Posts Tagged 'Darmflora'

Gutes, gesundes Wasser

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… Grundnahrungsmittel Nummer 1

Ich habe in früheren Blogbeiträgen schon öfter auf die Bedeutung von Trinkwasser für die gesunde Ernährung hingewiesen. In diesem Beitrag gehe ich nun ausführlicher auf dieses wichtige Thema ein, wieder einmal ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Beim Thema Wasser lohnt sich etwas Recherche. Die Bücher von Masaru Emoto mit Wasserkristall-Fotografien sind ein Leckerbissen für das Auge und das Bewusstsein. Interessante Beiträge lieferten u.a. Viktor Schauberger, Johann Grander, Friedrich Hacheney, Wilhelm Reich, Michael Ginger, Patrick Flanagan.

Heute erlebt die Beobachtung von Viktor Schauberger in Teilaspekten einen Einstieg in die akademische Forschung. Auch aus der Not heraus, die durch begradigte Flussläufe und Kanäle, die zu immer verheerenderen Überschwemmungen führen, immer wieder auftritt, also viel viel Geld kostet und Existenzen bedroht.

Dass Wasser bei weitem nicht gleich Wasser merkst Du schnell, wenn Du verschiedene Wässer kostest und Leitungswasser, das auf verschiedene Weisen aufbereitet wurde. Die Preisunterschiede von handelsüblichen Trinkwässern sind in Anbetracht der Qualitätsunterschiede durchaus berechtigt.

 

Danke© Masaru Emoto: Wasserkristall, der sich durch das Wort “Danke” gebildet hat

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Wodurch zeichnet sich hochwertiges Trinkwasser aus?

Soweit ich es verstehe, sind die folgenden chemischen Qualitätsmerkmale entscheidend:

  • Chemische Sauberkeit, also frei von Schadstoffen aller Art. Das wird erreicht, wenn wir das Wasser durch Filterung reinigen.
  • Vorteilhafte mineralische Zusammensetzung. Viele handelsübliche Mineralwässer enthalten Mineralien wie z.B. Natrium in zu hohen Dosen. Manche Heilwässer sind gut für Heilzwecke, sollten dann in passender Menge getrunken werden, taugen aber nicht als Nahrungsmittel (da die gesunde Dosis Mineralien bei weitem überschritten wird).
  • Die Zusätze CO2 (Kohlensäure) und Ozon (bei Quellwässern wie Evian, Volvic etc.) sind ernährungsmäßig ungesund, weil sie die Übersäuerung des Körpers vorantreiben. Sie werden zur Konservierung eingesetzt, zu Lagerzwecken und letzlich um altes, abgestandenes Trinkwasser verkaufen zu können. Wie ein solches Wasser wirklich schmeckt merkst Du, wenn Du das Wasser stehen und den Sprudel entweichen lässt.

Die physikalisch – energetischen Qualitätsmerkmale entscheiden über die Bioverfügbarkeit der im Trinkwasser enthaltenen Nährstoffe. Also darüber, ob z.B. Vitamine und Mineralien in den Körperzellen ankommen, durch winzige Kapillare und mikroskopische Poren in den Zellwänden. Und sie entscheiden über die Qualität der Informationsübermittlung im Gehirn und Nervensystem.

An dieser Stelle 2 Zahlen: Der menschliche Körper besteht (altersbedingt abnehmend) zu ca. 60-75% aus Wasser, Gehirn und Nerven zu 90%.

Gesundes Wasser enthält viel Lebensenergie, also Kraft. Es kann Informationen speichern, die zur Selbstheilung und Kräftigung von Körper, Geist und Seele beitragen (nach dem homöopathischen Prinzip).

Viel Lebensenergie enthält das Wasser, wenn die Wassermoleküle nur sehr kleine sogenannte „Cluster“ bildet, also nur wenige Moleküle aneinanderhaften. Das aneinanderhaften der Moleküle ist eine der besonderen Eigenschaften, die Wasser aufweist gegenüber anderen Flüssigkeiten.

