Posts Tagged 'Glaubenssätze'

Extremer Juckreiz – Erlösung über Nacht

Ja, manchmal gibt es diese Momente der plötzlichen Befreiung, auch Spontanheilung genannt! Sowas habe ich diese Tage erlebt. Und brauchte erst Mal Zeit, um die Entlastung wirklich zu realisieren. Es geht um extremen Juckreiz, der mich die letzten Wochen begleitet hat, und nun weitgehend verschwunden ist. Ich glaube es langsam und freu mich wirklich sehr über die Erleichterung!!!!

Zuletzt berichtete ich von meinen Erfahrungen mit der Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler. Folge der Behandlung ist ohne Zweifel ein stabilerer Hautzustand. Sie ist jetzt nur wenig entzündet und ziemlich stabil, so dass kaum offene Stellen durch Kratzen entstehen, und keine nässenden Wunden.

Aber der Juckreiz war einige Wochen lang extrem heftig. Tagsüber, wenn ich beschäftigt war, ging es. Nachts zur Ruhezeit kam er dann raus, fast schon schmerzartig wie Nadelstiche, zunehmend bis es nicht mehr zu ertragen war. Allopathische Antiallergie – Tabletten wie Cetirizin bewirkten hier kaum noch etwas, auch nicht die homöpathischen Komplexmittel zur Haut- und Gemütsberuhigung. Cortisonsalbe ist für mich bei dem guten Hautzustand ein Nogo, hab ich nicht angerührt. Pflegesalben und Öle großflächig auf die trockene Haut geschmiert verschlimmern den Juckreiz in den akuten Momenten auf das heftigste, fiel also auch aus als Feuerlöscher.

Was unmittelbar den Juckreiz auflöste, waren heiße Duschen. Natürlich geht da vermutlich jeder Dermatologe auf die Barrikaden, weil davon die Haut immer weiter entfettet wird. Mir ist klar dass es nicht gesund war, aber mir war die letzten Wochen kein anderer Weg der Linderung bekannt. Es war so heftig, dass ich manche Nächte bis zu 3 mal aufgestanden bin um mich heiß abzuduschen, und anschließend ganz kalt zur Beruhigung. Danach Feuchtelotions oder -spray plus Bio-Olivenöl, Basiscreme für die akuten Stellen im Fuß-, Knie-, Schulter- und Handbereich. Alle Salben von mir feinstofflich energetisiert mit verschiedenen Heilmitteln. Der Verbrauch der Salben, Cremes und Öle war enorm, mehrere Liter im Monat.

So und nun zur Lösung… die lag nicht darin, dass jetzt Frühling ist und der Feuchtegehalt meiner Haut vielleicht wieder irgendwie zunimmt. Sondern es hat nach meiner Überzeugung ganz klare psychosomatische Hintergründe. Weil das Jucken schlagartig weniger wurde, nachdem ich eine Bewusstseinsarbeit gemacht, und das rausgefundene Thema in einem passenden Rahmen ausführlich besprechen konnte.

Juckreiz – Psychosomatik

Ich befragte die Chakra-Energie-Karten mit der Frage: „Was muss ich lernen, damit der Juckreiz gehen kann?“ Als Antwort kam die Karte mit der Affirmation „Ich nehme meine Männlichkeit liebevoll an.“ Spontan konnte ich das Thema gut annehmen, auch weil am gleichen Tag noch ein Treffen einer meiner Männergruppen war. Aber es ist ein riesiges Themenfeld, und deshalb hatte ich erst mal keine Ahnung, worum es genau konkret geht. Im Begleitbuch zu den Chakra-Energie-Karten steht zu der Karte, dass hier oft falsche, veraltete oder sonstwie destruktive Einstellungen oder Prägungen in Bezug auf Männlichkeit eine Rolle spielen.

An dem besagten Abend unter Männern habe ich das Thema „Was macht Mann sein für Dich aus?“ in die Runde geworfen. Um selbst alles vom Herzen zu sprechen, was mir dazu einfiel und mich belastet, und die Sichtweisen anderer Männer zu hören. Es war ein toller Abend mit spannenden Erzählungen und Einsichten. Mein Fokus kam dabei hauptsächlich auf das männliche schöpferische Element und wie das ist, wenn die Luft raus ist vor Erschöpfung. Und erschöpfend ist der Juckreiz, Schlafmangel und kaputte Haut allemal! Vielleicht passiert die Erschöpfung aber auch, weil mich falsche Glaubenssätze beeinflussen, dass ich z.B. schwach bin, nicht durchhalten kann, nicht kreativ, nicht durchsetzungsfähig sei o.ä.

