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Dampf ablassen – Emotionale Entladung für den inneren Frieden & die Gesundheit!

Mann hat das Thema gedauert, bis es sich jetzt nach Wochen endlich als fertiges Bild in meinem Hirn, unter meinen Tippfingern ausbreiten kann. Gutes Thema, wichtig! War das ne Schreibblockade? Oder erlauben meine Blockaden nicht, über sie zu schreiben? Oder beides, in einer seltsam angespannten und doch schöpferischen, introvertiert trauerüberschatteten und doch hochaktiven Zeit?

Ich bin ein Mann und will über Gefühle schreiben. Da ist schon das erste No Go! Ich soll doch keiner von den weichgespülten Esotypen sein, die 10 Meter über der Erde schweben und ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.

Nee bin ich nicht! Eso ja. Ich wurde zu dem Thema in einem amtlichen schamanischen Setting inspiriert. Schamanen sind cool, die gehen nachts in den Wald und stellen sich ihren Ängsten, um sie zu besiegen! Sie trommeln und tanzen wild ums Feuer, geraten in und genießen Extase, und außerdem sind sie Krieger, so ähnlich wie Samurai und Ritter! Der Krieger des Herzens besiegt seine Furcht, indem er ihr direkt ins Auge sieht. Er blickt durch sie durch und erkennt, was hinter ihr steht, die verborgene Wahrheit, die zur Selbsterkenntniss und inneren Stärke führt. Er redet gern aufrichtig aus dem Herzen und liebt es nicht, über Dinge zu plappern, die mit seinem Leben und dem, was ihn gerade bewegt, keinen Zusammenhang bilden. Er liebt es, solche authentischen Aussagen mit Verbindung zum richtigen Leben von seinem Gegenüber zu hören, und mag keinen indiskreten Tratsch über Andere. Und nein, das ist kein Coelho-Zitat, auch wenn der Stil kopiert wurde aus dem wundervollen „Krieger des Herzens“ von Paolo Coelho. Ich übe mich darin, einer zu werden, z.B. wenn ich mit anderen Männern am Feuer sitze, wo wir trommeln, singen, Rituale feiern und den Redestab kreisen lassen. Der Krieger kämpft FÜR das, was dem wahren, schönen und guten Leben in seiner Umgebung dient, und NICHT GEGEN irgendwen oder irgendwas, außer es gilt eine akute Gefahr zu stoppen, z.B. den atomaren und weitere Arten von Umwelt-Wahnsinn.

Soweit so gut.

Also ja, ich hab vor Angst manchmal die Hosen voll, ich bin traurig und wütend, und weine nicht gern wenn jemand dabei ist. Ich fall nicht zwingend sofort über meine Angebetete her wenn ich geil bin, schlage mich nie außer im Training, und brülle ganz selten rum. Ich bin sensibel, ist meine Veranlagung, darüber handelt ja der Blog, und deshalb nervt nicht nur der Chef (angenehmer Weise zur Zeit hauptsächlich ich selber und ja, ich kann mich auch selber ordentlich nerven und stressen!), sondern auch diverse nervige Normalitäten aus der Umwelt. Kurzum, ich bin auch nervlich über-erregbar, sowohl positiv als auch negativ.

Ich will über dieses Thema gerade nicht so sachlich-dissoziiert schreiben wie ich könnte, es geht hier auch um Selbsterfahrung und Anschaulichkeit. Auch wenn ich schon wieder zweifle, weil ich wieder so persönlich werde und mir gänzlich unbekannte Leser in mich reinschauen lasse. Das ist ja das Thema.

Emotionale Entladung ist peinlich!

Vor allem in unserer westlich „kultivierten“ Kontrollfreak-Zivilisation.

Und genau darum geht es letztendlich bei der emotionalen Entladung. Wer sich selbst, ganz persönlich und einmalig, als einzigartiges Individuum annimmt und gern hat, schafft sich mit Gefühlen kein Problem. Lachen, spaßen, schreien, flüstern, schimpfen, stöhnen, weinen, schlagen, rennen, strampeln, zurückziehen, erzählen, toben, drücken, kuscheln, streicheln, vereinigen, singen, still sein … wenn einem danach zumute ist. So unmittelbar hat es die Natur beim Menschen angelegt, in Form von Botenstoffen, Nervensignalen und Meridianflussänderungen, die als Reaktion bei der Begegnung mit dem Gegenüber ausgelöst werden.

 

Normalerweise „beherrschen“

… die meisten Menschen unserer Zivilisation ihre Gefühle. Sie werden unterdrückt, umgewandelt oder für später bis lebenslang gespeichert. Es geschieht so automatisch, dass sich daraus Charakterstrukturen ergeben. Der so gebildete Charakter ist ein Abbild dessen, was der Mensch nicht zeigen will, seine Maske. Über der authentischen Persönlichkeitserscheinung, durch die er sich nicht als individuelles Wesen outen will.

Je weniger die Gefühle ausgedrückt werden, desto schlechter werden sie wahrgenommen, was zu Entfremdung vom eigenen wahren Wesenskern führt, zu Neurosen und im Extremfall zu Psychosen. Ich führe hier wieder den Psychoanalytiker Wilhelm Reich an, sowie dessen Schüler Alexander Lowen, der Reichs Grundlagen zu den verspannten Muskelpartien (Muskelpanzer-Segmenten) zur bioenergetischen Analyse- und Therapiemethode. Wilhelm Reich war zunächst ein Musterschüler von Sigmund Freud, hat dessen mental-analytische Psychoanalyse-Methode um die körperlich-emotionale Komponente weiterentwickelt, und wurde schließlich ins Abseits gestellt vom damaligen schulpsychologischen Mainstream und von der US-Gesundheitsbehörde in den Knast, wo er starb.

Gefühle haben neben der biochemischen Komponente der Botenstoffe auch eine bioenergetische. Sie versetzen den Körper in eine Bewegungsspannung, setzen Energie für Muskelbewegungen und Bewegungsreaktionen frei. Wird die angeregte Bewegung, die Geste, die Änderung der Mimik, der Berührungswunsch nicht ausgeführt, oder zumindest verbalisiert oder anderweitig kommuniziert, verbleibt ein Spannungszustand in den angesteuerten Muskelpartien. Der Körper verspannt sich chronisch und es fällt der Person immer schwerer zu entspannen. Die chronischen Verspannungen liegen vielen, vor allem auch chronischen Erkrankungen, physischen wie psychischen zugrunde. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, Störungen des Lymphflusses, Fehlversorgungen von Organen und Geweben, Fehlhaltungen, Fehlstellungen der Gelenke, mechanische Beeinträchtigung der Nerven, Steifheit der Wirbelsäule, des Beckens, der Gelenke, der Muskeln etc.

 

Gefühle – Gedanken – Krankheitssymptome

Heilprozesse unterliegen aus der ganzheitlichen Betrachtung einer psychosomatischen Komponente. Es gibt eine kognitive Ursache im Inneren, z.B. ein Konfliktgeschehen, ein auslösendes Ereignis und das resultierende Symptom. Wenn z.B. eine Wunde heilt, werden die Gefühle freigesetzt, die mit der Verwundung einhergehen. Die innere Ursache heilt aus, wenn der Gesundung genug Raum und Aufmerksamkeit für die inneren emotionalen Prozesse gegeben wird. Viele allopathische Maßnahmen zielen nur auf die schnelle Symptomheilung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ab, und die innere Ursache wird nicht richtig ausgeheilt, indem die Gefühle durchlebt und ausgedrückt werden.

Werden Gefühle regelmäßig ausgedrückt, setzt sich das Individuum äußerlich in Gang (“Emotio” – etwas herausbewegen) und folgt damit der lebendigen Entwicklung des Organismus. Gefühle sind begleitet, bzw. Träger von gedanklichen Botschaften, z.B. ein Bedürfnis oder eine Wertung. Der Gefühlsausdruck klärt also auch die Gedanken, und regt zu schöpferischem Denken an. Der Kopf wird frei von Ärger und Bedürfnissen, oder man erhält Antworten auf Fragen, die einen emotional bewegen.

