ausfallen würde. Trotzdem würde ich eine solche Geistheilermethode nicht überbeanspruchen, und deshalb achte ich bei Pflege- und Heilprodukten strikt auf Bioqualität. Bei Nahrungsmitteln lasse ich einen gewissen Grad an konventionellen Produkten zu.

Ein Wort zu Hautkrebs … in Deutschland besteht natürlich ein Risiko, wenn viel in der Sonne gelegen wird. Der einzige Ort der mir bekannt ist, an dem dieses Risiko gegen null geht, ist das Tote Meer. Wegen seiner mineralisierten Athmosphäre, die als Filter gegen die schädlichen UV-Anteile wirkt. Ich vertrete die Ansicht, dass intensive Sonnenbestrahlung zu intensiven Symptomverbesserungen meiner Neurodermis führt, und zwar auf mehreren Ebenen. Das heißt, dass sich mein Hautbild stark verbessert, dass ich in dieser Zeit auch seelisch ausgeglichener bin und insgesamt mehr Energie habe, und mein Körper von den Muskeln, Sehnen und Knochen her beweglicher ist. Ich also insgesamt wesentlich gesünder bin. Deshalb nehme ich das gesteigerte Hautkrebsrisiko auf mich.

Während der intensiven Sonnenzeit kühle ich mich immer wieder durch ein Bad ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die einhergehende Austrocknung der Haut gut vertragen habe im Zusammenspiel mit Olivenöl und Pflegesalbe. Abkühlung ist absolut notwendig, denn Überhitzung führt bei mir wieder zu heftigem Juckreiz. Analog brauche ich im Sommer auch tagsüber in der Wohnung öfter eine Dusche zum Abkühlen, weil durch Hitze und Schweiß ansonsten schnell Neurodermis-Schübe provoziert werden.

Nach dem Duschen öle ich mich mit Olivenöl ein. Als weitere Pflege für die aktiven Stellen verwende ich jetzt wieder vermehrt DAC-Basiscreme. Sie kostet nur 12 Euro pro Kilo und ich komme damit klar. Diese Creme energetisiere ich mit speziellen Methoden, die ich auch schon beschrieben habe im Blog. Bei stärkerem Juckreiz nutze ich eine Creme mit Polidocanol und als entzündungshemmende Salbe eine Ichthyol-Rezeptur.

Trinken …. ist gerade im Sommer noch wichtiger, da wir ja schneller Wasser verdunsten. Als Standardformel gilt für mich 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Im Sommer bei der beschriebenen Sonnen-Exposition darf das gut und gerne auf 50 ml gesteigert werden. Ich trinke also mit meinen rund 80 kg ca. 4 l Wasser. Gerade der hohe Umsatz von Wasser trägt merklich zur verbesserten Gesundheit bei, weil vermehrt Gifte über den Schweiß ausgeschieden werden können. Das Wasser sollte keine Kohlensäure haben, da dieses Wasser in der Regel abgestanden (alt) und natürlich sauer ist, also den Körper zusätzlich übersäuert (also der chronischen Übersäuerung, die die meisten Menschen in Deutschland vorweisen, Vorschub leistet). Ich trinke gefiltertes Leitungswasser, das zusätzlich energetisiert, und deshalb „lebendig“ ist (ähnlich der Vitalität von frischem Quellwasser), also sehr gut seine Aufgaben im Körper erfüllen kann als wesentlicher Bestandteil der Nerven, des Blutes, der Lymphe und Sekrete.

Trotz all der äußerlichen Klima-Wohltaten des Sommers hatte ich beständig viel zu viel Juckreiz. Der wurde erst besser während meinem kleinen Campingurlaub an der Ostsee im der 2. Augusthälfte. Da hatte ich wirklich vollständige Entspannung, konnte meinen Alltag einmal loslassen, und ganz die Seele baumeln lassen. Durch die gute Luft, viel Sonnenschein, baden im Meer und konsequente Ruhe konnte meine Haut nochmal einen guten Schritt in Richtung Heilung machen. Seitdem ist mein Juckreiz auch deutlich besser geworden und ich merke, dass Entspannung und Loslassen ganz wesentlich zu meiner Gesundheit beitragen, so dass ich mir vorgenommen habe, wie diesen Sommer, ganz bewusst Entspannungszeiten zu planen, weil sie ohne Planung nicht zustande kommen würden.

