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Meine feinstoffliche Radionik-Hausapotheke

Erfahrungen mit den Chakra-Energie-Karten von Walter Lübeck.

Ich stelle heute eine effektive und kostengünstige Methode vor, die mir sehr viel Spaß macht, mit der man sich feinstoffliche (energetische) Heilmittel selber herstellen und sein Bewusstsein erweitern kann. Wer gerne Essenzen wie z.B. Bachblüten verwendet, oder sich homöopathisch behandeln lässt, dürfte seine Freude damit haben. Ebenso diejenigen, die gerne Karten legen oder andere Orakel wie das I Ging befragen.

In der Tat geht es bei den „Chakra-Energie-Karten“ um ein Karten-Orakelset, das jene besondere Eigenschaft aufweist, dass man damit Essenzen ganz einfach selber herstellen kann. Mir ist kein anderes Orakel mit dieser besonderen Ausstattung bekannt. Der Entwickler Walter Lübeck ist Schamane und Linienträger der schamanischen White Feather Tradition, Begründer des Heilsystems Rainbow Reiki® und weiterer Systeme der spirituellen Energiearbeit und Meditation.

 

CEK Set

                  Bild: Amazon

 

Die Karten wurden in den 90er Jahren entwickelt aufgrund der Anfrage von Reiki-Heilern nach einer umfassenden Sammlung mit Affirmationen (positive, heilsame Aussagen) für den Einsatz bei Mentalheilungen mit Reiki. Walter Lübeck entwickelte das Set anhand des spirituellen Energiesystems der Chakren und Aurafelder. Dadurch wird es zu einem Handbuch zur Chakrenlehre, und durch die Deutungstexte im Begleitbuch zu einem spirituellen Weisheitsbuch.

 

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So sehen sie aus (Karten zu Haupt- und Nebenchakren, Aurafeldern und Leerkarten)

Zu den Affirmationen und Texten werden für jede Karte Zuordnungen zu Bachblüten, Heilsteinen und Duftessenzen angegeben. Für diese Heilmittel gibt es kurze, für den normalen Alltagsgebrauch ausreichende Beschreibungen. Will man ausführlicher Interpretieren, kann man die jeweiligen Fachbücher zu Rate ziehen. Desgleichen mit den Zuordnungen zu Hauptchakren, Nebenchakren und Aurafeldern. Ich persönlich brauche nur ganz selten weitere Bücher, mit Ausnahme des Buchs „430 Heilsteine“ von Michael Ginger, weil dort Abbildungen der Steine sind, die mir für eine bestimmte Form der Energiearbeit helfen.

       

Die Radionik – Heilungssiegel

Seit 2002 gibt es nun auf jeder Karte vom Verfasser gechannelte, radionische Heilungssiegel. Mit diesen Graphiken werden die oben aufgeführten Schwingungen (der Affirmationen, Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen) „freigesetzt“ nach einem einfachen Aktivierungsvorgang. Man kann dann Energieübertragungen machen, wie bei vielen spirituellen Heilmethoden, über das Auflegen der Hand auf den Körper, oder im Ausstrahlungsbereich der Aura (Kommunikationsfeld des spirituellen Energiesystems), oder durch aufbewahren der aktivierten Karte am oder in der Nähe des Körpers. Oder man stellt ein Gefäß mit Wasser auf die aktivierte Karte, und erhält so eine Essenz zum Einnehmen, oder zum Versprühen in die Aura oder den Raum. Man kann auch Öl aufladen für mehrstündige Energieübertragungen auf sensitive Körperstellen, insbesondere im Bereich der Chakren (feinstoffliche Energieorgane).

 

 

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              Walter Lübeck

            

Es gibt weitere Anwendungsformen wie Heilstein-Programmierung, programmierte Akupunkturnadeln, komplexe Mandalas aus aktivierten Karten, spezielle Formen von Geistheilung oder schamanische Reisen in assoziierte Astralwelten.

 

Glaubenssache?

Ich weiß das hört sich alles recht esoterisch an, und wird von offiziellen Stellen als “wissenschaftlich unbeweisbar” gehandhabt (bis hin zu Scharlatanerie-Vorwürfen …). Doch es ist keine Sache, an die man glauben muss, damit sie funktioniert. Radionik ist Teil der ganzheitlichen Informationsmedizin, genauso wie z.B. die Homöopathie. Sie wurde in den 1920er Jahren durch den Arzt Dr. Albert Abrams entwickelt. Die Grundidee dieser Methode liegt darin, dass es ein Informationsfeld gibt, das alle Materieteilchen umgibt und Atome durchdringt. Dadurch ist es möglich, Materie und elektromagnetische Wellen wie z.B. Elektro- und Magnetfelder mit Informationen wie die o.g. Schwingungn von Blüten, Kristallen etc. zu versehen.

Wikipedia: Radionik

Man kann es sich vorstellen wie Funk- und Radiowellen. Auch dort werden akustische Informationen auf eine Trägerwelle, z.B. mit 89,4 Megaherz, aufgesetzt. Der Empfänger muss sich auf die Trägerwelle einstellen, und kann dann alle Informationen abrufen, die auf ihr transportiert werden.

Also, soweit ist Radionik erklärbar, wenn sie auch nicht im Sinne der Mainstream-Wissenschaft nachgewiesen ist. Das Radionik-Verfahren funktioniert, das weiß ich aus Erfahrung, und deshalb stelle ich es hier vor. Es ist seit vielen Jahren vor allem in den USA eine gängige Heilmethode in Naturheilpraxen. Wie immer bei wichtigen Fakten verweise ich darauf, diese besser nicht zu glauben, sondern die Sache nachzuprüfen mit Recherche und Versuch.

Vorteile der CEK

Jetzt nenne ich die wichtigsten Vorzüge. Ich wende die CEK seit 2002 erfolgreich für mich und seit 2007 professionell an, sowohl für Orakelarbeit in Lebensberatungen, als auch für Energiearbeit mit den Heilungssiegeln.

  • Ich energetisiere seit Jahren meine Pflegesalben mit CEK-Schwingungen (unter anderem), und erhöhe so die Qualität und Verträglichkeit.
  • Die Affirmationen, die Beschreibungstexte der Karten und die Beschreibungen der Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen sind frei von abstrakt-abgehobener, esoterischer Traumsprache. Sondern absolut sachlich, konkret und praxistauglich. Dabei aber trotzdem hoch spirituell und weise wie ich finde. Deshalb lassen sich die Karten in der Deutung sehr gut auf konkrete Sachverhalte anwenden, auch für Einsteiger.
  • Man lernt durch die Anwendung der Karten automatisch und differenziert die Chakrenlehre (jeweils 7 Themen für jedes Hauptchakra, die 6 wichtigsten Nebenchakren und die 4 Aurafelder). Damit verbunden die Heilmittel-Lehren, ohne dass man Fakten auswendig lernen muss. Das Wissen kommt automatisch durch die (spielerische) Beschäftigung mit den Karten und den Lebensthemen, zu denen sie gezogen werden.
  • Die Karten bilden eine Hausapotheke mit 126 verschiedenen Essenzen. Diese werden ganz einfach hergestellt, und halten qualitativ spielend Stand mit den gängigen Bachblüten, kalifornischen Blütenessenzen, Crystal Herbs etc. aus der Apotheke. Also, wir bekommen hier eine Hausapotheke mit 126 frei kombinierbaren Essenzen zum Preis von rund 25 Euro!
  • Für Geistheiler und Naturheilkundler ist das Set ein geniales Mittel für die spirituelle Diagnose. Man kann mit den beiliegenden Leerkarten Blockaden aufspüren, und durch entsprechende Fragestellungen die psychosomatischen Themen von Symptomen ermitteln. Für Einsteiger ist ein umfangreicher Fragenkatalog im Buch, der in Punkto sichere Fragestellung überaus wertvolle Dienste leistet.

 

Meine monatliches Chakra-Öl

Es gibt viele Möglichkeiten der Anwendung der Karten. Ich möchte hier nun meine Art vorstellen, wie ich im monatlichen Zyklus mit den Karten arbeite. Selbstverständlich kann man sich für jeden beliebigen Zeitraum, jedes beliebige Thema oder Problem, einmalig oder über bestimmte Zeiträume mit heilsamen Essenzen und Erkenntnissen versorgen. Meine Standardeinnahme für Essenzen ist ein Glas aufgeladenes Wasser in vielen kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken, und nachts wirken lassen.

Die monatliche Befragung mache ich von Vollmond zu Vollmond. Für diesen Essenzen-Cocktail lade ich ca. 20 ml Bio-Olivenöl auf. Dafür eignen sich m.E. alle naturreinen Öle, aber auf Bioqualität sollte man schon Wert legen, da konventionelle Öle mit Lösungsmitteln und den üblichen Pestiziden und Insektiziden belastet sind, unpassend für ein spirituelles Heilmittel. Das aufgeladene Öl trage ich morgens dünn auf die Körperstellen des 1. bis 6. Hauptchakras auf.

