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Veränderung nein danke?!?

 

Patrick Süßkind beschreibt in seinem Roman „Die Taube“ die Not eines Mannes mit einer winzigen Veränderung seines privaten Lebensraums. Eines schönen Tages hat sich eine Taube auf dem Gang vor seinem Appartement verirrt und einige Marken ihrer Verdauungsaktivität dort hinterlassen. Der Mann gerät darüber so sehr in Verunsicherung, dass er infolge solcherart Provokation Dinge tut, die er niemals vorher getan hat. Er redet mehrere Sätze am Stück mit seiner Hausherrin, mit Inhalten, die weit über das übliche „Guten Tag“ hinausgehen. Er meldet sich krank, er zieht in ein Hotelzimmer, er denkt nach über seine Kindheit, seinen Vater, seine Adoptiveltern, seine Armeezeit …. Dinge die er sonst niemals zu tun pflegt.

Aus Sicht der vedischen Chakrenlehre zeigt dieser Mensch mit seiner Überforderung intensivste Anzeichen eines chronisch überlasteten bzw. schlecht entwickelten Solar Plexus – Chakras. Die Abgrenzung funktioniert nicht, der Mann kann sein Ich nicht behaupten und reagiert deshalb extrem empfindlich auf Veränderungen in seiner Privatsphäre.

Ähnliche Probleme finden sich häufig bei sensiblen Menschen und Neurodermitikern. Die geschädigten Organe Haut, Lunge und Darm sind „Kontakt-Organe“ mit der Umwelt. Sie reagieren mit Trockenheit, Juckreiz, sonstige Gereiztheit und Entzündung auf Umgebungseinflüsse. Auf der psychischen Ebene entsprechen emotionale Empfindlichkeiten dieser Thematik, und auch der Wunsch, dass alles so bleiben soll wie es ist. Wenn es schlimm wird mit der Haut, wenn sie entzündet ist, spannt, juckt und vor allem wenn Stellen offen sind und nässen, werden selbst leichte Temperaturveränderungen zum Stress und Schmerzfaktor. Dann schwindet schnell auch der letzte Rest Lust auf die Außenwelt, die Salbe wird zum Schutzpanzer oder, wie ich es bei einigen Neurodermitikern beobachtet habe, der Körper legt sich ein schützendes Fettpölsterchen zu. Das Thema Schutz wird groß und wichtig. Weil die natürliche Immunabwehr sehr geschwächt ist, ebenso das Ich, die Abgrenzung, die Selbstbehauptung.

Rückzug vor dem Leben ist natürlich auf Dauer keine Lösung, und sich auf das Leben einzulassen bedeutet, sich auf Veränderung einlassen, denn Leben bedeutet Veränderung und Entwicklung, während Bewegungslosigkeit und Starrheit Tot bedeutet. Leben ist Entwicklung und Prozess und das ist gut so, denn sonst würde ich mit den Neurodermitis-Symptomen die ich in all den Jahren erlitten habe, alle Hoffnung und Lebensfreude fahren lassen. Mir ist auch noch kein Mensch begegnet, der nicht irgendwie gelitten hat, oder Träume, Wünsche, Ziele besitzt, die ihn zu Veränderung veranlassen würden, wenn er sich die Heilung oder den Erfolg gestatten würde.