Diese Energetisierung geschieht im großen Wasserkreislauf der Natur durch ….. Verdunstung, Abregnung, Versickerung, unterirdische Verwirbelung, Aufsteigen an die Oberfläche durch Kapillarkraft ….. (also natürlich und ohne Pumpe) und weitere Verwirbelung in den Bächen und Flüssen (hier wird nur verwirbelt, wenn sie ihre natürliche Form beibehalten haben und nicht begradigt und in künstliche Betten gelegt wurden).

Deshalb ist Wasser aus artesischen Quellen (bei denen das Wasser aus der Tiefe nach oben strömt, nur durch Kapillarkraft) ideal, weil es über viel Lebensenergie verfügt. Solche Wässer werden u.a. in Bioläden angeboten. Im besten Fall kann ein Wasser aus der Region gewählt werden, so bekommt der Körper im Wasser gelöste geologische Informationen, die ihm helfen, mit den Verhältnissen vor Ort gesund und kräftig zu bleiben.

Der große Wasserkreislauf dauert teilweise viele Jahre oder sogar Jahrzehnte (durch ganz langsame Versickerung, Reisen durch unterirdische Bachläufe). In dieser Zeit wird das Wasser physikalisch – energetisch „aufbereitet“. Die dabei auftretenden Prozesse „Levitation“ (Verdunstung) und „Verwirbelung“ werden auch bei Energetisierungsverfahren für Leitungswasser genutzt.

 

IMGP0256

© 2013 Andreas Gerner … Wasserfall in Polen

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Wodurch wird das Wasser energetisch entwertet?

Große, unförmige Cluster beeinträchtigen die Bioverfügbarkeit des Wassers und in ihm gelöste Stoffe, bzw. auch die Löslichkeit mancher Stoffe darin. Sie entstehen durch…

  • geradelinige Leitungsführung (Kanäle, begradigte Flüsse, konventionelle Wasserleitungen)
  • Druck (Pumpen)
  • Elektromagnetische Strahlung (Lärm, Infra- und Ultraschall, Elektrizität, Funk, Mikrowellen, Radioaktivität)

Deshalb ist konventionelles handelsübliches Trinkwasser aus der Leitung oder dem Handel, energetisch verwüstet bis tot! Die Ausnahme bilden die genannten adhesischen Quellwässer aus dem Bioladen oder eben direkt an der Quelle gezapft.

Unter diesem Aspekt erscheint auch die Schädlichkeit elektromagnetischer Strahlen noch plausibler, denn sie verändert die Wasserstruktur im Körper.

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Trinkwasser – Aufbereitung

Wie kann ich Leitungswasser preisgünstig aufwerten, um eine gute Trinkwasserqualität jederzeit zur Verfügung zu haben?

Ich arbeite mit 2 Stufen der Aufbereitung:

  • Stufe 1. Filterung… zur Reduzierung der Schadstoffe. Ich verwende einen Aktiv-Kohle-Filter, der zwar noch winzige Spuren von Schadstoffen übrig lässt, dabei verbleiben jedoch die Mineralien im Wasser.Manche Leute bevorzugen sogenannte „Umkehr-Osmose“ – Systeme, die restlos alles rausfiltern was einmal darin gelöst war. Dieses Wasser ist dann zwar vom Schadstoffaspekt zweifelsfrei unbedenklich, verliert aber chemisch jeden lokalen Charakter, und eben auch den nährenden Aspekt aus den Mineralien.Die Entscheidung über das richtige System muss jeder für sich fällen.
  • Stufe 2. Energetisierung… dabei werden die Wassercluster verkleinert und die Bildung wertvoller Informationsmuster (per Foto als Wasserkristalle sichtbar) veranlasst. Das Wasser wird dadurch weicher und schmeckt oft etwas süßlich. Durch Informierung können durchaus deutlich verschiedene Geschmacksqualiäten entstehen.Desweiteren kommt es zur Bildung sogenannter „Nullpunktfelder“, die einen Zustrom kosmischer Lebensenergie beinhalten.Möglichkeiten der Energetisierung sind z.B.:
    • Verwirbler (Aufsatz auf den Wasserhahn)
    • Levitationsbehälter („levitiertes Wasser“)
    • Kristalle (als Standard Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz), mindestens 20 Minuten in der Karaffe wirken lassen. Wegen Splittergefahr lieber gereinigte Trommelsteine nehmen.
    • Stationäres Lebensenergie-Feld, z.B. eine fachgerechte „Reiki-Dusche“. Oder einen größeren Vorrat behandeln, z.B. durch Handauflegen oder Fernkontakt.
    • Orgon Akkumulator
    • Radionik-Tools oder sonstige Vorrichtungen zur Informationsübertragung (z.B. das m.E. ziemlich teure aber wirksame Grander-System)