Mit der Zeit habe ich eine Strategie für die Essenzen-Arbeit entwickelt. Zunächst habe ich nur meine allerwichtigsten Themen berücksichtigt, da ging es vor allem um fundamentale Themen wie die Neurodermitis und Erfolg mit meiner ganzheitlichen Heil- und Seminararbeit. Daraus wurde mit der Zeit ein immer differenzierterer Fragenkatalog. Natürlich gibt es bei mehr Fragen auch mehr Karten, also auch mehr Heilmittel-Einflüsse, die natürlich verarbeitet sein wollen.

Mittlerweile enthält mein energetisiertes Öl in manchen Monaten 20 oder mehr Essenzen (Karten). Ich würde eine so große Anzahl nicht unbedingt weiter empfehlen, sondern zum experimentieren anregen! Das Prinzip gilt auf jeden Fall, dass ein feinstoffliches Heilmittel eine Veränderung nach sich zieht, und viele Heilmittel viele Veränderungen. Allerdings habe ich neben meiner CEK-Arbeit aus meiner Erfahrung mit der kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler gelernt, dass viele Bestandteile nicht unbedingt heftigere Wirkungen im Sinn von Veränderungsstress oder unangenehmen Heilreaktionen nach sich ziehen. Letztens habe ich sogar eine sehr umfangreiche Zusammenstellung genutzt und dabei extrem wenig körperliche Reaktionen gespürt. Totz der gefühlsmäßigen Sanftheit hat sie gut geholfen.

Einige Beispiele für Fragestellungen, die ich für die monatlichen Heilungskarten nutze:

  • Was ist in diesem Vollmondzyklus mein wichtigstes spirituelles Lernthema (bedeutet ungefähr, in welchem Lebensbereich ich mich am besten weiterentwickeln kann)?
  • Was fördert meine Heilungsbereitschaft in Bezug auf …?
  • Was fördert die Heilung / Selbstheilungskräfte meiner Körper-Geist-Seele in Bezug auf …?
  • Was heilt mein Verlangen nach Zigaretten, Kaffee, …. ?
  • Was heilt meinen Widerwillen, genug Wasser zu trinken, gegen Sport und aerobe Bewegung, …?
  • Was fördert Heilung, Offenheit, Begeisterung und Einsatz in Bezug auf … (verschiedene Bereiche einsetzen, z.B. Neurodermitis, gesunde Ernährung, Kunden, Kollegen, Kenntnisse, Freunde, Familie, Partner, Erotik und Sex, Geld verdienen, Wohlstand, heilerische Fähigkeiten, Liebesfähigkeit, Selbstbehauptung, Ich-Stärke etc.)?

Für die Themenauswahl gehe ich meditativ in mich, nutze schamanische Metho den, und mein Pendel. Ich bearbeite nicht immer jedes Teilgebiet, aber wie schon erwähnt eine breite Auswahl. Die Philosophie dahinter verfolge ich schon seit Jahren: nämlich versuchen, alle Aspekte des Lebens einigermaßen in Ordnung zu halten. Denn was bringts, wenn ich meine ganze Energie in meine Arbeit stecke und Partnerschaft und Gesundheit auf der Strecke bleiben?

Dann notiere ich jede einzelne Frage, ziehe eine oder mehrere Karten dazu (nach bestimmten Legesystemen, die ich vorab ausgewählt habe) und notiere mir die Karten. Die so ermittelten Karten aktiviere ich wie im Begleitbuch beschrieben, staple sie übereinander, und stelle das gefüllte Öltöpfchen einige Zeit, mindestens 15 Minuten darauf. Nun ist das Öl fertig. Wie gesagt kann man auch Wasser auf die gleiche Weise aufladen, welches dann Stockbottle-Qualität hat, also im Verhältnis von ca. 10 zu 1oder stärker verdünnt werden kann. Genauere Rezepturen pendle ich hier immer aus, habe aber festgestellt, dass ich mich hier gut auf mein Gefühl verlassen kann.

 

Was bringt das Ganze?

CEK-Essenzen sind keine Heilmittel im medizinischen Sinn, die Wirkung der Radionik ist wissenschaftlich (offiziell) nicht beweisbar. Sie sind in erster Linie für die spirituelle Persönlichkeitsentwicklung gedacht, und veranschaulichen bzw. erklären hierbei die (ursächlichen) Sinn-Zusammenhänge von Problemen aller Art, oder auch von Ressourcen und Lösungswegen. Wenn ich es ganz knapp beschreiben soll sage ich, Essenzen machen, wie auch andere Arten spiritueller Heilarbeit, das Leben „geschmeidiger“. Widerstände werden aufgelöst, man hält mehr für möglich, wird flexibler im Denken, Fühlen und Handeln. Und es erleichtert mir, Verantwortung für meine Probleme zu übernehmen, weil ich davon in einen positiveren Grundstimmung komme. Auch und gerade wenn es heftig zugeht, bleibe ich bei meiner konstruktiven Lebenseinstellung. Außerdem verbessert es die Resonanz zu Engeln und anderen Lichtwesen, es entwickelt sich eine Art natürliche Spiritualität, eine Verbindung zum Großen Ganzen, und das schafft Erkenntnisse, dass jede Situation einen Sinn hat, egal wie schwer und ungerecht sie zunächst erscheinen mag.

Wenn Du Fragen zur Anwendung der CEK hast, kannst Du gerne die Kommentarfunktion nutzen Smiley

Bei Interesse an Seminaren, bei denen Du die Orakel- und Energiearbeit mit den CEKs lernen kannst, gerne melden (E-Mail Adresse im Impressum, oder Kommentar).

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Hochpotenz – Homöopathie

Eine besondere Schule der Homöopathie nennt sich die „Kreative Homöopathie nach Antonie Peppler®“. Die Vorgehensart dieser Heilkunde unterscheidet sich erheblich von der klassischen Homöopathie, und die Begründerin der Lehre nennt einige doch recht verlockende Vorteile.

Da sich mein Blog auf persönlichen Erfahrungen stützt, erhebe ich auch hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit in meinen Ausführungen, sondern gebe das wieder, was ich erfahren und wie ich es  wahrgenommen habe, ohne umfassenden Recherche-Hintergrund.

Vor einigen Monaten habe ich Antonie Peppler persönlich kennen gelernt, durfte dabei einige faszinierende Dinge lernen, und kürzlich habe ich einen Arzt in Münster gefunden, der mich nun nach ihrer Methode behandelt. Im Seminarzentrum-Shop meines spirituellen Lehrers Walter Lübeck habe ich schon seit einigen Jahren immer wieder mal in Antonie Pepplers Bücher hineingeschnuppert, und war angetan von ihren für mich Laien verständlich ausgeführten Erklärungen der Mittel und psychosomatischen Hintergründen körperlicher und emotionaler Symptome.

 

Antonie Peppler

          Antonie Peppler

Psychosomatischer Schwerpunkt

Da sind wir schon bei einem interessanten Merkmal der KH – es wird ausgiebig auf psychische Symptomen und Wirkungsweisen eingegangen. Soweit ich es verstanden habe mehr als die klassische Schule nach dem Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann. Vielleicht hat diese Entwicklung auch etwas mit der Zeitqualität zu tun, dass wir heute viel mehr Probleme mit komplexen Krankheitsbildern haben, die eine verstärkte psychosomatische Komponente aufweisen.

Die „Symptomsprache des Körpers“ wird lt. Pepplers Aussagen gründlich beachtet. Damit ist gemeint, dass jeder Körperteil einen Bezug zur Psyche hat, und wenn da ein Symptom auftaucht, dann hat das Symptom auch eine psychische Bedeutung.

 

Dazu ein Beispiel:

Kurz nach meiner ersten Sitzung bekam ich eine Entzündung im Nagelbett des rechten Daumens. Nachdem einmal etwas Eiter ausgetreten war, heilte es wieder. Mein Arzt interpretierte den Vorgang dann nach der Symbolsprache (als Botschaft des Körpers) so: „Ihr Daumen steht für den Wunsch nach Unterstützung. Auf der rechten Seite bezieht es sich auf den Vater (links wäre die Mutter). Die Entzündung steht für die Wut, dass sie in der aktuellen Situation ihre Energie zurückhalten, und immer noch auf die Unterstützung durch den Vater warten.“

Solche Aussagen triggern Erinnerungen und Gefühle an und fördern, zumindest bei mir, die Heilungsbereitschaft und Entschlossenheit zur Veränderung entsprechender Verhaltensweisen. Im Rahmen der ersten Behandlungsgespräche wurde eine Reihe von Themen auf diese Art angesprochen, wobei jedes Thema und jedes Symptom einem oder mehreren homöopathischen Mitteln zugeordnet wurde. Jedoch wurden längst nicht alle Symptome so besprochen, die Behandlung stellt keine Psychotherapie dar. Das wesentliche Wirkelement sind die homöopathischen Arzneien. Dabei gibt es „große Mittel“, die sehr weitreichende und komplexe Wirkungsspektren aufweisen, und „kleine Mittel“, die ganz spezielle Symptome betreffen.