Stell Dir vor, das Leben sei ein Fluss, der dem Mutterschoß – der Erde – entspringt, durch Landschaften – Erfahrungsräume – fließt, sich immer wieder mit anderen Wesen vereinigt. Sein Weg verläuft nicht gerade, denn kein Bach oder Fluß fließt gerade. Er mäandert durch das Land, und deshalb sieht das Wesen, das in ihm schwimmt nicht, was es hinter der nächsten Biegung erwartet. Es gibt Wirbel, Steine und Wasserfälle im Flussbett, und selbstverständlich kann sich das Wesen an einen Stein klammern oder einen Baum am Ufer, oder an ein anderes Wesen. All das Klammern hat Konsequenzen, manchmal gute und manchmal schlechte. Es besteht die Möglichkeit auf viele Erfahrungen, ständig die gleichen oder immer wieder andere, das Schwimmen im Fluss des Lebens kann trainiert werden. Ob das Wesen schwimmt oder festhält – am Ende seines Lebens wird es loslassen, wenn es sich nicht künstlich gebunden hat, eine Art unnatürliche Anhaftung die ebenfalls möglich ist. Schließlich mündet der Fluss in den großen Ozean, in dem sich all die Wesen ganz nahe kommen, mit spielerischer Leichtigkeit Eins werden, und die Träume, Erfahrungen, Beweggründe und Fähigkeiten sich vermischen zu einem großen Ganzen in dem die Zeit keine Rolle mehr spielt.

Ich unterstelle einem Großteil der sensiblen Menschen eine erhöhte Anpassungsfähigkeit, die sich aus dem Einfühlungsvermögen in die Gefühle und den Willen anderer Wesen ergibt. Wenn ein solcher Mensch intensiven Kontakt hat zu unbeweglicheren Menschen, lässt er sich tendenziell von diesen bestimmen. Langfristig geht er dann mit seinen Bedürfnissen unter und verliert den Kontakt zu sich selbst, weil er sich viel zu sehr anpasst. Wenn nun ein solches Kind sich derartig an die Eltern und ihr soziales Feld anpasst, und diese sind sich als Paar in vielen Punkten nicht einig, oder sind nur noch aus lebenspraktischen Gründen statt aus Liebe zusammen, gerät es in ein Konfliktfeld. Es kann in vielen Situationen nur einem Elternteil gerecht werden, und trägt deshalb viele unlösbare Spannungen in sich, muss sich ständig für den einen und gegen den anderen Elternteil entscheiden.

Von vielen Neurodermitikern weiß ich, dass die Symptome besser wurden, als sie selbständiger wurden und aus dem Elternhaus auszogen. Als Kind fühlten sie sich für die Ehe ihrer Eltern verantwortlich, vielleicht wegen dieser Spannungen und dem „nichts richtig machen können“. In dem provokativen Bestseller “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche wird dieses Gefühl der Verantwortung für die Ehe der Eltern ausgiebig und unterhaltsam beschrieben, wenn man Beschreibungen hygienischer Details mag.

Ich habe von Elternbeziehungen erfahren, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer die selben Konflikte mit sich herumschleppten und einfach nichts dagegen getan haben. Ein einfühlsames Kind muss wütend und traurig sein darüber, die Spannungen sind einfach unerträglich. Und wenn es das nicht zeigen darf, weil sich die Eltern nicht mit den Gründen der Trauer und Wut des Kindes auseinandersetzen wollen, muss das Kind eben eine Neurodermitis und Allergien entwickeln, oder psychische Symptome wie Ängste, Depressionen, Autoaggressionen und ADHS. Irgendwie bricht das Leben eben immer durch, lässt die Seele über den Körper kommunizieren, wenn Worte und Stimmungen nicht ausreichen.

Obwohl Sensible (und das sind Neurodermitiker m.E. in aller Regel) anpassungsfähig sind, brauchen sie doch eine relativ spezialisierte Umgebung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Z.B. Schutz gegen Elektrosmog und ständig wechselnde Einflüsse (z.B. Menschen, Lärm, optische Reize in der Stadt), gesunde Nahrung, hochwertiges Trinkwasser, geomantisch hochwertige Örtlichkeiten und eben möglichst konflikt-kompetente Bezugspersonen. Durch diese erhöhten Anforderungen an die Umgebung werden sie vergleichsweise unflexibel und das führt zu erschwerten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und im sozialen Leben. Je größer der Druck aus der Umgebung wird, desto größer wird die Überlastung des oben genannten 3. Chakras (Solar Plexus Chakra). Diese Reizüberflutung führt u.a. zu starker Neigung zu Ängsten, zu Schuld- und Ohnmachtsgefühlen, übererregte Nerven, Schlafstörungen, Verlust der Körperwahrnehmung und traumatisierte Bewusstseinszustände.

