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Gesamter Pazifik radioaktiv verseucht

Man vergisst ja schnell … 5 Jahre nach dem Fukushima-GAU hat sich der radioaktive Tod im Pazifik ausgebreitet. Frosta, Iglo und Konsorten nehmen das recht gelassen.
Wer kommt eigentlich für die Gesundheitsschäden auf, die durch den Verzehr belasteter Produkte entstehen?
Der Pazifik ist laut den Beschreibungen in dem Artikel in einem Ausmaß vergiftet, dass wohl nur noch Wunder helfen können.
Also ich glaube schon an Wunder. Allerdings auch an die Macht des Einzelnen, die Liebe für das Leben und für gesunde Umweltbedingungen. Adieu Pazifikfische.

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Radioaktive Wasserblase aus Fukushima

Die nuklearen Katastrophen im japanischen Fukushima geraten bereits wieder in Vergessenheit. Das sollten sie aber keinesfalls, denn die Sache ist nämlich die:

Im Pazifik befindet sich eine riesengroße Blase mit radioaktiv verseuchten Wasser aus Fukushima, welche für erhebliche Schäden sorgt.

300 Tonnen hochradioaktives Wasser fließen täglich bis zur Stunde in ´s Meer.

Das Wasser aus den leckenden Tanks auf dem Kraftwerksgelände hat nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco Strahlenbelastungen von 100 Millisievert pro Stunde.

Das ist der Strahlungswert, den ein Mitarbeiter in einem japanischen Atomkraftwerk innerhalb von 5 Jahren abbekommen darf.

Das ausgetretene Wasser enthält unter vielem, vielem anderen Strontium, welches Wissenschaftler gerne als „Knochenkiller“ bezeichnen.

Strontium schädigt das Knochenmark und kann Leukämie auslösen.

Hält sich ein Mensch nur eine Stunde direkt neben diesem Wasser auf, treten nach zehn Stunden erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf: Übelkeit und ein Rückgang der weißen Blutkörperchen.

Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, hat dieses stark belastete Wasser…

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Geburt – Konfrontation versus Begegnung mit dem Leben

Warum reagieren viele Umweltsensible so allergisch auf diverse Stoffe, Menschen, Ereignisse und Gegebenheiten, die nun mal da sind, also zum Leben gehören? Ich meine hier nicht die Umweltgifte oder technischen Strahlen, die natürlich nicht ins Essen und die Atmosphäre gehören. Sondern ganz natürliche Substanzen wie Blütenpollen, Gemüse, Früchte, Tiere u.s.w.

Bei Allergien geht es thematisch um Intoleranz, Aggression, Bedrohung oder Überempfindlichkeit gegenüber den besagten Stoffen. Woher kommen solche Abwehrmechanismen, das ist doch völlig wiedersinnig, wenn ein Allergiker Lebewesen und Materialien aus seinem natürlichen Lebensraum von sich weist. Es ist ein bischen wie ein Kampf gegen die eigenen Lebensgrundlagen.

Kürzlich wurde ich während einer Vorlesung über die Forschungen des Arztes, Psychotherapeuten und Naturforschers Wilhelm Reich auf das Thema Geburt aufmerksam. In meinem Fall liegt es auf der Hand, dass meine unsanfte Geburt nicht gerade förderlich war für meinen Bezug zur Welt.

 

70973_web_R_by_Karin_pixelio.de                    Karin  / pixelio.de

 
Geburt

Mir scheint die Geburt eines Menschen sehr prägend zu sein dafür, wie er später mit der Welt in Kontakt geht. Aus Gesprächen über dieses Thema weiß ich, dass die Geburt sogar ein bestimmtes Lebensgefühl verursacht, das einen Menschen ein Leben lang begleiten kann. Z.B. kenne ich einen Menschen, der 2 Wochen überfällig war, und deswegen schließlich die Geburt mit Medikamenten eingeleitet wurde. Diese Frau hat ständig das Gefühl „zu langsam“ zu sein, sie fühlt sich ständig gehetzt und zum Handeln aufgefordert. Ein anderer Mensch wurde erst angesaugt und schließlich mit einer Geburtszange auf die Welt gebracht. Er hat ständig ein Gefühl von großen Schmerzen, und entwickelt mit zunehmendem Alter mehr und mehr Ängste gegen Spritzen. Außerdem hat er eine Erwartungshaltung entwickelt, von Anderen Schmerz physischen oder psychischen Schmerz zugefügt zu bekommen.

Ich will hier auf keinen Fall die Eltern unter Euch an den Pranger stellen. Für mich gilt, dass niemand einen anderen Menschen beurteilen sollte, in dessen Mokassins er nicht gegangen ist. Leider üben Ärzte und der ganze Medizinapparat, im Hintergrund die Pharmaindustrie, häufig Druck auf die Leute aus, durch den sie so manche zweifelhafte Behandlungen durchsetzen. Jeder muss selbst entscheiden.

Mein Beitrag in diesem Artikel besteht in der Aufarbeitung gängiger Praktiken, die in den letzten 100 Jahren in unserer Kultur üblich waren und wohl immer noch häufig sind. Dabei hat mir ein Beitrag von Prof. Dr. Bernd Senf über Wilhelm Reich sehr geholfen. Im Folgenden beziehe ich mich auf die Aspekte, auf die Senf in der Vorlesungsreihe „Grundlagen lebendiger Entfaltung – Wilhelm Reich“ eingeht.

Es ist unglaublich aber wahr, dass der medizinische Mainstream noch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts die Auffassung vertreten hat, dass Babys gar nicht zu Empfindungen fähig wären! Wir können davon ausgehen, dass in dieser Zeit geborene Menschen dann auch wie Dinge behandelt wurden.