IMGP0405

Erfahrungsbericht Spezialklinik Neukirchen-Rötz

 

Im Herbst 2012 verbrachte ich 4 Wochen in der Zweigstelle Rötz der Spezialklinik Neukirchen. Diese Klinik wird seit Jahrzehnten von dem Immunbiologen Dr. John Ionescu geleitet, und bietet ein komplementärmedizinisches Angebot zur Therapie von Umwelterkrankungen, verschiedener Autoimmunerkrankungen, Allergien und Neurodermitis. Der besondere Ansatz besteht in der Verfügbarkeit umfangreicher Laboranalytik. Sowohl die Schadstoffbelastung in Bezug auf Schwermetalle als auch die Analyse der Darmflora in Bezug auf pathogene Pilze und Bakterien bilden die Grundlage der Behandlung vor Ort und der begleiteten Nachbehandlung.

Dabei handelt es sich um eine Akutklinik. Es besteht also kein Anspruch auf Erscheinungsfreiheit, sondern es soll lediglich die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden. Äußerlich und innerlich wird in den meisten Fällen, so auch bei mir, auf Cortison verzichtet. Stattdessen wird intensiv antibiotisch behandelt, Anfangs mit Bädern in Calium Permanganat, und einer neongelben antibiotischen Salbe mit dem Wirkstoff Nicene. Aufgrund möglicher Resistenzen bei den Bakterien wird nach ca. 10 Tagen auf eine Ichthyol-Salbe umgestellt, die in Bezug auf Krebsrisiko angeblich unbedenklich ist. Dazu kommen Pflegesalben, Cystustee-Umschläge als „Feuerlöscher“ und Polidocanol, ein anästhetisches Mittel gegen starken Juckreiz. Für Notfälle kann die Klinik natürlich auch auf Cortisonprodukte zurückgreifen, das war bei mir aber nicht notwendig.

Die innere Therapiemethode bei Neurodermitis bezieht die bei allen Neurodermitikern, die mir dort begegnet sind, geschädigte Darmflora ein. Hier entstehen viele toxische Stoffe, die die Leber und andere Teile des Immunsystems belasten. Der Darm kann jedoch in der kurzen Aufenthaltszeit von 2 bis 4 Wochen bei Neurodermitis nicht saniert werden. Daher wurde ein Behandlungskonzept entwickelt, bei dem während des Aufenthalts Maßnahmen zur Darmsanierung eingeleitet werden, die dann zu Hause weitergeführt werden können. Am Ende des Aufenthalts erhalten die Patienten Empfehlungen bezüglich Medikamenten und Folgeuntersuchungen der Darmflora.

Dazu wird eine Rotationsdiät angeboten, mit deren Hilfe ein Speiseplan entwickelt werden soll, der eben frei ist von Allergenen, die nicht vertragen werden.

Das Essen ist zunächst gewöhnungsbedürftig, da auf Reizstoffe, sprich Gewürze, verschiedene säurehaltigen Nahrungsmittel etc. verzichtet wird. Die Nahrungsmittel stammen lt. Angaben überwiegend aus Bio-Anbau. Fleisch gibt es reichlich, auch Rohkost, verschiedene Getreide- und Brotsorten und gedünstetes Gemüse. Auch Zucker steht auf dem Tisch, so dass auch dieses Bedürfnis befriedigt werden kann, ohne auf ungesunde Schokoriegel etc. zurückgreifen zu müssen. Nach einigen Tagen habe ich mich an den Kochstil gewöhnt und die milden, hochwertigen Speisen zu schätzen gelernt.s

Zur allgemeinen Kräftigung, und Eindämmung der Wirkung von freien Radikalen (Schadstoffe) werden gewisse Nahrungsergänzungen gereicht, wie Folsäure, Biotin, Zink, Lebertran (in Kapseln) u.a. Bei mir wurde aufgrund meines Mangels auch Eisen verabreicht.

Zusätzlich kann eine Schwermetall-Ausleitung mit Chelatstoffen durchgeführt werden. Das ist bei Neurodermitis aber in der Regel nicht üblich. Ich habe während meiner Behandlung deshalb darum gebeten, näher auf Schwermetalle zu untersuchen, und es wurden auch einige erhöhte Werte festgestellt. Daraufhin erhielt ich eine Chelatstoff-Infusion mit zugehöriger Medikamentierung. Das bewirkt eine Bindung der Schwermetalle an das Chelat, wodurch sie dann ausgeleitet werden können.

