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Gesundes Wohnen Teil 2 – Architektur ab der Moderne

Gebäude = Maschine

Die Architektur des 20. Jahrhunderts hat versucht, den menschlichen Alltag mit ihrer Funktionalität und minimalistischer Sachlichkeit zu erleichtern. Errungenschaften wie Einbauküchen, Spülklosetts und Isolierverglasung haben eine Menge zu Hygiene und Komfort beigetragen. Der Leitsatz „Form folgt Funktion“ wurde zum herrschenden Paradigma der Architektur ab Beginn der Moderne in den 20er Jahren.

Das war ein Fortschritt, denn nun wurden die Gestaltungsideen von menschlichen Notwendigkeiten und Bedürfnissen geprägt, während die Entwurfsideen der Architekten in früheren Zeiten an abstrakten „Stilmerkmalen“ orientiert wurde. Zu Beginn der Industrialisierung herrschten für die Arbeiterschicht katastrophale Wohnbedingungen in den Städten, die Menschen wurden förmlich gestapelt auf geringstmöglichem Raum.

In den Köpfen vieler Architekten der Moderne, wie Le Corbusier, Gropius, Mies van der Rohe, Philip Johnson etc., und auch späteren Generationen, spukte für Gebäudeentwürfe vor allem das Leitbild einer Maschine, die Funktionsabläufe gewährleisten musste. Normen entstanden, z.B. über Abstandsflächen in Arbeitsräumen, daraus entstanden industrielle Standards wie das 60 cm – Modul für Küchen oder die Maßordnung im deutschen Bauwesen mit dem 12,5 cm – Modul für Mauersteine. Viele Gebrauchsgegenstände wurden nach streng funktionalen Kriterien designed.

In den 50ern kamen dann die Trabantenstadt-Ideen in Mode, und es entstanden riesige Wohnquartiere aus quaderförmigen Hochhäusern. Viele dieser Stadtteile weisen durch die gesteigerte Zugluft, aufgrund der Anordnung der riesigen Blöcke, spezielle – teilweise gesundheitsschädliche klimatische Bedingungen auf. Schlechte Bedingungen zum Leben, auch aufgrund der sozialen Folgen der Ghettobildung, die überall auf der Welt in solchen Stadtgebieten auftraten. Was jedoch zugegebenermaßen durch Bevölkerungsplanung in vielen Städten verbessert werden konnte.

 

Sick Building Syndrome – Solare Architektur

Als ich in den 90er Jahren Architektur studierte war ich natürlich beeinflusst von der Sachlichkeit der Moderne, die wie eingangs bemerkt, zu ihrer Zeit durchaus Fortschritte der Humanität in Bezug auf Wohnbedingungen mit sich brachte. Zu dieser Zeit ging es auch sehr auch um energiesparende Gebäude, und durch Verglasung an der Süd- und Westseite der Gebäude können in der Jahres-Wärmebilanz Energiegewinne erzielt werden. Also – soviel Glas wie möglich, durchlichtete Architektur die zu schweben schien, das gefiel mir. Es deckte sich mit meinen ökologischen Idealen. Ich war begeistert von technisch-ökologischen Visionen wie „energieautarken“ Häusern.

Gleichzeitig gab es das Thema der krankmachenden Gebäude, das „Sick Building Syndrome“. Vor allem die großen Verwaltungsbauten in den US-amerikanischen Wolkenkratzern waren belastet aufgrund der Klimaanlagen, die die Luft austrockneten, und erheblich schadstoffbelasteten Staub in die Lungen der Menschen wirbelten. Was zu u.a. zu Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems, asthmatische Erkrankungen, chronische Bronchitis, und auch zu Krebs führte.

Wir wussten in den 90ern von den Sünden der 70er, als in deutschen Baumärkten massenhaft hochtoxische Holzschutzmittel auch für Innenräume verkauft wurden, ebenso wie Polystyrolelemente, die noch jahrelang Lösungsmittel ausdünsteten. Ebenso von Asbest-Dämmstoffen in vielen Verwaltungsbauten, hochgradig krebserregend wenn die Dämmplatten durch Ausbau und Beschädigung Staub entwickeln konnten. Genauso wie die massenhaft verbauten Asbestzement-Platten (Eternit) v.a. für Dächer von Garagen und Nebengebäuden.

Thematisiert wurden diese Baurisiken an meiner Fachhochschule nur in technischer Hinsicht. Eine ethische Schulung fehlte komplett, wie üblich im westlichen Hochschulsystem. Wir glaubten zwar, uns am Menschen zu orientieren, das wurde seit der Neuen Sachlichkeit in den 20ern groß so propagiert. Doch das Problem war und ist meines Erachtens nach wie vor: Das wissenschaftliche Menschenbild stimmt einfach nicht. Es ist ein mechanistisches Modell vom Menschen. Heute etwas entschärfter als in den 50ern, als Babys noch als empfindungslose Wesen betrachtet und behandelt wurden, aber im Prinzip hat sich nicht viel geändert.