Die durch das Umfeld angetriggerten Konflikte verstärken sich dadurch, und die Person fällt wie der Protagonist in Die Taube in einen Zustand großer Ängste vor Veränderung.

 

Was bewirkt Angst vor Veränderung?

Jede Interaktion mit anderen Wesen beinhaltet die Möglichkeit der Veränderung. Wenn ich mit einem Menschen in Kontakt kommen will, der über die bloße Sachebene hinausgeht, muss ich mich für ihn öffnen, also bereit sein, mich von ihm verändern zu lassen. Die Angst vor Veränderung führt zu Verschlossenheit, Vereinsamung und im schlimmsten Fall zu autismusartigen Störungen.

Wenn Mensch sich vor der Umwelt verschließe, wird sein Weltbild irreal, und durch dieses Leben aus der Vorstellung, anstelle der der hier und jetzt sinnlich erfahrenen Realität, wird der Kontakt zu anderen Menschen noch schwieriger. Denken und Handeln aus der Vorstellung führt zu Dogmatismus und Machtkämpfen.

Probleme entstehen in jedem Menschen selbst. Das gilt auch für umwelt-sensible Menschen. Bei ihnen kommen die Auslöser von Symptomen und Problemen zwar aus dem Umfeld, aber sie sind selbst für ihre Abgrenzung vor bzw. konstruktiven Umgang mit diesen Auslösern verantwortlich. Probleme können nur gelöst werden, indem Dinge anders gemacht werden als früher, also nur durch Veränderung.

Menschen ziehen oft das Leiden dem Glück und der Gesundheit vor, weil es ein bekannter Zustand ist.

In unserer Zeit, in vielen Kulturen, und besonders in Deutschland haben wir eine besondere „Leid-Kultur“ entwickelt, in der Leid zu einer Tugend stilisiert wird, genauso wie Mangel, Unselbständigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit. Wer gerne arm und unterwürfig als „alte Jungfer“ leben will, sollte seine Angst vor Veränderung mit einem dazu passenden Weltbild pflegen, das gerne mit steil erhobenem moralischen Zeigefinger gepredigt wird. Besondere Spannung erhält dieser Bedürfnis-Konflikt aus der Tatsache, dass unser öffentliches Leben, Werbung, Medien, Kultur, prall gefüllt ist mit Wünschen nach Reichtum, Freiheit und Sex. Deshalb lebt ein großer Teil der Deutschen „oversexed and underfucked“. Sie denken ständig an Sex und praktizieren es in wesentlich geringerem Umfang und weniger abwechslungsreich, weniger tief und weniger phantasievoll als sie davon träumen.

Ähnlich bedürftig verhält es sich mit der Qualität der Nahrung, was dazu führt, dass etliche Deutsche in einer der weltweit reichsten Gesellschaften ausgerechnet Unterernährung aufgrund Vitalstoff- und Wassermangel als Krankheits- und Todesursachen produzieren.

Das Leben hält jedoch für jeden Menschen Möglichkeiten der Erlösung und Erfüllung bereit. Diese Geschenke kommen vermehrt, wenn wir im Fluss des Lebens schwimmen und die Gelegenheiten ergreifen die sich bieten. Ganz besonders wenn wir dabei flexibel sind, also nichts bestimmtes erwarten. Eine solche Haltung lässt sich bestens mit Zielen vereinbaren, die wir uns sinnvoller Weise so setzen, dass sie auch etwas anders werden können oder zu einem anderen Zeitpunkt, als wir es uns vorstellen.

