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Gesundes Wohnen für Sensible

Kleidung ist nach ihrer Funktion die zweite und das Heim die dritte Haut des Menschen. Mit ihnen regelt der Mensch erhebliche Anteile seiner Beziehung zur Umwelt. Sowohl klimatisch, als Signal des persönlichen Status und Stils, als auch psychologisch und spirituell.

 

Die Qualität der Berührung

Eine zeitlang war ich so extrem sensibel, dass ich nur noch ganz sanfte, glatte Stoffe tragen wollte. Glattes Satin und am allerbesten feinste Seide für den direkten Hautkontakt, feine Baumwolle und Leder. Wolle vertrug ich kaum auf der Haut, diese Stoffe forderten meinen Juckreiz heraus und die Reibung war unangenehm. Heute bin ich belastbarer, aber immer noch sehr „haptisch“ orientiert, also ein Genießer von allem was sich angenehm anfühlt.

Mit zunehmender Wahrnehmungsfähigkeit für subtile Energien stellte ich fest, dass vor allem Seide und Leder eine ganz hervorragende Stärkung meiner Abgrenzungsfähigkeit bewirkten. Ein Schutz der mir einige Erleichterung brachte und bringt. Die Gesamtbefindlichkeit wird dadurch verbessert, und die Wirkung von Kälte, Feuchtigkeit und Wind auf der Haut ist weniger unangenehm.

Es gibt spezielle Wäsche für Neurodermitiker und Allergiker mit eingearbeiteten Silberfasern. Diese wirken antibakteriell, antiallergisch und auch energetisch abschirmend.

 

Raumpsychologie

Gehen wir über zur nächsten Haut des Menschen, die Wohnung oder das Wohnhaus und das zugehörige Grundstück. Selbstverständlich spielt die sinnliche Erfahrung hier ebenfalls eine wichtige Rolle, es geht aber später noch weiter in außersinnliche und eben psychologische Faktoren.

„Raumpsychologie“ ist im Westen als „Geomantie“, in Indien als „Vastu“ und in China als „Feng Shui“ bekannt. Hinter diesen Begriffen verbergen sich mindestens 4000 Jahre altes, stetig weiter gewachsenes Wissen auf der Grundlage ganzheitlicher Konzepte. Ich beziehe mich vor allem auf das Modell des Feng Shui, weil dieses Wissen vergleichsweise gut aufbereitet ist für die Allgemeinheit. Und weil ich mich darin ganz gut auskenne, da ich es professionell ausübe und auch unterrichte vom Crashkurs bis zur Beraterausbildung.

Ich bin zu Feng Shui gekommen, weil es meine Berufe als Architekt und Schamane-Heiler-Lebensberater wunderbar verbindet. In meinem Studium bekam ich keine befriedigende Antwort auf die Frage, wie des Menschen Heim und der Arbeitsplatz gestaltet werden kann, damit er sich darin wohl fühlt und gefördert wird in allem was er darin tut. Die geomantischen Konzepte liefern hier faszinierende und praktikable Antworten, und sie wurden in manchen Zeiten häufig auch in der breiten Bevölkerung, und erst recht von Führungspersonen und Machthabern genutzt.

 

Gesunde Abgrenzung

Sensible und Neurodermitiker sind ständig mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Umwelt ihnen permanent „auf die Pelle rückt“. Die Lage der Wohnung, die Topographie mit Erhebungen und Gewässern, der Garten als Pufferzone, die Grundstücksgrenze, die Straßen und Nachbarbebauung, die Menschen und Tätigkeiten im Umfeld, Geschäftigkeit, Straßenverkehr, Lärm. Energiefelder wie elektrische Felder und Funkstrahlung, Mikrowellen sowie Infraschall z.B. aus Windrädern und Biogasanlagen, all diese Umweltfaktoren beeinflussen unser Wohlbefinden und beanspruchen unsere Immunabwehr und die Nerven.

Geschwächte Immunabwehr bedeutet weniger Wohlbefinden und erhöhte Anfälligkeit für gesundheitliche Belastungen. Es bedeutet Stress auf körperlicher und damit auch zwangsläufig auf auch psychologischer Ebene. So einfach ist das, und deshalb bin ich froh über jede Maßnahme, die mich unterstützt.

