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Meine feinstoffliche Radionik-Hausapotheke

Erfahrungen mit den Chakra-Energie-Karten von Walter Lübeck.

Ich stelle heute eine effektive und kostengünstige Methode vor, die mir sehr viel Spaß macht, mit der man sich feinstoffliche (energetische) Heilmittel selber herstellen und sein Bewusstsein erweitern kann. Wer gerne Essenzen wie z.B. Bachblüten verwendet, oder sich homöopathisch behandeln lässt, dürfte seine Freude damit haben. Ebenso diejenigen, die gerne Karten legen oder andere Orakel wie das I Ging befragen.

In der Tat geht es bei den „Chakra-Energie-Karten“ um ein Karten-Orakelset, das jene besondere Eigenschaft aufweist, dass man damit Essenzen ganz einfach selber herstellen kann. Mir ist kein anderes Orakel mit dieser besonderen Ausstattung bekannt. Der Entwickler Walter Lübeck ist Schamane und Linienträger der schamanischen White Feather Tradition, Begründer des Heilsystems Rainbow Reiki® und weiterer Systeme der spirituellen Energiearbeit und Meditation.

 

CEK Set

                  Bild: Amazon

 

Die Karten wurden in den 90er Jahren entwickelt aufgrund der Anfrage von Reiki-Heilern nach einer umfassenden Sammlung mit Affirmationen (positive, heilsame Aussagen) für den Einsatz bei Mentalheilungen mit Reiki. Walter Lübeck entwickelte das Set anhand des spirituellen Energiesystems der Chakren und Aurafelder. Dadurch wird es zu einem Handbuch zur Chakrenlehre, und durch die Deutungstexte im Begleitbuch zu einem spirituellen Weisheitsbuch.

 

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So sehen sie aus (Karten zu Haupt- und Nebenchakren, Aurafeldern und Leerkarten)

Zu den Affirmationen und Texten werden für jede Karte Zuordnungen zu Bachblüten, Heilsteinen und Duftessenzen angegeben. Für diese Heilmittel gibt es kurze, für den normalen Alltagsgebrauch ausreichende Beschreibungen. Will man ausführlicher Interpretieren, kann man die jeweiligen Fachbücher zu Rate ziehen. Desgleichen mit den Zuordnungen zu Hauptchakren, Nebenchakren und Aurafeldern. Ich persönlich brauche nur ganz selten weitere Bücher, mit Ausnahme des Buchs „430 Heilsteine“ von Michael Ginger, weil dort Abbildungen der Steine sind, die mir für eine bestimmte Form der Energiearbeit helfen.

       

Die Radionik – Heilungssiegel

Seit 2002 gibt es nun auf jeder Karte vom Verfasser gechannelte, radionische Heilungssiegel. Mit diesen Graphiken werden die oben aufgeführten Schwingungen (der Affirmationen, Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen) „freigesetzt“ nach einem einfachen Aktivierungsvorgang. Man kann dann Energieübertragungen machen, wie bei vielen spirituellen Heilmethoden, über das Auflegen der Hand auf den Körper, oder im Ausstrahlungsbereich der Aura (Kommunikationsfeld des spirituellen Energiesystems), oder durch aufbewahren der aktivierten Karte am oder in der Nähe des Körpers. Oder man stellt ein Gefäß mit Wasser auf die aktivierte Karte, und erhält so eine Essenz zum Einnehmen, oder zum Versprühen in die Aura oder den Raum. Man kann auch Öl aufladen für mehrstündige Energieübertragungen auf sensitive Körperstellen, insbesondere im Bereich der Chakren (feinstoffliche Energieorgane).

 

 

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              Walter Lübeck

            

Es gibt weitere Anwendungsformen wie Heilstein-Programmierung, programmierte Akupunkturnadeln, komplexe Mandalas aus aktivierten Karten, spezielle Formen von Geistheilung oder schamanische Reisen in assoziierte Astralwelten.

 

Glaubenssache?