Ich verwende dafür ein Radionik-Tool aus dem System „Goddess Radionic“ von Walter Lübeck. Dieses Tool arbeitet synergetisch mit weiteren Entstörungstools für den Einsatz im Wohnraum und am Körper zusammen.

Eine gewisse Investition stellen die hochwertigen Systeme schon dar. Da die meisten der genannten Systeme zwar wirksam sind, aber doch recht unterschiedlich arbeiten, empfehle ich eine eingehende Informierung und Beratung. Meine Investition hat sich bereits nach wenigen Monaten amortisiert, muss schon lange keine Wasserkisten mehr schleppenSmiley

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Nun noch ein paar Wasser-Ernährungstipps …

Wieviel Wasser braucht der Mensch als Nahrungsmittel?

Ich bin mit der These ausgebildet worden und auch gut damit gefahren, dass 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht eine gute ausreichende Menge ist, um gesünder zu werden und auch intensivere naturheilkundliche Behandlungen, die mit Entgiftungsprozessen einhergehen, zu unterstützen. Bei intensiver Sonneneinwirkung oder viel Bewegung in der Hitze kann der Bedarf auf 50 ml steigen.

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Zählen Kaffee, Tee, Limonade, Fruchtsaft, Bier und Wein auch zur benötigten Wassermenge?

Nein … all die genannten Nahrungs- und Genußmittel zählen nicht dazu. Eine Ausnahme bilden balancierte Kräutertees, die nach TCM- oder Ayurveda-Richtlinien als Nahrungsmittel gemischt werden. Tees zählen zu den  Heilmitteln, und sollten wohldosiert genossen werden. Kräuterzusätze, ein wenig Fruchtsaft, etwas hochwertiges Aromaöl oder auch Stevia in geringen Mengen ist OK, um etwas Geschmack einzubringen.

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Gibt es eine obere Grenze des Wasserkonsums?

Wasser regt die Nierenaktivität an, die Schadstoffe über den Urin ausscheiden. Wenn zuviel Wasser getrunken wird, können die Nieren übererregt werden. Deshalb sollte nicht mehr als ca. 0,4 l Wasser pro Stunde getrunken werden.

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Woran kann ich erkennen, dass mein Körper (mehr) Wasser braucht?

  • Der Urin sollte wässrig aussehen, aber nicht gänzlich farblos.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Müdigkeit können bei Dehydrierung (Unterwässerung des Körpers) auftreten.
  • Häufiges Hungergefühl bzw. Heißhunger kann als Kompensation von Wassermangel auftreten

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Welche Auswirkungen hat ein langfristig zu geringer Wassergenuss?

  • Das spirituelle Element Wasser steht für Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeiten, Lust, Sinnlichkeit, Spaß haben, Kind sein, wichtige Aspekte von Mütterlichkeit, Aufnahmefähigkeit, Gefühlstiefe, emotionale Kraft. Wenn diese Eigenschaften gestört oder eingeschränkt sind, kann ausreichend hochwertiges Wasser bereits viel Gutes bewirken.
  • Naturheilkundliche Behandlungen schlagen nicht oder nur schwach oder sehr langsam an.
  • Der Körper kann schlechter entgiften. Dadurch kann z.B. die Darmflora nachhaltig geschädigt werden (z.B. nach Antibiotika-Konsum)
  • Es können ähnliche Symptome auftreten wie bei Verdurstenden. Beeinträchtigung der Funktionen von Hirn und Nerven, die zu 90% aus Wasser bestehen.
  • Bei chronischer Dehydrierung können auch chronische Symptome entstehen.
  • Körperlicher und geistiger Leistungsabfall
  • Emotionale Stabilität geht verloren
  • Schädigung des 3. Chakras
  • Beeinträchtigung des Immunsystems aufgrund der mangelnden Entgiftung
  • Intensivierung der Auswirkungen von Neurodermitis und Allergien … der Körper wird noch mehr geschwächt, wird noch empfindlicher, neigt stärker zu Unruhe, Juckreiz und allergischen Reaktionen.