Die elterliche Akzeptanz für grausame Mainstream-Methoden wird meines Erachtens schon beim Frauenarzt den werdenden Müttern aufgezwungen. Hier werden Instrumente aus kaltem Metall in den Vaginalbereich eingeführt, auch heutzutage, wo problemlos auf weniger unangenehmen Kunststoff zurückgegriffen werden könnte. Warum das? Warum so wenig Mitgefühl?

Geburt hat nach Zeitplan abzulaufen. Wenn irgendwas nicht passt, wird eben mit Medikamenten eingeleitet oder per Kaiserschnitt und anderen operativen Eingriffen geboren. Ein Beleg dafür: in den deutschen Geburtenstatistiken ist klar ersichtlich, dass vor Weihnachten mehr geboren wird, zu Weihnachten bis in die ersten Neujahrstage – wenn Personal gespart werden soll – ganz wenig, und nach Neujahr wieder wesentlich mehr als im Durchschnitt. Weil die Dienstpläne im Kreissaal das eben so vorsehen.

Dann die Atmosphäre. Das Baby wuchs rund 9 Monate in einem warmen und dunklen Milieu auf, von Wasser umgeben, das die Stimme, den Herzschlag und Verdauungsgeräusche der Mutter unmittelbar auf das Gehör und die Haut überträgt. Während der konventionellen Kreissaal-Geburt wird der neu sich entfaltete Sehsinn nun mit kaltem, flackernden Leuchtröhren-Licht malträtiert. Dieses Licht ist auch für manch abgebrühten Erwachsenen eine Zumutung. Für das Baby muss es purer Schmerz sein.

Nun bedeutet der Augenkontakt mit der Mutter eine ganz wesentliche Quelle für Liebe und Geborgenheit. Das liebevolle Leuchten in ihren Augen schenkt ihm die Wärme und den Kontakt, die es durch das Verlassen der Gebärmutter verloren hat. Die kalte Atmosphäre wirkt wie eine Eintrübung, ein optischer Schmerz, durch den das Baby nur noch einen Teil dieser liebevollen Energie aufnehmen kann. Durch optische Störungen entwickelt das Baby Verkrampfungen im Augen- und Kopfbereich, die, wie Reich erstmals feststellte, körperliche Grundlagen für spätere schizoide Störungen bilden.

Heftig finde ich auch die Praxis, Neugeborenen Silbernitrat in die Augen zu träufeln. Diese “Credé-Prophylaxe” ist extrem schmerzhaft, und war in Deutschland als Tripper-Prophylaxe gesetzlich seit Ende des 19. Jahrhunderts bis 1992  vorgeschrieben. Da Tripper mit der Zeit weitgehend zurückgegangen ist, besteht immer weniger Grund für diese Behandlung. Trotzdem wird sie immer noch angeboten und ich frage mich, warum eine solche Grausamkeit einfach so zur Prophylaxe den Babys angetan wird.

Solange das Kind über die Nabelschnur mit der Mutter verbunden ist, besteht kein Bedarf zu atmen. Nun bekommt der kleine Mensch nach der Geburt den berühmten Schlag auf den Po, den es mit Schreien und Weinen beantwortet. Das wird dann als Erfolg gewertet, da der Schrei ja bedeutet, dass die Lungenaktivität eingesetzt hat. Es muss nicht sein. Naturnahe Geburten zeigen, dass Kinder ihren ersten Atemzug ohne Weinen und Schreien machen. Das Kind weint hier vor Schmerz!

Wenn es für den Schlag auf den Po an einem einzelnen Bein gegriffen wird, entwickelt es direkt einen Beckenschiefstand, der zu Verformungen der Wirbelsäule und chronischen Verkrampfungen im Rücken und im Becken führt. Verkrampfung im Becken führt wiederum zu Störungen im Verdauungstrakt sowie zu sexuellen Störungen. Wie viele Menschen leiden in unserer Gesellschaft an Rückenproblemen? Wieviele Menschen sind „oversexed und underfucked“, werden bzw. sind also sexuell häufig stimuliert, leben ihre Sexualität jedoch qualitativ und / oder quantitativ unbefriedigend aus?

Dann wird die Nabelschnur gekappt, und zwar noch während der aktiven Phase. Auch das muss nicht sein. Warum dem Kind keine Zeit lassen, bis ganz von selbst die Atmung einsetzt, und zwar dann, wenn das Pulsieren der Nabelschnur aussetzt. Danach wird das Baby von der Mutter getrennt, und bekommt dadurch eine weitere Überlebensangst. Es weiß nicht, dass es zukünftig Nahrung über die Brust erhalten kann. Gesund wäre hier, dass es sofort zur Mutter gelegt wird, wo es den Weg an die Brust ganz natürlich und von selbst findet. Mittlerweile gibt es sichere Erkenntnisse, dass sich Frühchen am besten entwickeln, wenn sie sofort zur Mutter gelegt und gestillt werden.

In Punkto Stillen stellte Reich fest, dass Kinder, die nicht gestillt, oder zu aufgezwungenen Zeiten gestillt werden, eine Verkrampfung im Kieferbereich entwickeln, die zur bioenergetischen Ursache späterer Depressionen und von Süchten wird. Das Kind ist sich niemals sicher, ob es genährt wird. Es kompensiert den Mangel mit Ersatzbefriedigungen und will sich nicht aus der mütterlichen Versorgung lösen. Während der Nazizeit wurden Anleitungen herausgegeben, nach denen Babys an genau festgelegten Zeiten gestillt wurden oder ihr Fläschchen erhielten, und eine „gute Mutter“ hielt sich an diese Anweisungen.

Ich mache hier jetzt einen Schnitt. Es ist schön, dass z.B. Wassergeburten heutzutage an vielen Kliniken angeboten werden. In Punkto Sterilität, Zeitplan etc. ist immer noch vieles im argen denke ich.