 

Hausapotheke für Veränderungs-Symptome

Zum Schluss möchte ich auf ein paar Mittel hinweisen, die nach meiner Erfahrung helfen bei der Überwindung von Blockaden aller Art gegen sinnvolle Veränderungen. Bei starken Ängsten würde ich professionelle Hilfe durch Psychotherapie, NLP und Hypnose, Homöopathie und Lebensberatung in Kombination mit Energiearbeit und schamanische Sitzungen nutzen. Denn da gibt es tolle Möglichkeiten, die teilweise sehr schnell und sicher zur Besserung führen.

 

Bachblüten

Walnut – stabilisiert, fördert Mut, Veränderungsbereitschaft, Ich-Stärke, Organisationsfähigkeit und sachliches Denken.

Rescue Remedies – Notfalltropfen, bei Stress und Schockzuständen, in die Mitte kommen

Mimilus – bei bestimmten, konkret benennbaren Ängsten (dazu zählt auch Angst vor unsichtbaren Dingen wie z.B. Geistern)

Aspen – bei unbestimmten, nicht konkret benennbaren Ängsten

Pine – heilt Schuldgefühle, die immer dann auftreten, wenn Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernommen wird (ggf. anstelle der Rücksicht auf die Bedürfnisse Anderer)

 

Heilsteine

Lepidolith – heilt Traumata und hilft so, optimistisch in die Zukunft zu blicken und das Leben auf die Reihe bekommen.

Aragonit – beruhigt die Nerven. Führt bei langfristiger Einnahme als Essenz zu dauerhafter Weiterentwicklung des 3. Chakras, im Sinne von Ich-Stärke, Organisationstalente, konstruktive Machtanwendung und klares sachbezogenes Denken.

Citrin – Optimismus, gute Laune, klares praktisches Denken

Rauchquarz – baut akuten Stress ab

Schwarzer Turmalin (Schörl) – Erdung …. an den vorderen Teil der Füße halten (Zehen bis Ballen). Absolut wichtig für regelmäßigen Gebrauch!

Bergkristall – Klarheit und Stabilität, Vision, Hellsicht. Der Universalstein für praktisch alle Anwendungen, auch in Kombination mit anderen Heilsteinen.

Amethyst – Auflösung von Anhaftungen, zeigt den Sinn des Lebens, regt die Phantasie an, Heilstein bei Neurodermitis, Verarbeitung von Traumata im Traum (einige Zeit unter das Kopfkissen legen, nach wenigen Nächten verstärkte Traumaktivität – oft bewusst, wenn diese nachlässt Kristall wieder zurücknehmen).

Peridot – heilt Schuldgefühle

 

Hara-Meditation

Führt zu emotionaler Stabilität, Zentrierung, Zielgerichtetheit und Durchsetzungsvermögen. Entlastet das 3. Chakra. Hilft, bei sich zu bleiben, auch wenn viel Trubel ist in der Umgebung. Hara-Atmung regelmäßig praktizieren.

 

Muster-Unterbrechung

Wenn Du raus willst aus der allgemeinen Unwilligkeit zur Veränderung, beginne damit, eine beliebige Sache in deinen Gewohnheiten zu ändern. Einfach so – idealer Weise zum Spaß!

Wenn Du ein Problem loswerden willst, verändere irgend etwas in dem Kontext in dem es auftritt – ganz egal was. Fahre fort mit einfachen Veränderungen, ohne zu erwarten dass das Problem sich erledigt hat. So lange, bis es sich erledigt hat.

 

Bewegung

Ein weiterer Schamanentrick, um Veränderung herbeizuführen, ist spazieren gehen, schwimmen, eben körperliche Bewegung aller Art. So viel Bewegung wie möglich, am besten in der Natur, und ohne den Körper auszupowern – eben aerobe Bewegung, die den Sauerstoffgehalt im Körper vermehrt. Im Idealfall zu Zeiten, wo man es sonst nicht tut (s.o. Musterunterbrechung).