Die Liste lässt sich sicher noch weit fortsetzen.

Prost und gute Gesundheit Zwinkerndes Smiley

 

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Erfahrungsbericht Spezialklinik Neukirchen-Rötz

 

Im Herbst 2012 verbrachte ich 4 Wochen in der Zweigstelle Rötz der Spezialklinik Neukirchen. Diese Klinik wird seit Jahrzehnten von dem Immunbiologen Dr. John Ionescu geleitet, und bietet ein komplementärmedizinisches Angebot zur Therapie von Umwelterkrankungen, verschiedener Autoimmunerkrankungen, Allergien und Neurodermitis. Der besondere Ansatz besteht in der Verfügbarkeit umfangreicher Laboranalytik. Sowohl die Schadstoffbelastung in Bezug auf Schwermetalle als auch die Analyse der Darmflora in Bezug auf pathogene Pilze und Bakterien bilden die Grundlage der Behandlung vor Ort und der begleiteten Nachbehandlung.

Dabei handelt es sich um eine Akutklinik. Es besteht also kein Anspruch auf Erscheinungsfreiheit, sondern es soll lediglich die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden. Äußerlich und innerlich wird in den meisten Fällen, so auch bei mir, auf Cortison verzichtet. Stattdessen wird intensiv antibiotisch behandelt, Anfangs mit Bädern in Calium Permanganat, und einer neongelben antibiotischen Salbe mit dem Wirkstoff Nicene. Aufgrund möglicher Resistenzen bei den Bakterien wird nach ca. 10 Tagen auf eine Ichthyol-Salbe umgestellt, die in Bezug auf Krebsrisiko angeblich unbedenklich ist. Dazu kommen Pflegesalben, Cystustee-Umschläge als „Feuerlöscher“ und Polidocanol, ein anästhetisches Mittel gegen starken Juckreiz. Für Notfälle kann die Klinik natürlich auch auf Cortisonprodukte zurückgreifen, das war bei mir aber nicht notwendig.

Die innere Therapiemethode bei Neurodermitis bezieht die bei allen Neurodermitikern, die mir dort begegnet sind, geschädigte Darmflora ein. Hier entstehen viele toxische Stoffe, die die Leber und andere Teile des Immunsystems belasten. Der Darm kann jedoch in der kurzen Aufenthaltszeit von 2 bis 4 Wochen bei Neurodermitis nicht saniert werden. Daher wurde ein Behandlungskonzept entwickelt, bei dem während des Aufenthalts Maßnahmen zur Darmsanierung eingeleitet werden, die dann zu Hause weitergeführt werden können. Am Ende des Aufenthalts erhalten die Patienten Empfehlungen bezüglich Medikamenten und Folgeuntersuchungen der Darmflora.

Dazu wird eine Rotationsdiät angeboten, mit deren Hilfe ein Speiseplan entwickelt werden soll, der eben frei ist von Allergenen, die nicht vertragen werden.

Das Essen ist zunächst gewöhnungsbedürftig, da auf Reizstoffe, sprich Gewürze, verschiedene säurehaltigen Nahrungsmittel etc. verzichtet wird. Die Nahrungsmittel stammen lt. Angaben überwiegend aus Bio-Anbau. Fleisch gibt es reichlich, auch Rohkost, verschiedene Getreide- und Brotsorten und gedünstetes Gemüse. Auch Zucker steht auf dem Tisch, so dass auch dieses Bedürfnis befriedigt werden kann, ohne auf ungesunde Schokoriegel etc. zurückgreifen zu müssen. Nach einigen Tagen habe ich mich an den Kochstil gewöhnt und die milden, hochwertigen Speisen zu schätzen gelernt.s

Zur allgemeinen Kräftigung, und Eindämmung der Wirkung von freien Radikalen (Schadstoffe) werden gewisse Nahrungsergänzungen gereicht, wie Folsäure, Biotin, Zink, Lebertran (in Kapseln) u.a. Bei mir wurde aufgrund meines Mangels auch Eisen verabreicht.