 

Gefühle sind Reaktionen auf Wahrnehmungen (eines Gegenübers)

Jede Wahrnehmung, die durch die Hirnschranke zwischen Bewusstsein und dem Unbewussten als bemerkenswert eingeordnet wird, findet Zugang zum Unbewussten. Botenstoffe für Gefühle werden ausgelöst und es kommt somit zu einer Veränderung der Gefühle. Das setzt zusätzlich die gedankliche Aktivität in Gang und das Ergebnis sind Reize von innen und außen. Wer die Gefühle gut wahrnehmen und effektiv ausdrücken kann durch Gesten, Gemütsbewegungen oder Worte, bleibt emotional langfristig klar und stabil, und schlicht auch in besserer Stimmung.

Ein Satz hat mir geholfen: „Ich fühle mich gut!“ Wenn seine tiefere Bedeutung angenommen wird, dass die klare und deutliche Wahrnehmung der Gefühle gut ist. Unabhängigkeit von der Art von Gefühl. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich selbst bei meiner schwersten, bewusst und intensiv durchlebten Trauer, auch ungewöhnlich lebendig gefühlt habe, und das war auch schön. Gefühle sind, egal welche, das Leben, die eigene Lebendigkeit. Sie bewegen, regen zum Wachstum und zur Gesundung an, und machen menschlich, liebenswert und schön. Sie schaffen Frieden.

 

In der Welt der Hochsensiblen

… ist die Gefühlsentladung besonders wichtig, weil die wahrgenommene Informationsmenge ungleich höher liegt, bis zur häufigen Reizüberflutung. Dann ist vorbei mit gerichteter Aufmerksamkeit und es wird Zeit für Erdung und Entladung. Rückzug und Erholung sind für mich ein häufiger erster Schritt, dann aber auch reinfühlen in mich und Gefühle fließen lassen, ggf. durch Erdungsmaßnahmen unterstützt, wie Fußmassage, duschen, essen und trinken, Sport, Wald und Wiesen, Körperkontakt, Reiki auf die Füße u.a.

Wenn ich mich nicht gut fühlen kann, helfen mir 2 Fragen:

„Wenn ich gerade ein Gefühl hätte, welches wäre es?“ (Frage stellen und die erste spontane Antwort abwarten. Dann nachfühlen.)

„Wo in meinem Körper sitzt das Gefühl X?“ (Wenn das Gefühl bekannt ist, aber nicht recht gespürt wird. Frage stellen, den ganzen Körper fokussieren, und auf das Körpersignal achten).

Außerdem, wenn ich allein bin und im normalen Alltag, und für die nachträgliche Entladung Musik, Tanzen, Hüpfen (mehrere Minuten auf der Stelle, sehr gut morgen nach dem Aufstehen), Gerüche, Natur, Wasser (trinken und auf der Haut), bei Wut auf Kissen schlagen, bei Trauer ernste Musik, Decke, Schummerlicht und andere ruhige, reizarme oder heilsame Athmosphären.

 

Ein gutes Gespräch

… ist noch besser als allein. Ich mache da allerdings die Erfahrung, dass ich damit achtsam umgehen muss, sowohl in der Redner-, als auch der Zuhörerrolle. Ich frage, wenn ich es nicht vergesse, ob ich mich aussprechen darf. Weil ich früher öfter ganz automatisch meinen Frust vom Stapel gelassen habe, was meinem Gegenüber dann zuviel wurde. Umgekehrt hab ich die gleiche Erfahrung gemacht, dass mein Gegenüber mir seinen Frust aufgeladen hat, was mich dann überforderte und runterzog. Grenzüberschreitend ein solches Verhalten!

Bei Treffen mit Freunden finde ich es deshalb eine gute Idee, das Gespräch mit der Frage „Was gibt’s denn GUTES?“ zu eröffnen. Die Zeit wird schöner.

Bei starken körperlichen Spannungen und Reizüberflutungen bevorzuge ich für den Anfang körperliche Bewegung und Abreaktion. Das bringt in Fluss, löst schon mal einiges an Energien, und dann geht’s schon leichter weiter, und eventuelle Gespräche werden konstruktiver und weniger gestresst – stressig.

Wichtig ist, immer viel gut gereinigtes und energetisiertes Wasser trinken. Gefühle gehören zum Wasserelement, und das Trinkwasser schwemmt Schadstoffe aus dem Körper, die innerlich für Stress und Gesundheitsbelastungen sorgen. Es stabilisiert die emotionale Belastbarkeit, die Nerven, und vitalisiert den Körper. Ohne genug Wassereinnahme, ca. 30-40 ml pro kg Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit intensiven naturheilkundlichen Behandlungsprozessen, weil die Gifte sonst nicht adäquat rausgelöst werden. So zumindest meine und die Meinung der meisten mir bekannten Naturheilkundler.

Analog zur Entgiftung aufgrund von wasserbasierten Ausscheidungsprozessen über Nieren-Blase und Darm, stellen die Gefühle eine Ausscheidung von psychischer Belastung dar. Sie müssen genauso fließen wie das Wasser im Körper, und sich genauso erneuern. Das bedeutet nicht, dass Menschen, die ständig am heulen oder lachen sind, zutiefst gesund sind. Gefühle können auch zur Oberfläche gehören, können trainiert sein, Teil der Maske, genauso wie ein regungsloses Pokerface. Die Frage bleibt letztlich immer – wie fühlst Du Dich jetzt gerade wirklich, mit dieser Situation, mit diesem Gegenüber, mit diesem Bedürfniss, mit diesen Gedanken und Ideen?

Am Ende, eines meiner Ziele – über alles Mögliche lachen können, weil das Leben so wunderbar skurril ist!

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Mein Rauhnächte – Orakeltipp

Viele von Euch legen sich jetzt zu Neujahr die Karten, lesen Kaffeesatz oder orakeln mit Bleigießen.

Das Prinzip beim Orakeln ist immer, dass Du eine Frage stellst, die nicht nur Ja oder Nein beantwortet werden sollte, sondern mit einer Erklärung, einer Qualität, einer ausführlichen Antwort.

Nun fragen Viele: „Was wird im nächsten Jahr passieren?“ oder so ähnlich, sie wollen wissen was die Zukunft bringt. Das Problem dabei ist, dass das Schicksal gewisse Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt, aber nicht unsere Entscheidungen und Handlungen bestimmt. Und deshalb ist die Antwort auf eine solche Frage immer etwas unkonkret, schwammig und unsicher in Bezug auf das was Du letztlich erleben wirst.

Je lebendiger, flexibler, auf den Augenblick bezogen Du Entscheidungen fällst und handeln kannst, desto schwieriger werden konkrete Vorhersagen. Lebst Du immer auf die gleiche Weise, kannst Du mit den Vorhersagen natürlich noch mehr Kontrolle ausüben und Dein Leben „optimieren“, und das hat mehr mit Angst als mit Chancen ergreifen, Genuss, Liebe und Hingabe an das Leben zu tun.

Deshalb mein Tipp: Frage doch mal nach „Was ist mein wichtigstes spirituelles Lernthema im kommenden Jahr?“ (geht natürlich auch für die 12 Monate oder die 4 Jahreszeiten). Darin steckt Deine größte Wachstumschance, gewissermaßen das Potential, wie Du den größten ideellen Nutzen aus den Gegebenheiten ziehen kannst. Die gewinnbare Weisheit geht umso tiefer, je mehr konkrete Erfahrungen Du machst in Bezug auf das Thema.

Wer fragt, bekommt Antworten, also Wissen.
Wer Entscheidungen triftt und handelt, begreift.
Wer seine Handlungen an den Erkenntnissen von Orakeln orientiert, seinen Verstand einsetzt, und mit dem Herzen entscheidet, handelt weise, im Sinne seines Lebensplans (der Grund für dieses Leben aus Sicht der Seele).

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein wundervolles Jahr 2015. Möge es Dir gelingen, viele Träumen zu verwirklichen, und dabei viele glückliche Momente, Spaß, Liebe, Freude, Genuss, Erleuchtung und echte Gesundung erfahren!

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Chakra-Energie-Karten – Tipps für Einsteiger

Vielleicht liebäugelst Du bereits mit heilkräftigen Orakelset von Walter Lübeck? Es braucht ein wenig Einarbeitung, so ähnlich wie ein neuer PC, ein Handy oder ein neues Auto. Danach ist die Handhabung einfach und man hat viele Möglichkeiten, mit seiner Weisheit und den Heilungssiegeln zu arbeiten. Hier kommen meine und Walter’s Tipps.

 

Wie soll man die Karte ziehen?