Hier in Münster wurde kürzlich das einzig vorhandene Geburtshaus geschlossen, eine Einrichtung, in der sanftes Gebären praktiziert wurde. Der Grund – es wurden keine qualifizierten Hebammen gefunden, die für geringes Geld die Verantwortung und Rufbereitschaft auf sich nehmen. http://www.geburtshaus-muenster.de/ Werden nun stattdessen mehr Hausgeburten praktiziert? Ich weiß es nicht.

Ich wünsche mir, dass die Menschen sich wieder an der Natur orientieren, und die erste Begegnung eines Menschen mit dem Leben voller Achtsamkeit, Respekt und Liebe gestalten.

Jede Menge Heilung – Evolution meiner Gesundung Teil 15

Mein neues Leben als Existenzgründer eröffnete mir viel Freiraum für meine Persönlichkeitsentwicklung. Ich hatte Zeit und war die ersten 9 Monate durch den Gründerzuschuss abgesichert. Dadurch konnte ich mich – neben dem Aufbau meines Einzelunternehmens – wieder mehr meinem Liebesleben widmen. Nachdem ich mich die vergangenen 2 Jahre vorwiegend im Bereich Selbstbehauptung, Erfolg und Karriere weiterentwickelt hatte, war mir der Schwenk auf den Fokus Gemeinschaft, Partnerschaft und Sexualität,  willkommen. Zu der Zeit bot Walter Lübeck eine Reihe von schamanischen Trance-Seminaren an. Wir Teilnehmer wurden in mehreren Durchgängen in schamanische Trancezustände geführt und setzten dabei mehrmonatige ganzheitliche Heilungsprozesse in sehr tiefen Schichten der Persönlichkeit in Gang.

Ich belegte in dieser Reihe noch vor meiner offiziellen Existenzgründung das Seminar „Entgiftung der Sexualität“ und einige Monate später „Entgiftung des Herzens“. Der Heilungsprozess des ersten Themas Sexualität verlief angenehm und ruhig. Bei der Herzheilung ging dann schlicht die Post ab bei mir. Es kamen viele alte Verletzungen hoch, und ich setzte mich intensiv mit meinen vergangenen Erfahrungen von Gewalt und Respektlosigkeit auseinander. Ich erfuhr zum ersten Mal in meinem Leben intensive Angstgefühle vor Berührung, Klammern an eine Partnerin und Eifersucht. Hatte ich vorher nie gespürt, und ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt vom Kopf her längst weit weg entwickelt von besitzergreifender Liebe.

Die erste Zeit meiner Selbständigkeit verbrachte ich in einer, von meiner Seite viel zu früh als verbindlich verstandenen, Beziehung. Durch diese Frau wurden die genannten Themen so stark angetriggert, dass ich mehrmals in nie erfahrenen Gefühlsstürmen versackte. In der Loslösungsphase hatte ich dann auch akut extremen Liebeskummer. So fertig war ich bislang noch nie gewesen wegen einer Liebhaberin. Kurz und gut – diese Phase war wichtig und wohl unvermeidlich. Denn in ihr bildete sich mit der Zeit echtes Vertrauen in andere Menschen, in mich selbst und in meinen Weg. Ich hatte bestimmten Ängsten ins Auge gesehen und wurde in die Lage versetzt, Zuwendung besser anzunehmen als jemals zuvor. Für meine Stärke half mir dann auch das Kung Fu Training, das ich im Anschluss an diese „Heilungsbeziehung“ begann.

Die Verletzungen heilten schnell ab. Es war eigentlich ein typischer Heilungsverlauf durch schamanische Intervention. Sehr intensive und neue Erfahrungen, inklusive teilweises Abtauchen in jugendliche und kindliche Bewusstseinszustände, mit all den Ängsten, traumatischen Erinnerungen und Unsicherheiten. Schließlich das Verstehen, Wechsel der Verhaltensmuster, die Vergebung und Annahme der Vergangenheit. Wenige Monate später kam ich mit einer Frau zusammen, mit der ich ganz vorsichtig eine Beziehung einging, im Sinne meiner gereiften Partnerschaftsvorstellung, die dann auch Bestand hatte.

Weitere „Baustellen“ meiner Selbständigkeit bezogen sich weiterhin auf meine Selbstbehauptung und die Auseinandersetzung mit juristischem Recht. Z.B. zog ich zum ersten Mal in meinem Leben als Kläger vor Gericht. Die Arbeitsagentur hatte meinen Gründerzuschuss nicht verlängert, und diese Verlängerung klagte ich ein, und erwirkte schließlich einen Vergleich. Es gab auch einige Erfahrungen mit Klienten, bei denen ich Rechtsanwälte einschaltete. Mit der Zeit gelang es mir besser und besser, solche Vorkommnisse nicht persönlich zu nehmen, und mit objektiver Klarheit anzugehen.

Die Lehre von Yin und Yang zeigt mir in solchen Fällen, wie Yang-Faktoren wie Macht, Verträge, Durchsetzung und Recht in einem Zusammenhang stehen mit Yin-Faktoren wie Menschlichkeit, Vertrauen, Gemeinschaftssinn, Liebe, Spaß und Lust, gemeinsame Werte und Visionen. Immer wenn die Yin-Faktoren fehlen in Beziehungen, egal ob privat oder geschäftlich, wird es kühl, kommen Ängste hoch und besteht die Gefahr von Trennung und Streit. Solche Situationen sind nicht auszuschließen, und gerade meine Fähigkeit, dabei Klarheit, Integrität und Stärke zu zeigen, verschafft mir auf der anderen Seite meinen Zugang zu Wohlgefühl und Zärtlichkeit für mich und die Menschen die ich brauche und liebe, und die mich brauchen und lieben.

