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Erfahrungen mit der “Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler“ bei Neurodermitis

Vor einigen Monaten habe ich diese besondere Schule der Hochpotenz-Homöopathie hier vorgestellt. Nun möchte ich einige Erfahrungen mit der innovativen Heilmethode weitergeben. Seit Oktober 2014 bin ich in Behandlung bei einem Facharzt und Homöopathen. Mit der letzten von insgesamt 4 Sitzungen ist die Behandlung nach diesem Konzept demnächst abgeschlossen. Ich habe mich dann mit ca. 30-40 Einzelmitteln oder Mischungen auseinandergesetzt.

In der letzten Sitzung teilte mein Behandler mit, dass er weitere Entgiftung auf körperlicher Ebene für angesagt hält. Er hat mir außerdem für die Zukunft angeboten, mich mit klassischer Homöopathie, mit Einzelmitteln, und spezieller Nahrungsergänzung, mit Fokus auf der körperlichen Ebene weiter zu behandeln. Neben der Entgiftung sollen die Mitochondrien gefördert werden. Das sind Organellen in den menschlichen Zellkernen, die u.a. den Körper mit Energie versorgen, und möglicherweise auch eine Rolle beim Informationsaustausch innerhalb der Organe spielen.

Meine Erwartungen waren angesichts der selbstbewussten Aussagen Antonie Pepplers, der geleisteten Vorarbeit und parallelen Geistheilungssitzungen, und meiner Einschätzungen der Effizienz homöopathischer Hochpotenzen, recht hoch.

Wurden meine Erwartungen erfüllt? Teilweise. Zur völligen Erscheinungsfreiheit hat die Behandlung noch nicht geführt, aber der Hautzustand hat sich gegenüber Sommer-Herbst 2014 deutlich gebessert. Die Entzündungen der Haut, die sonst zu offenen, teilweise nässenden Stellen geführt haben, sind deutlich zurückgegangen.

Psychisch ist in diesen vier Monaten ganz viel Heilung passiert, auf angenehme Weise, und das entsprach auch meiner Einschätzung. Das Prinzip bei den Potenzen ist ja, dass Niedrigpotenzen körperlich, mittlere Potenzen mental und hohe Potenzen seelisch-geistig wirken.

Ein paar Beispiele:

Viele Träume wiesen mich darauf hin, dass ich mich deutlicher wehren kann, wenn meine Grenzen überschritten werden. Das führte zu einigen interessanten Auseinandersetzungen, die mich letztlich gestärkt haben.

Ich wurde mutiger und konnte einige Schüchternheit loslassen, als es darum ging, mir sympathische Menschen näher kennen zu lernen.

Mir wurde bewusst, wie viel Liebe ich alltäglich durch Taten und Engagement in die Welt gebe, anderen Personen und mir selbst. Diese Liebe habe ich früher mit Skepsis belegt oder gar nicht als solche anerkannt. Jetzt nehme ich sie wahr und erkenne sie bzw. mich dafür an. Und ich kann diesen liebevollen Zustand jetzt durch Erinnerung in mir aktivieren, so dass ich ihn richtig deutlich fühle.

Der Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie wurde verbessert.

Ich kann jetzt mehr genießen, wenn ich etwas gut gemacht habe, und nehme diesen Erfolg mit Selbstwertschätzung dankbar als Belohnung an. Früher habe ich mir oft irgendein Konsumprodukt, vor allem Essen und Zigaretten, als Belohnung reingezogen, ohne dass es mich wirklich befriedigt hätte. Mir wurde klar, dass ich niemals zufrieden sein kann, wenn ich meine Erfolge und Liebenswürdigkeiten nicht genieße. Es ist sehr spannend, jetzt zu beobachten, wie es in meinem Inneren arbeitet, wenn ich mich frage: „Das hast Du gut gemacht – wie fühlt sich das jetzt an, und worin besteht jetzt der besondere Genuss?“ Meine vom inneren Kritiker dominierte Wahrnehmungsgewohnheit wird davon offensichtlich verwirrt und sein Einfluss schrumpft.

Meine Neugier ist stark angewachsen. Da ist irgendeine innere Beschränkung gegangen, die vielleicht auch mit Schüchternheit zu tun hatte. Ich gehe jetzt offener durch die Welt und nehme eine aufnahmebereite Haltung ein statt nur ständig aktiv meine Absichten zu verfolgen.