Zunächst ist es wichtig, an Deine klar formulierte Frage zu denken. Viele gute Formulierungen findest Du im Buch.

Beim Ziehen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Du nicht durch ausgiebiges Reinfühlen die Karte aussuchst, sondern nach dem Zufallsprinzip.

Dabei kannst Du mit der Hand über die verdeckt ausgebreiteten Karten fahren und Dich so zu der Karte führen lassen (von Deinem Hohen Selbst). Du kannst auch Mischen und die Karte aus dem Stapel in Deiner Hand ziehen. Oder auch Mischen, intuitiv „Stopp“ sagen und die oberste Karte nehmen.

 

 

CEK Set

                 Bild: Amazon

 

Mit diesen Informationen aus dem Begleitbuch deutest Du eine Einzelkarte:

  1. Die Affirmation sprechen, spüren wie bzw. wo im Körper sie Dich berührt, und inspiriert…

  2. Der Begleittext zur Karte

  3. Das Energieorgan (Haupt-, Nebenchakra oder Aurafeld)

  4. Die unter dem Text aufgeführten Heilsteine, Bachblüten und Aromaöle

Alle diese Elemente regelmäßig nutzen, da sich aus den Zuordnungen wesentlich breitere Deutungen ergeben.

Wenn Du noch tiefere oder speziellere Deutungen machen möchtest, kannst Du Fachbücher zu den unter 2. und 3. genannten Heilmitteln hinzuziehen. Für fortgeschrittene Deutung kann man noch die Nummern, und die Stellung der Karten in der Struktur des Shri-Yantras hinzunehmen.

 

Was bedeuten die Leerkarten?

Wenn Du eine Leerkarte ziehst, bedeutet das, dass es in dem entsprechenden Energiezentrum eine umfangreiche Blockade gibt, die eine erfolgreiche Bearbeitung des in der Frage angesprochenen Problems oder Ziels behindert.

In diesem Fall solltest Du zunächst eine Karte ziehen mit der Frage: „Was kann die Blockade heilen?“

Es können auch mehrere Blockaden herauskommen, deren Heilungsweg dann mit jeweils einer Karte beschrieben werden sollte. Auf diese Weise entsteht manchmal eine Art „Schritt für Schritt – Anleitung“ zur Bewältigung eines Problems oder Erreichen eines Ziels.

Wenn mal richtig viele Blockadekarten da liegen, nicht frustriert sein. Es bedeutet nicht unbedingt, dass da schwerere Probleme am Werk sind. Gerade bei vielen Karten ergibt sich oft eine besonders genaue Darstellung der Sachverhalte.

 

Weitere Infos von mir bekommst Du in meinem letzten Blog-Beitrag "Meine feinstoffliche Hausapotheke"

 

Tipps von Walter Lübeck

Wenn Du auf facebook bist, kannst Du auf Walters Seite zu den CEK immer wieder neue Tipps abrufen: CEK-Seite Walter Lübeck

 

Chakra-Energie-Karten Tipp Nr. 1…
Ziehe jeden Morgen eine CEK mit der Frage: "Was ist heute mein wichtigstes spirituelles Lernthema?"
Schreibe am Abend auf, was tagsüber bezüglich des Themas geschehen ist. So lernst Du jede Tag mehr über die praktische Bedeutung der CEK. Du schreibst damit auch Dein sehr persönliches Handbuch der Chakra-Energie-Karten.
Zusätzlich kannst Du am Morgen mit der CEK Wasser für ein Auraspray aufladen und dies tagsüber verwenden, um Dich besser auf Dein spirituelles Lernthema einzustimmen.

 

Chakra-Energie-Karten Tipp Nr. 2…
Wenn Dir etwas passiert, was Dich belastet oder ängstigt, frage die CEK: "Welches spirituelle Lernthema zeigt sich mir durch (kurze Beschreibung der Situation)?"
Schaue Dir dann nicht nur die Affirmation an sondern lies auch gründlich die Erklärung dazu im Begleitbuch und die Angaben zu den zugeordneten Heilsteinen, Bachblüten und Düften. Ausserdem informiere Dich über die Funktionen des Energieorgans zu dem die CEK gehört.
Schreibe dann auf, was Dir spontan einfällt.
Nichts geschieht ohne Grund…

 

Chakra-Energie-Karten Tipp Nr. 3
Schreibe die Fragen an die CEK genau auf, so, wie Du sie meinst. Am Besten in ein besonderes Notizbuch.
Setze das Datum und Deinen Namen immer dazu. Notiere auch die Antwort – Die Nummer der Karte, das Energieorgan und die Affirmation sowie die Zuordnungen.
So kannst Du auch später noch neue Einsichten und Gedanken zu den Orakelauskünften und der Energiearbeit mit den Chakra-Energie-Karten aufschreiben und Dir so eine Art "Spirituelles Tagebuch" schaffen.
Ausserdem lohnt es sich, jeden Monat etwas Statistik zu machen und die Häufigkeit herauszufinden, mit der bestimmte Energiezentren (Haupt- oder Nebenchakren oder Felder der Aura) und Zuordnunhgen wie Bachblüten, Heilsteine und Duftöle bei Deinen Fragen als Antworten erscheinen.
Die Energiezentren und Zuordnungen, die am häufigsten erwähnt werden, sind sehr wichtig für Dich!
Wenn Du mit ihnen regelmässig Heilungsarbeit machst, wird das wie ein "Turbolader" für Deine spirituelle Persönlichkeitsentwicklung wirken.

 

Chakra-Energie-Karten Tipp Nr. 4
Mit der Frage: Was braucht diese Wohnung, um energetisch optimal für Ihre Bewohnen zu sorgen?" Lässt sich eine CEK zur Herstellung eines Raumsprays auswählen mit dem sich das Feng Shui kraftvoll verbessern lässt. Bitte ein Mal pro Woche mit dieser Frage eine neue CEK auswählen, um das Feng Shui der aktuellen Situation regelmäßig anzupassen.
Natürlich kann das Raumsprays zusätzlich mit der energetischen Essenz des Steines, der zu jeder CEK angegeben ist und dem Aromaöl sowie der Bachblüte ergänzt werden

Viel Spaß!

 

 

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Meine feinstoffliche Radionik-Hausapotheke

Erfahrungen mit den Chakra-Energie-Karten von Walter Lübeck.

Ich stelle heute eine effektive und kostengünstige Methode vor, die mir sehr viel Spaß macht, mit der man sich feinstoffliche (energetische) Heilmittel selber herstellen und sein Bewusstsein erweitern kann. Wer gerne Essenzen wie z.B. Bachblüten verwendet, oder sich homöopathisch behandeln lässt, dürfte seine Freude damit haben. Ebenso diejenigen, die gerne Karten legen oder andere Orakel wie das I Ging befragen.

In der Tat geht es bei den „Chakra-Energie-Karten“ um ein Karten-Orakelset, das jene besondere Eigenschaft aufweist, dass man damit Essenzen ganz einfach selber herstellen kann. Mir ist kein anderes Orakel mit dieser besonderen Ausstattung bekannt. Der Entwickler Walter Lübeck ist Schamane und Linienträger der schamanischen White Feather Tradition, Begründer des Heilsystems Rainbow Reiki® und weiterer Systeme der spirituellen Energiearbeit und Meditation.

 

CEK Set

                  Bild: Amazon

 

Die Karten wurden in den 90er Jahren entwickelt aufgrund der Anfrage von Reiki-Heilern nach einer umfassenden Sammlung mit Affirmationen (positive, heilsame Aussagen) für den Einsatz bei Mentalheilungen mit Reiki. Walter Lübeck entwickelte das Set anhand des spirituellen Energiesystems der Chakren und Aurafelder. Dadurch wird es zu einem Handbuch zur Chakrenlehre, und durch die Deutungstexte im Begleitbuch zu einem spirituellen Weisheitsbuch.

 

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So sehen sie aus (Karten zu Haupt- und Nebenchakren, Aurafeldern und Leerkarten)

Zu den Affirmationen und Texten werden für jede Karte Zuordnungen zu Bachblüten, Heilsteinen und Duftessenzen angegeben. Für diese Heilmittel gibt es kurze, für den normalen Alltagsgebrauch ausreichende Beschreibungen. Will man ausführlicher Interpretieren, kann man die jeweiligen Fachbücher zu Rate ziehen. Desgleichen mit den Zuordnungen zu Hauptchakren, Nebenchakren und Aurafeldern. Ich persönlich brauche nur ganz selten weitere Bücher, mit Ausnahme des Buchs „430 Heilsteine“ von Michael Ginger, weil dort Abbildungen der Steine sind, die mir für eine bestimmte Form der Energiearbeit helfen.