Ich weiß das hört sich alles recht esoterisch an, und wird von offiziellen Stellen als “wissenschaftlich unbeweisbar” gehandhabt (bis hin zu Scharlatanerie-Vorwürfen …). Doch es ist keine Sache, an die man glauben muss, damit sie funktioniert. Radionik ist Teil der ganzheitlichen Informationsmedizin, genauso wie z.B. die Homöopathie. Sie wurde in den 1920er Jahren durch den Arzt Dr. Albert Abrams entwickelt. Die Grundidee dieser Methode liegt darin, dass es ein Informationsfeld gibt, das alle Materieteilchen umgibt und Atome durchdringt. Dadurch ist es möglich, Materie und elektromagnetische Wellen wie z.B. Elektro- und Magnetfelder mit Informationen wie die o.g. Schwingungn von Blüten, Kristallen etc. zu versehen.

Wikipedia: Radionik

Man kann es sich vorstellen wie Funk- und Radiowellen. Auch dort werden akustische Informationen auf eine Trägerwelle, z.B. mit 89,4 Megaherz, aufgesetzt. Der Empfänger muss sich auf die Trägerwelle einstellen, und kann dann alle Informationen abrufen, die auf ihr transportiert werden.

Also, soweit ist Radionik erklärbar, wenn sie auch nicht im Sinne der Mainstream-Wissenschaft nachgewiesen ist. Das Radionik-Verfahren funktioniert, das weiß ich aus Erfahrung, und deshalb stelle ich es hier vor. Es ist seit vielen Jahren vor allem in den USA eine gängige Heilmethode in Naturheilpraxen. Wie immer bei wichtigen Fakten verweise ich darauf, diese besser nicht zu glauben, sondern die Sache nachzuprüfen mit Recherche und Versuch.

Vorteile der CEK

Jetzt nenne ich die wichtigsten Vorzüge. Ich wende die CEK seit 2002 erfolgreich für mich und seit 2007 professionell an, sowohl für Orakelarbeit in Lebensberatungen, als auch für Energiearbeit mit den Heilungssiegeln.

  • Ich energetisiere seit Jahren meine Pflegesalben mit CEK-Schwingungen (unter anderem), und erhöhe so die Qualität und Verträglichkeit.
  • Die Affirmationen, die Beschreibungstexte der Karten und die Beschreibungen der Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen sind frei von abstrakt-abgehobener, esoterischer Traumsprache. Sondern absolut sachlich, konkret und praxistauglich. Dabei aber trotzdem hoch spirituell und weise wie ich finde. Deshalb lassen sich die Karten in der Deutung sehr gut auf konkrete Sachverhalte anwenden, auch für Einsteiger.
  • Man lernt durch die Anwendung der Karten automatisch und differenziert die Chakrenlehre (jeweils 7 Themen für jedes Hauptchakra, die 6 wichtigsten Nebenchakren und die 4 Aurafelder). Damit verbunden die Heilmittel-Lehren, ohne dass man Fakten auswendig lernen muss. Das Wissen kommt automatisch durch die (spielerische) Beschäftigung mit den Karten und den Lebensthemen, zu denen sie gezogen werden.
  • Die Karten bilden eine Hausapotheke mit 126 verschiedenen Essenzen. Diese werden ganz einfach hergestellt, und halten qualitativ spielend Stand mit den gängigen Bachblüten, kalifornischen Blütenessenzen, Crystal Herbs etc. aus der Apotheke. Also, wir bekommen hier eine Hausapotheke mit 126 frei kombinierbaren Essenzen zum Preis von rund 25 Euro!
  • Für Geistheiler und Naturheilkundler ist das Set ein geniales Mittel für die spirituelle Diagnose. Man kann mit den beiliegenden Leerkarten Blockaden aufspüren, und durch entsprechende Fragestellungen die psychosomatischen Themen von Symptomen ermitteln. Für Einsteiger ist ein umfangreicher Fragenkatalog im Buch, der in Punkto sichere Fragestellung überaus wertvolle Dienste leistet.