 

Der magische Tresor

Entlastet die Psyche. Weitere Entspannungstechniken wie autogenes Training, kreatives Visualisieren, Meditation, Reiki, schamanische Reisen, Trancen und vieles mehr sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet zur Stabilisierung.

Überhaupt hat ist jede Entspannungstechnik, die jemand selbst erlernt hat, eine konstruktive Sache, weil er dadurch selbst für sich sorgen, und seine Psyche selbst regulieren kann. Jeder Mensch ist für sein Wohlbefinden und seine Gefühle selbst verantwortlich, und diese Selbstliebe kann auf dem Weg des Lernens – was auch Lebendigkeit bedeutet – immer weiter ausgebaut werden.

Guten Mut und viele tolle neue Erfahrungen!

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Drittes Chakra Teil 2 – Praktische Maßnahmen

Wenn Dir etwas „auf den Magen schlägt“ oder Dich einfach „stresst“, dann ist daran in der Regel das 3. Chakra beteiligt. Ebenso bei der überwiegenden Zahl der Ängste die Du erlebst. Die Haut besitzt die Funktion der Abgrenzung nach außen, ebenso der Darm und die Lunge, die ja beide in den Körper hineingestülpte Haut sind. Auch sie gehören hinsichtlich ihrer Abgrenzungsfunktion zum 3. Chakra. Das Immunsystem gehört dazu, denn seine Aufgabe ist wiederum, Stoffe, Bakterien und Viren gar nicht erst rein zu lassen, oder sie wieder auszuscheiden.

Nun habe ich mir eine Reihe von Strategien angeeignet, die meinem 3. Chakra gut tun. Ich stelle hier die wichtigsten mir bekannten Punkte vor, um eine Art „energetische Hausapotheke“ und Trainingsprogramm für das 3. Chakra anzulegen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Energiezentrum auch allgemein für Persönlichkeitsentwicklung steht, ist natürlich alles förderlich, was dazu beiträgt, aus Fremdbestimmung herauszuwachsen und in die selbstbestimmte Eigenverantwortung zu gehen. Dafür ist es gut, zu reflektieren, sich über die eigenen Lebensthemen zu informieren, Vorträge und Seminare zu besuchen, und ganz allgemein neugierig zu sein und dazuzulernen.

 

Lernen

Beim lernen geht es meiner Ansicht nach vor allem darum, neue Optionen für sich zu erarbeiten, wie man über Dinge denken und handeln kann. Dazu gehört auch, sich nicht einfach mit irgendwas zu beschäftigen, sondern mit den Themen, die tatsächlich im Zusammenhang mit der eigenen Lebenssituation stehen. Um hier eine Auswahl zu treffen, hilft mir die Frage: „Was kann ich in meinem Leben konkret verbessern, wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige (bzw. eine Antwort auf die Frage X erhalte)?“ Wenn die Antwort „Nichts“ heißt, beschäftige ich mich auch nicht weiter damit.

Wenn Du wie ich mit (chronischer) Erkrankung zu tun hast rate ich Dir, die Krankheit als Lernaufgabe aufzufassen. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch bei jeder Entscheidung die bestmögliche Option wählt, die ihm zur Zeit zur Verfügung steht. Die „Krankheit“ ist eine solche Option, und kein Fehler oder Defekt! Möchtest Du die Krankheit loswerden, brauchst Du weitere Optionen, wie Du noch mit Deiner Lebenssituation umgehen kannst, und die bekommst Du nur indem Du lernst. Übrigens kann diese Art von Lernen durch Meditation immens unterstützt werden! Am effektivsten lernen wir m.E. durch praktische Erfahrung und eigenes Erarbeiten von Lösungen.