Wenn die Welt ruft …

Ich habe durch die Selbständigkeit eine schöne Erfahrung gemacht. Dass manche Entwicklungen zu großartig waren um sie von mir aus in die Gänge zu bringen, und stattdessen einer “Beförderung” von außen bedürfen. 2010 war ich inhaltlich mit der Vorbereitung und Durchführung der 16-tägigen Feng Shui- Ausbildung für die Paracelsus Schulen eingespannt. Das war meine „Feuertaufe“ als spiritueller Lehrer, weil das ganze Konzept von mir kam. Das muss irgendwie abgestrahlt sein, denn eine sehr entschlossene Dame in den 50ern war so begeistert von mienen schamanischen Fähigkeiten, dass sie eine Ausbildung bei mir machen wollte. Nun hatte ich bislang noch keine Ausbildung im Angebot, sondern nur Einzelseminare. Nun war die 2-3 Jahre dauernde schamanische Ausbildung eigentlich schon länger mein Traum gewesen, doch konnte ich mir aus diversen Gründen (oder doch eher Vorwänden) nicht vorstellen, das jetzt schon anzubieten. Kurz und gut, die Dame blieb hartnäckig! Ich wollte mir den Leckerbissen nicht entgehen lassen, und so gründete ich zum 1.1.2011 mein eigenes Ausbildungsinstitut!

Ich kann nur sagen – ich bin überglücklich, diesen Schritt unternommen zu haben! Denn in diesem Feld, der Ausbildung von professionellen schamanischen Heilern und medialen Lebensberatern, kann ich endlich so tief und nachhaltig arbeiten wie es mir Freude macht. Und weil die Ausbildung Inhalte besitzt die ich selber nicht lehren kann, ist es eine wunderbare Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen spirituellen Lehrern. Jetzt, nach über 2 Jahren, ist die besagte Dame fast fertig mit der Ausbildung und ich habe mehrere weitere Schülerinnen, die mir regelmäßig spiegeln, dass diese Aufgabe zu mir gehört.

Ein weiterer Ruf von außen führte zu diesem Blog. Vor seiner Entstehung stand die Tatsache, dass sich meine Neurodermitis in diesen Jahren ab 2010 schleichend verschlechtert hatte. Im Winter 2011-12 ging es mir richtig schlecht. Meine Fußgelenke waren so sehr geschwollen, dass jeder Fußweg nach wenigen Minuten Schmerzen verursachte. Nachdem meine Anfrage wegen Kostenübernahme für eine Klimaheilbehandlung am Toten Meer negativ beantwortet worden war, brach ich meine Kortison-Enthaltsamkeit und ließ mich in die Hautklinik auf Norderney einweisen. Den dort erwirkten Kurzzeit-Vorteil nutzte ich aus, um meine Fitness und Immunsystem zum ersten Mal in meinem Leben durch regelmäßiges Training aufzubauen. Ich gönnte mir von da an täglich Laufen, Schwimmen und Qi Gong. Rund 1 Monat später, nämlich genau am 20. April 2012, setzte ich einen Meilenstein in meinem Leben. Nach 30 Jahren hörte ich mit dem Rauchen auf!

Die Neurodermitis kam zwar erwartungsgemäß schnell wieder, doch die neue Lebensqualität als sporttreibender Nichtraucher behielt ich bei bis heute. Die nächste Aktion war der Aufenthalt in der Klinik Neukirchen, Haus Rötz. Diese Therapie lief kortisonfrei, und ich kam halb abgeheilt zurück. Nach 2 Wochen hatte ich den nächsten Schub, sehr heftig, der ganze Oberkörper war komplett rot entzündet. Nun war ich soweit, wirklich alles zu geben um die Neurodermitis zu heilen. Deshalb war ich empfänglich für den Vorschlag meines befreundeten Kollegen, den Blog als Selbstheilungs-Prozess zu starten. Ich kann bereits jetzt, nach ca. 3 Monaten eine Menge positiver Einflüsse auf meine Gesundung feststellen. Die derzeit wichtigste Auswirkung des Blogs ist, dass sich die Neurodermitis in meiner Wahrnehmung von einem Problem in einen Erfahrungsschatz verwandelt hat. Und das spornt mich um vieles mehr an, sie endlich zu heilen, weil ich mir ein freudestrahlendes Happy End dieses Selbstheilungswegs gönne!

Doch das ist eine andere Geschichte, die ich irgendwann in Zukunft erzählen werde, vielleicht wird es wahr, entweder so oder noch viel besser.

Selbstbehauptung – Evolution meiner Gesundung Teil 14

Die Auseinandersetzungen mit meinem alten Arbeitgeber, mit juristischen Sachverhalten und Durchsetzung meiner Interessen hatte einen gewaltigen Lernschritt für mich bedeutet. Den hatte ich in einem frühen Stadium der Auseinandersetzung gemacht, als ich erkannt hatte dass ich mir aufgrund meiner 4 Jahre Betriebszugehörigkeit einen Anspruch auf mehr als nur ein Lebewohl nach der Entlassung erarbeitet hatte. Ganz egal mit welcher Begründung ich gehen würde. Das war ein echter Selbstwertzuwachs! Und es war meine erste Erfahrung mit der juristischen Durchsetzung meiner Rechte.

In der Phase der Existenzgründung ging es dann weiter mit dem kämpfen für meine Interessen, auf verschiedenen Ebenen. Ich erhielt noch einen monatlichen Gründerzuschuss, den es heute nur noch in Ausnahmefällen und geringerert Höhe gab. Für den Antrag schlug ich mich mit Businessplänen, betriebswirtschaftlichen Prognosen und Gewinnermittlungen, mit Liquiditätsplanung und Zielplanung herum. Viel trockener Stoff und Kämpfe gegen den inneren Schweinehund!