       

Die Radionik – Heilungssiegel

Seit 2002 gibt es nun auf jeder Karte vom Verfasser gechannelte, radionische Heilungssiegel. Mit diesen Graphiken werden die oben aufgeführten Schwingungen (der Affirmationen, Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen) „freigesetzt“ nach einem einfachen Aktivierungsvorgang. Man kann dann Energieübertragungen machen, wie bei vielen spirituellen Heilmethoden, über das Auflegen der Hand auf den Körper, oder im Ausstrahlungsbereich der Aura (Kommunikationsfeld des spirituellen Energiesystems), oder durch aufbewahren der aktivierten Karte am oder in der Nähe des Körpers. Oder man stellt ein Gefäß mit Wasser auf die aktivierte Karte, und erhält so eine Essenz zum Einnehmen, oder zum Versprühen in die Aura oder den Raum. Man kann auch Öl aufladen für mehrstündige Energieübertragungen auf sensitive Körperstellen, insbesondere im Bereich der Chakren (feinstoffliche Energieorgane).

 

 

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              Walter Lübeck

            

Es gibt weitere Anwendungsformen wie Heilstein-Programmierung, programmierte Akupunkturnadeln, komplexe Mandalas aus aktivierten Karten, spezielle Formen von Geistheilung oder schamanische Reisen in assoziierte Astralwelten.

 

Glaubenssache?

Ich weiß das hört sich alles recht esoterisch an, und wird von offiziellen Stellen als “wissenschaftlich unbeweisbar” gehandhabt (bis hin zu Scharlatanerie-Vorwürfen …). Doch es ist keine Sache, an die man glauben muss, damit sie funktioniert. Radionik ist Teil der ganzheitlichen Informationsmedizin, genauso wie z.B. die Homöopathie. Sie wurde in den 1920er Jahren durch den Arzt Dr. Albert Abrams entwickelt. Die Grundidee dieser Methode liegt darin, dass es ein Informationsfeld gibt, das alle Materieteilchen umgibt und Atome durchdringt. Dadurch ist es möglich, Materie und elektromagnetische Wellen wie z.B. Elektro- und Magnetfelder mit Informationen wie die o.g. Schwingungn von Blüten, Kristallen etc. zu versehen.

Wikipedia: Radionik

Man kann es sich vorstellen wie Funk- und Radiowellen. Auch dort werden akustische Informationen auf eine Trägerwelle, z.B. mit 89,4 Megaherz, aufgesetzt. Der Empfänger muss sich auf die Trägerwelle einstellen, und kann dann alle Informationen abrufen, die auf ihr transportiert werden.

Also, soweit ist Radionik erklärbar, wenn sie auch nicht im Sinne der Mainstream-Wissenschaft nachgewiesen ist. Das Radionik-Verfahren funktioniert, das weiß ich aus Erfahrung, und deshalb stelle ich es hier vor. Es ist seit vielen Jahren vor allem in den USA eine gängige Heilmethode in Naturheilpraxen. Wie immer bei wichtigen Fakten verweise ich darauf, diese besser nicht zu glauben, sondern die Sache nachzuprüfen mit Recherche und Versuch.

Vorteile der CEK

Jetzt nenne ich die wichtigsten Vorzüge. Ich wende die CEK seit 2002 erfolgreich für mich und seit 2007 professionell an, sowohl für Orakelarbeit in Lebensberatungen, als auch für Energiearbeit mit den Heilungssiegeln.

  • Ich energetisiere seit Jahren meine Pflegesalben mit CEK-Schwingungen (unter anderem), und erhöhe so die Qualität und Verträglichkeit.
  • Die Affirmationen, die Beschreibungstexte der Karten und die Beschreibungen der Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen sind frei von abstrakt-abgehobener, esoterischer Traumsprache. Sondern absolut sachlich, konkret und praxistauglich. Dabei aber trotzdem hoch spirituell und weise wie ich finde. Deshalb lassen sich die Karten in der Deutung sehr gut auf konkrete Sachverhalte anwenden, auch für Einsteiger.
  • Man lernt durch die Anwendung der Karten automatisch und differenziert die Chakrenlehre (jeweils 7 Themen für jedes Hauptchakra, die 6 wichtigsten Nebenchakren und die 4 Aurafelder). Damit verbunden die Heilmittel-Lehren, ohne dass man Fakten auswendig lernen muss. Das Wissen kommt automatisch durch die (spielerische) Beschäftigung mit den Karten und den Lebensthemen, zu denen sie gezogen werden.
  • Die Karten bilden eine Hausapotheke mit 126 verschiedenen Essenzen. Diese werden ganz einfach hergestellt, und halten qualitativ spielend Stand mit den gängigen Bachblüten, kalifornischen Blütenessenzen, Crystal Herbs etc. aus der Apotheke. Also, wir bekommen hier eine Hausapotheke mit 126 frei kombinierbaren Essenzen zum Preis von rund 25 Euro!
  • Für Geistheiler und Naturheilkundler ist das Set ein geniales Mittel für die spirituelle Diagnose. Man kann mit den beiliegenden Leerkarten Blockaden aufspüren, und durch entsprechende Fragestellungen die psychosomatischen Themen von Symptomen ermitteln. Für Einsteiger ist ein umfangreicher Fragenkatalog im Buch, der in Punkto sichere Fragestellung überaus wertvolle Dienste leistet.

 

Meine monatliches Chakra-Öl

Es gibt viele Möglichkeiten der Anwendung der Karten. Ich möchte hier nun meine Art vorstellen, wie ich im monatlichen Zyklus mit den Karten arbeite. Selbstverständlich kann man sich für jeden beliebigen Zeitraum, jedes beliebige Thema oder Problem, einmalig oder über bestimmte Zeiträume mit heilsamen Essenzen und Erkenntnissen versorgen. Meine Standardeinnahme für Essenzen ist ein Glas aufgeladenes Wasser in vielen kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken, und nachts wirken lassen.

Die monatliche Befragung mache ich von Vollmond zu Vollmond. Für diesen Essenzen-Cocktail lade ich ca. 20 ml Bio-Olivenöl auf. Dafür eignen sich m.E. alle naturreinen Öle, aber auf Bioqualität sollte man schon Wert legen, da konventionelle Öle mit Lösungsmitteln und den üblichen Pestiziden und Insektiziden belastet sind, unpassend für ein spirituelles Heilmittel. Das aufgeladene Öl trage ich morgens dünn auf die Körperstellen des 1. bis 6. Hauptchakras auf.

Mit der Zeit habe ich eine Strategie für die Essenzen-Arbeit entwickelt. Zunächst habe ich nur meine allerwichtigsten Themen berücksichtigt, da ging es vor allem um fundamentale Themen wie die Neurodermitis und Erfolg mit meiner ganzheitlichen Heil- und Seminararbeit. Daraus wurde mit der Zeit ein immer differenzierterer Fragenkatalog. Natürlich gibt es bei mehr Fragen auch mehr Karten, also auch mehr Heilmittel-Einflüsse, die natürlich verarbeitet sein wollen.

Mittlerweile enthält mein energetisiertes Öl in manchen Monaten 20 oder mehr Essenzen (Karten). Ich würde eine so große Anzahl nicht unbedingt weiter empfehlen, sondern zum experimentieren anregen! Das Prinzip gilt auf jeden Fall, dass ein feinstoffliches Heilmittel eine Veränderung nach sich zieht, und viele Heilmittel viele Veränderungen. Allerdings habe ich neben meiner CEK-Arbeit aus meiner Erfahrung mit der kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler gelernt, dass viele Bestandteile nicht unbedingt heftigere Wirkungen im Sinn von Veränderungsstress oder unangenehmen Heilreaktionen nach sich ziehen. Letztens habe ich sogar eine sehr umfangreiche Zusammenstellung genutzt und dabei extrem wenig körperliche Reaktionen gespürt. Totz der gefühlsmäßigen Sanftheit hat sie gut geholfen.

