Posts Tagged 'Bioqualität'

Den warmen Sommer ohne Symptomverschlimmerung genießen

Meine Haut war die letzten Wochen so gut wie lange nicht mehr. Leider kommen die roten Flecken und Bläschen jetzt wieder verstärkt raus. Kein Wunder, der sommerliche Ausnahmezustand ist jetzt, Mitte Oktober, vorbei. Der Alltag kommt wieder und viele geschäftliche Aufgaben und Herausforderungen stehen an. Ich nenne die Zeit meinen „Schamanischen Herbst“, wo ich viele Seminare gebe und bei einigen Events wie z.B. die Schwitzhütte am kommenden Wochenende mitwirke. Und auch ein paar Sorgen gibt bzw. gab es die letzte Zeit, die mir Stress bereiteten…. eben der ganz normale Wahnsinn.

Alles in allem erlebe ich gerade eine erfüllte Zeit, die einige Neuerungen und neue Menschen in mein Privatleben bringen. Allein der Umstand, dass sich das Leben ändert, begünstigt auch schon einen gewissen Stress, und so war ich – trotz der Entspannung im Sommer – im September erst einmal sehr empfindlich, hatte morgens einen flauen Magen und Mühe, meinen Unternehmeralltag mit den anstehenden organisatorischen und buchhalterischen Aufgaben mit Schwung anzugehen. Auch das geht wie immer vorüber, bzw. ich geh da durch und erledige das Zeug trotz Flattermagen und ADHSsigen Ablenkungssymptomen früher oder später, und manchmal auch nachts um 4 Uhr, wenn ich gerade nicht schlafen kann. Wenn der Kaiser schließlich bekommen hat was des Kaisers ist, geht es mir auch gleich viel besser, die Schuldgefühle und die Rebellion klingen ab, und ich hab das Gefühl von sicheren Strukturen, in denen sich mein Leben abspielt.

Aktuell hilft mir die Bachblüte Walnut, mein gebeuteltes 3. Chakra wieder zu beruhigen, seine Abgrenzungsfunktion, meine Veränderungsbereitschaft und Ich-Stärke zu fördern. Auch die Hara-Atmung und Qi Gong hilft mir gerade sehr, und wieder einmal fällt mir auf, dass ich gerade dann wenn solche Stabilisierungsmaßnahmen am dringendsten notwendig sind, sie öfter vergesse.

Kürzlich erhielt ich eine Nachricht von einer Bekannten, ebenfalls Neurodermitikerin, die ich in der Klinik Rötz kennengelernt hatte. Sie hat berichtet wie sie den ganzen Sommer über unter der Hitze gelitten hat und sich ihre Neuro verstärkt hat. Das tat mir richtig leid und ich hätte ihr meine schöne Sommererfahrung gewünscht. Mich überkam auch wieder diese unwahrscheinliche Dankbarkeit, dass ich mich mit der Arbeit, die mir total am Herzen liegt und mich glücklich macht, selbständig machen kann. Ich lebe zwar bescheiden, habe aber so viel Freiräume, dass ich den Sommer so leben und wirklich genießen konnte, dass sich meine Haut davon verbesserte.

 

Und so sah mein sommerliches Savoir Vivre aus …

Da es in Münster schnell bewölkt ist, baute ich meinen Tag so oft wie möglich um die Sonnenzeit herum auf. Die ich zumeist am Dortmund-Ems-Kanal verbrachte, den ich innerhalb von 5-10 Minuten (je nach Stelle) von meiner Wohnung aus mit dem Fahrrad erreiche. Also im Klartext …. mich in die Sonne zu legen betrachte ich als Verpflichtung meiner Haut gegenüber, deren Zustand absolute Priorität besitzt. Dabei ist natürlich auf Sonnenbrand zu achten, aber ich bin da nicht überängstlich, denn mein Plan ist, soviel Sonnenstunden wie möglich abzubekommen.

Sobald ein bischen Farbe auf der Haut ist, was bei mir bereits nach wenigen Sonnenstunden der Fall ist, öle ich sie mit Bio-Olivenöl ein. Das erzeugt einen gewissen „Brathähncheneffekt“, sollte also nur mit Vorsicht nachgeahmt werden! Dafür hinterlässt das Öl mit der Sonnenstrahlung eine wunderbar geschmeidige Haut, und es gelangen verschiedene gesunde Fettsäuren, Enzyme und Mineralien hinein. Ich komme sehr gut klar damit. Natürlich kannst Du auch Jojoba-, Avocado-, Mandel- oder andere Öle nehmen, klar auch Babyöl, aber ich persönlich stehe auf naturreine kaltgepresste Produkte aus biologischem Anbau, ohne weitere Zusatzstoffe, wegen ihrer nährenden Bestandteile.

Eine zeitlang habe ich mein Hautöl auch mit hochwertigem Aromaöl versetzt. Auch hier unbedingt Bio-Qualität. Es gehen also naturreine Standardöle aus dem Reformhaus oder Bioladen, oder wenn Du es Dir leisten möchtest, extrem hochwertige Öle von therapeutischer Qualität. Hier empfehle ich die Produktlinie der Firma Young Living. Diese Öle setze ich manchmal gezielt zu Heilzwecken ein, ihre Wirkung geht weit über einen angenehmen Geruch hinaus.