Ablauf

Die Behandlung umfasste insgesamt 4 ca. monatliche Sitzungen, und ich gab zwischendurch Rückmeldungen per E-Mail. Neben den Heilmitteln bekam ich Ausleitungsmittel für Impfstoffe, Schwermetalle, Toxine und Medikamente.

Mir wurde eine Diät verordnet, bei der ich auf Milchprodukte, Gluten und Hühnerei verzichtete.

Zusätzlich bekam ich einige Affirmationen („Ich ernähre mich aus eigener Kraft und lebe im Wohlstand“), eine Atemmeditation und eine Visualisierungstechnik als begleitende Übungen.

Jede Sitzung dauerte ca. 1,5 Stunden, das Erstgespräch 2,5 Stunden. Bei diesen intensiven Gesprächen bekam ich Röhrchen mit den homöopathischen „Gluboli“ – Kügelchen in die Hand und wurde vom Arzt auf Reaktionen beobachtet bzw. getestet. Meist hatte ich nach den Sitzungen unruhige Nächte, bei denen ich einige Mal aufstand und mir notierte was in ihnen besprochen wurde. Das beruhigte mich. Die Zeit danach passierte viel Veränderung in mir. Diese Prozesse liefen angenehm für mich ab. Ich erlebte die Mischungen als Unterstützung und so gut wie gar nicht als Provokation oder Verunsicherung.

Fazit

Ich bin froh, dass ich diese Behandlung gemacht habe. Ich erlebe die Methode als mächtiges und schnelles Werkzeug der Bewusstseinsveränderung und innerer Wandlung. Vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis meine Psyche und mein Körper die Heilungsprozesse abgeschlossen haben, die jetzt angestoßen wurden. Natürlich erhoffe ich mir nach wie vor, dass die körperlichen Symptome davon noch viel weiter zurückgehen werden, doch das wird mehr Zeit brauchen. Was ich an negativen Mustern der Psyche loslassen bzw. heilen konnte, muss seine Entsprechung auf der körperlichen Ebene finden, u.a. in Form von Ausleitung weiterer Säuren, freien Radikale und Toxine aller Art, eben alles was den Körper und das Immunsystem belastet. Ich reagiere nach wie vor empfindlich auf viele Stoffe und Außeneinflüsse aller Art.

Das ist also ein Zwischenergebnis und ich werde mich in einigen Wochen nochmals zu dem Thema äußern. Abgesehen von möglichen weiteren Heilerfolgen kann ich dann vielleicht auch eigene Erkenntnisse über die Symptomsprache, also die psychosomatischen Ursachen und Bedeutungen z.B. von Juckreiz und die Entzündungen berichten, mit denen sich die KH theoretisch auseinandersetzt.

Eins wurde mir wesentlich deutlicher: Neurodermitis ist ein komplexes Geschehen, das durch viele Einflüsse auf körperlicher, mentaler und seelisch-geistiger Ebene beeinflusst wird und beeinflusst. Die Frage nach den Ursachen und Gründen (die oft weit in der Vergangenheit liegen) führt dabei nicht allzu weit. Mein Fokus wurde verstärkt auf die Frage „Wozu ist es gut?“ gerichtet. Die ist nicht leicht zu beantworten und erschließt sich nach meiner derzeitigen Überzeugung nur dann, wenn ich meinen Körper so wie er ist liebe und ihm zugestehe, dass er mir mit der Krankheit etwas mitteilen will, wofür er zur Zeit keine andere als diese unangenehme Symptomsprache hat.

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Hochpotenz – Homöopathie

Eine besondere Schule der Homöopathie nennt sich die „Kreative Homöopathie nach Antonie Peppler®“. Die Vorgehensart dieser Heilkunde unterscheidet sich erheblich von der klassischen Homöopathie, und die Begründerin der Lehre nennt einige doch recht verlockende Vorteile.

Da sich mein Blog auf persönlichen Erfahrungen stützt, erhebe ich auch hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit in meinen Ausführungen, sondern gebe das wieder, was ich erfahren und wie ich es  wahrgenommen habe, ohne umfassenden Recherche-Hintergrund.