Dabei muss ich sagen, dass mir die Beschäftigung mit den Zahlen, die genaue Ermittlung meiner Lebenshaltungskosten und den Kosten für meine Berater- und Seminarleiterpraxis auch viel Sicherheit gaben. Es schaffte viel Klarheit in meinem Kopf. Auch bei der weiteren Handvoll rechtlicher Auseinandersetzungen gewann ich an Selbstsicherheit, so dass ich heute mit dem Gefühl lebe, dass meine Rechte weitgehend gesichert sind. Auch mit wenig Geld, denn es gibt Hilfe, der ich mir früher gar nicht bewusst war.

Früher hatte ich oft gedacht, dass ich dieses oder jenes gar nicht wert war und hatte mich von der Gnade Anderer abhängig gefühlt. Ich hatte auch gedacht dass juristische Auseinandersetzungen viel zu viel Risiko für mich bedeuteten, so dass ich mir gleich angewöhnt hatte, möglichst still zu sein, nichts zu sagen, und keine Konflikte herauf zu beschwören. Das hatte mich krank gemacht, denn die ganze Wut ging nach Innen, ich richtete sie gegen mich selber. Ich entwickelte Depressionen, und die Selbstzerfleischung beim wundkratzen wegen der Neurodermitis hat ja nun auch seine aggressive Komponente.

Seit mir bewusst bin, ein Mensch mit Rechten zu sein, fühle ich mich auch mit meinem Land wohler. Ich habe zwar einige fiese Aspekte von Behörden erlebt, muss es aber heute nicht mehr persönlich nehmen, wenn mir Unrecht angetan wird. Ich kann dagegen vorgehen. Deswegen hab ich mir auch den Glaubenssatz abgeschminkt, wir würden in einem Unrechtsstaat leben. Sicher ist eine Menge im Argen, aber ich kann meine Rechte bis zu einem gewissen Grad schützen und einfordern.

Dasselbe geschieht auf der persönlichen Ebene. Ein Jahr nach meiner Gründung begann ich mit dem Training einer aktiven Kampfkunst, mit Ving Tsun Kung Fu. Das brachte mir das zusätzliche Selbstbewusstsein, dass ich mich nicht nur mental oder rechtlich wehren kann, sondern auch körperlich. Das aktivierte tiefe archaische Anteile, die für das Überleben und eben Kämpfen und Flüchten zuständig sind. Ich sehe es zwar nicht ganz so heftig wie ein Freund von mir, der schon viele Jahre Kampfkunsterfahrung besitzt. Er erklärte mir einmal: „’Wenn ich in einer Verhandlung sitze und weiß, dass mein Verhandlungspartner zu unfairen Tricks greifen kann um mich niederzumachen, dann ist es gut zu wissen, dass ich ihn im Extremfall töten könnte.“

Aber letztlich ist eine alte Angst vor der Gewalt anderer von mir gewichen, seit ich meine Gefühle, wenn ich angegriffen werde, sowohl in körperliche als auch verbale Aktion leiten kann. Und ganz klar, wer einen Gegner treffen will, kann auch mit Worten schmerzhafte Schläge verteilen. Mit diesem Thema beschäftigt sich das Schlagfertigkeitstraining, das ich jedem Menschen und vor allem den Sensiblen und Hautkranken wärmstens empfehle. Die meisten Sensiblen sind zu altruistisch, und lassen sich lieber selbst zur Schnecke machen, bevor sie sich einmal richtig wehren, oder für ihre Interessen kämpfen.

Ich habe selbst einst den Kriegsdienst verweigert und mir eine „gewaltfreie“ Lebenseinstellung zugelegt. Ganz passend zu meiner damals praktisch nicht vorhandenen Selbstbehauptung. Heute halte ich Gewaltfreiheit für eine durchaus anstrebenswerte Lebensqualität, die im überschaubaren Rahmen, innerhalb von Gemeinschaften mit sozialkompetenten Menschen äußerlich funktioniert. Auf der „freien Wildbahn“ des Lebens und innerhalb familiärer Beziehungen funktioniert sie jedoch nicht. Weil es z.B. niemandem nützt, wenn ein sensibles Wesen von einem groben Wesen und Institutionen, die nur den eigenen Vorteil suchen – wie z.B. öffentliche Behörden, Krankenkassen und natürlich Firmen, aber auch Eltern und Verwandte – durch Bedrohung übervorteilt wird. Deshalb bin ich der Meinung, dass Aggression sein darf, sogar sein muss um Überleben und die eigenen Interessen durchsetzen zu können. Und dass Gewalt ein natürlicher Weg zur Beseitigung von Hindernissen ist, der allerdings möglichst intelligent und effektiv eingesetzt werden soll. Gewalt generell abzulehnen oder als schlecht zu beurteilen halte ich für heuchlerisch. Die eigenen Aggressionen und Gewaltphantasien anzunehmen halte ich für einen Akt der Selbstliebe. Wenn ein Mensch zu sehr zu Gewalt neigt, ist die Annahme der Gewalttätigkeit der erste Schritt zur Heilung, denn ich kann nur heilen was ich angenommen habe. In dem Moment, wo ein sensibler Mensch sich seiner Wut bewusst wird und sie annimmt, kann er aus der Leidensrolle herausgehen und das Gefühl nutzen, um sich abzugrenzen gegenüber Umwelteinflüssen, die seiner Entwicklung mehr schaden als nützen.

 

 

Sprung in die Berufung – Evolution meiner Gesundung Teil 13

Im Oktober 2009 stand ich mit einer Rolferin und einem Heilpraktiker, in deren Gemeinschaftspraxis ich Mitglied war, auf unserem Stand der Bioterra – Gesundheits- und Esoterikmesse. Im Hinterkopf hatte ich den bevorstehenden Abschied von meiner Arbeitsstelle im Callcenter. Nach 4 Jahren Kundenservice, Eskalationserfahrung und stetiges Keep Smiling am Telefon hatte ich nicht wirklich Lust noch weiter zu machen. Ich hatte in dem Job dazugelernt, hatte ohne Frage meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert, mehr Struktur und Menschenkenntnis erhalten. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber nichts mehr dazuzulernen.

