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Dampf ablassen – Emotionale Entladung für den inneren Frieden & die Gesundheit!

Mann hat das Thema gedauert, bis es sich jetzt nach Wochen endlich als fertiges Bild in meinem Hirn, unter meinen Tippfingern ausbreiten kann. Gutes Thema, wichtig! War das ne Schreibblockade? Oder erlauben meine Blockaden nicht, über sie zu schreiben? Oder beides, in einer seltsam angespannten und doch schöpferischen, introvertiert trauerüberschatteten und doch hochaktiven Zeit?

Ich bin ein Mann und will über Gefühle schreiben. Da ist schon das erste No Go! Ich soll doch keiner von den weichgespülten Esotypen sein, die 10 Meter über der Erde schweben und ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.

Nee bin ich nicht! Eso ja. Ich wurde zu dem Thema in einem amtlichen schamanischen Setting inspiriert. Schamanen sind cool, die gehen nachts in den Wald und stellen sich ihren Ängsten, um sie zu besiegen! Sie trommeln und tanzen wild ums Feuer, geraten in und genießen Extase, und außerdem sind sie Krieger, so ähnlich wie Samurai und Ritter! Der Krieger des Herzens besiegt seine Furcht, indem er ihr direkt ins Auge sieht. Er blickt durch sie durch und erkennt, was hinter ihr steht, die verborgene Wahrheit, die zur Selbsterkenntniss und inneren Stärke führt. Er redet gern aufrichtig aus dem Herzen und liebt es nicht, über Dinge zu plappern, die mit seinem Leben und dem, was ihn gerade bewegt, keinen Zusammenhang bilden. Er liebt es, solche authentischen Aussagen mit Verbindung zum richtigen Leben von seinem Gegenüber zu hören, und mag keinen indiskreten Tratsch über Andere. Und nein, das ist kein Coelho-Zitat, auch wenn der Stil kopiert wurde aus dem wundervollen „Krieger des Herzens“ von Paolo Coelho. Ich übe mich darin, einer zu werden, z.B. wenn ich mit anderen Männern am Feuer sitze, wo wir trommeln, singen, Rituale feiern und den Redestab kreisen lassen. Der Krieger kämpft FÜR das, was dem wahren, schönen und guten Leben in seiner Umgebung dient, und NICHT GEGEN irgendwen oder irgendwas, außer es gilt eine akute Gefahr zu stoppen, z.B. den atomaren und weitere Arten von Umwelt-Wahnsinn.

Soweit so gut.

Also ja, ich hab vor Angst manchmal die Hosen voll, ich bin traurig und wütend, und weine nicht gern wenn jemand dabei ist. Ich fall nicht zwingend sofort über meine Angebetete her wenn ich geil bin, schlage mich nie außer im Training, und brülle ganz selten rum. Ich bin sensibel, ist meine Veranlagung, darüber handelt ja der Blog, und deshalb nervt nicht nur der Chef (angenehmer Weise zur Zeit hauptsächlich ich selber und ja, ich kann mich auch selber ordentlich nerven und stressen!), sondern auch diverse nervige Normalitäten aus der Umwelt. Kurzum, ich bin auch nervlich über-erregbar, sowohl positiv als auch negativ.

Ich will über dieses Thema gerade nicht so sachlich-dissoziiert schreiben wie ich könnte, es geht hier auch um Selbsterfahrung und Anschaulichkeit. Auch wenn ich schon wieder zweifle, weil ich wieder so persönlich werde und mir gänzlich unbekannte Leser in mich reinschauen lasse. Das ist ja das Thema.

Emotionale Entladung ist peinlich!

Vor allem in unserer westlich „kultivierten“ Kontrollfreak-Zivilisation.

Und genau darum geht es letztendlich bei der emotionalen Entladung. Wer sich selbst, ganz persönlich und einmalig, als einzigartiges Individuum annimmt und gern hat, schafft sich mit Gefühlen kein Problem. Lachen, spaßen, schreien, flüstern, schimpfen, stöhnen, weinen, schlagen, rennen, strampeln, zurückziehen, erzählen, toben, drücken, kuscheln, streicheln, vereinigen, singen, still sein … wenn einem danach zumute ist. So unmittelbar hat es die Natur beim Menschen angelegt, in Form von Botenstoffen, Nervensignalen und Meridianflussänderungen, die als Reaktion bei der Begegnung mit dem Gegenüber ausgelöst werden.

 

Normalerweise „beherrschen“

… die meisten Menschen unserer Zivilisation ihre Gefühle. Sie werden unterdrückt, umgewandelt oder für später bis lebenslang gespeichert. Es geschieht so automatisch, dass sich daraus Charakterstrukturen ergeben. Der so gebildete Charakter ist ein Abbild dessen, was der Mensch nicht zeigen will, seine Maske. Über der authentischen Persönlichkeitserscheinung, durch die er sich nicht als individuelles Wesen outen will.

Je weniger die Gefühle ausgedrückt werden, desto schlechter werden sie wahrgenommen, was zu Entfremdung vom eigenen wahren Wesenskern führt, zu Neurosen und im Extremfall zu Psychosen. Ich führe hier wieder den Psychoanalytiker Wilhelm Reich an, sowie dessen Schüler Alexander Lowen, der Reichs Grundlagen zu den verspannten Muskelpartien (Muskelpanzer-Segmenten) zur bioenergetischen Analyse- und Therapiemethode. Wilhelm Reich war zunächst ein Musterschüler von Sigmund Freud, hat dessen mental-analytische Psychoanalyse-Methode um die körperlich-emotionale Komponente weiterentwickelt, und wurde schließlich ins Abseits gestellt vom damaligen schulpsychologischen Mainstream und von der US-Gesundheitsbehörde in den Knast, wo er starb.