Vor einigen Monaten habe ich Antonie Peppler persönlich kennen gelernt, durfte dabei einige faszinierende Dinge lernen, und kürzlich habe ich einen Arzt in Münster gefunden, der mich nun nach ihrer Methode behandelt. Im Seminarzentrum-Shop meines spirituellen Lehrers Walter Lübeck habe ich schon seit einigen Jahren immer wieder mal in Antonie Pepplers Bücher hineingeschnuppert, und war angetan von ihren für mich Laien verständlich ausgeführten Erklärungen der Mittel und psychosomatischen Hintergründen körperlicher und emotionaler Symptome.

 

Antonie Peppler

          Antonie Peppler

Psychosomatischer Schwerpunkt

Da sind wir schon bei einem interessanten Merkmal der KH – es wird ausgiebig auf psychische Symptomen und Wirkungsweisen eingegangen. Soweit ich es verstanden habe mehr als die klassische Schule nach dem Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann. Vielleicht hat diese Entwicklung auch etwas mit der Zeitqualität zu tun, dass wir heute viel mehr Probleme mit komplexen Krankheitsbildern haben, die eine verstärkte psychosomatische Komponente aufweisen.

Die „Symptomsprache des Körpers“ wird lt. Pepplers Aussagen gründlich beachtet. Damit ist gemeint, dass jeder Körperteil einen Bezug zur Psyche hat, und wenn da ein Symptom auftaucht, dann hat das Symptom auch eine psychische Bedeutung.

 

Dazu ein Beispiel:

Kurz nach meiner ersten Sitzung bekam ich eine Entzündung im Nagelbett des rechten Daumens. Nachdem einmal etwas Eiter ausgetreten war, heilte es wieder. Mein Arzt interpretierte den Vorgang dann nach der Symbolsprache (als Botschaft des Körpers) so: „Ihr Daumen steht für den Wunsch nach Unterstützung. Auf der rechten Seite bezieht es sich auf den Vater (links wäre die Mutter). Die Entzündung steht für die Wut, dass sie in der aktuellen Situation ihre Energie zurückhalten, und immer noch auf die Unterstützung durch den Vater warten.“

Solche Aussagen triggern Erinnerungen und Gefühle an und fördern, zumindest bei mir, die Heilungsbereitschaft und Entschlossenheit zur Veränderung entsprechender Verhaltensweisen. Im Rahmen der ersten Behandlungsgespräche wurde eine Reihe von Themen auf diese Art angesprochen, wobei jedes Thema und jedes Symptom einem oder mehreren homöopathischen Mitteln zugeordnet wurde. Jedoch wurden längst nicht alle Symptome so besprochen, die Behandlung stellt keine Psychotherapie dar. Das wesentliche Wirkelement sind die homöopathischen Arzneien. Dabei gibt es „große Mittel“, die sehr weitreichende und komplexe Wirkungsspektren aufweisen, und „kleine Mittel“, die ganz spezielle Symptome betreffen.

 

Mehrere Mittel auf einmal

In der klassischen Homöopathie wird meist nach einem einzelnen Mittel gesucht, das dann eine zeitlang verabreicht, und schließlich durch ein anderes Mittel ersetzt wird. Nach längerer Behandlungszeit soll dann ein sogenanntes „Konstitutionsmittel“ gefunden werden, das wie eine Art Allheilmittel für den Patienten wirkt, weil seine Charakteristik dem betreffenden Menschen sehr ähnlich ist.

In der „Kreativen Homöopathie“ werden hingegen viele Mittel auf einmal verabreicht. Hier gilt eher das genau umgekehrte Prinzip, dass der Behandler möglichst alle in Frage kommenden Mittel herausfinden und verabreichen soll. Dieser Cocktail an homöopathischen Mitteln nennt man Komplexmittel. Für manche Symptomgruppen (z.B. bestimmte Erkrankungen in der Vergangenheit, wiederkehrende Symptome in der Familiensippe etc.) gibt es auch fertige Mischungen, auf die der Behandler zurückgreifen kann.

Was ist das Besondere an homöopathischen Heilmitteln?

 

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

… so lautet das wichtigste von Samuel Hahnemann formulierte Prinzip, nach dem homöopathische Arzneien funktionieren. Der Ausgangsstoff für ein solches Medikament kann alles sein. Einzelne chemische Elemente, Mineralien, Pflanzen, Stoffe die von Pflanzen und Tieren produziert werden (z.B. Schlangengifte) und sogar Krankheitserreger (sie bilden eine besondere Gruppe). Vereinfacht gesagt gilt das Prinzip, dass z.B. eine Infektion durch die Gabe des auslösenden Bakteriums geheilt wird, in stark verdünnter (homöopatisierter) Form.