All das war mir klar, doch auf der Messe war ich einfach nur gut gelaunt, weil ich hier der andere Andreas war, der Schamane, Heiler und spirituelle Lehrer. In 2009 hatte ich schon einer Reihe Leuten mit medialen Beratungen und Energiearbeit weitergeholfen, Seminare gegeben und Menschen in meine schamanische Tradition initiiert. Ich hatte bereits mehrere Messen gemacht und eine ganze Reihe Vorträge im kleinen Rahmen gehalten. Und es gab seit einem Jahr mein monatliches öffentliches Heilritual. Bei all dem hatte ich eine kleine Community im Rücken, nette entwicklungsfreudige Menschen, die immer wieder zu den Ritualen und manchmal einem Seminar kamen. Ich hatte einen laufenden E-Mail-Newsletter, Flyer und eine aktuelle Homepage, die damals noch ein Freund pflegte.

Ich hatte – bis heute – meinen Lehrer Walter Lübeck im Rücken, meine 3 spirituellen Ausbildungen plus einige zusätzlichen Sachen, die Rainbow Reiki – Community und die schamanische White Feather Tradition. Menschen, mit denen ich teilweise seit 8 Jahren auf dem Weg war, und die oft einen hohen Ausbildungsstand und viel Erfahrung hatten. Dazu natürlich meine spirituellen Ahnen, Geistführer und Lichtwesen die mich lehrten und führten. Die Einnahmen aus all meinen Events und Einzelsitzungen hielten sich in Grenzen, doch ich war auf dem besten Weg zur Professionalität. Was ich nicht hatte, war Startkapital, dafür aber ein gewachsenes dickes Fell in Punkto Existenzangst, die Erfahrung dass es selbst in aussichtslosen Situationen immer gereicht hat, und eine gewisse Risikobereitschaft.

Ich war also ressourcenmäßig nicht schlecht ausgestattet, als ich auf der besagten Messe einen Durchhänger im Besucherverkehr ausnutzte, und den Stand der Paracelsus Heilpraktikerschule Münster besuchte. Ich kannte bereits die Leiterin, und sah mir erst einmal die Wand mit den vielen Ausbildungsangeboten an. Paracelsus ist mit über 50 Filialen die größte HP- Schule Europas, und bekannt für die breite Palette an Schulungen, die neben der eigentlichen Vorbereitungskurse zum Heilpraktiker zur Verfügung gestellt werden.

Das spirituelle Segment war weitgehend abgedeckt, was ich jedoch nicht finden konnte, war eine Feng Shui Ausbildung. Nun hatte ich eine Feng Shui – Grundlagenausbildung, mein Architekturstudium und eine Menge Fähigkeiten für Energiearbeit in Räumen. Also fasste ich mir ein Herz und fragte die Leiterin, ob sie noch einen Feng Shui – Dozenten suchten. Zu meiner Überraschung antwortete sie sofort mit Ja! Gut sie kannte mich von den Messen, aber dass es so einfach ging schockte mich. Sie gab mir sofort einen Termin, 3 Tage später. Ich ging also hin, um mir die von einer früheren, klassisch ausgebildeten Feng Shui – Lehrerin ausgearbeitete Struktur vorlegen zu lassen. Wir vereinbarten, dass ich meine Termine mailen würde, und die Schule die Werbung und sonstige Organisation übernahm, für mich zu einem festen und nicht zu verachtenden Stundensatz. Wow… ich hatte eben eine Dozentenstelle für eine Ausbildung von 8 Wochenenden an Land gezogen. Das war eine Hausnummer, die ich erst mal verarbeiten musste!

Am Wochenende danach war ich auf einem Seminar bei meinem Lehrer. Ich hatte definitiv Angst! Denn ich war nicht so weit im klassischen Feng Shui ausgebildet wie es „der Plan“ vorsah, und gefühlt hatte ich – trotz einiger Erfahrung – plötzlich keinen Schimmer mehr von der komplexen Materie. Ich bekam einen Termin mit Walter Lübeck, und was tat er? Er machte erst einmal den Ausbildungsplan zur Schnecke, weil es nur die abstrakte Lehre enthielt, keine Beraterkompetenz, keine Lösungen bezüglich Elektrosmog und baubiologischen Probleme. Und keine spirituellen Grundlagen. Dann baute er mich auf, indem er mich dazu motivierte, mit der Leiterin ein völlig neues, zeitgemäßes und spirituelles Konzept auszuhandeln. Was ich schließlich tat, und siehe da, ich bekam freie Hand in der Gestaltung. Ich reichte Termine ein und wartete auf den Anruf der Schulleitung, dass die Mindest-Teilnehmeranzahl erreicht worden sei.

Mein Optimismus reichte aus um davon auszugehen, dass die Schule die Ausbildung auch tatsächlich verkaufen, der Kurs also zustande kommen würde. Mit dieser Erwartung im Rücken fechtete ich mit dem Betriebsrat meine letzte Schlacht im Callcenter-Unternehmen, und ging siegreich daraus hervor. Details gibt’s hier keine, doch das Ergebnis war ein finanziell geschmeidiger Übergang in die Selbständigkeit. Ich stellte einen Antrag auf Gründerzuschuss, in 2010 gab es dafür noch richtig Fördermittel, und bekam ihn bewilligt. Ich belegte ein Existenzgründerseminar, verfasste einen Businessplan, und an einem sonnigen 3. Mai 2010 wurde mein bestehendes Nebengewerbe auf Hauptgewerbe umgeschrieben. Ich war bereit für die nächste Erfahrungsstufe.