Einige Beispiele für Fragestellungen, die ich für die monatlichen Heilungskarten nutze:

  • Was ist in diesem Vollmondzyklus mein wichtigstes spirituelles Lernthema (bedeutet ungefähr, in welchem Lebensbereich ich mich am besten weiterentwickeln kann)?
  • Was fördert meine Heilungsbereitschaft in Bezug auf …?
  • Was fördert die Heilung / Selbstheilungskräfte meiner Körper-Geist-Seele in Bezug auf …?
  • Was heilt mein Verlangen nach Zigaretten, Kaffee, …. ?
  • Was heilt meinen Widerwillen, genug Wasser zu trinken, gegen Sport und aerobe Bewegung, …?
  • Was fördert Heilung, Offenheit, Begeisterung und Einsatz in Bezug auf … (verschiedene Bereiche einsetzen, z.B. Neurodermitis, gesunde Ernährung, Kunden, Kollegen, Kenntnisse, Freunde, Familie, Partner, Erotik und Sex, Geld verdienen, Wohlstand, heilerische Fähigkeiten, Liebesfähigkeit, Selbstbehauptung, Ich-Stärke etc.)?

Für die Themenauswahl gehe ich meditativ in mich, nutze schamanische Metho den, und mein Pendel. Ich bearbeite nicht immer jedes Teilgebiet, aber wie schon erwähnt eine breite Auswahl. Die Philosophie dahinter verfolge ich schon seit Jahren: nämlich versuchen, alle Aspekte des Lebens einigermaßen in Ordnung zu halten. Denn was bringts, wenn ich meine ganze Energie in meine Arbeit stecke und Partnerschaft und Gesundheit auf der Strecke bleiben?

Dann notiere ich jede einzelne Frage, ziehe eine oder mehrere Karten dazu (nach bestimmten Legesystemen, die ich vorab ausgewählt habe) und notiere mir die Karten. Die so ermittelten Karten aktiviere ich wie im Begleitbuch beschrieben, staple sie übereinander, und stelle das gefüllte Öltöpfchen einige Zeit, mindestens 15 Minuten darauf. Nun ist das Öl fertig. Wie gesagt kann man auch Wasser auf die gleiche Weise aufladen, welches dann Stockbottle-Qualität hat, also im Verhältnis von ca. 10 zu 1oder stärker verdünnt werden kann. Genauere Rezepturen pendle ich hier immer aus, habe aber festgestellt, dass ich mich hier gut auf mein Gefühl verlassen kann.

 

Was bringt das Ganze?

CEK-Essenzen sind keine Heilmittel im medizinischen Sinn, die Wirkung der Radionik ist wissenschaftlich (offiziell) nicht beweisbar. Sie sind in erster Linie für die spirituelle Persönlichkeitsentwicklung gedacht, und veranschaulichen bzw. erklären hierbei die (ursächlichen) Sinn-Zusammenhänge von Problemen aller Art, oder auch von Ressourcen und Lösungswegen. Wenn ich es ganz knapp beschreiben soll sage ich, Essenzen machen, wie auch andere Arten spiritueller Heilarbeit, das Leben „geschmeidiger“. Widerstände werden aufgelöst, man hält mehr für möglich, wird flexibler im Denken, Fühlen und Handeln. Und es erleichtert mir, Verantwortung für meine Probleme zu übernehmen, weil ich davon in einen positiveren Grundstimmung komme. Auch und gerade wenn es heftig zugeht, bleibe ich bei meiner konstruktiven Lebenseinstellung. Außerdem verbessert es die Resonanz zu Engeln und anderen Lichtwesen, es entwickelt sich eine Art natürliche Spiritualität, eine Verbindung zum Großen Ganzen, und das schafft Erkenntnisse, dass jede Situation einen Sinn hat, egal wie schwer und ungerecht sie zunächst erscheinen mag.

Wenn Du Fragen zur Anwendung der CEK hast, kannst Du gerne die Kommentarfunktion nutzen Smiley

Bei Interesse an Seminaren, bei denen Du die Orakel- und Energiearbeit mit den CEKs lernen kannst, gerne melden (E-Mail Adresse im Impressum, oder Kommentar).

Der Groll

Das Folgende hat mir sehr geholfen, Konflikte in Beziehungen zu benennen und aus dem Weg zu räumen. Was zur Entspannung meines Milieus und reichlich mehr Selbstbewusstsein geführt hat.

Beziehungen bleiben stabil, wenn sie regelmäßig gepflegt und immer wieder Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die ein offenes und vertrauensvolles Miteinander verhindern. Ein solcher Vorgang der Klärung erfordert manchmal Mut und Aufrichtigkeit, sich dem Gegenüber mit seinen Gedanken und Gefühlen zu offenbaren. Ich habe ursprünglich gelernt, Probleme möglichst mit mir selbst auszumachen, anstatt in die offene und bewusste Kommunikation zu gehen, von der hier die Rede sein wird. In meiner Männergruppe nach dem MRT-Konzept wenden wir regelmäßig eine Vorgehensweise an, die ich hier nun vorstelle. In etwas abgewandelter Form wird diese Form der Konfliktbereinigung auch in der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg genutzt.

Es geht dabei um „den Groll“. Damit ist ein Zusand gemeint in dem „eine Schwierigkeit zwischen 2 Personen steht“. Dieser Zustand besteht im Inneren der Person, die den Groll ausspricht (und ihn meist als unangenehm erlebt…).

Warum bringe ich dieses Thema hier an? Sensibilität und Neurodermitis beinhalten Symptome, die enorm durch die Beziehung zur Umgebung beeinflusst werden. In meinem letzten Artikel schrieb ich von den Schwierigkeiten, die durch den Krieg in das Leben getragen wurden. Eine dieser Schwierigkeiten ist die Neigung, Probleme zu verschweigen. Mein Juckreiz, mein Schlaf und mein ganzes Wohlbefinden wird verbessert, wenn ich mit den Menschen in meiner Umgebung im Reinen bin. Dafür gebe ich diese wirklich wohltuende Vorgehensweise hier weiter. Sie hilft, Konflikte in einem ganz frühen Stadium zu bereinigen. Sie stärkt die Selbstwahrnehmung, die Ich-Stärke und das Selbstwertgefühl.

Das Prinzip hinter der Gewohnheit, Groll auszusprechen ist, dass wir alles, was nicht ausgesprochen oder sonstwie ausgedrückt wird, in uns abspeichern. Die Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Enttäuschung etc. werden zu einer Art Farbschicht, die die eigene Wahrnehmung dauerhaft einfärbt. Zudem werden diese Gefühle nonverbal kommuniziert. So wird ein Groll der nicht ausgesprochen wird zu einer Dauerbelastung für einen selbst, und zu einem Dauervorwurf an das Gegenüber.

So funktioniert diese Art konstruktive Groll-Aussprache:

Ganz wichtig ist zunächst einmal der Gedanke, dass die Aussprache eines Grolls ein Geschenk bzw. eine Art von Liebe ist. „Etwas steht zwischen uns, und unsere Beziehung ist es mir wert, dass ich Dir offen und ehrlich meine Gedanken und Gefühle zu der Situation mitteile, in der der Groll entstanden ist.“

Deshalb sagen wir in meiner Gruppe – entsprechend dem Konzept nach dem wir hier vorgehen – „Ich habe einen Groll FÜR Dich“ (und nicht gegen, wie es in der Umgangssprache meist ausgedrückt wird). Ich meine nicht, dass es im Alltag notwendig ist, die folgende Vorgehensweise nach einem starren Konzept mit den immer gleichen Formulierungen zu machen. Zunächst mag es jedoch hilfreich sein, dass Du Dich recht eng daran hälst, bis Du eine Reihe von Erfahrungen damit gesammelt hast, durch die Du selbstsicherer geworden bist in der Aussprache von Groll.

In Gruppensitzungen sehen sich der Grollgeber und -nehmer bei der Aussprache nicht direkt an. Stattdessen wird der Groll an einen Platzhalter kommuniziert (z.B. ein rotes Kissen). Probiere selber aus, wie es für Dich (und Deinen Partner) stimmig ist.

 

Die Aussprache des Grolls besteht aus 4-5 Teilen:

  • Beschreibe die Situation, in der er entstanden ist. Benenne möglichst genau, was Dich im Detail geärgert oder sonstwie beeinträchtigt hat.
  • Benenne Deine Gefühle, die dabei ausgelöst wurden.