Der Vorteil von Feng Shui ist, dass wir durch die Veränderungen im Raum dauerhafte Unterstützung bekommen. Unsere Kleidung müssen wir wechseln, Vitamine und gesundes Wasser müssen wir regelmäßig einnehmen. Viele Feng Shui – Maßnahmen hingegen können wir über lange Zeit hinweg bestehen lassen, genauso wie die Wände des Hauses.

Im Feng Shui geht es im Wesentlichen darum, für die Bewohner (oder Mitarbeiter im beruflichen Feld) einen gesunden „Kraftplatz“ zu erschaffen, der einen körperlich und emotional fördert, und nicht runterzieht, wie es leider an vielen Orten geschieht.

Die Macht dieser Gestaltungslehren geht dabei durchaus in gesundheitliche Bereiche und kann das Lebensglück, Partnerschaften, Familie, Karriere, finanziellen Erfolg und das öffentliche Profil nachhaltig fördern.

Ein gewisser Aufwand an Zeit und Geld ist dafür aber erforderlich, genauso wie für gesunde Nahrung, Nahrungsergänzung und hochwertige oder spezialisierte Kleidung. Ich habe mir in Anbetracht dessen, dass meine ganze Freizeit und Geld in meine Heilerausbildung und gesunde Sachen geflossen sind, immer wieder vor Augen gehalten, welchen gewaltigen Gewinn mir meine Erscheinungsfreiheit und meine Glücksgefühle langfristig bringen werden. Unterm Strich rechnen sich diese Maßnahmen allemal, weil ich mir damit echte und dauerhafte Lebensqualität für jeden Tag generiere.

 

Der Fluss des Chi

Die geomantischen Lehren beschreiben die Qualität der Lebensenergie (chinesisch: Chi), die sich durch die Atmosphäre und durch die Landschaften bewegt. Sie setzt sich aus klimatischen, geologischen und kosmischen Faktoren zusammen. Chi enthält sowohl physikalisch-grobstoffliche Anteile, wie z.B. Wärme, Luft- und Wasserströmung, als auch feinstoffliche Anteile.

Einige wichtige Prinzipien im Chi-Fluss

  • Chi bewegt sich wie Wind (Feng) und Wasser (Shui). Es mäandert, bildet Wirbel und Wolken beim aufsteigen. Es breitet sich in Räumen aus und entfaltet seine Kraft am Besten in Bewegung, die nicht zu aprubt aber auch nicht zu schwerfällig ist.

  • Gerade Linien (z.B. Straßen und begradigte Flussläufe), Ecken und Kanten erzeugen stark gerichtetes Chi. Dieses wirkt disharmonisch.

  • Unbewegtes Chi oder heftig wirbelndes Chi wirkt ebenfalls disharmonisch.

 

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© Bildpixel – pixelio

Leben in Ordnung

Die Wirkungen der feinstofflichen Kräfte werden ausführlich in der Traditionellen Chinesischen Medizin untersucht, das Fundament bildet die Lehre von Yin-Yang und den 5 Elementen. Solche Lehren gibt es überall auf der Welt in ähnlicher Form. Aus den 8 Himmelsrichtungen wirken 8 verschiedene feinstoffliche Kräfte auf jeden Ort ein.

Dieser Einfluss wird in einem Ordnungssystem beschrieben das sich Ba Gua nennt, das bedeutet 8 Felder. Vom Zentrum des Gebäudes aus können die Energiequalitäten wie Tortenstücke, oder wie ein Raster mit 9 Feldern betrachtet werden, wobei der Mitte eine besondere Bedeutung zukommt. Es wird Tai Chi genannt und entspricht dem Dan Tien oder indisch Hara im Körper. In der Mitte verbinden sich Himmel, Mensch – Lebensumgebung und Erde.

 

© artellia – Fotolia.com

 

Alle Tätigkeiten, Lebensbereiche, Organe, Nährstoffe etc. können den Elementen zugeordnet werden, und jeder Mensch besitzt seine individuelle Elemente – Konstitution, und reagiert deshalb unterschiedlich auf die klimatischen Energien der Himmelsrichtungen. Feng Shui beschäftigt sich damit, Harmonie herzustellen zwischen den Bereichen des Gebäudes und den Menschen.