Deshalb ist es auch heute noch möglich, dass z.B. massenhaft giftiges Polystyrol verarbeitet wird und jetzt ganz aktuell, sogenannte Energiesparlampen mit Quecksilber und nervenschädigende Elektrofeldern aufgrund der Vorschaltgeräte, verarbeitet werden. Auch noch per EU Gesetz! Es ärgert mich wirklich sehr, und ich weigere mich, quecksilberhaltige Leuchtstofflampen zu verwenden, denn wenn so eine Lampe kaputt geht, gelangt das Quecksilber in den Körper und kann dann nur mit großem Aufwand und erhablichen Nebenwirkungen aus dem Körper entgiftet werden! Für mein eh schon geschwächtes Immunsystem ist das eine Zumutung! Meine Elektrosensibilität ist immer noch ein Zweifelfaktor in der Medizin, und wurde deshalb bei einer amtsärztlichen Untersuchung, die ich kürzlich machen musste, auch nicht berücksichtigt. Weil eine entsprechende Untersuchung angeblich mit gefälschten Ergebnissen hantiert hatte. Allein – ich weiß wie meine Nerven reagieren bei Leuchtstoffröhren und den kleinen Energiesparlampen, die ebenfalls Vorschaltgeräte besitzen, die starke Felder verbreiten. Ich werde elektrisiert und das fühlt sich nicht gut an, und führt bei dauerhaftem Einfluss zu Verspannungen in den Muskeln, was bei Entspannung wiederum Juckreiz zur Folge hat.

 

Baubiologie

Es ist nicht so, dass die Belastungen durch elektrische Felder, Funk, Mikrowellen, radioaktive Strahlung, Lärm, Infraschall (Windräder!), chemische Stoffe, Schwermetalle und Pilze in Wohn- und Arbeitsräumen nicht bekannt oder untersucht wären. Ich nenne hier Wolfgang Maes, ein Pionier der Baubiologie. Er und seine Kollegen haben spezielle Messtechnik entwickelt, tausende von Messungen durchgeführt, und aufgrund dieser Erkenntnisse einen realistischen Standard von Grenzwerten entworfen. Die gesetzlichen Werte sind nämlich in vielen Bereichen ein Witz, und zwar ein fataler, für manche Menschen sogar lebensgefährlicher Witz! Da werden z.B. Hochspannungsleitungen im 10m-Abstand von Wohnhäusern geführt. Diese Menschen werden langsam aber sicher gegrillt wie in einer Mikrowelle! Ist natürlich umstritten, aber die Berichte von Maes sprechen eine klare Sprache. Elektrosmog hat fatale Wirkungen, genauso wie Mikrowelle, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel. Das Fluor in der Zahnpasta ist eine wunderbare Maßnahme, die Darmflora und damit das Immunsystem zu ruinieren. Und so weiter, die Liste der schädlichen Umwelteinflüsse ist lang.

Ist gesundes Wohnen und Arbeiten nun möglich? Für das Wohnen möchte ich das bejahen. Es gibt Möglichkeiten, die eigene Wohnung relativ verträglich zu gestalten, doch dafür braucht es einige Bereitschaft, die konventionellen Pfade zu verlassen, oder viel Geld zu investieren, z.B. in abgeschirmte Elektrokabel, raumklimatisch gesunde Lehmbauweise die Funkstrahlung abschirmt, hochwertige Staubsaugeranlagen, die den Staub nicht aufwirbeln u.a.

Damit ist dann eine belastungsarme Grundlage gelegt, doch für wirklich förderliche Räume sind feinstofflich-energetische Maßnahmen unabdingbar. An meiner FH hatten wir einen Rutengänger, der uns die Lage einer Wasserleitung auf einem städtischen Platz gemutet hat. Damals fand ich es exotisch, doch heute weiß ich, dass diese Fähigkeiten und das alte Wissen der Geomantie nie ganz verschwunden war. Es hält langsam wieder Einzug in das menschliche Bewusstsein und seit kurzem sogar in eine deutsche Fachhochschule. Das ist der Weg in ein menschenfreundliches Umfeld, von dem ich aus meiner Erfahrung sagen kann, dass er funktioniert. Aber dafür müssen die Menschen Abstand nehmen von der mechanistischen Auffassung und endlich lebendige Prozesse und Wesen als solche verstehen und respektieren.

 

 

 

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