Viele Neurodermitiker reagieren leider allergisch auf Naturprodukte. Ich begegne diesem Problem mit der Standardanwendung Allergie-Löschung aus dem 2. Grad Rainbow Reiki. D.h. ich gebe mir eine entsprechende Behandlung, wenn allergische Reaktionen auftreten sollten, z.B. durch ein bestimmtes Öl oder ein Aromaöl. Danach sind die Symptome verschwunden, was allerdings nicht bedeutet, dass ein Allergietest ebenfalls negativ ausfallen würde. Trotzdem würde ich eine solche Geistheilermethode nicht überbeanspruchen, und deshalb achte ich bei Pflege- und Heilprodukten strikt auf Bioqualität. Bei Nahrungsmitteln lasse ich einen gewissen Grad an konventionellen Produkten zu.

Ein Wort zu Hautkrebs … in Deutschland besteht natürlich ein Risiko, wenn viel in der Sonne gelegen wird. Der einzige Ort der mir bekannt ist, an dem dieses Risiko gegen null geht, ist das Tote Meer. Wegen seiner mineralisierten Athmosphäre, die als Filter gegen die schädlichen UV-Anteile wirkt. Ich vertrete die Ansicht, dass intensive Sonnenbestrahlung zu intensiven Symptomverbesserungen meiner Neurodermis führt, und zwar auf mehreren Ebenen. Das heißt, dass sich mein Hautbild stark verbessert, dass ich in dieser Zeit auch seelisch ausgeglichener bin und insgesamt mehr Energie habe, und mein Körper von den Muskeln, Sehnen und Knochen her beweglicher ist. Ich also insgesamt wesentlich gesünder bin. Deshalb nehme ich das gesteigerte Hautkrebsrisiko auf mich.

Während der intensiven Sonnenzeit kühle ich mich immer wieder durch ein Bad ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die einhergehende Austrocknung der Haut gut vertragen habe im Zusammenspiel mit Olivenöl und Pflegesalbe. Abkühlung ist absolut notwendig, denn Überhitzung führt bei mir wieder zu heftigem Juckreiz. Analog brauche ich im Sommer auch tagsüber in der Wohnung öfter eine Dusche zum Abkühlen, weil durch Hitze und Schweiß ansonsten schnell Neurodermis-Schübe provoziert werden.

Nach dem Duschen öle ich mich mit Olivenöl ein. Als weitere Pflege für die aktiven Stellen verwende ich jetzt wieder vermehrt DAC-Basiscreme. Sie kostet nur 12 Euro pro Kilo und ich komme damit klar. Diese Creme energetisiere ich mit speziellen Methoden, die ich auch schon beschrieben habe im Blog. Bei stärkerem Juckreiz nutze ich eine Creme mit Polidocanol und als entzündungshemmende Salbe eine Ichthyol-Rezeptur.

Trinken …. ist gerade im Sommer noch wichtiger, da wir ja schneller Wasser verdunsten. Als Standardformel gilt für mich 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Im Sommer bei der beschriebenen Sonnen-Exposition darf das gut und gerne auf 50 ml gesteigert werden. Ich trinke also mit meinen rund 80 kg ca. 4 l Wasser. Gerade der hohe Umsatz von Wasser trägt merklich zur verbesserten Gesundheit bei, weil vermehrt Gifte über den Schweiß ausgeschieden werden können. Das Wasser sollte keine Kohlensäure haben, da dieses Wasser in der Regel abgestanden (alt) und natürlich sauer ist, also den Körper zusätzlich übersäuert (also der chronischen Übersäuerung, die die meisten Menschen in Deutschland vorweisen, Vorschub leistet). Ich trinke gefiltertes Leitungswasser, das zusätzlich energetisiert, und deshalb „lebendig“ ist (ähnlich der Vitalität von frischem Quellwasser), also sehr gut seine Aufgaben im Körper erfüllen kann als wesentlicher Bestandteil der Nerven, des Blutes, der Lymphe und Sekrete.

Trotz all der äußerlichen Klima-Wohltaten des Sommers hatte ich beständig viel zu viel Juckreiz. Der wurde erst besser während meinem kleinen Campingurlaub an der Ostsee im der 2. Augusthälfte. Da hatte ich wirklich vollständige Entspannung, konnte meinen Alltag einmal loslassen, und ganz die Seele baumeln lassen. Durch die gute Luft, viel Sonnenschein, baden im Meer und konsequente Ruhe konnte meine Haut nochmal einen guten Schritt in Richtung Heilung machen. Seitdem ist mein Juckreiz auch deutlich besser geworden und ich merke, dass Entspannung und Loslassen ganz wesentlich zu meiner Gesundheit beitragen, so dass ich mir vorgenommen habe, wie diesen Sommer, ganz bewusst Entspannungszeiten zu planen, weil sie ohne Planung nicht zustande kommen würden.

IMGP0405

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