 

Mehrere Mittel auf einmal

In der klassischen Homöopathie wird meist nach einem einzelnen Mittel gesucht, das dann eine zeitlang verabreicht, und schließlich durch ein anderes Mittel ersetzt wird. Nach längerer Behandlungszeit soll dann ein sogenanntes „Konstitutionsmittel“ gefunden werden, das wie eine Art Allheilmittel für den Patienten wirkt, weil seine Charakteristik dem betreffenden Menschen sehr ähnlich ist.

In der „Kreativen Homöopathie“ werden hingegen viele Mittel auf einmal verabreicht. Hier gilt eher das genau umgekehrte Prinzip, dass der Behandler möglichst alle in Frage kommenden Mittel herausfinden und verabreichen soll. Dieser Cocktail an homöopathischen Mitteln nennt man Komplexmittel. Für manche Symptomgruppen (z.B. bestimmte Erkrankungen in der Vergangenheit, wiederkehrende Symptome in der Familiensippe etc.) gibt es auch fertige Mischungen, auf die der Behandler zurückgreifen kann.

Was ist das Besondere an homöopathischen Heilmitteln?

 

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

… so lautet das wichtigste von Samuel Hahnemann formulierte Prinzip, nach dem homöopathische Arzneien funktionieren. Der Ausgangsstoff für ein solches Medikament kann alles sein. Einzelne chemische Elemente, Mineralien, Pflanzen, Stoffe die von Pflanzen und Tieren produziert werden (z.B. Schlangengifte) und sogar Krankheitserreger (sie bilden eine besondere Gruppe). Vereinfacht gesagt gilt das Prinzip, dass z.B. eine Infektion durch die Gabe des auslösenden Bakteriums geheilt wird, in stark verdünnter (homöopatisierter) Form.

Es gibt mehrere tausend Mittel, und zu jedem dieser Medikamente existiert eine Beschreibung, welchen körperlichen, geistigen und seelischen Befindlichkeiten und Charaktereigenschaften das Mittel ähnlich ist, also ggf. helfen kann. So eine Beschreibung liest sich wie eine Art Charakterbeschreibung. Anders als bei den allopathischen Medikamenten (also die chemischen Heilmittel der zeitgenössischen Schulmedizin) wird im Beipackzettel bzw. der Mittelbeschreibung in den einschlägigen Fachbüchern, keine Angabe gemacht, gegen welche Krankheiten das Mittel helfen soll.

Der Homöopath vergleicht also eher den Menschen mit seiner Vielzahl von Eigenschaften mit den Heilmitteln (die er kennt und nutzt …. das sind nicht zwingend alle Mittel die es gibt, und es werden auch ständig neue Mittel entwickelt). Die Grundlage für diesen Vergleich ist die Erstanamnese. Dafür gibt es ausführliche Fragebögen, nach denen z.B. alle Krankheiten erfragt werden, die der Patient jemals hatte und auch Erkrankungen in der Familie und der Vorfahren.

Soweit ich weiß, nutzen Behandler der Kreativen Homöopathie in der Regel ein Computerprogramm, in dem die vielen Mittel in einer Datenbank gespeichert sind, für ihre Auswahl. Mein Arzt hatte beim Erstgespräch auch eine dicke Mappe auf dem Schreibtisch liegen, die viele kleine Röhrchen mit den Mitteln enthielt.

 

Informations – Medizin

Neben der oben beschriebenen Qualität gibt es in der Homöopathie auch eine Art von Dosis. Diese hängt aber nicht von der verabreichten Menge ab, sondern von der Konzentration des Ausgangsstoffes in Alkohol. Die Konzentration wird „Potenz“ genannt. Bei homöopathischen Potenzen verhält es sich völlig anders als bei der Dosierung allopathischer Heilmittel. Hier gilt das Prinzip: Je höher der Verdünnungsgrad desto tiefer geht die Wirkung!

Homöopathie ist ein Zweig der Informationsmedizin. Der Ausgangsstoff wird bei der Herstellung der Medikamente so weit in Alkohol verdünnt, dass er bei den Hochpotenzen nicht mehr chemisch nachgewiesen werden kann. Trotzdem ist die Schwingung darin enthalten als Information. Sie wird auf einer quantenphysikalischen Basis gespeichert. Ein solches Heilmittel beeinflusst meiner Meinung nach das Nervensystem, das Wasser im Körper, und wird auf einer geistigen Ebene vom Menschen wahrgenommen. Übrigens funktioniert es auch bei Pflanzen und Tieren!

Das Überschreiten der Grenze zur chemischen Nachweisbarkeit des Wirkstoff ist einer der Hauptgründe, warum die Wirkung der Homöopathie gerne von Naturwissenschaftlern, Medizinern und Mainstream-Medien wie z.B. dem Nachrichtenmagazin Spiegel, belächelt und angezweifelt wird. Häufig wird, auf die massenhaften Erfolge angesprochen, von Placeboeffekten geredet. Ich persönlich halte diese Missachtung von Erfahrungswerten für überheblich, und denke, dass hier auch finanzielle Interessen der Pharmaindustrie eine entscheidende Rolle spielen.

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             Samuel Hahnemann

Hochpotenzen

Wie oben schon erwähnt wirken die Mittel umso tiefer, je höher der Verdünnungsgrad oder, in der Fachsprache, je höher die Potenz des Mittels ist. Es wird hier unterschieden zwischen Niedrigpotenzen (der Stoff ist teilweise noch chemisch nachweisbar), mittleren und hohen Potenzen.

Vereinfacht kann man sagen, dass Niedrigpotenzen hauptsächlich körperlich wirken. Mittlere Potenzen wirken bereits auf die Psyche, und Hochpotenzen eignen sich für die oben beschriebene ganzheitliche Behandlungsweise nach „Konstitutions-Typen“. Hochpotenzen beeinflussen die Wirkung der Seele auf Körper und Geist, man kann geistige Zustände mit ihnen verändern.

In der Hochpotenz-Homöopathie nach Antonie Peppler werden ungewöhnlich hohe Hochpotenzen verwendet, die bei klassischen Homöopathen nur mit großer Vorsicht verordnet werden. Das hat laut Peppler den Vorteil, dass die Heilung wesentlich schneller in Gang kommt. Und sie soll auch nachhaltiger sein, weil Krankheiten und sonstige unangenehmen Symptome nur vollständig heilen können, wenn ihre seelisch-geistige Ursachen behoben werden.

 

Ablauf der Behandlung gemäß “Kreative Homöopathie”

Die Kreative Homöopathie scheint also potentiell schneller, tiefer und gründlicher zu wirken. Im oben verlinkten Video drückt es Frau Peppler so aus: „Ja ich habe Termine frei, denn meine Patienten pflegen gesund zu werden.“ Sehr selbstbewusst, das darf man natürlich nicht als Heilungsversprechen auslegen, denn ein solches zu geben ist illegal. Gesundung darf man im naturheilkundlichen Sinn immer nur ganzheitlich verstehen, nicht als Auflösung eines bestimmten Symptoms oder Erscheinungsfreiheit einer offiziell, also aus schulmedizinischer Sicht, unheilbaren Neurodermitis. Ich glaube jedoch daran, dass es für mich eine Heilung der Neurodermitis gibt, und setze mich dafür ein.

Da die Hochpotenz-Homöopathie sehr auf die geistig-seelische Ebene geht, gefällt mir das Verfahren sehr gut, weil ich mich in meiner eigenen spirituellen Heilarbeit ohnehin schon ständig auf dieser Ebene bewege. Es passt also wunderbar zusammen. Ob es so schnell, tief und gründlich wirkt, wird sich herausstellen. Ich hoffe es natürlich, und meine nun ca. 2 Monate Erfahrung hat definitiv viel gebracht auf angenehme Weise (ohne unangenehme Heilreaktionen).

Vor der Behandlung habe ich einen sehr ausführlichen Anamnesebogen bekommen, in dem ich meine Symptome, Gewohnheiten, Vorlieben, Empfindlichkeiten, familiären Konstellationen, psychische Faktoren, Krankheitsgeschichte persönlich und familiär etc. beschrieben habe. Diesen sandte ich zurück und einen Monat später war dann das Erstgespräch. Das dauerte 21/2 Stunden.