Worum es für mich bei der männlichen schöpferischen Kraft gehen könnte, mit der Energie ging ich nach Hause, dass eben irgendwie weitergemacht wird, völlig egal was passiert. Ein Vater ist und bleibt Vater, so wie die Mutter Mutter, und ich als Schöpfer meines Lebens bleibe das auch. Also immer weiter machen, Gas geben im Beruf, aber auch beim Spaß haben, beim Lachen und in der Liebe! Am besten dabei die Liebe spüren und nach außen strahlen, die einen sowieso immer antreibt. Und mit den Geistern der Natur und Menschen tanzen….. auf der geistigen Ebene ist alles leicht und vieles lustig und von gelassenem Humor durchsetzt! Der Magier oder Barde steckt in jedem Mann, und dieser archetypische Anteil kennt das Spiel auf der spirituellen Ebene und im Feld der Lieder, Gedichte und Geschichten.

Juckreiz nach Peppler

Eine weitere Hintergrundinformation – Juckreiz bedeutet in der Symptomsprache nach Antonie Peppler ein „Interesse am Leben“. Dieses Interesse wird durch irgendetwas gestört, man will teilhaben und erleben, kann oder darf aber nicht, weil irgendwas stört. Der Körper entwickelt diese „es juckt mich in den Fingern“ – Symptomatik. Es hat wohl auch viel mit Neugier zu tun, und mit Lust.

In meiner Gegenwart nimmt eine größere Erweiterung meiner beruflichen Selbständigkeit ihren Lauf. Biete Workshops jetzt an viel mehr Orten an und werde von mehr Veranstaltern organisiert. Ist eine schöne schöpferische Phase für mich, die mit viel organisatorischer und kreativer Arbeit verbunden ist, zeitweise unter Termindruck. Ich hatte einige Schwierigkeiten, den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Fehler passierten, z.B. in den falschen Zug steigen und ähnliche Kleinigkeiten, die mit mangelnder Aufmerksamkeit und Strukturierung von Abläufen zusammen hingen.

Diese Woche ist nun ein gewisser Zyklus von Termin-Organisation, neu entwickelten und erstmals auch durchgeführten Workshops und Vorträgen durchgelaufen, und ich vermute, dass deshalb der Juckreiz in Verbindung mit „Männlichkeit“ gehen darf. Nachdem ich mit der Karte, etwas Rainbow Reiki und meinen Männern gearbeitet habe, ist dieser ganz heftige Juckreiz noch in der gleichen Nacht ausgeblieben, und war sogar am nächsten Morgen noch so moderat, dass ich keine heiße Dusche brauchte. Auch die kommenden beiden Tage ist dieses stechende Nadelstich-Jucken ausgeblieben. Übrig ist jetzt normaler Juckreiz, könnte gerne noch weniger sein, ist aber jetzt im Bereich von durchschnittlichem Neurodermitis-Alltag.

Vielleicht ist ein kleiner Durchbruch in der Heilung meiner Neurodermitis passiert, schön wäre es ja. Eine Freundin merkte gestern an „steter Tropfen höhlt den Stein.“ Insofern trifft es der Ausdruck „Spontanheilung“ auch nicht so ganz, denn der spontanen Heilung ging auch einiges an gelebter Erfahrung, ein neuer Lebensabschnitt mit „neuen Eroberungen“, die Homöopathie und viele Behandlungen voran, die ich mir tagtäglich gebe und geben lasse. Trotzdem war es gefühlt ein kleines Wunder, und ich wäre kein Realist, wenn ich nicht an Wunder glaubte, oder????

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Evolution meiner Gesundung – Teil 2

Die Erinnerung an Neurodermitis erscheint mir vernebelt und überlagert. Überlagert von anderen Bildern oder eben von nebelhafter Taubheit, die den Zweck zu verfolgen scheint, den Schrecken nicht zu spüren. Oder von vernebelnden Glaubenssätzen, also davon was ich glaube, wie mich die Neurodermitis beeinträchtigt oder nicht beeinträchtigt. Beispiel … sobald ich neue offene Stellen am Gesicht oder den Händen produziert habe, fühle ich mich besonders frustriert. Unter anderem weil ich weiß, dass andere Menschen das sehen können. Wenn ich mich aber versuche daran zu erinnern, wie in der Vergangenheit ein anderer Mensch negativ auf meine Haut reagiert hat, fällt mir kaum eine konkrete Begebenheit ein.

In Sachen Glaubenssätze hatte ich vor rund 2 Jahren eine aufrüttelnde Begegnung mit einem Geistheiler. Er führte mir vor Augen, dass ich in dem Glauben lebte, dass die Neurodermitis mich nicht besonders behindern würde. Danach wurde mir klar, wie tief ich die Krankheit verdrängt hatte. Das brachte mir natürlich den „Vorteil“, dass ich mich nicht besonders um ihre Heilung zu kümmern brauchte. Mittlerweile weiß ich, dass die Neurodermitis ca. 40%, in akuten Zeiten sogar 70% meiner Lebenskraft verbraucht. Ein Psychologe führte mir neulich vor Augen, dass es sich genau um die Kraft handelt die ich brauche, um wirtschaftlich erfolgreich und in der Liebe langfristig glücklich zu werden.