 

Eindruck der Örtlichkeit

Ich muss sagen, dass ich bei meiner Anreise wenig begeistert war, denn sowohl der Ort Rötz, als auch das Klinikgebäude machten vom Augenschein erst einmal einen richtig öden Eindruck. Die Lokalität ist sauber aber alt und wirkt verbraucht. Den Übungsraum im Dachgeschoss und der Raum der Psychotherapeutin im Keller empfand ich muffig und aus meiner Sicht renovierungsbedürftig, und dringend feinstofflich-energetisch reinigungsbedürftig.

Wer wie ich empfindlich auf Elektrosmog reagiert, findet leider auch in dieser Umweltklinik schlechte Bedingungen vor, wie in allen anderen Krankenhäusern die ich kenne, mit den vielen Geräten und strahlungsintensiven Leuchtstoffröhren-Beleuchtung. Ein Glück, dass ich ein Basisset an radionischen Entstörgeräten dabei hatte. Diese Geräte sehen aus wie Bilder, bewirken aber dramatische Reduzierung der energetischen Schäden in meinem empfindlichen Nervensystem. Sobald ich die Graphiken aufgehängt hatte, wurde ich viel ruhiger und entspannter.

Ich wurde im 1. OG untergebracht, was die Regel ist für Neurodermitiker ohne Einzelzimmer. Umweltpatienten sind im 2. OG untergebracht. Am selben Gang liegt der Speiseraum, auch hier werden Umwelpatienten von Neurodermitikern getrennt, meines Wissens aufgrund möglicher Überempfindlichkeiten der Umweltpatienten auf die eingesetzten Cremes. Insofern befand sich mein Zimmer im verkehrsreichsten Teil des Gebäudes.

Der Ort Rötz liegt in der Nähe von Cham im bayrischen Wald, und bietet aus touristischer Sicht keine Attraktionen. Es gibt jedoch Spaziermöglichkeiten in Fußentfernung, die ganz OK sind. Der Hausberg wird ähnlich wie der Großteil des bayrischen Waldes seit dem Sturm Kyrill, sich weitgehend selbst überlassen. So dass sich auch hier eine vielfältige Pflanzenwelt und eine gewisse Wildheit wieder entwickeln darf. Für mich waren die Spaziergänge die wichtigste Freizeitbeschäftigung. Ansonsten gibt es noch ein Café mit freiem WLAN-Zugang und die nahegelegene Bäckerei, die zur kleinen und nicht immer ganz unwillkommenen Sünde zwischendurch einlädt, in Form von leckeren Kuchen, Torten und Gebäck, garantiert aus konventionellem Anbau und viel Industriezucker. Für Kino, Disko oder Nachtclub muss Mensch schon einige Kilometer zurücklegen, z.B. im ca. 15 km entfernten Cham.

 

Kontakt

Schon durch die regelmäßigen Mahlzeiten lernte ich viele Mitpatienten schnell kennen. Dieser Austausch ist auch wichtig, genauso wie regelmäßig Ausflüge, um schnell drohenden Klinikkoller zu vermeiden. Der Alltag sieht ja so aus, dass 2-3 mal täglich (teilweise hautüberdeckende) Salben aufgetragen werden, und darüber die einheitlich beigen Klinikschlafanzüge angezogen werden. Das führt zu einem ziemlich öden Erscheinungsbild und verstärkte bei mir eher eine gewisse Trauerstimmung. Es tat einfach gut, die Geschichten zu teilen, und hinter die „Gesichtsmasken“ zu blicken.

 

Resümee

Alles in allem hat mich mein Aufenthalt in der derzeitigen Lebenssituation weiter gebracht. Nach Verhandlungen hat meine Krankenkasse die Kosten für die Nahrungsergänzungen und speziellen Salben (v.a. Ichthyol) für ein Jahr genehmigt, so dass ich mir innerlich weiterhin etwas gutes tun kann. Ich habe aber von dem Vorschlag meines behandelnden Arztes abgesehen, mich zur ca. 10tägigen Nachbehandlung wieder einweisen zu lassen. Stattdessen bin ich auf eine ähnliche alternative Therapie aufmerksam geworden, die ein Arzt ganz in meiner Nähe durchführt. Und die mein Immunsystem gründlicher, da langfristiger saniert als es im Rahmen der Akuttherapie in Neukirchen bzw. Rötz möglich ist.

Ich bin überzeugt, dass noch viel größere Schritte in Richtung Heilung und Gesundheit möglich ist für Menschen, die noch nicht so viel mit natürlichen Methoden zugange sind wie ich. Gerade für diejenigen, die bislang nur Cortison & Co. genutzt haben, bieten sich hier tolle Chancen, einen langfristig nachhaltigen Heilungsweg einzuschlagen.