Eine Besonderheit bei der Kreativen Homöopathie ist, dass man schon im Gespräch Röhrchen mit den in Frage kommenden Mitteln in die Hand bekommt. Der Behandler beobachtet dann die Wirkung. Da es sich um energetisch wirkende Mittel handelt, wirkt auch schon das bloße in der Hand halten. Bei einigen der Mittel spürte ich sofort starke Veränderungen meiner Befindlichkeit. So etwas kenne bestens von Bachblüten, Heilsteinen, und spirituellen Heilkräften wie Reiki und Engelenergien.

Am Ende des Gesprächs war ich ziemlich erledigt aber irgendwie glücklich, weil der Arzt während des Gesprächs wirklich sehr tiefgreifende Erkenntnisse über die Ursachen meiner Erkrankungen, meine wichtigsten Konflikte, und viele Nebenaspekte feststellen konnte, die mir bislang nicht so bewusst waren. Ich spürte, und merke auch jetzt durch die Prozesse, die ich in den 2 Wochen durchlaufen habe, dass es sehr gut auf die richtige Spur geht. Und es geht in einer hohen Dynamik ab, die mir gut tut, und die ich in meiner früheren Behandlung in klassischer Homöopathie, und in früheren Psychotherapien, vermisst habe.

Redet man mit manchen klassischen Homöopathen über Hochpotenz-Mittel, haben die meines Erachtens zuviel Respekt oder gar Angst vor den hohen Potenzen. Sie denken, diese Mittel lösen zu starke unerwünschte Heilreaktionen aus (das sind naturheilkundlich im Grunde erwünschte, durch Selbstheilungsprozesse des Körpers und Geistes verursachte akute Symptome, die dann wieder abheilen …. nicht zu verwechseln mit „Nebenwirkungen“). Vielleicht ist das ihre Erfahrung, aber ich kann es bislang nicht bestätigen.

Meine Reaktionen waren eher kleinere Symptome, die kleine erwähnte Entzündung, ein paar mal Einschlafstörungen (die ich aber im „Normalfall“ auch manchmal habe) oder eine leichte Bronchitis. Dafür träume ich jetzt sehr viel öfter und OK meine Psyche ist teilweise unsicher, fragend, forschend… Veränderung liegt eben in der Luft. Alles in allem ist meine Befindlichkeit besser geworden seit der Behandlung, und ich bin in einer Aufbruchstimmung. Habe sehr viel Lust bekommen, konkrete und teilweise überfällige Verbesserungen in meinem Leben anzugehen. Meine Haut ist definitiv besser geworden, das bekomme ich jetzt auch öfter von Bekannten gesagt. Es ist einiges Positives mehr passiert in meinem Privatleben, von dem ich hier erst mal gar nicht schreiben will, da eben privat. Weil es so gut läuft in vielerlei Hinsicht, wollte mein Arzt keine weiteren „Fässer aufmachen“, und hat mir daher erst mal nicht so viele neue Mittel gegeben. Mittlerweile fühle ich mich so stabil, dass ich mir vorgenommen habe, beim nächsten Mal mutig ein paar weitere Altlasten anzugehen.

Youtube Vortrag A. Peppler "Grundlagen der Kreativen Homöopathie"

Wikipedia – Homöopathie

Sanierung Darm, Säure-/Basenhaushalt, Immunsystem

Seit März 2013 bin ich in Behandlung bei einem naturheilkundlich ausgebildeten Arzt, der sich u.a. auf Neurodermitis spezialisiert hat. Er war mir aufgefallen aufgrund seiner Listung unter empfohlenen Ärzten beim Bundesverband der Neurodermitiker in Boppard. Das Behandlungskonzept setzt, ähnlich wie die Vorgehensweise in der Spezialklinik Neukirchen, auf Darmsanierung und Aufbau des Immunsystems. Nachdem ich dort Ende 2012 stationär in Behandlung gewesen war, kam mir eine ambulante Behandlung sehr entgegen.

Jetzt, nach 11/2 Jahren Behandlungszeit, zeigen meine Labor- und Testwerte viel bessere Werte an. Mein Körper ist nicht mehr ständig übersäuert. Die anaeroben Bakterien im Darm (Bifido-, Lactobakterien) sind im Normalbereich, so dass wieder von einer gesunden Barrierefunktion der Darmwand ausgegangen werden kann. Die Konzentration an freien Radikalen im Körper ist viel geringer als zu Beginn der Behandlung. Gemessen wurde anhand von Blut- und Stuhlproben, und durch mich selbst per Teststreifen der pH-Wert des Urins. Dass immer noch Symptome anstehen ist ein Zeichen dafür, dass mein Körper Giftstoffe noch nicht optimal ausleiten kann. Die Behandlung geht also weiter.

  • Für den Darm nahm ich Lactobakt (bis Frühjahr 2014) und Symbioflor 2. Wird jetzt gewechselt auf Symbioflor 1.
  • Zur Ausleitung von Giften (freie Radikale) wird Lymphomyosod eingesetzt (eine Art homöopathische Lymphdrainage)
  • Zur Entsäuerung nehme ich eine Salzmischung mit stofflichen und homöopathischen Salzen (mittlerweile nicht mehr täglich, sondern nach Bedarf)
  • Zur Balancierung des Darms und Immunsystems, auch zur Entgiftung, trinke ich einen Tee mit Eichenrinde und ca. 10 weiteren Kräutern
  • Für den Juckreiz nehme ich Cistus Canadensis Oligoplex und Mezereum Homaccord (wird jetzt abgesetzt)
  • Für die Stimulation des Immunsystems wird eine Eigenblut-Therapie im 3-Wochen-Zyklus eingesetzt. Dabei wird mein Blut abgenommen, mit einem homöopathischen Komplexmittel versetzt, und mir wieder gespritzt.

Das Behandlungskonzept verfolgt den Ansatz, dass Neurodermitis in ursächlicher Verbindung mit Atopie (d.h. Allergien gegen eine Vielzahl von Stoffen) entsteht. Wenn die Darmflora gestört ist, kommen z.B. halbverdaute (vergorene) und giftige Stoffe über die defekte Darmwand ins Blut. Eine allergische Reaktion wird dadurch auch bei harmlosen Nährstoffen ausgelöst. Das Darmmilieu wird wiederum durch die Auswahl der Nahrung und das Säure-/Basenverhältnis im Körper mitbestimmt.

Auf dieser Basis erfolgte die Nahrungsmittel-Empfehlung lediglich in Bezug auf die Übersäuerung des Gesamtorganismus („basenbildende Ernährungsweise“):

positiv:

Gemüsesäfte, Obst (v.a. Feigen), Gemüsefrüchte, Blattgemüse, Knollengemüse, Wurzelgemüse, Kartoffeln, Pilze, Molke, Trockenobst, Apfelkraut, Rübensirup, Vollsojamehl, Pumpernikel, Weizenkeime, Buttermilch, Dattelsirup

negativ:

Käse, Fleisch, Wurstwaren, Fisch Eier, Schokolade, Eis, Kakao, Mehl, Kaffee, Industriezucker und alle zuckerhaltigen Produkte.

Mein vorläufiges Fazit:

Bei meinem ersten Gespräch mit dem Arzt berichtete mir dieser von Neurodermitikern, darunter viele Kinder und Jugendliche, die durch diese Behandlung innerhalb eines Jahres komplett erscheinungsfrei geworden wären. Nun sind es bei mir 11/2 Jahre und die Symptome sind immer noch da, ich hatte sogar einen recht heftigen Schub diesen Sommer. Es zeigt mir, dass ich immer vorsichtig sein sollte in Punkto Erwartungshaltung. Und so schlimm wie der Schub vor 2 Jahren war es bei weitem nicht mehr.

Alles in allem bin ich zufrieden, weil die Laborwerte doch recht vielversprechend sind. Der Arzt ist der Meinung, dass der Körper in meinem Alter viel mehr belastendes Material abbauen muss als ein Jugendlicher. Das leuchtet irgendwie ein. Mein Hauptindikator für Gesundung bleibt andererseits allgemein meine Kraft, meine Psyche und meine Fortschritte in der Persönlichkeitsentwicklung. Da hat sich in der letzten Zeit viel Positives ergeben, so dass ich abschließend sagen kann, dass mir diese Behandlung gut tut. Ich werde damit weitermachen.