Aus dem Istzustand einer Wohnung kann ein Feng Shui Berater Rückschlüsse auf die Lebenssituation der Bewohner ziehen, ähnlich wie ein Astrologe mit dem Horoskop.

Oftmals beginnt Feng Shui – Gestaltung mit einer gründlichen Entrümpelung und energetischen Reinigung. Allein dafür lohnt sich oft schon eine Beratung, denn ein solcher Prozess schafft oft erhebliche Erleichterung und Seelenfrieden.

Im nächsten Schritt können gewisse Lebensbereiche neu geordnet werden, Dinge bekommen einen sinnvollen Platz, und ebenso die Erinnerungen und Gefühle, die mit den Dingen verbunden sind.

Beim höheren Feng Shui wird ein Gebäude wie ein Energie-Mandala aufgefasst, das man bewusst nutzen kann um Ziele zu erreichen, und z.B. auch Voraussetzungen für Heilung auf naturheilkundlicher Basis zu schaffen. So ist es möglich, dass homöopathische Hochpotenzen erst richtig gut anschlagen, wenn bestimmte Feng Shui – Probleme gelöst wurden.

Eine perfekte Feng Shui Situation kann es niemals geben, und deshalb fasse ich diese Methode als Prozess auf, der immer wieder neue Gestaltungen hervorbringt. So wie das Leben eben ständig im Wandel, im Prozess, und idealer Weise im Fluss verläuft. Genau diesen „Flow“, den kraftvollen aber auch von Leichtigkeit erfüllten Fluss unterstützt Feng Shui.

 

Wohlfühlen – Natürlichkeit und Geborgenheit

Diese Qualitäten sind meiner Ansicht nach das oberste Ziel der Wohnraumgestaltung. Wir westlichen Menschen haben oft den Kontakt zum Körper, seiner Sinnlichkeit und Empfindsamkeit verloren, und deswegen ist unsere gebaute Umgebung oft kalt und unnahbar. Wir setzen uns schädlichen Substanzen und Strahlungen aus und leben deshalb unter permanenten Stress. Für Sensible ist es sehr wichtig, einen Ort zu haben, an dem der Stress abgebaut und aufgetankt werden kann, und das sollte möglichst zumindest der Schlafplatz sein, denn dort findet die Regeneration statt.

Bild Landschaft 4 Tiere

© Windpferd Verlag (Gerstung / Melhase)

Das “Lehnstuhl – Prinzip” im Feng Shui

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Totes Meer – Evolution meiner Gesundung Teil 7

Ende August 1998 saß ich im Flugzeug nach Tel Aviv. Der Flug, die Überführung per Bus ans Tote Meer und der Klimawechsel waren eine Provokation für meine Haut. Die Hände schwollen an, entzündeten noch stärker und bildeten tiefe Risse aus. Die ersten Tage war ich erst einmal sehr geschwächt. Alles was sich zu Hause angestaut hatte, schien nun über die Haut offenbar zu werden. Die Hitze und die vielen Mineralien vor Ort wirkten sich als Reizklima erst einmal symptomverschlimmernd aus.

Auf der anderen Seite war ich überglücklich, dass ich überhaupt dort sein konnte. Ich lernte viele Leute mit Hautkrankheiten kennen, die meisten hatten bereits Erfahrung mit dem Toten Meer. Von ihnen wurde ich beruhigt und mir wurde ständig versichert, dass am Ende der Kur alles gut sein würde. Das war die Erfahrung der überwiegenden Mehrheit, und ich glaubte daran.

Eine Kur am Toten Meer ist nicht vergleichbar mit deutschen Kurkliniken. Man lebt im Hotel, zusammen mit Menschen aus der ganzen Welt. Ich war auf der israelischen Seite, wo der größte Teil des Tote Meer – Tourismus abläuft, in einem Ort namens En Bokek, der ausschließlich aus Hotelanlagen, einem Natursolarium und einem kleinen Einkaufszentrum besteht. Die Klinik besteht aus einer dermatologischen Praxis. Dort bekam ich 2-3 mal pro Woche einen Termin, wurde mit Salben versorgt und bekam verordnet, wieviel Zeit ich an der Sonne verbringen sollte bzw. durfte. Also kein Terminstress, sondern eigenverantwortliche Zeiteinteilung.