 

Meine monatliches Chakra-Öl

Es gibt viele Möglichkeiten der Anwendung der Karten. Ich möchte hier nun meine Art vorstellen, wie ich im monatlichen Zyklus mit den Karten arbeite. Selbstverständlich kann man sich für jeden beliebigen Zeitraum, jedes beliebige Thema oder Problem, einmalig oder über bestimmte Zeiträume mit heilsamen Essenzen und Erkenntnissen versorgen. Meine Standardeinnahme für Essenzen ist ein Glas aufgeladenes Wasser in vielen kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken, und nachts wirken lassen.

Die monatliche Befragung mache ich von Vollmond zu Vollmond. Für diesen Essenzen-Cocktail lade ich ca. 20 ml Bio-Olivenöl auf. Dafür eignen sich m.E. alle naturreinen Öle, aber auf Bioqualität sollte man schon Wert legen, da konventionelle Öle mit Lösungsmitteln und den üblichen Pestiziden und Insektiziden belastet sind, unpassend für ein spirituelles Heilmittel. Das aufgeladene Öl trage ich morgens dünn auf die Körperstellen des 1. bis 6. Hauptchakras auf.

Mit der Zeit habe ich eine Strategie für die Essenzen-Arbeit entwickelt. Zunächst habe ich nur meine allerwichtigsten Themen berücksichtigt, da ging es vor allem um fundamentale Themen wie die Neurodermitis und Erfolg mit meiner ganzheitlichen Heil- und Seminararbeit. Daraus wurde mit der Zeit ein immer differenzierterer Fragenkatalog. Natürlich gibt es bei mehr Fragen auch mehr Karten, also auch mehr Heilmittel-Einflüsse, die natürlich verarbeitet sein wollen.

Mittlerweile enthält mein energetisiertes Öl in manchen Monaten 20 oder mehr Essenzen (Karten). Ich würde eine so große Anzahl nicht unbedingt weiter empfehlen, sondern zum experimentieren anregen! Das Prinzip gilt auf jeden Fall, dass ein feinstoffliches Heilmittel eine Veränderung nach sich zieht, und viele Heilmittel viele Veränderungen. Allerdings habe ich neben meiner CEK-Arbeit aus meiner Erfahrung mit der kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler gelernt, dass viele Bestandteile nicht unbedingt heftigere Wirkungen im Sinn von Veränderungsstress oder unangenehmen Heilreaktionen nach sich ziehen. Letztens habe ich sogar eine sehr umfangreiche Zusammenstellung genutzt und dabei extrem wenig körperliche Reaktionen gespürt. Totz der gefühlsmäßigen Sanftheit hat sie gut geholfen.

Einige Beispiele für Fragestellungen, die ich für die monatlichen Heilungskarten nutze:

  • Was ist in diesem Vollmondzyklus mein wichtigstes spirituelles Lernthema (bedeutet ungefähr, in welchem Lebensbereich ich mich am besten weiterentwickeln kann)?
  • Was fördert meine Heilungsbereitschaft in Bezug auf …?
  • Was fördert die Heilung / Selbstheilungskräfte meiner Körper-Geist-Seele in Bezug auf …?
  • Was heilt mein Verlangen nach Zigaretten, Kaffee, …. ?
  • Was heilt meinen Widerwillen, genug Wasser zu trinken, gegen Sport und aerobe Bewegung, …?
  • Was fördert Heilung, Offenheit, Begeisterung und Einsatz in Bezug auf … (verschiedene Bereiche einsetzen, z.B. Neurodermitis, gesunde Ernährung, Kunden, Kollegen, Kenntnisse, Freunde, Familie, Partner, Erotik und Sex, Geld verdienen, Wohlstand, heilerische Fähigkeiten, Liebesfähigkeit, Selbstbehauptung, Ich-Stärke etc.)?

Für die Themenauswahl gehe ich meditativ in mich, nutze schamanische Metho den, und mein Pendel. Ich bearbeite nicht immer jedes Teilgebiet, aber wie schon erwähnt eine breite Auswahl. Die Philosophie dahinter verfolge ich schon seit Jahren: nämlich versuchen, alle Aspekte des Lebens einigermaßen in Ordnung zu halten. Denn was bringts, wenn ich meine ganze Energie in meine Arbeit stecke und Partnerschaft und Gesundheit auf der Strecke bleiben?