Schüler auf dem schamanischen Weg – Evolution meiner Gesundung Teil 12

 2001 hatte ich im Astrologix-Forum noch ein Statement abgegeben, dass ich in 10 Jahren von der Tätigkeit leben wollte, mit der ich einmal reich werden würde. Das sollte natürlich auch die Sache sein, die mich wirklich erfüllte, mit anderen Worten, ich wollte meine Berufung gefunden und real umgesetzt haben. Natürlich war mir bewusst, dass alles was mit  Persönlichkeitsentwicklung und Selbstheilung im Zusammenhang steht, mich am meisten faszinierte. Außerdem war der Berufswunsch meiner Kindheit „Kinderarzt“, und so lag es nahe, aus meinem persönlichen Selbstheilungsprozess allmählich einen Berufsweg zu machen.

2004 kannte ich längst die vielen Fähigkeiten, die mich mit einer Ausbildung bei Walter Lübeck erwarten würden. Als ich mich von meiner Partnerin getrennt hatte, tat ich was ich mir schon längst gewünscht, mich aber in der Patchwork-Familien-Konstellation niemals getraut hätte, weil ich das Geld eher in einen gemeinsamen Urlaub oder sonstige angenehme Dinge für alle investiert hätte.

Ich unterschrieb also den Vertrag zu meiner Traum-Ausbildung „Lebens-Energie-Arbeit“. Es winkte eine intensive schamanische Initiation, professionelle Heiler- und Beraterkompetenz und jede Menge Fähigkeiten der Energiearbeit und spirituellen Wahrnehmung. Einen Teil finanzierte ich mit meinem bescheidenen aber regelmäßigen Einkommen als Mitarbeiter beim damaligen Offenen Bürgerkanal TV Münster. Den anderen Teil sicherte ich über einen teuren Konsumentenkredit.

Später folgte dann der Job im Callcenter, was für mich den Vorteil hatte, dass ich meine Arbeitszeiten relativ frei einteilen konnte. Meine Urlaubstage wanderten in die Seminare, von 2004 bis 2009 waren das 30-50 Tage pro Jahr. Ich übernachtete bei Freunden oder in preisgünstigen Pensionen in der Nähe des Reiki-Do Instituts in Hameln. Nebenbei startete ich 2006 mit dem nebengewerblichen Aufbau meiner Heiler- und Beraterpraxis, und gab telefonische spirituelle Lebensberatung an einer der kleineren Beraterhotlines.

Der Beginn der Ausbildung war wie ein Besuch in einem fremden Land. Es ging in jedem Seminar und Einzelcoaching bei Walter – neben Techniken – auch um spirituelle Entwicklung. Das bedeutete für mich, dass ein großer Teil meiner Konditionierung durch spirituelle Sichtweisen und Werte nach und nach ersetzt wurde. Dieser Prozess ist vor allem zu Beginn verwirrend, weil das ganze Leben nun aus der spirituellen Perspektive betrachtet, und radikal hinterfragt wird. Etwa nach dem Motto „Wie wirkt sich das was ich denke, fühle und tue auf das große Ganze aus, mit dem ich vernetzt bin?“. Natürlich versuche ich als spiritueller Mensch, immer zum Besten des Ganzen zu handeln. Das schließt auch ein – sehr wichtig! – dass es zu meinem Besten ist.

So lernte ich also in kurzer Zeit viele Heilmethoden, schamanische Rituale, Astralreisen, Orakelarbeit, Pendeln, Channelling (mit Engeln reden), Aura-Chakra-Lesen etc. und auch schamanisches Feng Shui. Zudem, sehr wichtig, Kommunikation und Mentaltraining nach den faszinierenden Modellen des Spirituellen NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und des Konstruktiven Denkens.

Später lernte ich bei Dieter Stahl noch Mentaltraining und Coaching nach dem Tugendprojekt, und rundete mein Portfolio durch die für mich sehr wichtige Ausbildung in dem Massagesystem Saydiyay ab. Da ich einen Hang zur Tiefe habe, absolvierte ich noch eine weitere Ausbildung zum Rückführungsbegleiter und Spirituelle Clearings, wo es um die Auflösung wirklich heftiger Strukturen geht, wie Besetzungen, Verfluchungen, schwarzmagische Einflüsse und Spukphänomene.

Mit all den wunderbaren, untereinander vernetzbaren Methoden behandelte ich mich selbst, und befreite mich nach und nach von vielen Blockaden, Ängsten und Zwängen. Es war auch ein Nachholen von Lernschritten, die ich in der Kindheit und Jugend nicht gemacht hatte, weil die Voraussetzungen dafür nicht vorhanden gewesen waren. Ich lebte mich immer mehr in die Kreativität und Fülle hinein.

Die wichtigste Entwicklung die ich machen durfte bezog sich auf Liebe, Sinnlichkeit und Sexualität. Da war ich sehr geprägt und frustriert von meinem konservativen katholischen Umfeld, und durch die Neurodermitis, die ich allerdings immer schön verdrängte, wohl ebenfalls. Im Rahmen der Ausbildung hatte ich hier viel Hilfe, durch meinen Lehrer und die vielen Schüler, die zum größten Teil ganz ähnliche Probleme mit Scham, Schuld, Eifersucht etc. hatten wie ich.

Es herrschte eine offene, lebensfreudige Atmosphäre, in der die meisten Menschen sich bewusst waren, dass Sinnlichkeit und Sexualität zu den grundlegenden Aspekten des Lebens zählen. Was nicht bedeutet, dass es Jede mit Jedem getrieben hat, oder überhaupt sexuelle Praxis Inhalt der Seminare oder Ausbildung gewesen wäre! Ich beschreibe hier lediglich den Geist, der meine Tradition durchströmt. Der White Feather Weg ist eine schamanische Tradition, die sich stark auf die Große Göttin bezieht, die Erdgöttin, also das göttlich weibliche Prinzip, das mit Struktur und Materie, mit Körperlichkeit und Sinnlichkeit in Verbindung steht. Der „Weg der Göttin“ geht davon aus, dass sich Körper und Geist auf gleicher Ebene befinden, und nicht der Körper durch den Geist (bzw. das Weibliche durch das Männliche) dominiert wird.