Es gibt mehrere tausend Mittel, und zu jedem dieser Medikamente existiert eine Beschreibung, welchen körperlichen, geistigen und seelischen Befindlichkeiten und Charaktereigenschaften das Mittel ähnlich ist, also ggf. helfen kann. So eine Beschreibung liest sich wie eine Art Charakterbeschreibung. Anders als bei den allopathischen Medikamenten (also die chemischen Heilmittel der zeitgenössischen Schulmedizin) wird im Beipackzettel bzw. der Mittelbeschreibung in den einschlägigen Fachbüchern, keine Angabe gemacht, gegen welche Krankheiten das Mittel helfen soll.

Der Homöopath vergleicht also eher den Menschen mit seiner Vielzahl von Eigenschaften mit den Heilmitteln (die er kennt und nutzt …. das sind nicht zwingend alle Mittel die es gibt, und es werden auch ständig neue Mittel entwickelt). Die Grundlage für diesen Vergleich ist die Erstanamnese. Dafür gibt es ausführliche Fragebögen, nach denen z.B. alle Krankheiten erfragt werden, die der Patient jemals hatte und auch Erkrankungen in der Familie und der Vorfahren.

Soweit ich weiß, nutzen Behandler der Kreativen Homöopathie in der Regel ein Computerprogramm, in dem die vielen Mittel in einer Datenbank gespeichert sind, für ihre Auswahl. Mein Arzt hatte beim Erstgespräch auch eine dicke Mappe auf dem Schreibtisch liegen, die viele kleine Röhrchen mit den Mitteln enthielt.

 

Informations – Medizin

Neben der oben beschriebenen Qualität gibt es in der Homöopathie auch eine Art von Dosis. Diese hängt aber nicht von der verabreichten Menge ab, sondern von der Konzentration des Ausgangsstoffes in Alkohol. Die Konzentration wird „Potenz“ genannt. Bei homöopathischen Potenzen verhält es sich völlig anders als bei der Dosierung allopathischer Heilmittel. Hier gilt das Prinzip: Je höher der Verdünnungsgrad desto tiefer geht die Wirkung!

Homöopathie ist ein Zweig der Informationsmedizin. Der Ausgangsstoff wird bei der Herstellung der Medikamente so weit in Alkohol verdünnt, dass er bei den Hochpotenzen nicht mehr chemisch nachgewiesen werden kann. Trotzdem ist die Schwingung darin enthalten als Information. Sie wird auf einer quantenphysikalischen Basis gespeichert. Ein solches Heilmittel beeinflusst meiner Meinung nach das Nervensystem, das Wasser im Körper, und wird auf einer geistigen Ebene vom Menschen wahrgenommen. Übrigens funktioniert es auch bei Pflanzen und Tieren!

Das Überschreiten der Grenze zur chemischen Nachweisbarkeit des Wirkstoff ist einer der Hauptgründe, warum die Wirkung der Homöopathie gerne von Naturwissenschaftlern, Medizinern und Mainstream-Medien wie z.B. dem Nachrichtenmagazin Spiegel, belächelt und angezweifelt wird. Häufig wird, auf die massenhaften Erfolge angesprochen, von Placeboeffekten geredet. Ich persönlich halte diese Missachtung von Erfahrungswerten für überheblich, und denke, dass hier auch finanzielle Interessen der Pharmaindustrie eine entscheidende Rolle spielen.

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             Samuel Hahnemann

Hochpotenzen

Wie oben schon erwähnt wirken die Mittel umso tiefer, je höher der Verdünnungsgrad oder, in der Fachsprache, je höher die Potenz des Mittels ist. Es wird hier unterschieden zwischen Niedrigpotenzen (der Stoff ist teilweise noch chemisch nachweisbar), mittleren und hohen Potenzen.

Vereinfacht kann man sagen, dass Niedrigpotenzen hauptsächlich körperlich wirken. Mittlere Potenzen wirken bereits auf die Psyche, und Hochpotenzen eignen sich für die oben beschriebene ganzheitliche Behandlungsweise nach „Konstitutions-Typen“. Hochpotenzen beeinflussen die Wirkung der Seele auf Körper und Geist, man kann geistige Zustände mit ihnen verändern.