Zusätzlich kann eine Schwermetall-Ausleitung mit Chelatstoffen durchgeführt werden. Das ist bei Neurodermitis aber in der Regel nicht üblich. Ich habe während meiner Behandlung deshalb darum gebeten, näher auf Schwermetalle zu untersuchen, und es wurden auch einige erhöhte Werte festgestellt. Daraufhin erhielt ich eine Chelatstoff-Infusion mit zugehöriger Medikamentierung. Das bewirkt eine Bindung der Schwermetalle an das Chelat, wodurch sie dann ausgeleitet werden können.

 

Eindruck der Örtlichkeit

Ich muss sagen, dass ich bei meiner Anreise wenig begeistert war, denn sowohl der Ort Rötz, als auch das Klinikgebäude machten vom Augenschein erst einmal einen richtig öden Eindruck. Die Lokalität ist sauber aber alt und wirkt verbraucht. Den Übungsraum im Dachgeschoss und der Raum der Psychotherapeutin im Keller empfand ich muffig und aus meiner Sicht renovierungsbedürftig, und dringend feinstofflich-energetisch reinigungsbedürftig.

Wer wie ich empfindlich auf Elektrosmog reagiert, findet leider auch in dieser Umweltklinik schlechte Bedingungen vor, wie in allen anderen Krankenhäusern die ich kenne, mit den vielen Geräten und strahlungsintensiven Leuchtstoffröhren-Beleuchtung. Ein Glück, dass ich ein Basisset an radionischen Entstörgeräten dabei hatte. Diese Geräte sehen aus wie Bilder, bewirken aber dramatische Reduzierung der energetischen Schäden in meinem empfindlichen Nervensystem. Sobald ich die Graphiken aufgehängt hatte, wurde ich viel ruhiger und entspannter.

Ich wurde im 1. OG untergebracht, was die Regel ist für Neurodermitiker ohne Einzelzimmer. Umweltpatienten sind im 2. OG untergebracht. Am selben Gang liegt der Speiseraum, auch hier werden Umwelpatienten von Neurodermitikern getrennt, meines Wissens aufgrund möglicher Überempfindlichkeiten der Umweltpatienten auf die eingesetzten Cremes. Insofern befand sich mein Zimmer im verkehrsreichsten Teil des Gebäudes.

Der Ort Rötz liegt in der Nähe von Cham im bayrischen Wald, und bietet aus touristischer Sicht keine Attraktionen. Es gibt jedoch Spaziermöglichkeiten in Fußentfernung, die ganz OK sind. Der Hausberg wird ähnlich wie der Großteil des bayrischen Waldes seit dem Sturm Kyrill, sich weitgehend selbst überlassen. So dass sich auch hier eine vielfältige Pflanzenwelt und eine gewisse Wildheit wieder entwickeln darf. Für mich waren die Spaziergänge die wichtigste Freizeitbeschäftigung. Ansonsten gibt es noch ein Café mit freiem WLAN-Zugang und die nahegelegene Bäckerei, die zur kleinen und nicht immer ganz unwillkommenen Sünde zwischendurch einlädt, in Form von leckeren Kuchen, Torten und Gebäck, garantiert aus konventionellem Anbau und viel Industriezucker. Für Kino, Disko oder Nachtclub muss Mensch schon einige Kilometer zurücklegen, z.B. im ca. 15 km entfernten Cham.

 

Kontakt

Schon durch die regelmäßigen Mahlzeiten lernte ich viele Mitpatienten schnell kennen. Dieser Austausch ist auch wichtig, genauso wie regelmäßig Ausflüge, um schnell drohenden Klinikkoller zu vermeiden. Der Alltag sieht ja so aus, dass 2-3 mal täglich (teilweise hautüberdeckende) Salben aufgetragen werden, und darüber die einheitlich beigen Klinikschlafanzüge angezogen werden. Das führt zu einem ziemlich öden Erscheinungsbild und verstärkte bei mir eher eine gewisse Trauerstimmung. Es tat einfach gut, die Geschichten zu teilen, und hinter die „Gesichtsmasken“ zu blicken.

