Posts Tagged 'Gesundheit'

Ohne Kunst geht gar nichts

Beim letzten Neumond war ich in Aufbruchstimmung. Wußte nicht recht wo es hingeht, aber ich fühlte mich motiviert zu gehen. Ein schönes Gefühl, solange ich bereit bin, die Ungewissheit des Kommenden anzunehmen.

Weil ich mich trotz Schreiblust nicht auf ein Thema für den Blog festlegen konnte oder wollte, bin ich auf schamanische Weise in Kontakt mit meinem Schutzengel gegangen und habe ihn gefragt. Sein Vorschlag war, etwas über meine Beziehung zu Kunst zu schreiben. Ein schönes Thema, das für mich doch eine Menge mit Wohlbefinden und Gesundheit zu tun hat. Meine Gedanken dazu sind diesmal nicht mehr ganz frisch, weil seit besagtem Neumond schon fast 3 Wochen vergangen sind.

„Don’t know what I want, but I know how to get it.“

Diese Zeile aus einem Punkrock-Song ist mir als Umschreibung meiner Neumondstimmung eingefallen. Auch hier steckt der Faktor der unbekannten Zukunft drin. Wahrscheinlich war dem Verfasser der Zeile gar nicht bewusst wieviel Weisheit transportiert wird, irgendwie hat sie mir schon immer gefallen. Auch und gerade zu meinen nihilistischen Zeiten. Eigentlich ist es ein Lied über Anarchie, über Revolte und Auflehnung.

Wenn ich Musik höre, komme ich gefühlsmäßig in Fluß. Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr glaube ich daran, dass Musik wirklcih lebensnotwendig ist für mich. Ich hatte ja Zeiten, zu denen ich total verschlossen war, jegliche Gefühlsregung für mich behielt. Das war deprimierend, ich konnte und wollte irgendwie nicht aus mir raus. Musik war ein Vehikel das mir half, so manchen Kummer loszulassen und glücklich zu sein. Ich kenne viele ‚Arten von Musik, zu jeder Stimmung etwas Passendes.

 

Jazzy …

 

Im Fluß kann ich nur sein, wenn ich keine Angst vor der ungewissen Zukunft habe. Ich kann das Gelände nun mal nicht sehen, das nach der nächsten Biegung des „Lebensflusses“ liegt. Da hilft nur Vertrauen. Also hilft mir Musik und sonstige Kunst tatsächlich, dem Leben zu vertrauen, dass es mir grundsätzlich wohlgesonnen ist.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich seit dem 10. Lebensjahr Gitarrenunterricht nehmen durfte. Als Jugendlicher und in meiner Studienzeit spielte ich, neben diversen Neben-Gruppen, in zwei Rockbands und komponierte auch eigene Musik. Seit meiner schamanischen Ausbildung habe ich mein Interesse auf die Trommel verlegt. Sie gibt mir bessere Möglichkeiten, kraftvoll zu klingen und mit dem Raum zu spielen. Außerdem zählt sie zu meinen wichtigsten „Zauber-Werkzeugen“, z.B. für die Tranceinduktion und die schamanische Trommelheilung.

Beim schamanischen Trommeln geht es vor allem darum, eins zu werden mit den Mitspielern, den Zuhörern, dem Raum und allem was da ist. Es tut einfach gut, es erdet und gibt ein Gefühl der Geborgenheit, und das spüren annähernd alle Menschen, für und mit denen ich bislang auf diese Weise gespielt habe. Es verbindet, und genauso verbindet ein gutes Konzert oder eine schöne Kunstausstellung die Menschen, die es genießen.

 

Schamanisch …

 

Kunst hat nach meiner Ansicht die Aufgabe, die Grenzen des alltäglichen Daseins zu sprengen. Sie erweitert den Horizont, und wenn ich auf ansprechende Kunstwerke treffe, dann springt der gewisse Funke auf mich über, der mich staunen lässt. Aha, wow, es berührt mich irgendwie und hebt mich aus dem Alltagsmodus heraus, und lässt mich innerlich wachsen.