In der Hochpotenz-Homöopathie nach Antonie Peppler werden ungewöhnlich hohe Hochpotenzen verwendet, die bei klassischen Homöopathen nur mit großer Vorsicht verordnet werden. Das hat laut Peppler den Vorteil, dass die Heilung wesentlich schneller in Gang kommt. Und sie soll auch nachhaltiger sein, weil Krankheiten und sonstige unangenehmen Symptome nur vollständig heilen können, wenn ihre seelisch-geistige Ursachen behoben werden.

 

Ablauf der Behandlung gemäß “Kreative Homöopathie”

Die Kreative Homöopathie scheint also potentiell schneller, tiefer und gründlicher zu wirken. Im oben verlinkten Video drückt es Frau Peppler so aus: „Ja ich habe Termine frei, denn meine Patienten pflegen gesund zu werden.“ Sehr selbstbewusst, das darf man natürlich nicht als Heilungsversprechen auslegen, denn ein solches zu geben ist illegal. Gesundung darf man im naturheilkundlichen Sinn immer nur ganzheitlich verstehen, nicht als Auflösung eines bestimmten Symptoms oder Erscheinungsfreiheit einer offiziell, also aus schulmedizinischer Sicht, unheilbaren Neurodermitis. Ich glaube jedoch daran, dass es für mich eine Heilung der Neurodermitis gibt, und setze mich dafür ein.

Da die Hochpotenz-Homöopathie sehr auf die geistig-seelische Ebene geht, gefällt mir das Verfahren sehr gut, weil ich mich in meiner eigenen spirituellen Heilarbeit ohnehin schon ständig auf dieser Ebene bewege. Es passt also wunderbar zusammen. Ob es so schnell, tief und gründlich wirkt, wird sich herausstellen. Ich hoffe es natürlich, und meine nun ca. 2 Monate Erfahrung hat definitiv viel gebracht auf angenehme Weise (ohne unangenehme Heilreaktionen).

Vor der Behandlung habe ich einen sehr ausführlichen Anamnesebogen bekommen, in dem ich meine Symptome, Gewohnheiten, Vorlieben, Empfindlichkeiten, familiären Konstellationen, psychische Faktoren, Krankheitsgeschichte persönlich und familiär etc. beschrieben habe. Diesen sandte ich zurück und einen Monat später war dann das Erstgespräch. Das dauerte 21/2 Stunden.

Eine Besonderheit bei der Kreativen Homöopathie ist, dass man schon im Gespräch Röhrchen mit den in Frage kommenden Mitteln in die Hand bekommt. Der Behandler beobachtet dann die Wirkung. Da es sich um energetisch wirkende Mittel handelt, wirkt auch schon das bloße in der Hand halten. Bei einigen der Mittel spürte ich sofort starke Veränderungen meiner Befindlichkeit. So etwas kenne bestens von Bachblüten, Heilsteinen, und spirituellen Heilkräften wie Reiki und Engelenergien.

Am Ende des Gesprächs war ich ziemlich erledigt aber irgendwie glücklich, weil der Arzt während des Gesprächs wirklich sehr tiefgreifende Erkenntnisse über die Ursachen meiner Erkrankungen, meine wichtigsten Konflikte, und viele Nebenaspekte feststellen konnte, die mir bislang nicht so bewusst waren. Ich spürte, und merke auch jetzt durch die Prozesse, die ich in den 2 Wochen durchlaufen habe, dass es sehr gut auf die richtige Spur geht. Und es geht in einer hohen Dynamik ab, die mir gut tut, und die ich in meiner früheren Behandlung in klassischer Homöopathie, und in früheren Psychotherapien, vermisst habe.

Redet man mit manchen klassischen Homöopathen über Hochpotenz-Mittel, haben die meines Erachtens zuviel Respekt oder gar Angst vor den hohen Potenzen. Sie denken, diese Mittel lösen zu starke unerwünschte Heilreaktionen aus (das sind naturheilkundlich im Grunde erwünschte, durch Selbstheilungsprozesse des Körpers und Geistes verursachte akute Symptome, die dann wieder abheilen …. nicht zu verwechseln mit „Nebenwirkungen“). Vielleicht ist das ihre Erfahrung, aber ich kann es bislang nicht bestätigen.