Dann notiere ich jede einzelne Frage, ziehe eine oder mehrere Karten dazu (nach bestimmten Legesystemen, die ich vorab ausgewählt habe) und notiere mir die Karten. Die so ermittelten Karten aktiviere ich wie im Begleitbuch beschrieben, staple sie übereinander, und stelle das gefüllte Öltöpfchen einige Zeit, mindestens 15 Minuten darauf. Nun ist das Öl fertig. Wie gesagt kann man auch Wasser auf die gleiche Weise aufladen, welches dann Stockbottle-Qualität hat, also im Verhältnis von ca. 10 zu 1oder stärker verdünnt werden kann. Genauere Rezepturen pendle ich hier immer aus, habe aber festgestellt, dass ich mich hier gut auf mein Gefühl verlassen kann.

 

Was bringt das Ganze?

CEK-Essenzen sind keine Heilmittel im medizinischen Sinn, die Wirkung der Radionik ist wissenschaftlich (offiziell) nicht beweisbar. Sie sind in erster Linie für die spirituelle Persönlichkeitsentwicklung gedacht, und veranschaulichen bzw. erklären hierbei die (ursächlichen) Sinn-Zusammenhänge von Problemen aller Art, oder auch von Ressourcen und Lösungswegen. Wenn ich es ganz knapp beschreiben soll sage ich, Essenzen machen, wie auch andere Arten spiritueller Heilarbeit, das Leben „geschmeidiger“. Widerstände werden aufgelöst, man hält mehr für möglich, wird flexibler im Denken, Fühlen und Handeln. Und es erleichtert mir, Verantwortung für meine Probleme zu übernehmen, weil ich davon in einen positiveren Grundstimmung komme. Auch und gerade wenn es heftig zugeht, bleibe ich bei meiner konstruktiven Lebenseinstellung. Außerdem verbessert es die Resonanz zu Engeln und anderen Lichtwesen, es entwickelt sich eine Art natürliche Spiritualität, eine Verbindung zum Großen Ganzen, und das schafft Erkenntnisse, dass jede Situation einen Sinn hat, egal wie schwer und ungerecht sie zunächst erscheinen mag.

Wenn Du Fragen zur Anwendung der CEK hast, kannst Du gerne die Kommentarfunktion nutzen Smiley

Bei Interesse an Seminaren, bei denen Du die Orakel- und Energiearbeit mit den CEKs lernen kannst, gerne melden (E-Mail Adresse im Impressum, oder Kommentar).

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Veränderung nein danke?!?

 

Patrick Süßkind beschreibt in seinem Roman „Die Taube“ die Not eines Mannes mit einer winzigen Veränderung seines privaten Lebensraums. Eines schönen Tages hat sich eine Taube auf dem Gang vor seinem Appartement verirrt und einige Marken ihrer Verdauungsaktivität dort hinterlassen. Der Mann gerät darüber so sehr in Verunsicherung, dass er infolge solcherart Provokation Dinge tut, die er niemals vorher getan hat. Er redet mehrere Sätze am Stück mit seiner Hausherrin, mit Inhalten, die weit über das übliche „Guten Tag“ hinausgehen. Er meldet sich krank, er zieht in ein Hotelzimmer, er denkt nach über seine Kindheit, seinen Vater, seine Adoptiveltern, seine Armeezeit …. Dinge die er sonst niemals zu tun pflegt.

Aus Sicht der vedischen Chakrenlehre zeigt dieser Mensch mit seiner Überforderung intensivste Anzeichen eines chronisch überlasteten bzw. schlecht entwickelten Solar Plexus – Chakras. Die Abgrenzung funktioniert nicht, der Mann kann sein Ich nicht behaupten und reagiert deshalb extrem empfindlich auf Veränderungen in seiner Privatsphäre.