Von den Ärzten kann ich sagen, dass ich gute Erfahrungen gemacht habe, die jedoch nicht von allen Mitbewohnern geteilt wurden. In dieser Klinik gilt wie auch draußen im normalen Leben, dass wir Neurodermitiker (Psoriatiker, Umweltpatienten …) wesentlich besser durchkommen, je besser informiert wir sind und je energischer wir einfordern, was wichtig für uns ist. Sprich, die Ärzte haben hier nach meiner Erfahrung etwas mehr Zeit als in konventionellen Kliniken. Sie beantworten Fragen und sagen auch ihre ehrliche Meinung wenn sie gefragt werden. Wenn aber keine Kontrolle und kein kritisches Hinterfragen kommt, dann machen sie Dienst nach Vorschrift und strengen sich eben nur durchschnittlich an, indem sie den Standard der Einrichtung erfüllen.

Aufgrund der energetisch ungesunden Athmosphäre bleibt dieses Krankenhaus für mich eine Notfalleinrichtung, von der ich aber froh bin, dass ich dort auf die kortisonfreie Therapie bauen kann. Dafür gebührt Dr. Ionescu meiner Ansicht nach Dank und Anerkennung. Seit der Gründung 1986 hat er und sein Team es geschafft, die Klinik zu einer führenden Einrichtung für die Heilung und Erforschung von Umwelt- und Immunerkrankungen wachsen zu lassen, die mittlerweile mit allen gesetzlichen Kassen Verträge geschlossen hat. Deshalb empfehle ich sie auch weiter, auch dann, wenn der behandelnde Hautarzt skeptisch gegenübersteht. Ich glaube, dass hier sehr vielen Menschen auf zukunftsweisende Art geholfen wird.

 

http://www.spezialklinik-neukirchen.de/

https://www.youtube.com/watch?v=7QaSBJ6CQps&list=PLA2F79FC4FA893997

Energiesparlampen – umweltgerecht???

Energiesparlampen aus Leuchtstoffröhren enthalten soviel giftiges Quecksilber, dass sie Vergiftungen mit bislang unabsehbaren Spätfolgen verursachen können. Immer wieder ereigneten sich epidemische Quecksilber-Vergiftungen der Bevölkerung in vielen Ländern aufgrund industrieller Kontaminierungen  z.B. von Gewässern. Deshalb wurde der technische Gebrauch von Quecksilber 2009 durch die Vereinten Nationen verboten. Nur seine Verwendung in Lampen – für den massenhaften Privatgebrauch!!! -  ist weiterhin erlaubt.

Wenn eine solche Lampe bricht während sie leuchtet, verteilt sich der überwiegende Anteil des bis zu 6 mg offiziell erlaubten Schwermetalls pro Lampe, in der Atemluft. Wenn es eingeatmet wird, hat der Körper keine natürliche Möglichkeit der Entgiftung. Das Quecksilber schädigt das Nervensystem. Für die fachgerechte Entsorgung in einem solchen Fall ist ein Set notwendig, das laut u.g. Video ca. 140 Euro kostet, und u.a. eine Atemmaske, einen Schutzanzug und spezielle Chemikalien zur Bindung des Quecksilbers in den Scherben enthält.

Das Licht von Leuchtstofflampen besitzt ein unnatürliches Spektrum und schädigt deshalb die Augen. Es flackert, bewirkt dadurch Ermüdung und beeinträchtigt die Scharfsicht. Das elektromagnetische Feld, das durch die Vorschaltgeräte der Lampen erzeugt wird, ist stark, nervenschädigend und erzeugt für viele sensible Menschen akuten, spürbaren Stress.

Nach meinem Geschmack ist das Licht eine ästhetische Katastrophe. Es ist kalt und lässt menschliche Haut krank aussehen bzw. leicht gerötete Bereiche der Neurodermitis-Haut noch viel heftiger aussehen. Mir gehts mit diesem Licht, der energetischen Kontaminierung und der chemischen Gefahr nicht gut, und deshalb kommen mir diese Lampen nicht in die Wohnung!

 

… etwas Wärme hingegen kann niemals schadenGlühbirne

http://heatball.de

 

Weitere Alternativen gibt es z.B. hier:

http://www.leuchtenzentrale.de/Gluehlampen?refID=af1

 

 

Dieses Video zum Thema beleuchtet das Thema ausgiebig Blitz

 


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Hier stelle ich "meine Schreibe" vor, meinen ersten veröffentlichten Roman, Lyrik, Märchen, gelegentlich ein Bild oder Foto

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