Meine Reaktionen waren eher kleinere Symptome, die kleine erwähnte Entzündung, ein paar mal Einschlafstörungen (die ich aber im „Normalfall“ auch manchmal habe) oder eine leichte Bronchitis. Dafür träume ich jetzt sehr viel öfter und OK meine Psyche ist teilweise unsicher, fragend, forschend… Veränderung liegt eben in der Luft. Alles in allem ist meine Befindlichkeit besser geworden seit der Behandlung, und ich bin in einer Aufbruchstimmung. Habe sehr viel Lust bekommen, konkrete und teilweise überfällige Verbesserungen in meinem Leben anzugehen. Meine Haut ist definitiv besser geworden, das bekomme ich jetzt auch öfter von Bekannten gesagt. Es ist einiges Positives mehr passiert in meinem Privatleben, von dem ich hier erst mal gar nicht schreiben will, da eben privat. Weil es so gut läuft in vielerlei Hinsicht, wollte mein Arzt keine weiteren „Fässer aufmachen“, und hat mir daher erst mal nicht so viele neue Mittel gegeben. Mittlerweile fühle ich mich so stabil, dass ich mir vorgenommen habe, beim nächsten Mal mutig ein paar weitere Altlasten anzugehen.

Youtube Vortrag A. Peppler "Grundlagen der Kreativen Homöopathie"

Wikipedia – Homöopathie

Neurodermitis-Schub nach Trennung

Beeinflussen Trennungskonflikte den Verlauf von Neurodermitis?

Einige psychosomatisch orientierte Richtungen der Neurodermitis-Therapie fokussieren die Fähigkeit der Patienten, mit zeitweiligen oder langfristigen Trennungen auf gesunde Weise umzugehen.

Aus dem stationären schulmedizinischen Bereich ist mir hier vor allem das von Prof. Dr. Stemman entwickelte „Gelsenkirchener Modell“ bekannt. In der Kinderklinik Gelsenkirchen werden seit vielen Jahren an Neurodermitis erkrankte Kinder zusammen mit einem Elternteil behandelt und trainiert, so dass die Kinder lernen, sich ohne Anwesenheit der Eltern zu beschäftigen, und sich dabei wohl zu fühlen. Das Elternteil lernt gleichermaßen, sich gegenüber den Forderungen des Kinds besser abzugrenzen, und dem Kind so zu helfen, mehr Selbständigkeit zu entwickeln und sich stärker auf Begegnungen mit anderen Kindern einzulassen.

Aus den Ideen des Gelsenkirchener Modell heraus entstand das ambulante „Schwelmer Modell“ der Pädagogin Mechthild Hellermann, bei dem ein Schwerpunkt wie in Gelsenkirchen auf der gesunden, neurodermitis-gerechten Ernährung liegt, und ebenfalls Therapie, Information und Beratung hinsichtlich der Trennungs-Thematik angeboten wird.

Im Bereich der Homöopathie ist mir die Auffassung von Anthonie Peppler, Begründerin der „Kreativen Homöopathie“, bekannt, nach der die Ursache für Neurodermitis ein unzureichend oder gar nicht offen ausgetragener Konflikt der Eltern ist, der darin besteht, dass ein Elternteil (häufiger, da traditionell so erzogen, die Mutter) stärkere Bindung und ein Elternteil mehr Freiheit will. Das Kind versucht, den unterschwelligen Streit zu schlichten, und gerät dabei selbst in Konflikt, der sich über die Haut bemerkbar macht. Dieser Ansatz erlaubt sich eine noch konsequentere psychosomatische Ausdeutung der Neurodermitis, ist aber nach meinen Nachfragen bei anderen Betroffenen nicht für alle Patienten nachvollziehbar. Gemeint sein kann bei dieser Deutung auch ein völlig unbewusster Prozess von Bindungs- und Freiheitswünschen der Eltern.

Meine aktuelle Erfahrung ist, dass ich auf Trennungen mit Hautreizungen reagiere, aber nicht in allen Fällen. Vor Kurzem ergab sich in meinem beruflichen Feld eine Trennungssituation mit einem Menschen, den ich sowohl menschlich geschätzt habe, und durch den ich auch Geld verdient habe und bei weiterer Zusammenarbeit verdient hätte. Exakt der gleiche Fall ist vor 2 Jahren aufgetreten. Innerhalb von diesmal rund 10 Tagen entwickelte ich einen hochakkuten Schub an ca. 50% meiner Hautoberfläche, mit hochaufgeblühten, geschwollen Rötungen. Neben der seelischen Not fühlte ich mich auch körperlich sehr geschwächt und hochempfindlich. Ein akuter Krisenzustand zu einer Zeit, in der es mir hautmäßig ziemlich gut gegangen war.