Zusätzlich zu dieser vorwiegend körperbezogenen Behandlung habe ich jetzt ein neues Behandlungsverfahren mit Hochpotenz-Homöopathie begonnen, das tief in die seelischen Bereiche hineinwirkt. Das werde ich demnächst vorstellen…

Erfahrungsbericht von Daniela R. (24) – Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis

Daniela R. führt ihre aktuelle Erscheinungsfreiheit, neben ihrer bewussten Ernährung, auf die Anwendung eines alchemistischen Produkts zurück. Hier kommt ihr ausführlicher Bericht:

Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis durch „Mensch-Wasser“

Nachdem in meiner 6-jährigen Neurodermitis Leidens-Geschichte (Ausschlag/Jucken auf Armen, Brust, Kopf, Kniekehlen etc) irgendwann klar war, dass Medikamente und übliche medizinische Methoden zu keinem Ergebnis führen, begab ich mich auf die Suche nach Alternativen. Meine Ernährung hatte ich bereits seit längerem auf weitestgehend vegetarisch umgestellt und auf Milchprodukte zusätzlich verzichtet. Das rate ich grundsätzlich jedem, damit der Körper entgiften kann. Sonst wird eine Heilung aus meiner Sicht schwierig bis unmöglich. Nach 3 bis 6 Monaten trat eine Verbesserung von ca. 50% ein.
Mittlerweile lebe ich weitestgehend vegan. Milchprodukte und minderwertige Kohlenhydrate (Bäckereiprodukte, Süßigkeiten, Fertignahrung, FastFood) kommen für mich gar nicht mehr in Frage.
Hochwertiges Fleisch und Ziegenkäse esse ich hin und wieder, jedoch nur, wenn ich genau weiß wo es herkommt. Bestimmt nicht aus dem Supermarkt. Dort kaufe ich grundsätzlich nichts mehr ein. Getränke außer Wasser (ohne Kohlensäure) und Kräutertee erweisen sich mir für meinen Körper als nicht mehr sinnvoll und laufen unter gelegentlichen Suchtmitteln;*)
Im zweiten Schritt verbannte ich alle chemischen Reinigungs-, Wasch- und Körper-Pflegemittel aus dem Haushalt und stellte auf 2 Produkte um. „Aleppo Seife“ aus Syrien (natürliche Herstellung bzw Reifung) für Haut und Haare – und für den Rest „Butzwasser“ aus München, ein rein natürlicher Allzweckreiniger jedoch ohne Chemie oder sonstige Zusätze, der aber reinigt und pflegt wie ein herkömmlicher chemischer Reiniger, jedoch ohne schädliche Inhaltsstoffe. Es war nicht einfach dieses Funktionswasser zu finden, da es in den Läden noch nicht so verbreitet ist. Ich habe es daher erst relativ spät entdeckt, ein Freund hatte es mir empfohlen, da ich von Reinigern aller Art immer verstärkte Hauptprobleme bekam. Wenn man genau auf die Packungen schaut und das große X sieht bzw die Hinweise list, dann findet man schnell heraus, dass auch ökologische oder so genannte Bio-Reiniger auf chemischen Bestandteilen bestehen. Selbst dermatologisch getestete Produkte beinhalten überwiegend Chemie.
Die akuten Reizungen fielen nach einigen Wochen mit Butzwasser weg, es wurde langsam spürbar besser, die Neuro war trotzdem noch da – jedoch die Abstände der Juckreiz-Phasen wurden etwas größer und die Attacken weniger heftig. Zuvor hatte ich mich im Schlaf noch oft blutig gekratzt, die Narben sind heute noch sichtbar.
Butzwasser ist ein Konzentrat. Man mischt ein paar Tropfen mit Leitungswasser und erhält ein Funktionswasser mit dem man alle Oberflächen im Haushalt (sogar das Auto), reinigen kann und es auch in der Waschmaschine und Spülmaschine verwenden kann. Es macht nichts, wenn es auf die Haut kommt, man braucht keine Handschuhe. Ein Waschmittel kann man somit auf ein Viertel reduzieren. Weiter Spezial-Reiniger im Haushalt brauche ich seitdem nicht mehr, sind auch völlig unnötig. Ich spüle auch mit BW. Darüber machte ich mir vorher nie Gedanken. Ich war es gewohnt, für alles ein extra Produkt zu haben, auch bei der Körperpflege. Je mehr ich mich mit Inhaltsstoffen und deren Auswirkungen beschäftigt habe um so mehr wuchs mein Entsetzen darüber. Man findet zu allen Themen übrigens viel im Netz, wenn man richtig sucht.
Nach meinen ersten Erfolgen, kontaktierte ich den Hersteller „Lichtmatrix“ in München, um nachzufragen ob die Verbesserung meiner Neurodermitis mit dem Butzwasser zu tun haben könnte.
Dort hörte man sich meine Geschichte an und ich bekam das Feedback, dass viele Kunden dies berichteten und es sehr beliebt sei bei Allergikern. Ich erfuhr, dass es das Mittel schon seit 20 Jahren gibt. Man empfahl mir speziell zur Anwendung auf der Haut ein weiteres Produkt aus der Reihe dieser Funktionswässer, allerdings keines zum Putzen sondern speziell für den Menschen mit dem Namen ( nicht lachen ) „Menschenwasser“. (Es gibt noch Haar-, Tier- und Pflanzenwasser).
Die nennen die Dinge wenigstens beim Namen dachte ich mir und erfinden keine komischen Bezeichnungen. Ganz einfach zu unterscheiden also.
Das M-Wasser hat damals 39.- Euro gekostet und ich habe immer noch etwas davon übrig bzw. nutze es jeden Tag zur oralen Einnahme und zum sprühen. Meine Neuro ist davon komplett weggegangen und nicht wiedergekehrt und zwar innerhalb von 4 Monaten (ab regelmäßiger Anwendung). Es wäre vermutlich schneller gegangen, nur anfangs habe ich das Wasser nur unregelmäßig eingesetzt, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass es hilft und ich kam mir beim einsprühen anfangs etwas komisch vor. Es war einfach nur ungewohnt etwas auf mich zu sprühen. Zwischen drinn habe ich mal ganz aufgehört aber dann nach regelmäßiger Anwendung (so wie man mir es angeraten hatte) war die Neuro weg.
Was für eine Erleichterung das für meinen Alltag war, muss ich den „Betroffenen“ hier wohl nicht erzählten. Heute, ein Jahr danach, weiß ich gar nicht mehr wie das war. Noch dazu ist meine Akne sehr zurückgegangen und mein Hautbild hat sich überhaupt verbessert. Daraus hat sich ergeben, dass ich mich insgesamt natürlich auch deutlich wohler fühle und wieder an allgemeiner Kraft dazu gewonnen habe.
Angewendet habe ich das Menschen-Wasser wie folgt und ich kann nur raten das auch so einzuhalten und vor allem durchzuhalten, es kann auch länger als 3 Monate dauern bis etwas passiert, ist wohl bei jedem verschieden. Ich hab im Netz gelesen, dass es auch nach 2 Tagen oder 2 Wochen schon deutlich anschlagen kann. Jeder Mensch ist anders.
Also….die kleine Flasche 50ml hat eine Pipette im Deckel. Man tropft 4 Tropfen in ein Glas Wasser (vormittags) vor oder nach dem Essen (egal), lässt es 5min stehen und trinkt es. Zur Haltbarkeit sind wenige Anteile medizinischer Alkohol drinn. Das ist wohl so vorgeschrieben in Deutschland, sagte man mir. Am Abend das Selbe Prozedere.
Morgens nach dem Duschen, unter der Dusche den ganzen Körper absprühen. (Sprühflasche kann man dazubestellen, 5 Euro, die ist gut weil sie einen kleinen Metallkopf drin hat der fein vernebelt. (Die kannte ich schon vom Butzwasser). Man steht unter der Dusche, sprüht nach dem Duschen über dem Kopf und um sich herum bis runter und dann den Körper ab und an. Auch auf alle (ja alle;*) Körperöffnungen. Ungewohnt am Anfang aber dann merkt man doch, dass es gut tut. (Hintergrund ist, dass dort 10tausende Nervenzellen zusammenlaufen)
Dann 1 bis 2 Minuten stehen bleiben (und sich dabei nicht doof vorkommen). Im Sommer eintrocknen lassen oder abtrocknen. Abends wenn man heimkommt noch mal um sich rumsprühen (auch mit Kleidern) und bevor man ins Bett geht.
Dann vor dem Schlafen, mit Hilfe der Trägersalbe (Die heißt nur „Creme“ bei denen, 17 Eu) Handflächen, Fußsohlen, Nacken eincremen – und natürlich die akuten Neuro-Flächen. Tagsüber kann man eincremen so oft man möchte, man kann auch nie irgendwas überdosieren, da passiert nichts. Das läuft so ab: Eine kleine Menge Creme ( sie dient als Träger/Kontakter für das Menschenwasser, damit dieses möglichst lange Kontakt mit der Haut hat bevor es verdunstet) in die Handfläche, ein paar Mal draufsprühen, verreiben und die genannten Stellen eincremen. Wer schlecht schläft kann sich zusätzlich 2 gut feucht besprühte Wattepads auf die Augen legen. Das habe ich erst kürzlich probiert – Super! Die Flasche ist sehr ergiebig, da man ja immer nur Tropfen braucht. Auf einen halben Liter Wasser 20 Tropfen. Eine kleines Fläschchen für unterwegs, ganz praktisch für die Handtasche und die Arbeit, wurde kostenlos mitgeschickt.
Als die schlimmste Phase vorbei war habe ich wieder gewagt zu Baden, denn ich wollte ja die Haut entgiften und die Poren freibekommen.
Dazu habe ich 20 Tropfen Menschenwasser in körperwarmes Badewasser getan (37Grad) und dazu eine halbe Packung echtes Bergsalz (ohne Zusätze), auch von dem Hersteller. Keine weiteren Badezusätze. Ich bin 1,5 Stunden in der Wanne geblieben. Danach habe ich den halben Tag geschlafen, das war ein gutes Zeichen, der Körper hat entgiftet, das hat man auch an dem Wasser gesehen. Das mache ich jetzt alle 4 Wochen. Ich schrubbe mir nur alle 15 Minuten den Körper mit einem Waschlappen (ohne Seife) ab. An der (dreckigen) Farbe des Wasser, sieht man dann, was alles so rauskommen kann. Nur ganz am Schluss, wasche ich mir alles noch einmal mit der Aleppo Seife ab. Die Qualität des Salzes ist extrem hoch, da unbearbeitet natürlich, direkt aus einem Stollen in Deutschland. Auch als Koch und Speisesalz ist es super. Es schmeckt viel besser als andere Riesel-Salze die ich habe und man benötigt viel weniger davon. Mittlerweile putze ich mir damit auch die Zähne (in einer Mischung zusammen mit Speisenatron) und danach spüle ich den Mund mit Menschenwasser. Mein Zahnfleisch ist kräftiger geworden, die Zähne etwas weißer und ich habe seitdem keine Entzündungen mehr im Mund bekommen.
Ich freu mich, wenn ich jemand mit meinem Erfahrungsbericht helfen kann. Die Beratung dort bei Lichtmatrix ist immer ordentlich, nachdem ich bisher schon ein paar Mal angerufen habe, stellt sich heraus, dass man am Besten einen Tel. Termin ausmacht. Dann nehmen die sich auch Zeit. Ich hatte beim Butzwasser ja schon gesehen wie gut es funktioniert – das hätte ich vorher nie geglaubt. Die Flasche habe ich jetzt seit über einem Jahr und sie ist erst etwas über die Hälfte leer.
Ich habe über die Jahre 100dete von Euros in die Hand genommen, für alle möglichen Mittelchen und Versprechungen. Geholfen hat nichts, höchstens mal kurzfristig gelindert.
Also – viel Erfolg – und immer schön überall drauf sprühen ;*)
Ich glaube ich habe alles recht genau beschrieben, falls noch Fragen offen sind, schreibt mich gerne an: danivegani[at]web[dot]de
(Kommentare im Anhang an diesen Bericht werden an die Autorin weitergeleitet)
Das Produkt wird vertrieben unter www.lichtmatrix.de