Ähnliche Probleme finden sich häufig bei sensiblen Menschen und Neurodermitikern. Die geschädigten Organe Haut, Lunge und Darm sind „Kontakt-Organe“ mit der Umwelt. Sie reagieren mit Trockenheit, Juckreiz, sonstige Gereiztheit und Entzündung auf Umgebungseinflüsse. Auf der psychischen Ebene entsprechen emotionale Empfindlichkeiten dieser Thematik, und auch der Wunsch, dass alles so bleiben soll wie es ist. Wenn es schlimm wird mit der Haut, wenn sie entzündet ist, spannt, juckt und vor allem wenn Stellen offen sind und nässen, werden selbst leichte Temperaturveränderungen zum Stress und Schmerzfaktor. Dann schwindet schnell auch der letzte Rest Lust auf die Außenwelt, die Salbe wird zum Schutzpanzer oder, wie ich es bei einigen Neurodermitikern beobachtet habe, der Körper legt sich ein schützendes Fettpölsterchen zu. Das Thema Schutz wird groß und wichtig. Weil die natürliche Immunabwehr sehr geschwächt ist, ebenso das Ich, die Abgrenzung, die Selbstbehauptung.

Rückzug vor dem Leben ist natürlich auf Dauer keine Lösung, und sich auf das Leben einzulassen bedeutet, sich auf Veränderung einlassen, denn Leben bedeutet Veränderung und Entwicklung, während Bewegungslosigkeit und Starrheit Tot bedeutet. Leben ist Entwicklung und Prozess und das ist gut so, denn sonst würde ich mit den Neurodermitis-Symptomen die ich in all den Jahren erlitten habe, alle Hoffnung und Lebensfreude fahren lassen. Mir ist auch noch kein Mensch begegnet, der nicht irgendwie gelitten hat, oder Träume, Wünsche, Ziele besitzt, die ihn zu Veränderung veranlassen würden, wenn er sich die Heilung oder den Erfolg gestatten würde.

Stell Dir vor, das Leben sei ein Fluss, der dem Mutterschoß – der Erde – entspringt, durch Landschaften – Erfahrungsräume – fließt, sich immer wieder mit anderen Wesen vereinigt. Sein Weg verläuft nicht gerade, denn kein Bach oder Fluß fließt gerade. Er mäandert durch das Land, und deshalb sieht das Wesen, das in ihm schwimmt nicht, was es hinter der nächsten Biegung erwartet. Es gibt Wirbel, Steine und Wasserfälle im Flussbett, und selbstverständlich kann sich das Wesen an einen Stein klammern oder einen Baum am Ufer, oder an ein anderes Wesen. All das Klammern hat Konsequenzen, manchmal gute und manchmal schlechte. Es besteht die Möglichkeit auf viele Erfahrungen, ständig die gleichen oder immer wieder andere, das Schwimmen im Fluss des Lebens kann trainiert werden. Ob das Wesen schwimmt oder festhält – am Ende seines Lebens wird es loslassen, wenn es sich nicht künstlich gebunden hat, eine Art unnatürliche Anhaftung die ebenfalls möglich ist. Schließlich mündet der Fluss in den großen Ozean, in dem sich all die Wesen ganz nahe kommen, mit spielerischer Leichtigkeit Eins werden, und die Träume, Erfahrungen, Beweggründe und Fähigkeiten sich vermischen zu einem großen Ganzen in dem die Zeit keine Rolle mehr spielt.

Ich unterstelle einem Großteil der sensiblen Menschen eine erhöhte Anpassungsfähigkeit, die sich aus dem Einfühlungsvermögen in die Gefühle und den Willen anderer Wesen ergibt. Wenn ein solcher Mensch intensiven Kontakt hat zu unbeweglicheren Menschen, lässt er sich tendenziell von diesen bestimmen. Langfristig geht er dann mit seinen Bedürfnissen unter und verliert den Kontakt zu sich selbst, weil er sich viel zu sehr anpasst. Wenn nun ein solches Kind sich derartig an die Eltern und ihr soziales Feld anpasst, und diese sind sich als Paar in vielen Punkten nicht einig, oder sind nur noch aus lebenspraktischen Gründen statt aus Liebe zusammen, gerät es in ein Konfliktfeld. Es kann in vielen Situationen nur einem Elternteil gerecht werden, und trägt deshalb viele unlösbare Spannungen in sich, muss sich ständig für den einen und gegen den anderen Elternteil entscheiden.