Da ich die auslösende Situation und die wochenlange Konsequenz kannte, reagierte ich diesmal viel schneller und beschloss, eine Salbe mit Cortison plus Antibioikum als Feuerlöscher einzusetzen. Diesmal wollte ich einfach keine wochenlangen Torturen mit offener Haut, ständiges Jucken, Wundschmerzen, Schuppen, Erschöpfung und Frust. Meine Entscheidung wurde durch die Aussicht auf baldigen Urlaub erleichtert, den ich für die Ausheilung nach dem Absetzen der Salbe nutzen kann.

Ich nahm die Salbe 3 Tage lang 2 mal täglich, 3 Tage lang 1 mal täglich, 3 mal im 2-Tage-Rhythmus, und schleiche jetzt aus mit 2-1 mal pro Woche. Mittlerweile ist die Haut und meine Kraft wieder stabiler, es scheint zu funktionieren mit der gezielten Anwendung. Mein Allgemeinzustand ist viel besser, und ich freue mich auf den bevorstehenden Urlaub. Das aktuelle Trennungsthema habe ich mit Reiki, Heilhypnose und Essenzen behandelt, und mit guten Freunden darüber geredet. Das hat geholfen und mir gezeigt, wieviel Einfluss die Psyche hat. Für mich ist hier ein Augenmerk, den anderen eben so sein zu lassen mit seiner Entscheidung, egal ob ich es verstehe.

Bei diesem Verlauf eines starken Schubs kann ich sagen, dass ich die kurzfristige Nutzung von Cortisonsalbe für mich mittlerweile wieder als sinnvoll erachte. Vor 3 Jahren war ich noch dogmatischer Gegner, aber jetzt traue ich mir zu, es bei dieser geringen Menge im überschaubaren Zeitrahmen zu belassen. Die kurzfristige Ausheilung ist mit einem Energiegewinn verbunden, den ich für eine langfristige Verbesserung meines Lebensstils nutze. Ich habe jetzt nämlich einen starken Impuls bekommen, meine noch bestehenden Ernährungsfehler, z.B. zuviel Süßes und Weizen, auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei meiner letzten Cortisonaktion vor gut 2 Jahren hatte ich die Kraft genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören, und das habe ich durchgehalten! Auf solche Weise habe ich es doch in der Hand, aus einem angeblichen Rückschlag einen Fortschritt zu machen. Das ging bei Cortison aber nur, weil ich jahrelang ohne ausgekommen bin, und manchen Schub wochenlang geduldig ertragen, und viele Heil- und Entspannungsmethoden, Therapien etc. genutzt habe, womit ich mein Leiden lindern, und mich weiterentwickeln konnte. Deshalb wirkt es das Cortison auch in der Verdünnung sehr stark und schnell, und mein System stabilisiert sich nun beim Absetzen schnell wieder.

Mein Fazit in Punkto Trennungskonflikt ist für mich nach dieser Erfahrung, dass ich nun 2 mal ganz deutlich gemerkt habe, dass ich auf Trennung mit einem heftigen Schub reagiere, wenn es zusätzlich um meine Existenz geht. Bei Freunden und Liebhaberinnen ist das jetzt nicht mehr so deutlich (war aber auch mal vor etwas längerer Zeit). Psychologisch ist die Liebe der Eltern existentiell, da Kleinkinder ohne sie nicht überleben können. Ein Mensch, der viel auf psychischer Ebene geheilt hat, fällt nicht mehr so leicht in die kindlichen Existenzängste zurück. Den meisten Erwachsenen mit wenig Therapieerfahrung passieren solche “Regressionen” (hineinfallen in schmerzhafte Gefühlszustände der Kindheit, mit den damit verbundenen unreifen Verhaltensweisen) nach meiner Erfahrung sehr oft, wenn sie durch aktuelle Ereignisse an die frühkindlichen Erlebnisse erinnert werden.

Ich kann Neurodermitikern also nur empfehlen, psychologisch wirksame Therapien, Mentaltraining und Geistheilung zu nutzen, um in Beziehungen stabiler zu werden, ein stärkeres Ich zu entwickeln, sich besser abzugrenzen, sich für das eigene Wohl verantwortlicher zu fühlen als für das Wohl Anderer, und sich mehr auf den eigenen, gefühlt sinnvollen Weg zu fokussieren.


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