Der Aufenthalt in der Sonne war die wichtigste therapeutische Maßnahme und wurde von uns Hautkranken als „Arbeit“ ernst genommen und mit schelmischem Einschlag auch so genannt. Das ist jedoch kein Witz, denn es ist durchaus Konsequenz angebracht, bei 25-40°C täglich 5-6 Stunden am Toten Meer in die Sonne zu gehen. Ich wiederholte im 45-60-Minuten – Rhythmus das Ritual Duschen zur Abkühlung, mit 3-5 verschiedenen Cremes und Lotions die Haut versorgen, dann Ich regulierte die UV-Intensität nur über den schattenspendenden Sonnenschirm, und die beschriebene Prozedur. Das Hautkrebsrisiko geht am Toten Meer gegen Null, aufgrund der mineralisierten Athmosphäre, die als UV-Filter wirkt. Ein Sonnenbrand konnte jedoch erhebliche Verschlimmerungen des Hautzustands, und damit einen Heilungszeit-Verlust zur Folge habe. Es war also Achtsamkeit angebracht, die mir auch gelang. Ich bekam keinen Sonnenbrand, und erfuhr eine starke Pigmentierung der Haut, die sich später auch langfristig hielt.

Um 17 Uhr ging aufgrund der Kessellage des Geländes die Sonne unter, danach war „Feierabend“. Das abendliche Hotelbuffet war reichhaltig und lecker. Für mich war es auch nach 4-6 Wochen Aufenthalt noch ein Genuss. Nach dem Essen ging iceh oft aus. Es waren viele Deutsche vor Ort, und ich lernte auch Menschen aus anderen Ländern kennen, Israelis und Palästinenser, Amerikaner, Zyprioten, Engländer und ich weiß nicht mehr woher noch. Es war ein internationales Flair, entsprechend der Bedeutung des Toten Meers als einer der wichtigsten Psoriasis-Kurorte der Welt. Bereits die Römer kurierten dort Schuppenflechte. Heutzutage werden dort außerdem neben Neurodermitis auch Vitiligo, Akne, Sklerodermie, Mukoviszidose, Arthritis, Rheuma und andere Erkrankungen behandelt.

Die Heilwirkung des Toten Meers beruht für Neurodermitiker in erster Linie auf den Mineralien in der Luft. Das Gewässer liegt in einem Kessel, 400 m unter dem Meeresspiegel. An der israelischen Seite steigt das Gelände dann, wenn ich mich richtig erinnere rund 1000 m auf. In diesem Kessel steht eine Dunstwolke, die aus dem Toten Meer gespeist ist, das seinerseits massenhaft Mineralien enthält. Neben den Mineralien enthält die Atmosphäre auch Brom, ein nervenberuhigendes Gas. Das Brom ist deutlich spürbar, ich war die ganze Zeit über in einem verlangsamten, entspannten und gutgelaunten Dämmerzustand, der sich ein wenig wie Müdigkeit anfühlte, ohne dass ich ungewöhnlich viel Schlafbedürfnis hatte.

Durch die vielen Bekanntschaften mit anderen Neurodermitikern, ihre Geschichten, den Erfahrungsaustausch, und meine eigene Erfolgserfahrung machte ich einen großen Bewusstseinssprung. Eines Abends saß ich alleine in der Lobby meines Hotels und beobachtete einfach das Treiben der Gäste. Dabei träumte ich ein wenig weg, und plötzlich wurde ich von einem unglaublichen Glücksgefühl durchströmt. Es war so stark, dass ich meine akut beschädigte und angespannte Haut, die Rhagaden und offenen Stellen, nicht mehr spürte. Ich hatte ein phantastisches Körpergefühl, an das ich mich so überhaupt nicht erinnern konnte. Gleichzeitig spürte ich tief in mir, dass mein Körper in der Lage war, sich komplett zu wandeln und die Neurodermitis zu heilen. Und ich wusste, dass es nur durch mich, durch meine Initiative geschehen konnte. Ich musste mich dafür entscheiden, ohne die Krankheit zu leben, denn irgendeine Instanz in mir hatte sich vor langer Zeit entschieden, Neurodermitis zu bekommen.