 

Also – mit Aussprache der Situation und Deines Gefühls hast Du schon die „halbe Miete“. Es könnte z.B. so sein:

„Schatz ich muss etwas klären mit Dir, hast Du jetzt Zeit?“ „Ja…“ „Vorhin als ich Dir von meinem Stress auf der Arbeit berichtet habe, hast Du dabei die meiste Zeit Kartoffeln geschält. Das hat bei mir so eine unheimliche Wut ausgelöst, ich spür es jetzt immer noch in meiner Magengegend.“

Also konsequent von Dir sprechen (Stichwort ICH-Botschaft). Du beschreibst nur die Situation und das bzw. die Gefühle, die das Verhalten des Gegenübers bei Dir ausgelöst haben. Keine Du-Botschaften in der Art “Deine Kartoffel-Schälerei macht mich wütend!”

… merkst Du den Unterschied?

Die nächsten Schritte führen zur eigentlichen Klärung. Dabei schicke ich hier theoretisch vorweg, was Du dann praktisch und sehr heilsam erfahren wirst, wenn Du diese Art der konstruktiven Kommunikation anwendest:

Die Konflikt-Situation ist lediglich der Auslöser für Deine Probleme – die emotionale Ladung kommt hauptsächlich aus Deiner Vergangenheit.

Das heißt, Dein Gegenüber ist in aller Regel nicht dafür verantwortlich, wenn jetzt z.B. ein überwältigendes Gefühl von Wut und Hass in Dir aufsteigt! Freunde und Partner wollen Dich in der Regel nicht verletzen. Das Folgende schafft so viel Nähe und Verbindung, weil Du den Menschen nun einen Einblick gibst in die Hintergründe Deiner Gefühlswelt.

 

Die nächsten Schritte:

  •  Du teilst mit, an welche Situation(-en) in Deiner Vergangenheit Dich das erinnert. Beschreibe die Situationen, oft sind es Kindheits- und Jugenderinnerungen, oder aus früheren Partnerschaften.
  • Benenne Dein Bedürfnis oder Deinen Wunsch. Das ist oft mehr Nähe oder Gefühlstiefe in der Beziehung. Dieser Schritt ist eine Option, die Du machen kannst aber nicht musst.
  • Wenn Du alles gesagt hast, teilst Du Deinem Gegenüber mit, dass Du den Groll jetzt los geworden bist. Dieser kann Dir jetzt eine Rückmeldung geben, dass er alles wahrgenommen hat (oder ggf., an welcher Stelle er was nicht verstanden hat).

Danach solltet ihr die Sache erst mal auf sich beruhen lassen, und den Groll nicht mit einem Gegengroll beantworten. Denn das könnte die konstruktive Streitkultur, um die es hier geht, wiederum verhindern. Wir wollen keinen Schlagabtausch, sondern eben Mitteilungen äußern, was in uns vorgeht, um dadurch wieder mehr Nähe und Vertrauen entstehen zu lassen.

 

Ich habe durch diese Praxis mit erstaunlicher Leichtigkeit meine alte Gewohnheit ändern können, Störungen in Beziehungen unter den Teppich zu kehren. Und habe festgestellt, dass regelmäßige Aussprachen in dieser Art eine wunderbare Leichtigkeit in der Kommunikation erzeugen, die mir auch im Zusammenhang mit schweren Verletzungen, großer Traurigkeit, großer Wut etc. gelingt.

Die Sache mit der emotionalen Ladung bei Konflikten ist interessant …. es gibt eine sogenannte „90:10 – Regel“ in der Psychologie. Sie besagt, dass 90 % der gefühlten Heftigkeit bei Konflikten aus der Vergangenheit, also aus Erinnerungen an vergangene Verletzungen, stammen. Und nur 10 % aus der tatsächlichen Konfliktsituation, die diese schmerzhaften Erinnerungen angetriggert hat.

In Worten: Dein Gegenüber kann so gut wie nichts für Deine starken unangenehmen Gefühle. Er sollte aber unbedingt wissen, wodurch er sie verursacht, um achtsam mit Dir umgehen zu können. Damit Du Dich auf Dauer mit ihm wohl fühlen kannst.

Wenn Dir dieses Werkzeug gefällt, dann ist vielleicht Ho’oponopono ebenfalls interessant für Dich, um komplexere Konflikte zu bereinigen, ggf. auch ohne persönliche Aussprache mit den beteiligten Personen?

 

 

Veränderung nein danke?!?

 

Patrick Süßkind beschreibt in seinem Roman „Die Taube“ die Not eines Mannes mit einer winzigen Veränderung seines privaten Lebensraums. Eines schönen Tages hat sich eine Taube auf dem Gang vor seinem Appartement verirrt und einige Marken ihrer Verdauungsaktivität dort hinterlassen. Der Mann gerät darüber so sehr in Verunsicherung, dass er infolge solcherart Provokation Dinge tut, die er niemals vorher getan hat. Er redet mehrere Sätze am Stück mit seiner Hausherrin, mit Inhalten, die weit über das übliche „Guten Tag“ hinausgehen. Er meldet sich krank, er zieht in ein Hotelzimmer, er denkt nach über seine Kindheit, seinen Vater, seine Adoptiveltern, seine Armeezeit …. Dinge die er sonst niemals zu tun pflegt.

Aus Sicht der vedischen Chakrenlehre zeigt dieser Mensch mit seiner Überforderung intensivste Anzeichen eines chronisch überlasteten bzw. schlecht entwickelten Solar Plexus – Chakras. Die Abgrenzung funktioniert nicht, der Mann kann sein Ich nicht behaupten und reagiert deshalb extrem empfindlich auf Veränderungen in seiner Privatsphäre.

Ähnliche Probleme finden sich häufig bei sensiblen Menschen und Neurodermitikern. Die geschädigten Organe Haut, Lunge und Darm sind „Kontakt-Organe“ mit der Umwelt. Sie reagieren mit Trockenheit, Juckreiz, sonstige Gereiztheit und Entzündung auf Umgebungseinflüsse. Auf der psychischen Ebene entsprechen emotionale Empfindlichkeiten dieser Thematik, und auch der Wunsch, dass alles so bleiben soll wie es ist. Wenn es schlimm wird mit der Haut, wenn sie entzündet ist, spannt, juckt und vor allem wenn Stellen offen sind und nässen, werden selbst leichte Temperaturveränderungen zum Stress und Schmerzfaktor. Dann schwindet schnell auch der letzte Rest Lust auf die Außenwelt, die Salbe wird zum Schutzpanzer oder, wie ich es bei einigen Neurodermitikern beobachtet habe, der Körper legt sich ein schützendes Fettpölsterchen zu. Das Thema Schutz wird groß und wichtig. Weil die natürliche Immunabwehr sehr geschwächt ist, ebenso das Ich, die Abgrenzung, die Selbstbehauptung.

Rückzug vor dem Leben ist natürlich auf Dauer keine Lösung, und sich auf das Leben einzulassen bedeutet, sich auf Veränderung einlassen, denn Leben bedeutet Veränderung und Entwicklung, während Bewegungslosigkeit und Starrheit Tot bedeutet. Leben ist Entwicklung und Prozess und das ist gut so, denn sonst würde ich mit den Neurodermitis-Symptomen die ich in all den Jahren erlitten habe, alle Hoffnung und Lebensfreude fahren lassen. Mir ist auch noch kein Mensch begegnet, der nicht irgendwie gelitten hat, oder Träume, Wünsche, Ziele besitzt, die ihn zu Veränderung veranlassen würden, wenn er sich die Heilung oder den Erfolg gestatten würde.

Stell Dir vor, das Leben sei ein Fluss, der dem Mutterschoß – der Erde – entspringt, durch Landschaften – Erfahrungsräume – fließt, sich immer wieder mit anderen Wesen vereinigt. Sein Weg verläuft nicht gerade, denn kein Bach oder Fluß fließt gerade. Er mäandert durch das Land, und deshalb sieht das Wesen, das in ihm schwimmt nicht, was es hinter der nächsten Biegung erwartet. Es gibt Wirbel, Steine und Wasserfälle im Flussbett, und selbstverständlich kann sich das Wesen an einen Stein klammern oder einen Baum am Ufer, oder an ein anderes Wesen. All das Klammern hat Konsequenzen, manchmal gute und manchmal schlechte. Es besteht die Möglichkeit auf viele Erfahrungen, ständig die gleichen oder immer wieder andere, das Schwimmen im Fluss des Lebens kann trainiert werden. Ob das Wesen schwimmt oder festhält – am Ende seines Lebens wird es loslassen, wenn es sich nicht künstlich gebunden hat, eine Art unnatürliche Anhaftung die ebenfalls möglich ist. Schließlich mündet der Fluss in den großen Ozean, in dem sich all die Wesen ganz nahe kommen, mit spielerischer Leichtigkeit Eins werden, und die Träume, Erfahrungen, Beweggründe und Fähigkeiten sich vermischen zu einem großen Ganzen in dem die Zeit keine Rolle mehr spielt.