Allerdings kann das nicht jedes Werk, speziell in der populären Musik wird heutzutage soviel Altbekanntes immer wieder aus der Retorte hervorgekramt. Eine persönliche Note, eine gewisse Innovation gehört schon dazu, denn Wiederholung gefällt nun mal nicht, und trägt nicht zur Weiterentwicklung bei.

Selbstverständlich verändert, verfeinert sich der Geschmack, je mehr ich über die Kunstgattung und den jeweiligen Künstler und die Werke weiß. Je vielfältiger und offener ich höre und sehe, desto weiter wird mein Repertoire an Stilrichtungen, die mir gefallen. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich mir heute bestimmte Musik, die mir mittlerweile ziemlich kopflastig daherkommt, wie z.B. manche Freejazz-Sachen, oder auch aggressivere Werke, nur noch selten zu Gemüte führen will.

Kunst inspiriert mich, Dinge anders zu machen oder zumindest die Welt anders zu betrachten. Deshalb lässt sie mich über mich selbst hinauswachsen. Das ist das Gefühl, wenn ich aus einem Museum oder einem Konzert hinausgehe. Ich stecke nicht mehr in dem Morast der alltäglichen Sorgen und Wehwehchen, sondern fühle die Nähe des Schöpferischen. Sie erhebt mich aus dem Profanen hinein in das Göttliche.

 

Meditativ …

Und weil mich Kunst seit jeher so sehr berührt, will ich auch teilhaben an diesem großartigen Schöpfungsprozess, und ebenfalls Künstler sein. Es ist toll, Songs zu schreiben, als Musiker auf einer Bühne zu stehen und diese wunderbare Form der Kommunikation zu genießen. Bühne war früher. Heutzutage verstehe ich mich mehr als Lebenskünstler. Es gibt so viele Möglichkeiten, mit Kreativität das Leben zu verschönern. Kunst ist auch, aus einfachen Dingen etwas Tolles zu machen. Aus wenig mehr zu machen. Z.B. Zimmerdeko oder einen schönen Altar aus einfachen Dingen, ohne teure Artefakte.

 

Walter Lübeck, der Begründer des Rainbow Reiki – Heilungssystems und ebenfalls Musiker, sieht sogar einen ganz engen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Künstler sein. Seine Definition von Gesundheit hält sich nicht mit (dem Ausbleiben von) Symptomen auf, sondern beschreibt eine gesunde Lebensführung so, dass der Mensch in jeder Hinsicht gut für sich sorgen kann. Um das zu erreichen, sind künstlerische Talente wie schöpferische Kraft, Kreativität und Phantasie sehr hilfreich. Tatsächlich erlebe ich bei mir und vielen anderen ganzheitlich praktizierende Menschen, dass diese Talente mehr und mehr wachsen, wodurch das Leben immer abwechslungsreicher wird.

Zum Schluss noch eine interessante Sache, die ich letztes Jahr erlebt habe, als ich mit dem Rauchen aufhörte. Meine Recherchen führten mich immer wieder zu einer Zone des Gehirns, das sich Belohnungszentrum nennt. Es produziert schöne Gefühle, wenn es die passende Stimulation erfährt. Das können leider auch negative Dinge sein wie Rauchen und andere Suchtmittel. Nun fand ich heraus, dass die Lieblingsmusik eines Menschen sein Belohnungszentrum ebenfalls stimuliert. Da ich nach 30 Jahren als Raucher ziemlich heftige Entzugserscheinungen hatte, suchte ich nach adäquaten Stimulantien jenseits von Süßkram, der hier durchaus ebenfalls seine Wirkung hatte. Ich machte mir also eine Musiksammlung zurecht, in die ich nur meine Lieblingsstücke aufnahm, querbeet durch alle möglichen Stilrichtungen. Diese Sammlung ist mittlerweile 3 Stunden lang, und wird nach Möglichkeit immer angehört, wenn das Verlangen nach Zigaretten wieder hochkommt. Ich kann sagen, dass das eine ganz tolle Wirkung hat, es baut mich einfach auf, ganz egal wie elend oder schwach ich mich gerade fühle.

 

Pop für’s Herz …
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