Von vielen Neurodermitikern weiß ich, dass die Symptome besser wurden, als sie selbständiger wurden und aus dem Elternhaus auszogen. Als Kind fühlten sie sich für die Ehe ihrer Eltern verantwortlich, vielleicht wegen dieser Spannungen und dem „nichts richtig machen können“. In dem provokativen Bestseller “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche wird dieses Gefühl der Verantwortung für die Ehe der Eltern ausgiebig und unterhaltsam beschrieben, wenn man Beschreibungen hygienischer Details mag.

Ich habe von Elternbeziehungen erfahren, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer die selben Konflikte mit sich herumschleppten und einfach nichts dagegen getan haben. Ein einfühlsames Kind muss wütend und traurig sein darüber, die Spannungen sind einfach unerträglich. Und wenn es das nicht zeigen darf, weil sich die Eltern nicht mit den Gründen der Trauer und Wut des Kindes auseinandersetzen wollen, muss das Kind eben eine Neurodermitis und Allergien entwickeln, oder psychische Symptome wie Ängste, Depressionen, Autoaggressionen und ADHS. Irgendwie bricht das Leben eben immer durch, lässt die Seele über den Körper kommunizieren, wenn Worte und Stimmungen nicht ausreichen.

Obwohl Sensible (und das sind Neurodermitiker m.E. in aller Regel) anpassungsfähig sind, brauchen sie doch eine relativ spezialisierte Umgebung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Z.B. Schutz gegen Elektrosmog und ständig wechselnde Einflüsse (z.B. Menschen, Lärm, optische Reize in der Stadt), gesunde Nahrung, hochwertiges Trinkwasser, geomantisch hochwertige Örtlichkeiten und eben möglichst konflikt-kompetente Bezugspersonen. Durch diese erhöhten Anforderungen an die Umgebung werden sie vergleichsweise unflexibel und das führt zu erschwerten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und im sozialen Leben. Je größer der Druck aus der Umgebung wird, desto größer wird die Überlastung des oben genannten 3. Chakras (Solar Plexus Chakra). Diese Reizüberflutung führt u.a. zu starker Neigung zu Ängsten, zu Schuld- und Ohnmachtsgefühlen, übererregte Nerven, Schlafstörungen, Verlust der Körperwahrnehmung und traumatisierte Bewusstseinszustände.

Die durch das Umfeld angetriggerten Konflikte verstärken sich dadurch, und die Person fällt wie der Protagonist in Die Taube in einen Zustand großer Ängste vor Veränderung.

 

Was bewirkt Angst vor Veränderung?

Jede Interaktion mit anderen Wesen beinhaltet die Möglichkeit der Veränderung. Wenn ich mit einem Menschen in Kontakt kommen will, der über die bloße Sachebene hinausgeht, muss ich mich für ihn öffnen, also bereit sein, mich von ihm verändern zu lassen. Die Angst vor Veränderung führt zu Verschlossenheit, Vereinsamung und im schlimmsten Fall zu autismusartigen Störungen.

Wenn Mensch sich vor der Umwelt verschließe, wird sein Weltbild irreal, und durch dieses Leben aus der Vorstellung, anstelle der der hier und jetzt sinnlich erfahrenen Realität, wird der Kontakt zu anderen Menschen noch schwieriger. Denken und Handeln aus der Vorstellung führt zu Dogmatismus und Machtkämpfen.

Probleme entstehen in jedem Menschen selbst. Das gilt auch für umwelt-sensible Menschen. Bei ihnen kommen die Auslöser von Symptomen und Problemen zwar aus dem Umfeld, aber sie sind selbst für ihre Abgrenzung vor bzw. konstruktiven Umgang mit diesen Auslösern verantwortlich. Probleme können nur gelöst werden, indem Dinge anders gemacht werden als früher, also nur durch Veränderung.