 

Stress abbauen

Um effektiv lernen zu können, musst Du entspannt sein! Nur dann funktioniert das kreative Denken. Viele von uns müssen in der Hinsicht erst mal die Schulzeit loslassen, wo wir uns unter Druck jede Menge unnützen Stoff reingepaukt haben, nur um ihn kurz danach wieder zu vergessen! Das Lernen im Leben ist für Dich, das macht Spaß, bringt Dich weiter und kann Dich, wie oben schon erwähnt, zur ganzheitlichen, ursachenbezogenen und nachhaltigen Gesundung führen! Auch der Alltag, Probleme und die Beziehungen zu anderen Menschen klappen stressfrei am besten. Hier ein paar Tipps zum entstressen:

  • Spaziergänge im Wald (Grüne Pflanzen reinigen den Geist bzw. die Aura)
  • Aerober Sport (also leichter Sport, bei dem Du mehr Sauerstoff ins Blut bekommst als du durch Anstrengung verbrauchst). Walking, Leichtes Joggen, Schwimmen, Radfahren, Leichtes Fitness-Training. Am Besten in der Natur.
  • Bachblüte: Rescue Remedies … die Notfalltropfen zählen nach meinem Ermessen zu den Must Have’s in der Hausapotheke. Helfen schnell um wieder in die Mitte zu kommen nach emotionaler Belastung und Reizüberflutung. Bei chronischer Labilität kann man sie auch problemlos regelmäßig über längere Zeit einnehmen. Gibt es mittlerweile auch als Creme oder als Bonbons. Ich nehme sie lieber einmal zu oft als zuwenig.
  • Heilstein: Rauchquarz … einen Trommelstein oder auch mehrere bei akutem Stress auf den Solar Plexus (Bereich unterhalb des Brustbeins, Magengegend) auflegen, Hände nach Wunsch darüberlegen, ins Hara atmen und entspannen. Ganz toll ist auch ein Rauchquarz-Kissen, mit ca. 2 kg eingenähten Minikristallen (Bestellmöglichkeit kann ich nach Wunsch vermitteln).
  • Erdung: Sorgt für Abfluss überflüssiger Lebensenergie über die Füße, und langfristig ganz allgemein dafür, dass wir gerne auf der Erde leben und das Leben genießen. Savoir vivre!
    • Auf den Erdboden legen und alles in die Erde atmen, was du nicht mehr brauchst
    • Mit nackten Füßen durch Gras laufen
    • Heilstein: 2 Trommelsteine (oder mehr) Schwarzer Turmalin in beide Hände nehmen. Oder in die Hände nehmen und auf die vorderen Fußbereiche (Ballen bis Zehenspitzen) halten. Diese Heilsteine sind die am besten erdenden Steine die ich kenne.
    • Energiearbeit: Hände wie oben beschrieben auf die Vorderfüße auflegen.
  • Klärung des Energiesystems:
    • Abends duschen, sorgt für tieferen und ruhigeren Schlaf.
    • Schwimmen
    • Klärende Aurasprays, z.B. mit Aromaölen, oder energetisierte Sprays in den Raum oder in die Aura sprühen.
  • Energetische Reinigung: Den Körper abräuchern mit Salbei oder „Kraft der Reinigung“. Anschließend eine weitere Räucherung z.B. mit Süßgras, Sandelholz oder Weihrauch. Ggf. bei Auswahl beraten lassen.Eine solche Reinigung ist regelmäßig, z.B. einmal pro Monat sinnvoll, am besten bei Neumond.
  • Energetische Raumreinigung: Gleiche Sorten wie oben beschrieben, weitere Möglichkeiten Drachenblut oder Kampher (beide wirken sehr stark, manchmal ein wenig heftig). Alle Wände der Räume 3 mal abschreiten. Auf Wunsch Gebete, Kraftlieder oder Mantren dabei rezitieren (z.B. Om Mani Padme Hum).So eine Raumreinigung kann wahre Wunder wirken, da die Wände die ganzen Geschehnisse speichern, die in den Räumen stattgefunden haben. Stressbefreiung pur vor allem für sensible Menschen.
  • Elektrosmog – Minimierung: Auf dieses Thema gehe ich später noch ausführlich ein. Am wichtigsten ist es im Schlafzimmer, wo die Regeneration stattfinden sollte.
    • Elektrogeräte 1,5 besser 2 Meter weg vom Bett
    • Kein Metallrahmenbett, kein Wasserbett, keine Federkernmatratze,Alle geschlossenen Metallstrukturen und auch Wasser wirken als Antenne. D.h. sie konzentrieren die elektrischen Felder im Bereich des Betts. Dabei entsteht das, was ich gerne als „elektromagnetischen Brathähncheneffekt“ bezeichne. Sprich der Mensch der hier liegt, wird bearbeitet wie Essen in der Mikrowelle.
    • Nicht neben stromdurchflossenen Leitungen schlafen (ggf. abklemmen lassen, oder Nachts Sicherung raus, oder über Netzfreischalter den Strom über Nacht komplett abschalten im Schlafzimmer)
    • Für Hochsensible empfehle ich weitere explizite Entstörungsmaßnahmen gegen hochfrequente (Handy, Funk, WLan) und niederfrequente (Hausstrom, Hochspannungsleitungen) Felder.