 

Resümee

Alles in allem hat mich mein Aufenthalt in der derzeitigen Lebenssituation weiter gebracht. Nach Verhandlungen hat meine Krankenkasse die Kosten für die Nahrungsergänzungen und speziellen Salben (v.a. Ichthyol) für ein Jahr genehmigt, so dass ich mir innerlich weiterhin etwas gutes tun kann. Ich habe aber von dem Vorschlag meines behandelnden Arztes abgesehen, mich zur ca. 10tägigen Nachbehandlung wieder einweisen zu lassen. Stattdessen bin ich auf eine ähnliche alternative Therapie aufmerksam geworden, die ein Arzt ganz in meiner Nähe durchführt. Und die mein Immunsystem gründlicher, da langfristiger saniert als es im Rahmen der Akuttherapie in Neukirchen bzw. Rötz möglich ist.

Ich bin überzeugt, dass noch viel größere Schritte in Richtung Heilung und Gesundheit möglich ist für Menschen, die noch nicht so viel mit natürlichen Methoden zugange sind wie ich. Gerade für diejenigen, die bislang nur Cortison & Co. genutzt haben, bieten sich hier tolle Chancen, einen langfristig nachhaltigen Heilungsweg einzuschlagen.

Von den Ärzten kann ich sagen, dass ich gute Erfahrungen gemacht habe, die jedoch nicht von allen Mitbewohnern geteilt wurden. In dieser Klinik gilt wie auch draußen im normalen Leben, dass wir Neurodermitiker (Psoriatiker, Umweltpatienten …) wesentlich besser durchkommen, je besser informiert wir sind und je energischer wir einfordern, was wichtig für uns ist. Sprich, die Ärzte haben hier nach meiner Erfahrung etwas mehr Zeit als in konventionellen Kliniken. Sie beantworten Fragen und sagen auch ihre ehrliche Meinung wenn sie gefragt werden. Wenn aber keine Kontrolle und kein kritisches Hinterfragen kommt, dann machen sie Dienst nach Vorschrift und strengen sich eben nur durchschnittlich an, indem sie den Standard der Einrichtung erfüllen.

Aufgrund der energetisch ungesunden Athmosphäre bleibt dieses Krankenhaus für mich eine Notfalleinrichtung, von der ich aber froh bin, dass ich dort auf die kortisonfreie Therapie bauen kann. Dafür gebührt Dr. Ionescu meiner Ansicht nach Dank und Anerkennung. Seit der Gründung 1986 hat er und sein Team es geschafft, die Klinik zu einer führenden Einrichtung für die Heilung und Erforschung von Umwelt- und Immunerkrankungen wachsen zu lassen, die mittlerweile mit allen gesetzlichen Kassen Verträge geschlossen hat. Deshalb empfehle ich sie auch weiter, auch dann, wenn der behandelnde Hautarzt skeptisch gegenübersteht. Ich glaube, dass hier sehr vielen Menschen auf zukunftsweisende Art geholfen wird.

 

http://www.spezialklinik-neukirchen.de/

https://www.youtube.com/watch?v=7QaSBJ6CQps&list=PLA2F79FC4FA893997

Kasse übernimmt Nachbehandlungskosten der Speziaklinik Neukirchen

Heute habe ich die erfreuliche Mitteilung meiner gesetzlichen Krankenkasse bekommen, dass die Kosten für den überwiegenden Anteil meiner grünen Rezepte übernommen werden, die im Anschluß an meinen Aufenthalt in der Spezialklinik Neukirchen, Haus Rötz, ausgestellt wurden. Und zwar über den kompletten Zeitraum von 1 Jahr hinweg (also noch bis gegen Ende dieses Jahres 2013), den die Klinik als Nachbehandlungszeit anvisiert hat. Smile …. Smiley

So zeigt sich einmal wieder, dass sich geduldiges Bearbeiten und “fight for your right” bezahlt macht.