Ich unterstelle einem Großteil der sensiblen Menschen eine erhöhte Anpassungsfähigkeit, die sich aus dem Einfühlungsvermögen in die Gefühle und den Willen anderer Wesen ergibt. Wenn ein solcher Mensch intensiven Kontakt hat zu unbeweglicheren Menschen, lässt er sich tendenziell von diesen bestimmen. Langfristig geht er dann mit seinen Bedürfnissen unter und verliert den Kontakt zu sich selbst, weil er sich viel zu sehr anpasst. Wenn nun ein solches Kind sich derartig an die Eltern und ihr soziales Feld anpasst, und diese sind sich als Paar in vielen Punkten nicht einig, oder sind nur noch aus lebenspraktischen Gründen statt aus Liebe zusammen, gerät es in ein Konfliktfeld. Es kann in vielen Situationen nur einem Elternteil gerecht werden, und trägt deshalb viele unlösbare Spannungen in sich, muss sich ständig für den einen und gegen den anderen Elternteil entscheiden.

Von vielen Neurodermitikern weiß ich, dass die Symptome besser wurden, als sie selbständiger wurden und aus dem Elternhaus auszogen. Als Kind fühlten sie sich für die Ehe ihrer Eltern verantwortlich, vielleicht wegen dieser Spannungen und dem „nichts richtig machen können“. In dem provokativen Bestseller “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche wird dieses Gefühl der Verantwortung für die Ehe der Eltern ausgiebig und unterhaltsam beschrieben, wenn man Beschreibungen hygienischer Details mag.

Ich habe von Elternbeziehungen erfahren, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer die selben Konflikte mit sich herumschleppten und einfach nichts dagegen getan haben. Ein einfühlsames Kind muss wütend und traurig sein darüber, die Spannungen sind einfach unerträglich. Und wenn es das nicht zeigen darf, weil sich die Eltern nicht mit den Gründen der Trauer und Wut des Kindes auseinandersetzen wollen, muss das Kind eben eine Neurodermitis und Allergien entwickeln, oder psychische Symptome wie Ängste, Depressionen, Autoaggressionen und ADHS. Irgendwie bricht das Leben eben immer durch, lässt die Seele über den Körper kommunizieren, wenn Worte und Stimmungen nicht ausreichen.

Obwohl Sensible (und das sind Neurodermitiker m.E. in aller Regel) anpassungsfähig sind, brauchen sie doch eine relativ spezialisierte Umgebung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Z.B. Schutz gegen Elektrosmog und ständig wechselnde Einflüsse (z.B. Menschen, Lärm, optische Reize in der Stadt), gesunde Nahrung, hochwertiges Trinkwasser, geomantisch hochwertige Örtlichkeiten und eben möglichst konflikt-kompetente Bezugspersonen. Durch diese erhöhten Anforderungen an die Umgebung werden sie vergleichsweise unflexibel und das führt zu erschwerten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und im sozialen Leben. Je größer der Druck aus der Umgebung wird, desto größer wird die Überlastung des oben genannten 3. Chakras (Solar Plexus Chakra). Diese Reizüberflutung führt u.a. zu starker Neigung zu Ängsten, zu Schuld- und Ohnmachtsgefühlen, übererregte Nerven, Schlafstörungen, Verlust der Körperwahrnehmung und traumatisierte Bewusstseinszustände.

Die durch das Umfeld angetriggerten Konflikte verstärken sich dadurch, und die Person fällt wie der Protagonist in Die Taube in einen Zustand großer Ängste vor Veränderung.

 

Was bewirkt Angst vor Veränderung?

Jede Interaktion mit anderen Wesen beinhaltet die Möglichkeit der Veränderung. Wenn ich mit einem Menschen in Kontakt kommen will, der über die bloße Sachebene hinausgeht, muss ich mich für ihn öffnen, also bereit sein, mich von ihm verändern zu lassen. Die Angst vor Veränderung führt zu Verschlossenheit, Vereinsamung und im schlimmsten Fall zu autismusartigen Störungen.

Wenn Mensch sich vor der Umwelt verschließe, wird sein Weltbild irreal, und durch dieses Leben aus der Vorstellung, anstelle der der hier und jetzt sinnlich erfahrenen Realität, wird der Kontakt zu anderen Menschen noch schwieriger. Denken und Handeln aus der Vorstellung führt zu Dogmatismus und Machtkämpfen.

Probleme entstehen in jedem Menschen selbst. Das gilt auch für umwelt-sensible Menschen. Bei ihnen kommen die Auslöser von Symptomen und Problemen zwar aus dem Umfeld, aber sie sind selbst für ihre Abgrenzung vor bzw. konstruktiven Umgang mit diesen Auslösern verantwortlich. Probleme können nur gelöst werden, indem Dinge anders gemacht werden als früher, also nur durch Veränderung.

Menschen ziehen oft das Leiden dem Glück und der Gesundheit vor, weil es ein bekannter Zustand ist.

In unserer Zeit, in vielen Kulturen, und besonders in Deutschland haben wir eine besondere „Leid-Kultur“ entwickelt, in der Leid zu einer Tugend stilisiert wird, genauso wie Mangel, Unselbständigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit. Wer gerne arm und unterwürfig als „alte Jungfer“ leben will, sollte seine Angst vor Veränderung mit einem dazu passenden Weltbild pflegen, das gerne mit steil erhobenem moralischen Zeigefinger gepredigt wird. Besondere Spannung erhält dieser Bedürfnis-Konflikt aus der Tatsache, dass unser öffentliches Leben, Werbung, Medien, Kultur, prall gefüllt ist mit Wünschen nach Reichtum, Freiheit und Sex. Deshalb lebt ein großer Teil der Deutschen „oversexed and underfucked“. Sie denken ständig an Sex und praktizieren es in wesentlich geringerem Umfang und weniger abwechslungsreich, weniger tief und weniger phantasievoll als sie davon träumen.

Ähnlich bedürftig verhält es sich mit der Qualität der Nahrung, was dazu führt, dass etliche Deutsche in einer der weltweit reichsten Gesellschaften ausgerechnet Unterernährung aufgrund Vitalstoff- und Wassermangel als Krankheits- und Todesursachen produzieren.

Das Leben hält jedoch für jeden Menschen Möglichkeiten der Erlösung und Erfüllung bereit. Diese Geschenke kommen vermehrt, wenn wir im Fluss des Lebens schwimmen und die Gelegenheiten ergreifen die sich bieten. Ganz besonders wenn wir dabei flexibel sind, also nichts bestimmtes erwarten. Eine solche Haltung lässt sich bestens mit Zielen vereinbaren, die wir uns sinnvoller Weise so setzen, dass sie auch etwas anders werden können oder zu einem anderen Zeitpunkt, als wir es uns vorstellen.

 

Hausapotheke für Veränderungs-Symptome

Zum Schluss möchte ich auf ein paar Mittel hinweisen, die nach meiner Erfahrung helfen bei der Überwindung von Blockaden aller Art gegen sinnvolle Veränderungen. Bei starken Ängsten würde ich professionelle Hilfe durch Psychotherapie, NLP und Hypnose, Homöopathie und Lebensberatung in Kombination mit Energiearbeit und schamanische Sitzungen nutzen. Denn da gibt es tolle Möglichkeiten, die teilweise sehr schnell und sicher zur Besserung führen.

 

Bachblüten

Walnut – stabilisiert, fördert Mut, Veränderungsbereitschaft, Ich-Stärke, Organisationsfähigkeit und sachliches Denken.