Menschen ziehen oft das Leiden dem Glück und der Gesundheit vor, weil es ein bekannter Zustand ist.

In unserer Zeit, in vielen Kulturen, und besonders in Deutschland haben wir eine besondere „Leid-Kultur“ entwickelt, in der Leid zu einer Tugend stilisiert wird, genauso wie Mangel, Unselbständigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit. Wer gerne arm und unterwürfig als „alte Jungfer“ leben will, sollte seine Angst vor Veränderung mit einem dazu passenden Weltbild pflegen, das gerne mit steil erhobenem moralischen Zeigefinger gepredigt wird. Besondere Spannung erhält dieser Bedürfnis-Konflikt aus der Tatsache, dass unser öffentliches Leben, Werbung, Medien, Kultur, prall gefüllt ist mit Wünschen nach Reichtum, Freiheit und Sex. Deshalb lebt ein großer Teil der Deutschen „oversexed and underfucked“. Sie denken ständig an Sex und praktizieren es in wesentlich geringerem Umfang und weniger abwechslungsreich, weniger tief und weniger phantasievoll als sie davon träumen.

Ähnlich bedürftig verhält es sich mit der Qualität der Nahrung, was dazu führt, dass etliche Deutsche in einer der weltweit reichsten Gesellschaften ausgerechnet Unterernährung aufgrund Vitalstoff- und Wassermangel als Krankheits- und Todesursachen produzieren.

Das Leben hält jedoch für jeden Menschen Möglichkeiten der Erlösung und Erfüllung bereit. Diese Geschenke kommen vermehrt, wenn wir im Fluss des Lebens schwimmen und die Gelegenheiten ergreifen die sich bieten. Ganz besonders wenn wir dabei flexibel sind, also nichts bestimmtes erwarten. Eine solche Haltung lässt sich bestens mit Zielen vereinbaren, die wir uns sinnvoller Weise so setzen, dass sie auch etwas anders werden können oder zu einem anderen Zeitpunkt, als wir es uns vorstellen.

 

Hausapotheke für Veränderungs-Symptome

Zum Schluss möchte ich auf ein paar Mittel hinweisen, die nach meiner Erfahrung helfen bei der Überwindung von Blockaden aller Art gegen sinnvolle Veränderungen. Bei starken Ängsten würde ich professionelle Hilfe durch Psychotherapie, NLP und Hypnose, Homöopathie und Lebensberatung in Kombination mit Energiearbeit und schamanische Sitzungen nutzen. Denn da gibt es tolle Möglichkeiten, die teilweise sehr schnell und sicher zur Besserung führen.

 

Bachblüten

Walnut – stabilisiert, fördert Mut, Veränderungsbereitschaft, Ich-Stärke, Organisationsfähigkeit und sachliches Denken.

Rescue Remedies – Notfalltropfen, bei Stress und Schockzuständen, in die Mitte kommen

Mimilus – bei bestimmten, konkret benennbaren Ängsten (dazu zählt auch Angst vor unsichtbaren Dingen wie z.B. Geistern)

Aspen – bei unbestimmten, nicht konkret benennbaren Ängsten

Pine – heilt Schuldgefühle, die immer dann auftreten, wenn Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernommen wird (ggf. anstelle der Rücksicht auf die Bedürfnisse Anderer)

 

Heilsteine

Lepidolith – heilt Traumata und hilft so, optimistisch in die Zukunft zu blicken und das Leben auf die Reihe bekommen.

Aragonit – beruhigt die Nerven. Führt bei langfristiger Einnahme als Essenz zu dauerhafter Weiterentwicklung des 3. Chakras, im Sinne von Ich-Stärke, Organisationstalente, konstruktive Machtanwendung und klares sachbezogenes Denken.

Citrin – Optimismus, gute Laune, klares praktisches Denken

Rauchquarz – baut akuten Stress ab

Schwarzer Turmalin (Schörl) – Erdung …. an den vorderen Teil der Füße halten (Zehen bis Ballen). Absolut wichtig für regelmäßigen Gebrauch!