Das war wirklich unglaublich, ich entwickelte plötzlich und ohne „Vorwarnung“ eine völlig neue Wahrnehmung. Ich spürte mich intensiver und konnte andere Menschen viel intensiver spüren, konnte mich ganz bewusst in sie einfühlen und bekam dabei ein Feedback von meinem eigenen Körper. Dieses verfeinerte Einfühlungsvermögen konnte ich während meines Kuraufenthalts noch einige Male feststellen, auch von der unangenehmen Seite, denn ich bemerkte auch starke Verwirrung und Wut bei vielen Israelis, die oft nur für ein Wochenende kamen, um sich zu erholen. Und viel Trauer bei den Hautkranken.

Mein „erleuchteter“ Zustand ging wieder vorüber und ich spürte wieder die Haut, die Stellen, die Spannung und das Jucken. Was blieb war jedoch meine Entscheidung, dass ich mich selbst heilen würde. Wer denn auch sonst? Es war einfach glasklar, dass ich mein eigener Heiler war. Es war nur die Frage, wie genau das gehen sollte. Darauf hatte ich noch keine Antwort. Immerhin hatte ich mit der Astrologie bereits einen Weg gefunden, meine Persönlichkeit besser zu verstehen. Und ich hatte die Fähigkeit, mit anderen über meine Probleme zu reden. Das war schon mal mehr als nichts.

Die Abheilung meiner Haut erfolgte langsam aber stetig. Ich bekam nach 4 Wochen noch weitere 2 Wochen Verlängerung. In dieser Zeit hatte ich kaum noch offene Stellen, außer an den Händen. Ich konnte sogar baden im Toten Meer. Das erste Mal brannte die gesättigte Salzlösung noch an einigen Hautstellen, doch nach ein paar Sekunden hörte das Brennen auf. Durch die Bäder nahm meine Haut zusätzlich sehr viele Mineralien auf, so dass sie eine ganz feine Struktur bekam, die gleichzeitig ganz fest war, fast wie Leder. Am Ende der Kur waren auch die Hände abgeheilt und ich hatte den besten Hautzustand meines Lebens. Sie war straff, durchgebräunt, fest und elastisch zugleich und von feinster Oberflächenstruktur, wie ganz feines Leder. Zu Hause erkannten mich die Leute kaum wieder.

Die 6 Wochen am Toten Meer waren die längste Erholungsphase seit meiner Schulzeit. Ich erfuhr dabei, wieviel Spannung und Stress in mir steckten. Es brauchte z.B. ein Feedback von außen, bis ich meinen eiligen Stechschritt verlangsamte. Die „Arbeit“ nahm mich sogar am Morgen nach einer durchgefeierten Nacht in Anspruch, als ich mit einigen Leuten mit Trommeln am Strand saß, und die ersten Sonnenstrahlen erscheinten. Ich hielt sofort meine Hände und mein Gesicht in die Sonne, bis eine Freundin bemerkte „He’s working…“. Das stimmte, ich war innerlich so sehr in meiner Tretmühle gefangen, dass ich nur schwer einfach nur mal Spaß haben konnte. Ich hatte mir ja bereits früher angewöhnt, mit Alkohol und Cannabis für gute Stimmung zu sorgen, und dieses Unvermögen, unbeschwerte Lebensfreude zu genießen, offenbarte sich nun eben auch wieder. Nicht dass ich keinen Spaß gehabt hätte, aber da war noch viel mehr möglich. So wurde das Thema Lebensfreude und ungezwungener Spaß ein wichtiges Feld, mit dem ich mich zukünftig auseinandersetzte. Die erste Kur am Toten Meer war ein Meilenstein, von Stress und Frustration weg und hin zu Gelassenheit und Lebensfreude zu kommen. Das wichtigste war dabei, dass ich Gefallen daran gefunden hatte, an mir zu arbeiten, und meine Selbstheilung in die Hand zu nehmen.


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