Weiterlesen ‚Erfahrungsbericht von Daniela R. (24) – Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis‘

Du machst Dein Ding – egal was die Andern labern!

Hurrah !!!!

Dies ist mein 100. Artikel in meinem Blog Unter Deine Haut Smiley mit geöffnetem Mund

 

Während ich mir jetzt mal freudestrahlend auf die Schultern klopfe und meinem Durchhaltevermögen huldige, hab ich auch Lust, die „100“ mit einem besonderen Thema zu zelebrieren.

Ich bin gerade in Neubeginn – Stimmung, und die Göttin der Inspiration schickte mir gestern Herrn Dan Mor, Heilpraktiker und Schamane aus Hannover, ans Telefon. Der mir eine besondere Frage stellte, die mir für diesen besonderen Beitrag sehr gut gefällt.

…. dieser liebe + fähige Mensch hat mir mehrmals dringend geraten, diesen Blog zu starten … er lieferte auch den maßgeblichen Impuls zur Namensgebung … und er hat mir auch sonst viel guten Zuspruch, moralische Unterstützung und na ja, auch mal ein paar Einläufe, und noch einiges mehr auf den Weg gegeben! Danke Dan, wie schön dass es Dich gibt!!!

… also Dan hat mir diese Woche die Frage gestellt „Was ist denn das Allerbeste + Wichtigste, das Du den Menschen gibst mit Deiner Arbeit?“

Hier also meine 5 Cent Lebensweisheit, für deren Umsetzung ich Dir, liebeR LeserIn, gerne jede Unterstützung zukommen lasse, zu der ich in der Lage bin!

ZAUBERE DIR DEINEN WEG FREI – EGAL WAS DIE ANDEREN LABERN!!!

Das ist das, was ich tue. Ich lebe seit Anfang 2010 beruflich meinen Traum vom Leben – in meinem Rhythmus, weg von der getakteten Tretmühle meines früheren Arbeitslebens! Mit der Arbeit die ich liebe, in einer wesentlich gesünderen und wohltuenderen Umgebung! Und helfe Menschen dabei, mit ihrer einmaligen Art ebenfalls glücklich und gesund zu werden.

Für viele Leute existiert das, was mir am meisten weiterhilft, gar nicht im richtigen Leben. Es geht hier teilweise um uraltes Wissen der Schamanen. Um Mystik, Geistheilung, Magie, Liebe zur Natur, zu Mutter Erde und Vater Himmel, um spirituelle Kriegerkraft die für das Leben kämpft. Und um zukunftsweisende Methoden und quantenmechanische Konzepte, die unserer Zeit offensichtlich etwas voraus sind.

Wie z.B. Rainbow Feng Shui, das mein wundervoller Lehrer Walter Lübeck begründet, und ich mit meinem Wissen weiterentwickelt habe. Das auf unkomplizierte Art das Leben sehr vieler umweltsensibler Menschen tagtäglich erleichtert. Auch durch extrem wirtschaftliche Radionik-Tools, mit denen u.a. die nervenreizende Wirkung von W-Lan, Handy- und sonstigem Elektrosmog, Umgebungsstress, Erdstrahlen und anderes neutralisiert.

Ja, es fühlt sich erst einmal komisch an, wenn Du Deinen Mitmenschen von tollen Erfahrungen mit den oben genannten Dingen erzählst. Und sie Dich oftmals nur seltsam ahnungslos anschauen, vielleicht ihre Toleranz auspacken, oder auch nicht …

Letztlich ist doch jeder Mensch, der wirklich zu seinem individuellen Wesen steht, ein bischen verrückt oder zumindest ein wenig „anders als die Anderen“. Na und? Wieviele Menschen leben ihren Trott, ohne viel darüber nachzudenken, und tun einfach was ihnen aufgetragen wird? Die meisten Mitbürger essen und trinken viel vergiftete Nahrung, und lassen sich kritiklos mit heftigen Medikamenten vollpumpen, die ihren Körper an anderer Stelle schwächen und abhängig machen!

 

 

Egal wohin Deine Interessen gehen, Du wirst auf jeden Fall anecken in unserer Gesellschaft, wenn Du Dich nicht mehr so stark anpasst! Nur Mut, kann ich da nur sagen, ecke ruhig an, denn Du bist der- und diejenige, die sich für gesunde Weiterentwicklung entscheidet! Du bist Deine eigene Freundin und Dein Freund, für echte Heilung und ein selbstbestimmtes Leben! Diejenigen Leute, die das nicht verstehen, haben sich bislang für den normalen, fremdbestimmten, ungesunden Weg entschieden. Ist nicht mehr meins, ich habe lange genug gelitten, und will jetzt lieber gesund, und glücklich, und in der Fülle leben!

Ich glaube, dass ein Mensch nur dann tiefgreifende Heilung und Erfüllung erfährt, wenn er zum Lebenskünstler wird. Das ist für mich die Kunst, sich selbst, seine Beziehungen, seinen Körper, seine Bedürfnisse und Träume, seine Fähigkeiten und Schwächen, realistisch wahrzunehmen und als das zu akzeptieren was sie sind. Und mit dieser Wahrnehmung das Leben ständig so zu nehmen wie es kommt, und versuchen, zu verbessern was heute möglich ist. Nicht mehr in die Opferrolle fallen, sondern sein Geschick in die Hand nehmen!

Ich habe erfahren, dass es meine eigene Befähigung ist, aus meiner Neurodermitis einen Lehrer zu machen, statt bloßes Leiden oder Krankheit. Strenger, blöder Lehrer manchmal, ja, aber er hat mich gelehrt, wie ich langfristig immer heiler werde. Langsam aber stetig. Ich nenne das auch gerne die „kosmische Verjüngungskur“, weil ich an den Senioren in meiner Heiler-Community sehe, dass sie immer jünger aussehen. Das ist toll! Wie schön dass eine ehemals normale Frau gegen 70 neuerdings sexy Blusen trägt, und sinnliche Paarmassagen in Seminaren lehrt … einfach wunderbar!