Rescue Remedies – Notfalltropfen, bei Stress und Schockzuständen, in die Mitte kommen

Mimilus – bei bestimmten, konkret benennbaren Ängsten (dazu zählt auch Angst vor unsichtbaren Dingen wie z.B. Geistern)

Aspen – bei unbestimmten, nicht konkret benennbaren Ängsten

Pine – heilt Schuldgefühle, die immer dann auftreten, wenn Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernommen wird (ggf. anstelle der Rücksicht auf die Bedürfnisse Anderer)

 

Heilsteine

Lepidolith – heilt Traumata und hilft so, optimistisch in die Zukunft zu blicken und das Leben auf die Reihe bekommen.

Aragonit – beruhigt die Nerven. Führt bei langfristiger Einnahme als Essenz zu dauerhafter Weiterentwicklung des 3. Chakras, im Sinne von Ich-Stärke, Organisationstalente, konstruktive Machtanwendung und klares sachbezogenes Denken.

Citrin – Optimismus, gute Laune, klares praktisches Denken

Rauchquarz – baut akuten Stress ab

Schwarzer Turmalin (Schörl) – Erdung …. an den vorderen Teil der Füße halten (Zehen bis Ballen). Absolut wichtig für regelmäßigen Gebrauch!

Bergkristall – Klarheit und Stabilität, Vision, Hellsicht. Der Universalstein für praktisch alle Anwendungen, auch in Kombination mit anderen Heilsteinen.

Amethyst – Auflösung von Anhaftungen, zeigt den Sinn des Lebens, regt die Phantasie an, Heilstein bei Neurodermitis, Verarbeitung von Traumata im Traum (einige Zeit unter das Kopfkissen legen, nach wenigen Nächten verstärkte Traumaktivität – oft bewusst, wenn diese nachlässt Kristall wieder zurücknehmen).

Peridot – heilt Schuldgefühle

 

Hara-Meditation

Führt zu emotionaler Stabilität, Zentrierung, Zielgerichtetheit und Durchsetzungsvermögen. Entlastet das 3. Chakra. Hilft, bei sich zu bleiben, auch wenn viel Trubel ist in der Umgebung. Hara-Atmung regelmäßig praktizieren.

 

Muster-Unterbrechung

Wenn Du raus willst aus der allgemeinen Unwilligkeit zur Veränderung, beginne damit, eine beliebige Sache in deinen Gewohnheiten zu ändern. Einfach so – idealer Weise zum Spaß!

Wenn Du ein Problem loswerden willst, verändere irgend etwas in dem Kontext in dem es auftritt – ganz egal was. Fahre fort mit einfachen Veränderungen, ohne zu erwarten dass das Problem sich erledigt hat. So lange, bis es sich erledigt hat.

 

Bewegung

Ein weiterer Schamanentrick, um Veränderung herbeizuführen, ist spazieren gehen, schwimmen, eben körperliche Bewegung aller Art. So viel Bewegung wie möglich, am besten in der Natur, und ohne den Körper auszupowern – eben aerobe Bewegung, die den Sauerstoffgehalt im Körper vermehrt. Im Idealfall zu Zeiten, wo man es sonst nicht tut (s.o. Musterunterbrechung).

 

Der magische Tresor

Entlastet die Psyche. Weitere Entspannungstechniken wie autogenes Training, kreatives Visualisieren, Meditation, Reiki, schamanische Reisen, Trancen und vieles mehr sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet zur Stabilisierung.

Überhaupt hat ist jede Entspannungstechnik, die jemand selbst erlernt hat, eine konstruktive Sache, weil er dadurch selbst für sich sorgen, und seine Psyche selbst regulieren kann. Jeder Mensch ist für sein Wohlbefinden und seine Gefühle selbst verantwortlich, und diese Selbstliebe kann auf dem Weg des Lernens – was auch Lebendigkeit bedeutet – immer weiter ausgebaut werden.

Guten Mut und viele tolle neue Erfahrungen!

Ho’oponopono –Vorgehensweise in der Gruppe

Möchtest Du Ho’oponopono einmal mit Freunden, deiner Familie oder einer anderen Gruppe ausprobieren?

Nach meiner Erfahrung können an einer 3-stündigen Session, wenn alle mal drankommen wollen,  5 – maximal 6 Personen einschließlich Leiter mitmachen.

Nach einer Begrüßungsrunde trägt der erste Teilnehmer sein Thema kurz vor. Die anderen stellen solange Fragen, bis sie die Situation verstanden haben und sich einfühlen können. Dann entscheidet die Person, ob sie selbst mitmachen, oder den Kreis verlassen möchte, um sich ganz den anderen anzuvertrauen.

Nun schreiben die anderen Teilnehmer auf was ihnen einfällt und bearbeiten alles mit dem Mantra. Genauso wie ich es in den letzten Beiträgen beschrieben habe.

 

Die Grundeinstellung in der Gruppe ist diesmal:

Wenn ich Hans-Georg wäre (Name der Person, für die das Ho’oponopono gemacht wird), was hätte mich dazu bewegt, in diese Sitution zu kommen?

 

Du erinnerst Dich an meine Erläuterung in der Einführung? Wenn alles miteinander verbunden ist, dann muss es einen „Hans-Georg – Anteil“ geben bei allen Teilnehmern der Gruppensession. Und diesen Anteil bearbeiten nun alle in sich. Dadurch werden sie selbst befriedet, und Hans-Georg ebenfalls. Ist das verrückt? Kann sein, aber warum nicht einfach mal ausprobieren? Und vielleicht entdeckst Du danach weitere Erfahrungen in Deinem Leben, wo Du durch Deine Freundlichkeit und Liebe anderen Menschen etwas Gutes getan hast, ohne es zu wollen oder geplant zu haben.

Wenn nun alle Teilnehmer durch sind mit der Bearbeitung, wird der Behandelte in den Kreis eingeladen. Jeder trägt nun vor, welche Gedanken und Gefühle er erlebt hat und was er wahrgenommen hat. Bitte wertet dabei nicht zu stark, sondern sagt so etwas wie „Ich habe starke Angst gespürt als ich die Situation vor mir sah.“ Oder „Bei dem Satz soundso ist mir klar geworden, dass ein Zusammenhang mit alten Wunden besteht.“

Bedenke dabei, dass alles was Dir zum Problem des Anderen einfällt, irgendwie auch etwas mit Dir zu tun hat. Auch das was in der ganzen Gruppe geschieht hat immer irgendetwas mit jedem Teilnehmer persönlich zu tun. Gerade deshalb ist es sehr spannend, in Gruppen zu arbeiten, weil jeder Teilnehmer eine andere Perspektive einbringt. Dadurch können Probleme viel umfassender geklärt werden.

Wenn alle Teilnehmer die wollen ihr Problem bearbeitet bekommen haben, könnt ihr noch eine kurze Befindlichkeitsrunde machen, in der ihr austauscht, wie es Euch insgesamt ergangen ist. Dann könnt ihr die Runde auflösen, oder gemeinsam etwas Neues unternehmen.

So, das waren meine Beschreibungen fürs Erste. Ich habe für mich beschlossen, dass ich diesen wunderbaren Prozess demnächst als Gruppe anbieten werde, darauf freue ich mich jetzt schon!

Und natürlich freue ich mich über Deine Rückmeldung, wie hilfreich meine Beschreibung für Dich war. Und welche Erfahrung Du gemacht hast. Gibt es irgendein Problem, dann schreibe mir eine Mail, ich helfe Dir gerne weiter.

 

Last not least …

… meine persönliche Erfahrung mit dem Gruppenho’o von neulich.

Ich kam mit starken Schulterblattverspannungen an. Von dem Typ, die einen heftigen Stich verursachen wenn man sich zu weit dreht … ich nenne das gerne Energiekater, das ist so ähnlich wie ein Hexenschuss. Die habe ich als Thema gewählt, und die Vorgeschichte erzählt, in welcher Situation die Verspannungen entstanden. 4 Menschen führten für mich die Heilung durch, und alle berichteten später von sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen und Sichtweisen, die zum Teil sehr tiefgreifend waren, und andererseits eine Reihe von Ähnlichkeiten und Berührungspunkten hatten. So dass sich mühelos ein sehr vielschichtiges und insgesamt stimmiges Bild meines Zustands auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene ergab.

Das Ergebnis … bereits nach der Behandlung waren die Verspannungen zu ca. 70% weg. Den ganzen Tag über prickelten meine Füße und am Ende des Tages waren die Verspannungen komplett abgebaut.

 

Viel Spaß, tiefen Frieden und gelebte Liebe durch und mit dem Versöhnungsprozess Ho’oponopono!

 

Aloha ❤

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