In den Jahren der Ausbildung ist so viel mit mir passiert, dass es hier den Rahmen sprengt. Es war eine Zeit, in der ich mich erst einmal wenig um die Außenwelt gekümmert habe. Ich habe mein Denken, Fühlen und Handeln neu entwickelt, neue Werte entdeckt und erprobt, Glaubenssätze und Gewohnheiten verändert und versucht, z.B. mit Kraftplatzarbeit etwas für die Entwicklung der Allgemeinheit beizutragen. Nach 3-4 Jahren im Callcenter wurde die Außenwelt auf mich aufmerksam und begann mich in Form von mobbenden Kollegen zu ärgern. Am Ende dieser Erfahrung stand die Lektion, für meine Interessen zu kämpfen, zu siegen und mein Opferdasein aufzugeben. Danach ging ich 2010 genau zur richtigen Zeit die Selbständigkeit.

Neubeginn mit Blechschaden – Evolution meiner Gesundung Teil 11

 Anfang 2002 war mein Hunger nach Nachtleben und Rauschzuständen gestillt. Ich hatte all das auf einen Höhepunkt getrieben und war mir schließlich bewusst geworden, dass ich mich nach der Geborgenheit einer tiefen Beziehung sehnte. Ich wollte Verantwortung übernehmen und mein Leben nach spirituellen Gesichtspunkten gestalten. Nach den Bewusstseinserweiterungen und Erfahrungen der vorangegangenen Jahre war einfach klar dass ich einen spirituellen Weg gehen würde. Und ich wusste so ungefähr, wie. Ohne organisierte Religion mit dogmatischen Regeln, durch Arbeit an mir selbst, durch Erfahrung und mystische Verbindung, durch Meditation und schamanische Initiation.

Die vielen Veränderungen, die expandierende spirituelle Orientierung, meine mentale Verwirrung, die Cannabisentgiftung, und der bevorstehende Abschluss und Neubeginn brachten einige Erdungsprobleme mit sich. Die führten dazu, dass ich während meines Umzugs mehrere kleine Unfälle erlebte, und mein Auto zu Schrott fuhr. Heute kann ich über das Bild lachen, wie ich von der Autobahn abfuhr und zu schnell vom Zubringer auf die erste Ampelkreuzung in Münster zusteuerte. Ich bremste zu spät ab auf der nassen glatten Fahrbahn, fuhr dem voranstehenden Fahrzeug hinten auf, und schob diesen auf das Auto vor ihm. Hahahaa … das war also mein Begrüßungsauftritt in meiner neuen Heimat.

In meiner neuen Beziehung war ich Patchwork-Vater von einer 3-jährigen Tochter und einem 11-jährigen Sohn. Neurodermitis spielte immer wieder eine Rolle, doch ich konnte sie ohne Kortison in Schach halten. Teilweise war meine Partnerin von den Schuppen genervt, doch sie versuchte mir auch zu helfen so gut sie konnte. Sie verfügte über starke spirituelle Heilkräfte und mediale Begabung, die sie oft bei mir einsetzte. Leider gab es in der Hinsicht ein Ungleichgewicht, indem sie mir immer wieder Ratschläge gab. Dadurch gerieten wir in ein Berater-Klienten – Verhältnis und verloren die Augenhöhe.

Durch die regelmäßige spirituell-heilerische Praxis veränderte sich mein Körper mit der Zeit und es kam ab und an zu Heilreaktionen. Das sind Symptome, die entweder durch akut werden chronischer Erkrankungen, oder durch zutage treten versteckter Erkrankungen auftreten. Oder Reaktionen auf Entgiftungsvorgänge, die durch z.B. Reiki regelmäßig angeregt werden.

Einmal bekam ich Fieber, ohne starke Erkältung oder irgendwelche Organstörungen, die der Ärztin aufgefallen wären. Es kletterte auf 41,2° C, so dass ich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort explodierte dann die Neurodermitis, kein Wunder bei dem intensiven Elektrosmog, den Metallbetten die als Antenne wirkten, und dem niederwertigen Essen. Im Krankenhaus stellten sie die Diagnose Superinfektion, mehr habe ich nicht erfahren, und hakte auch nicht weiter nach. Der extreme Schub wurde mit Cortison unter Kontrolle gebracht. Das war das einzige Mal innerhalb von 12 Jahren. Auch meine Bindehaut war stark von der Neurodermitis betroffen, weswegen meine Augen untersucht wurden. Anschließend erhielt ich eine Brille, da sich eine deutliche Hornhautverkrümmung gezeigt hatte. Ich denke, die Erkrankung war eine Entgiftungserscheinung meines Körpers.

Unsere Beziehung konnte nicht lange gut gehen, denn trotz Abhängigkeiten besaß ich meine Stärke und war in vielerlei Hinsicht eigenständig und selbstverantwortlich. Nach 2 Jahren lösten wir unsere Beziehung auf, und ich zog umgehend aus. Ich war traurig, auch wegen der Kinder, die mir ans Herz gewachsen waren, und nahm die Zeit als Lernerfahrung an. So ging die Reise weiter, mit einem neuen WG-.Zimmer, einem neuen Job in der Medienbranche, und die beste Investition die ich jemals getätigt habe. Im Mai 2004 belegte ich mein erstes Seminar im Rahmen meiner schamanischen Lebensberater- und Geistheilerausbildung bei Walter Lübeck.

 


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