Bergkristall – Klarheit und Stabilität, Vision, Hellsicht. Der Universalstein für praktisch alle Anwendungen, auch in Kombination mit anderen Heilsteinen.

Amethyst – Auflösung von Anhaftungen, zeigt den Sinn des Lebens, regt die Phantasie an, Heilstein bei Neurodermitis, Verarbeitung von Traumata im Traum (einige Zeit unter das Kopfkissen legen, nach wenigen Nächten verstärkte Traumaktivität – oft bewusst, wenn diese nachlässt Kristall wieder zurücknehmen).

Peridot – heilt Schuldgefühle

 

Hara-Meditation

Führt zu emotionaler Stabilität, Zentrierung, Zielgerichtetheit und Durchsetzungsvermögen. Entlastet das 3. Chakra. Hilft, bei sich zu bleiben, auch wenn viel Trubel ist in der Umgebung. Hara-Atmung regelmäßig praktizieren.

 

Muster-Unterbrechung

Wenn Du raus willst aus der allgemeinen Unwilligkeit zur Veränderung, beginne damit, eine beliebige Sache in deinen Gewohnheiten zu ändern. Einfach so – idealer Weise zum Spaß!

Wenn Du ein Problem loswerden willst, verändere irgend etwas in dem Kontext in dem es auftritt – ganz egal was. Fahre fort mit einfachen Veränderungen, ohne zu erwarten dass das Problem sich erledigt hat. So lange, bis es sich erledigt hat.

 

Bewegung

Ein weiterer Schamanentrick, um Veränderung herbeizuführen, ist spazieren gehen, schwimmen, eben körperliche Bewegung aller Art. So viel Bewegung wie möglich, am besten in der Natur, und ohne den Körper auszupowern – eben aerobe Bewegung, die den Sauerstoffgehalt im Körper vermehrt. Im Idealfall zu Zeiten, wo man es sonst nicht tut (s.o. Musterunterbrechung).

 

Der magische Tresor

Entlastet die Psyche. Weitere Entspannungstechniken wie autogenes Training, kreatives Visualisieren, Meditation, Reiki, schamanische Reisen, Trancen und vieles mehr sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet zur Stabilisierung.

Überhaupt hat ist jede Entspannungstechnik, die jemand selbst erlernt hat, eine konstruktive Sache, weil er dadurch selbst für sich sorgen, und seine Psyche selbst regulieren kann. Jeder Mensch ist für sein Wohlbefinden und seine Gefühle selbst verantwortlich, und diese Selbstliebe kann auf dem Weg des Lernens – was auch Lebendigkeit bedeutet – immer weiter ausgebaut werden.

Guten Mut und viele tolle neue Erfahrungen!

3. Chakra in den Künsten

 

Thema Sachen rausschieben:

 

 

 

Eine überspitzte, kurzweilige und wie ich finde amüsante Darstellung des Themas Angst vor Veränderungen von Patrick Süskind:

 

http://www.amazon.de/Die-Taube-Patrick-S%C3%BCskind/dp/325721846X

 

… to be continued

Erfahrungsbericht einer geheilten Neurodermitikerin

Erfahrungsbericht einer geheilten Neurodermitikerin

Die Autorin dieses Buches, Katrin Rick, hat sich nach einem halben Leben mit Neurodermitis geheilt mit Hilfe einer besonderen Therapie. Der autobiagraphische Roman hat mich wegen den tiefgehenden, gefühlvollen Beschreibungen sehr berührt.  Ich durfte die Autorin, durch einen gemeinsamen Bekannten aufgemuntert, persönlich kennen lernen. Heute habe ich Katrin auf einer Messe wieder getroffen und freue mich auf eventuelle gemeinsame Aktionen zum Thema Neurodermitis.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und darauf hinweisen, dass sich Katrin über E-Mails und Anrufe von Betroffenen freut, und gerne weiterhilft. Sie hat ein Selbsthilfe-Konzept entwickelt um einen Weg aus der Erkrankung zu finden, und bietet als Heilpraktikerin professionelle Hilfe an.


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