Ich möchte jetzt aber nicht den Eindruck erwecken, dass das in jedem Fall so passieren muss, aber Versuch macht klug. Ich würde mich freuen, wenn meine Erfahrung irgend jemand da draußen ermutigt oder sogar konkret weiterhilft. Bei mir kam es so:

Letztes Frühjahr beantragte ich eine Behandlung in der Kinderklinik Gelsenkirchen, weil mich das psychosomatische Konzept von Prof. Stemman begeistert hat. Dieser Aufenthalt wurde abgelehnt, weil Gelsenkirchen keine Kassenzulassung für Erwachsene besitzt. Ist vermutlich ne Ausrede, denn ich weiß dass ab und an auch Erwachsene von dieser Behandlung profitieren, vermutlich aufgrund einer Einzelfallentscheidung (Ausnahme…).

Neben einer Reihe von 0815 Hautkliniken, bei denen man 2 Wochen lang mit Cortison innerlich und äußerlich vollgedröhnt wird, schlug mir die Kasse auch die Spezialklinik Neukirchen vor. In dieser Klinik wird komplementärmedizinisch therapiert, also mit einer Mischung schulmedizinischer und naturheilkundlicher Therapien.  Und zwar kortisonfrei. Mittlerweile ist Neukirchen bei allen Kassen vertraglich anerkannt.

Was genau bei mir gemacht wurde, werde ich in einem Erfahrungsbericht an anderer Stelle beschreiben.

 

Bei meiner Entlassung erhielt ich einen umfangreichen Satz Privatrezepte: Salben mit Ichthyol, Polidocanol, Panthenol, Eucerin cum Aqua. Alles Rezepturen, die normalerweise nicht übernommen werden.

Zudem Nahrungsergänzungsmittel Folsäure, Gabunat (Biotin), Ferro Sanol, Gelo Vital (der gute alte Lebertran in Kapseln), Unizink.

Außerdem homöopathische Mittel gegen den Juckreiz und Unruhe.

All diese Medikamente und Pflegemittel werden übernommen!

Was nicht erstattet wird ist Symbioflor und Mirfulan-Salbe. Das begründete die Kasse damit, dass dafür lt. Gesetzgeber keine Ausnahmen gestattet sind.

Damit kann ich gut leben!

 

Und wie kam es zu der Einzelfallregelung? Bevor ich die 450 Euro für den ersten Satz Medikamente investierte, rief ich an in der Hoffnung, schon vorab eine Übernahmeerklärung zu erhalten. Das bekam ich nicht, sondern nur eine lapidare Antwort, dass Privatrezepte nicht übernommen werden. Also beschloss ich, mir trotz der Kosten die guten Sachen zu gönnen, und es falls nötig auf einen Streit ankommen zu lassen. Ich wusste, dass ich als Mitglied des Bundesverbands der Neurodermitiker eine erfahrene Rechtshilfe bekommen würde.

Also ließ ich alles anfertigen und bestellen, und reichte die Rezepte bei der Kasse ein. Dazu in meinem Begleitschreiben mein Argument, dass ich aufgrund des Vorschlags der Kasse in die Klinik Neukirchen (bzw. Rötz) gegangen bin. Und dass eine längere Nachbehandlungszeit zum therapeutischen Konzept der Klinik gehöre. Ich schrieb auch, dass die eingereichten Kosten einem stationären Aufenthalt von nur 3 Tagen entsprechen, also vergleichsweise gering. Ich denke, dass vor allem der eigene Vorschlag die Kasse zum einlenken gebracht hat.

Anfang Februar habe ich weitere Quittungen und grüne Rezepte eingereicht, die mein Hautarzt aufgrund der Anordnung der Klinik ausgestellt hat. Auch hier wurde nochmals geprüft, und nun wurde abschließend entschieden, dass die Kosten weiter übernommen werden. Ich bekomme nun ein Jahr lang z.B. Pflegesalben, Laboruntersuchungen der Darmflora und einige wichtige Nahrungsergänzungen erstattet.

 

 


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