Und diese Selbstheilung kannst Du auch, weil jedes Lebewesen Natur ist, und die Natur heilt sich nun mal von allein!

Ja das ist wundervoll. Ich liebe dieses Leben mit seinen Geschenken, und deshalb will ich es genauso haben, wie ich es bekommen habe von der Natur! Ich danke ihr dafür!

 

Und nun stoße ich virtuell mit Dir an, auf den 100. Artikel, und Danke Dir, dass Du meine Gedanken bis hierher gelesen hast Martiniglas

 

Bitte empfiehl meinen Blog weiter, ich weiß dass er für viele Menschen auf der Suche nach alternativen Wegen, wertvolle Hinweise enthält!

Ausführliche Infos zu den erwähnten lebens-erleichternden Dingen gebe ich jederzeit gerne weiter. Nutze die Kommentar-Funktion oder schreibe eine E-Mail an maracuna[at]gmx.de.

Wenn Du empathische professionelle Hilfe suchst, informiere Dich über meine Einzelberatungen, Heilbehandlungen, Hypnosecoachings und Seminare unter www.rainbowreiki-muenster.de

 

 

 

 

Neurodermitis-Schub nach Trennung

Beeinflussen Trennungskonflikte den Verlauf von Neurodermitis?

Einige psychosomatisch orientierte Richtungen der Neurodermitis-Therapie fokussieren die Fähigkeit der Patienten, mit zeitweiligen oder langfristigen Trennungen auf gesunde Weise umzugehen.

Aus dem stationären schulmedizinischen Bereich ist mir hier vor allem das von Prof. Dr. Stemman entwickelte „Gelsenkirchener Modell“ bekannt. In der Kinderklinik Gelsenkirchen werden seit vielen Jahren an Neurodermitis erkrankte Kinder zusammen mit einem Elternteil behandelt und trainiert, so dass die Kinder lernen, sich ohne Anwesenheit der Eltern zu beschäftigen, und sich dabei wohl zu fühlen. Das Elternteil lernt gleichermaßen, sich gegenüber den Forderungen des Kinds besser abzugrenzen, und dem Kind so zu helfen, mehr Selbständigkeit zu entwickeln und sich stärker auf Begegnungen mit anderen Kindern einzulassen.

Aus den Ideen des Gelsenkirchener Modell heraus entstand das ambulante „Schwelmer Modell“ der Pädagogin Mechthild Hellermann, bei dem ein Schwerpunkt wie in Gelsenkirchen auf der gesunden, neurodermitis-gerechten Ernährung liegt, und ebenfalls Therapie, Information und Beratung hinsichtlich der Trennungs-Thematik angeboten wird.

Im Bereich der Homöopathie ist mir die Auffassung von Anthonie Peppler, Begründerin der „Kreativen Homöopathie“, bekannt, nach der die Ursache für Neurodermitis ein unzureichend oder gar nicht offen ausgetragener Konflikt der Eltern ist, der darin besteht, dass ein Elternteil (häufiger, da traditionell so erzogen, die Mutter) stärkere Bindung und ein Elternteil mehr Freiheit will. Das Kind versucht, den unterschwelligen Streit zu schlichten, und gerät dabei selbst in Konflikt, der sich über die Haut bemerkbar macht. Dieser Ansatz erlaubt sich eine noch konsequentere psychosomatische Ausdeutung der Neurodermitis, ist aber nach meinen Nachfragen bei anderen Betroffenen nicht für alle Patienten nachvollziehbar. Gemeint sein kann bei dieser Deutung auch ein völlig unbewusster Prozess von Bindungs- und Freiheitswünschen der Eltern.

Meine aktuelle Erfahrung ist, dass ich auf Trennungen mit Hautreizungen reagiere, aber nicht in allen Fällen. Vor Kurzem ergab sich in meinem beruflichen Feld eine Trennungssituation mit einem Menschen, den ich sowohl menschlich geschätzt habe, und durch den ich auch Geld verdient habe und bei weiterer Zusammenarbeit verdient hätte. Exakt der gleiche Fall ist vor 2 Jahren aufgetreten. Innerhalb von diesmal rund 10 Tagen entwickelte ich einen hochakkuten Schub an ca. 50% meiner Hautoberfläche, mit hochaufgeblühten, geschwollen Rötungen. Neben der seelischen Not fühlte ich mich auch körperlich sehr geschwächt und hochempfindlich. Ein akuter Krisenzustand zu einer Zeit, in der es mir hautmäßig ziemlich gut gegangen war.

Da ich die auslösende Situation und die wochenlange Konsequenz kannte, reagierte ich diesmal viel schneller und beschloss, eine Salbe mit Cortison plus Antibioikum als Feuerlöscher einzusetzen. Diesmal wollte ich einfach keine wochenlangen Torturen mit offener Haut, ständiges Jucken, Wundschmerzen, Schuppen, Erschöpfung und Frust. Meine Entscheidung wurde durch die Aussicht auf baldigen Urlaub erleichtert, den ich für die Ausheilung nach dem Absetzen der Salbe nutzen kann.

Ich nahm die Salbe 3 Tage lang 2 mal täglich, 3 Tage lang 1 mal täglich, 3 mal im 2-Tage-Rhythmus, und schleiche jetzt aus mit 2-1 mal pro Woche. Mittlerweile ist die Haut und meine Kraft wieder stabiler, es scheint zu funktionieren mit der gezielten Anwendung. Mein Allgemeinzustand ist viel besser, und ich freue mich auf den bevorstehenden Urlaub. Das aktuelle Trennungsthema habe ich mit Reiki, Heilhypnose und Essenzen behandelt, und mit guten Freunden darüber geredet. Das hat geholfen und mir gezeigt, wieviel Einfluss die Psyche hat. Für mich ist hier ein Augenmerk, den anderen eben so sein zu lassen mit seiner Entscheidung, egal ob ich es verstehe.

Bei diesem Verlauf eines starken Schubs kann ich sagen, dass ich die kurzfristige Nutzung von Cortisonsalbe für mich mittlerweile wieder als sinnvoll erachte. Vor 3 Jahren war ich noch dogmatischer Gegner, aber jetzt traue ich mir zu, es bei dieser geringen Menge im überschaubaren Zeitrahmen zu belassen. Die kurzfristige Ausheilung ist mit einem Energiegewinn verbunden, den ich für eine langfristige Verbesserung meines Lebensstils nutze. Ich habe jetzt nämlich einen starken Impuls bekommen, meine noch bestehenden Ernährungsfehler, z.B. zuviel Süßes und Weizen, auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei meiner letzten Cortisonaktion vor gut 2 Jahren hatte ich die Kraft genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören, und das habe ich durchgehalten! Auf solche Weise habe ich es doch in der Hand, aus einem angeblichen Rückschlag einen Fortschritt zu machen. Das ging bei Cortison aber nur, weil ich jahrelang ohne ausgekommen bin, und manchen Schub wochenlang geduldig ertragen, und viele Heil- und Entspannungsmethoden, Therapien etc. genutzt habe, womit ich mein Leiden lindern, und mich weiterentwickeln konnte. Deshalb wirkt es das Cortison auch in der Verdünnung sehr stark und schnell, und mein System stabilisiert sich nun beim Absetzen schnell wieder.

Mein Fazit in Punkto Trennungskonflikt ist für mich nach dieser Erfahrung, dass ich nun 2 mal ganz deutlich gemerkt habe, dass ich auf Trennung mit einem heftigen Schub reagiere, wenn es zusätzlich um meine Existenz geht. Bei Freunden und Liebhaberinnen ist das jetzt nicht mehr so deutlich (war aber auch mal vor etwas längerer Zeit). Psychologisch ist die Liebe der Eltern existentiell, da Kleinkinder ohne sie nicht überleben können. Ein Mensch, der viel auf psychischer Ebene geheilt hat, fällt nicht mehr so leicht in die kindlichen Existenzängste zurück. Den meisten Erwachsenen mit wenig Therapieerfahrung passieren solche “Regressionen” (hineinfallen in schmerzhafte Gefühlszustände der Kindheit, mit den damit verbundenen unreifen Verhaltensweisen) nach meiner Erfahrung sehr oft, wenn sie durch aktuelle Ereignisse an die frühkindlichen Erlebnisse erinnert werden.

Ich kann Neurodermitikern also nur empfehlen, psychologisch wirksame Therapien, Mentaltraining und Geistheilung zu nutzen, um in Beziehungen stabiler zu werden, ein stärkeres Ich zu entwickeln, sich besser abzugrenzen, sich für das eigene Wohl verantwortlicher zu fühlen als für das Wohl Anderer, und sich mehr auf den eigenen, gefühlt sinnvollen Weg zu fokussieren.