Ich kann, wenn ich tief entspanne und in eine entsprechende Trance gehe, die Neurodermitis klar erleben. Das ist nicht schön und ich mache das nur als therapeutische Anwendung. Es hilft mir dabei, meine Alltagstrance besser zu verstehen, in der ich die Krankheit gottlob nicht so intensiv erleben muss. Das subjektive Erleben ist ohnehin eine relative Angelegenheit. Mittlerweile ist erwiesen, dass Schmerzen und Juckreiz erlernte Verhaltensmuster und keine zwingenden Folgen von physiologischen Begebenheiten sind!

 

Meine früheste Erinnerung an die Neuro, da war ich vielleicht 5 Jahre alt. Meine Oma ging zum Hautarzt mit mir, und das anschließende Highlight war, dass sie mir Pommes Frites spendierte. Eine Besonderheit auf meinem Speiseplan.

Dann erinnere ich mich an genervte Aufforderungen meiner Mutter wie „Nicht kratzen!“ Da ich meinen Körper häufig krümmte aufgrund Reizüberflutung, hörte ich oftmals bei Spaziergängen „Geh aufrecht!“. In meiner Heilerausbildung lernte ich später, dass die gekrümmte Körperhaltung häufig vorkommt bei Hochsensiblen. Beides stieß auf wenig bis gar keine positive Resonanz in mir, nur auf widerwilliges Befolgen, das dann bald wieder vergessen wurde. Ich fühlte mich kritisiert und trotzte. Hatte als Kind und Jugendlicher extrem wenig Bewusstsein darüber, dass mein Wohlbefinden von meinem Verhalten abhing. Neurodermitis war eben mein Schicksal, das ich mir nicht zutraute beeinflussen zu können.

Was ich schnell lernte, war Kompensation. Mit 13 Jahren begann ich mit Rauchen. Das geschah ungefähr zeitgleich mit meinen ersten Schwierigkeiten in der Schule. Da ich mich nicht traute, über die Probleme zu reden, brauchte ich etwas, das mich zu etwas besonderem machte. Ein mächtiges Werkzeug, das mir ein Gefühl von Macht gab. Die Schwierigkeiten bestanden zum einen darin, dass ich von Mitschülern verspottet wurde und mich nicht dagegen wehrte. Zum anderen begannen die schulischen Anforderungen erstmals, gewisse Anstrengungen von mir abzuverlangen. Da ich keine Lust hatte, Vokabeln zu lernen, fiel es mir trotz guter Begabung zusehends schwerer, dem Notendruck standzuhalten.

Ich entwickelte eine Menge inneren Druck während der Pubertät. Über meine Neurodermitis sprach ich kaum. Ich wusste kaum etwas darüber, und konnte mir auch keinen aufgeklärten Umgang mit der Erkrankung vorstellen. Weil es so etwas nicht gab in meiner Glaubenswelt. Ich ging zum Hautarzt und bekam Cortison und Antihistaminika. Der Hautarzt und in jüngeren Jahren der Kinderarzt waren die Instanz, die mir sagte wo es in Gesundheitsfragen lang ging. Punkt. Ich stellte keine Fragen und erhielt keine unaufgeforderten Antworten. Von Mitschülern und aus dem Freundeskreis gab es kaum Bemerkungen oder Fragen zu meiner Neurodermitis. Das ganze Thema schien unter dem Mantel des Schweigens zu liegen.

Schweigen hatte ich ohnehin schon als Kleinkind gelernt, weil im Haus meiner damals noch selbständigen Eltern Angestellte und Kunden ständig präsent waren. Es gehörte zum guten Ton, immer nett zu grüßen und stets gute Miene zu machen. Heute habe ich verstanden, dass ich schon früh Affektblockaden entwickelte. Wenn ich meine Wut ausdrückte, dann ab einem frühen Zeitpunkt nur noch über das Kratzen.

Ernährung war kein Thema in meiner Jugendzeit. Ich trank Fruchtsäfte verdünnt mit Kohlesäure-versetztem Mineralwasser. Und regelmäßig Kuhmilch. Ich aß vor allem Schweinefleisch, weiße Weizenmehlprodukte und Schwarzbrot. Bioläden gab es nicht. Salat und Gemüse ja, als Beilage in überschaubaren Mengen, im Sommer und Herbst immerhin öfter biologisch im Garten meiner Eltern gezogen.

Der Jahresurlaub in den Bergen oder am Meer war Anlass zu Entspannung und zur Besserung der Haut. Entspannung lieferten auch häufige luzide Träume. In diesen Träumen war ich in der Lage, die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen. Ich konnte mich darin z.B. vom Boden abstoßen und an beliebige Orte fliegen. Meist waren das Orte in der Natur, in denen ich gut regenerieren konnte. Später lernte ich, dass es sich um Astralreisen handelte, und dass ich meine Begabung gezielt für meinen seelischen Ausgleich und die Vergrößerung meiner Lebensfreude nutzen konnte.

 


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