 

Unterstützung der Funktionen des 3. Chakras

  • Heilsteine: Neben den o.g. ausleitenden Kristallen Schwarzer Turmalin (Schörl) und Rauchquarz kenne ich 4 weitere Kristalle, mit denen sich ein wirkungsvolles Heilstein-Basis-Set für das 3. Chakra zusammenstellen lässt. Selbstverständlich können daneben noch viele weitere Heilsteine genutzt werden.
    • Lepidolith: Beruhigt die Nerven und hilft nach Reizüberflutung und emotionaler Überlastung schnell, die anstehenden Aufgaben auf die Reihe zu bekommen.
    • Citrin: Fördert das Denken, den Verstand, fördert die Verarbeitung von Eindrücken und schwieriger Erfahrungen … bringt gute Laune, regt zu kreativen Problemlösungen an. Fördert die Verdauung.Beim Kauf darauf achten, dass echter Citrin gewählt wird und nicht „Citrin gebrannt“ (hierbei handelt es sich um erhitzten Amethyst).
    • Aragonit: Stärkt die Nerven. Sollte langfristig angewendet werden, sehr gut als Kristallessenz und Chakraöl. Kristall für die nachhaltige, ausgeprägte Entwicklung des 3. Chakras. Fördert Konzentration, beruhigt Nervosität, stabilisiert schnelle Entwicklungsprozesse, bei Überforderung oder zunehmender Interesselosigkeit aufgrund nervlicher Überlastung und Reizüberflutung. Fördert Verdauung auf allen Ebenen.
    • Bergkristall: Kann generell als neutraler Lichtbringer eingesetzt werden. Kräftigend, stabilisierend und klärend. Sehr guter Heilstein bei allen Hauterkrankungen. Bergkristall ist der neutralste und umfassendste aller Heilsteine, und kann somit für alle Einsatzbereiche als Allroundstein eingesetzt werden. Sehr gut zur Kraftverstärkung aller anderer Heilsteine.
  • Bachblüten: Walnut … kann als Standardblüte für das 3. Chakra betrachtet werden. Stärkt die Immabwehr, Krisen, Beeinflussbarkeit, Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, grundlegende Veränderungen der Lebensumstände.Selbstverständlich können neben Walnut und Rescue Remedies auch weitere Bachblüten in Frage kommen. Sie sollten dann individuell nach den bekannten Methoden bzw. auf Verordnung des Heilpraktikers gewählt werden.
  • Hochwertiges Wasser: Die menschlichen Nerven bestehen zu 90%, der ganze Körper aus 55 – 80% (je nach Lebensalter) aus Wasser.Es gibt diverse Gründe, warum die Zufuhr von hochwertigem Wasser so wichtig ist für die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Psyche und intellektuellen Fähigkeiten. Bezogen auf das 3. Chakra sehe ich es so, dass es emotional enorm stabilisierend wirkt, die Abgrenzungsfähigkeit und klares sachliches Denken, sowie die Versorgung aller Körperzellen mit Vitalstoffen unterstützt.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit einer täglichen Portion von 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Manche balancierte Kräuterteemischungen kann man dazu zählen, aber keine spezifischen Tees, kein Schwarztee, Grüntee, Yogitee, Früchtetee, keine Fruchtsäfte, keine Limonade, kein Kaffee, keine Alkoholika, kein kohlesäure-versetztes Mineralwasser.