Der Groll

Das Folgende hat mir sehr geholfen, Konflikte in Beziehungen zu benennen und aus dem Weg zu räumen. Was zur Entspannung meines Milieus und reichlich mehr Selbstbewusstsein geführt hat.

Beziehungen bleiben stabil, wenn sie regelmäßig gepflegt und immer wieder Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die ein offenes und vertrauensvolles Miteinander verhindern. Ein solcher Vorgang der Klärung erfordert manchmal Mut und Aufrichtigkeit, sich dem Gegenüber mit seinen Gedanken und Gefühlen zu offenbaren. Ich habe ursprünglich gelernt, Probleme möglichst mit mir selbst auszumachen, anstatt in die offene und bewusste Kommunikation zu gehen, von der hier die Rede sein wird. In meiner Männergruppe nach dem MRT-Konzept wenden wir regelmäßig eine Vorgehensweise an, die ich hier nun vorstelle. In etwas abgewandelter Form wird diese Form der Konfliktbereinigung auch in der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg genutzt.

Es geht dabei um „den Groll“. Damit ist ein Zusand gemeint in dem „eine Schwierigkeit zwischen 2 Personen steht“. Dieser Zustand besteht im Inneren der Person, die den Groll ausspricht (und ihn meist als unangenehm erlebt…).

Warum bringe ich dieses Thema hier an? Sensibilität und Neurodermitis beinhalten Symptome, die enorm durch die Beziehung zur Umgebung beeinflusst werden. In meinem letzten Artikel schrieb ich von den Schwierigkeiten, die durch den Krieg in das Leben getragen wurden. Eine dieser Schwierigkeiten ist die Neigung, Probleme zu verschweigen. Mein Juckreiz, mein Schlaf und mein ganzes Wohlbefinden wird verbessert, wenn ich mit den Menschen in meiner Umgebung im Reinen bin. Dafür gebe ich diese wirklich wohltuende Vorgehensweise hier weiter. Sie hilft, Konflikte in einem ganz frühen Stadium zu bereinigen. Sie stärkt die Selbstwahrnehmung, die Ich-Stärke und das Selbstwertgefühl.

Das Prinzip hinter der Gewohnheit, Groll auszusprechen ist, dass wir alles, was nicht ausgesprochen oder sonstwie ausgedrückt wird, in uns abspeichern. Die Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Enttäuschung etc. werden zu einer Art Farbschicht, die die eigene Wahrnehmung dauerhaft einfärbt. Zudem werden diese Gefühle nonverbal kommuniziert. So wird ein Groll der nicht ausgesprochen wird zu einer Dauerbelastung für einen selbst, und zu einem Dauervorwurf an das Gegenüber.

So funktioniert diese Art konstruktive Groll-Aussprache:

Ganz wichtig ist zunächst einmal der Gedanke, dass die Aussprache eines Grolls ein Geschenk bzw. eine Art von Liebe ist. „Etwas steht zwischen uns, und unsere Beziehung ist es mir wert, dass ich Dir offen und ehrlich meine Gedanken und Gefühle zu der Situation mitteile, in der der Groll entstanden ist.“

Deshalb sagen wir in meiner Gruppe – entsprechend dem Konzept nach dem wir hier vorgehen – „Ich habe einen Groll FÜR Dich“ (und nicht gegen, wie es in der Umgangssprache meist ausgedrückt wird). Ich meine nicht, dass es im Alltag notwendig ist, die folgende Vorgehensweise nach einem starren Konzept mit den immer gleichen Formulierungen zu machen. Zunächst mag es jedoch hilfreich sein, dass Du Dich recht eng daran hälst, bis Du eine Reihe von Erfahrungen damit gesammelt hast, durch die Du selbstsicherer geworden bist in der Aussprache von Groll.

In Gruppensitzungen sehen sich der Grollgeber und -nehmer bei der Aussprache nicht direkt an. Stattdessen wird der Groll an einen Platzhalter kommuniziert (z.B. ein rotes Kissen). Probiere selber aus, wie es für Dich (und Deinen Partner) stimmig ist.

 

Die Aussprache des Grolls besteht aus 4-5 Teilen:

  • Beschreibe die Situation, in der er entstanden ist. Benenne möglichst genau, was Dich im Detail geärgert oder sonstwie beeinträchtigt hat.
  • Benenne Deine Gefühle, die dabei ausgelöst wurden.

 

Also – mit Aussprache der Situation und Deines Gefühls hast Du schon die „halbe Miete“. Es könnte z.B. so sein:

„Schatz ich muss etwas klären mit Dir, hast Du jetzt Zeit?“ „Ja…“ „Vorhin als ich Dir von meinem Stress auf der Arbeit berichtet habe, hast Du dabei die meiste Zeit Kartoffeln geschält. Das hat bei mir so eine unheimliche Wut ausgelöst, ich spür es jetzt immer noch in meiner Magengegend.“

Also konsequent von Dir sprechen (Stichwort ICH-Botschaft). Du beschreibst nur die Situation und das bzw. die Gefühle, die das Verhalten des Gegenübers bei Dir ausgelöst haben. Keine Du-Botschaften in der Art “Deine Kartoffel-Schälerei macht mich wütend!”

… merkst Du den Unterschied?

Die nächsten Schritte führen zur eigentlichen Klärung. Dabei schicke ich hier theoretisch vorweg, was Du dann praktisch und sehr heilsam erfahren wirst, wenn Du diese Art der konstruktiven Kommunikation anwendest:

Die Konflikt-Situation ist lediglich der Auslöser für Deine Probleme – die emotionale Ladung kommt hauptsächlich aus Deiner Vergangenheit.

Das heißt, Dein Gegenüber ist in aller Regel nicht dafür verantwortlich, wenn jetzt z.B. ein überwältigendes Gefühl von Wut und Hass in Dir aufsteigt! Freunde und Partner wollen Dich in der Regel nicht verletzen. Das Folgende schafft so viel Nähe und Verbindung, weil Du den Menschen nun einen Einblick gibst in die Hintergründe Deiner Gefühlswelt.

 

Die nächsten Schritte:

  •  Du teilst mit, an welche Situation(-en) in Deiner Vergangenheit Dich das erinnert. Beschreibe die Situationen, oft sind es Kindheits- und Jugenderinnerungen, oder aus früheren Partnerschaften.
  • Benenne Dein Bedürfnis oder Deinen Wunsch. Das ist oft mehr Nähe oder Gefühlstiefe in der Beziehung. Dieser Schritt ist eine Option, die Du machen kannst aber nicht musst.
  • Wenn Du alles gesagt hast, teilst Du Deinem Gegenüber mit, dass Du den Groll jetzt los geworden bist. Dieser kann Dir jetzt eine Rückmeldung geben, dass er alles wahrgenommen hat (oder ggf., an welcher Stelle er was nicht verstanden hat).

Danach solltet ihr die Sache erst mal auf sich beruhen lassen, und den Groll nicht mit einem Gegengroll beantworten. Denn das könnte die konstruktive Streitkultur, um die es hier geht, wiederum verhindern. Wir wollen keinen Schlagabtausch, sondern eben Mitteilungen äußern, was in uns vorgeht, um dadurch wieder mehr Nähe und Vertrauen entstehen zu lassen.

 

Ich habe durch diese Praxis mit erstaunlicher Leichtigkeit meine alte Gewohnheit ändern können, Störungen in Beziehungen unter den Teppich zu kehren. Und habe festgestellt, dass regelmäßige Aussprachen in dieser Art eine wunderbare Leichtigkeit in der Kommunikation erzeugen, die mir auch im Zusammenhang mit schweren Verletzungen, großer Traurigkeit, großer Wut etc. gelingt.

Die Sache mit der emotionalen Ladung bei Konflikten ist interessant …. es gibt eine sogenannte „90:10 – Regel“ in der Psychologie. Sie besagt, dass 90 % der gefühlten Heftigkeit bei Konflikten aus der Vergangenheit, also aus Erinnerungen an vergangene Verletzungen, stammen. Und nur 10 % aus der tatsächlichen Konfliktsituation, die diese schmerzhaften Erinnerungen angetriggert hat.

In Worten: Dein Gegenüber kann so gut wie nichts für Deine starken unangenehmen Gefühle. Er sollte aber unbedingt wissen, wodurch er sie verursacht, um achtsam mit Dir umgehen zu können. Damit Du Dich auf Dauer mit ihm wohl fühlen kannst.

Wenn Dir dieses Werkzeug gefällt, dann ist vielleicht Ho’oponopono ebenfalls interessant für Dich, um komplexere Konflikte zu bereinigen, ggf. auch ohne persönliche Aussprache mit den beteiligten Personen?

 

 


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