    Unter hochwertigem Wasser verstehe ich Wasser aus adhesischen Quellen, wie es in Bioläden verkauft wird. Leitungswasser muss 1. energetisiert und 2. gefiltert werden (m.E. liegt die Wichtigkeit in der angegebenen Reihenfolge).

    Die einfachste Energetisierung kann mit je einem Trommelstein Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz erreicht werden, die ca. 20 Minuten in das Wasser gelegt werden.

    Bei Filtern gibt es Umkehr-Osmosesysteme sowie Aktivkohlefilter. Ich bevorzuge letzteres, weil dabei die Mineralien im Leitungswasser erhalten bleiben, und das Wasser somit einen gewissen Nährwert und lokale Eigenständigkeit behält.

    Sowohl bei der Schadstoffausleitung wie bei der Energetisierung gibt es eine Reihe weiterer Systeme, auf die ich in weiteren Beiträgen eingehen werde. Bei Fragen und Erfahrungen freue ich mich über Kontakt.

  • Positive Lust-Frust – Bilanz:

Last but not least: Eines der wirksamsten vorbeugenden Mittel zur Stärkung des 3. Chakras ist ganz einfach Lebensfreude … Lachen, regelmäßige Sinnlichkeit, qualitativ hochwertig und zeitlich angemessen praktizierte Sexualität. All das sollte soweit gepflegt werden, dass Lustgefühle zum selbstverständlichen täglichen Gefühlsrepertoire zählen. Es kann z.B. Wunder wirken für die Nerven, die Geborgenheit, gesunde Leistungsbereitschaft, die Genussfähigkeit, Empfindung von Freiheit und Selbstbestimmtheit, und die Liebesmotivation in allen Lebensbereichen.

 

Hier mache ich jetzt den Schnitt und denke, dass eine ganze Menge brauchbarer Maßnahmen zusammengekommen sind. Zum Abschluß noch ein Gedanke, der mir gerade noch eingefallen ist. Viele sensible Menschen neigen dazu, den vielen Reizen, und häufig schnell wechselnden Einflüssen unserer Welt zu entfliehen. Kein Wunder, denn es bedeutet oft sehr viel Stress, vor allem natürlich für Allergiker, Neurodermitiker und andere Umweltsensible. Durch den Rückzug und das Bedürfnis sich zu schützen, kommt es manchmal zu regelrechter Abschottung.

Ich hatte auch mal so eine Phase und kann sagen, dass es keine Lösung auf Dauer ist, sich abzuschotten. Denn dadurch nimmt die Empfindlichkeit nur immer weiter zu. Ähnliches gilt nach meinem Geschmack für den Versuch, die Umgebung weitgehend allergenfrei zu machen. Das klappt nicht oder nicht genug bei Multiallergikern, bzw. der Aufwand steht in keinem gesunden Verhältnis zum entlastenden Elffekt. Deshalb denke ich, sollte sich jeder Betroffene einen Weg suchen, die Toleranz und Widerstandsfähigkeit für Außeneinflüsse aller Art zu stärken, indem das eigene Ich und die eigenen Bedürfnisse, sowie die eigenen Wünsche, Visionen und Ziele gesehen und behauptet werden. Je mehr ich das tue, desto freundlicher kommt mir die Welt entgegen, und das wirkt sich auf Dauer auch auf das Immunsystem aus.

 


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