Gefühle haben neben der biochemischen Komponente der Botenstoffe auch eine bioenergetische. Sie versetzen den Körper in eine Bewegungsspannung, setzen Energie für Muskelbewegungen und Bewegungsreaktionen frei. Wird die angeregte Bewegung, die Geste, die Änderung der Mimik, der Berührungswunsch nicht ausgeführt, oder zumindest verbalisiert oder anderweitig kommuniziert, verbleibt ein Spannungszustand in den angesteuerten Muskelpartien. Der Körper verspannt sich chronisch und es fällt der Person immer schwerer zu entspannen. Die chronischen Verspannungen liegen vielen, vor allem auch chronischen Erkrankungen, physischen wie psychischen zugrunde. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, Störungen des Lymphflusses, Fehlversorgungen von Organen und Geweben, Fehlhaltungen, Fehlstellungen der Gelenke, mechanische Beeinträchtigung der Nerven, Steifheit der Wirbelsäule, des Beckens, der Gelenke, der Muskeln etc.

 

Gefühle – Gedanken – Krankheitssymptome

Heilprozesse unterliegen aus der ganzheitlichen Betrachtung einer psychosomatischen Komponente. Es gibt eine kognitive Ursache im Inneren, z.B. ein Konfliktgeschehen, ein auslösendes Ereignis und das resultierende Symptom. Wenn z.B. eine Wunde heilt, werden die Gefühle freigesetzt, die mit der Verwundung einhergehen. Die innere Ursache heilt aus, wenn der Gesundung genug Raum und Aufmerksamkeit für die inneren emotionalen Prozesse gegeben wird. Viele allopathische Maßnahmen zielen nur auf die schnelle Symptomheilung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ab, und die innere Ursache wird nicht richtig ausgeheilt, indem die Gefühle durchlebt und ausgedrückt werden.

Werden Gefühle regelmäßig ausgedrückt, setzt sich das Individuum äußerlich in Gang (“Emotio” – etwas herausbewegen) und folgt damit der lebendigen Entwicklung des Organismus. Gefühle sind begleitet, bzw. Träger von gedanklichen Botschaften, z.B. ein Bedürfnis oder eine Wertung. Der Gefühlsausdruck klärt also auch die Gedanken, und regt zu schöpferischem Denken an. Der Kopf wird frei von Ärger und Bedürfnissen, oder man erhält Antworten auf Fragen, die einen emotional bewegen.

 

Gefühle sind Reaktionen auf Wahrnehmungen (eines Gegenübers)

Jede Wahrnehmung, die durch die Hirnschranke zwischen Bewusstsein und dem Unbewussten als bemerkenswert eingeordnet wird, findet Zugang zum Unbewussten. Botenstoffe für Gefühle werden ausgelöst und es kommt somit zu einer Veränderung der Gefühle. Das setzt zusätzlich die gedankliche Aktivität in Gang und das Ergebnis sind Reize von innen und außen. Wer die Gefühle gut wahrnehmen und effektiv ausdrücken kann durch Gesten, Gemütsbewegungen oder Worte, bleibt emotional langfristig klar und stabil, und schlicht auch in besserer Stimmung.

Ein Satz hat mir geholfen: „Ich fühle mich gut!“ Wenn seine tiefere Bedeutung angenommen wird, dass die klare und deutliche Wahrnehmung der Gefühle gut ist. Unabhängigkeit von der Art von Gefühl. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich selbst bei meiner schwersten, bewusst und intensiv durchlebten Trauer, auch ungewöhnlich lebendig gefühlt habe, und das war auch schön. Gefühle sind, egal welche, das Leben, die eigene Lebendigkeit. Sie bewegen, regen zum Wachstum und zur Gesundung an, und machen menschlich, liebenswert und schön. Sie schaffen Frieden.

 

In der Welt der Hochsensiblen

… ist die Gefühlsentladung besonders wichtig, weil die wahrgenommene Informationsmenge ungleich höher liegt, bis zur häufigen Reizüberflutung. Dann ist vorbei mit gerichteter Aufmerksamkeit und es wird Zeit für Erdung und Entladung. Rückzug und Erholung sind für mich ein häufiger erster Schritt, dann aber auch reinfühlen in mich und Gefühle fließen lassen, ggf. durch Erdungsmaßnahmen unterstützt, wie Fußmassage, duschen, essen und trinken, Sport, Wald und Wiesen, Körperkontakt, Reiki auf die Füße u.a.

Wenn ich mich nicht gut fühlen kann, helfen mir 2 Fragen:

„Wenn ich gerade ein Gefühl hätte, welches wäre es?“ (Frage stellen und die erste spontane Antwort abwarten. Dann nachfühlen.)

„Wo in meinem Körper sitzt das Gefühl X?“ (Wenn das Gefühl bekannt ist, aber nicht recht gespürt wird. Frage stellen, den ganzen Körper fokussieren, und auf das Körpersignal achten).

Außerdem, wenn ich allein bin und im normalen Alltag, und für die nachträgliche Entladung Musik, Tanzen, Hüpfen (mehrere Minuten auf der Stelle, sehr gut morgen nach dem Aufstehen), Gerüche, Natur, Wasser (trinken und auf der Haut), bei Wut auf Kissen schlagen, bei Trauer ernste Musik, Decke, Schummerlicht und andere ruhige, reizarme oder heilsame Athmosphären.

 

Ein gutes Gespräch

… ist noch besser als allein. Ich mache da allerdings die Erfahrung, dass ich damit achtsam umgehen muss, sowohl in der Redner-, als auch der Zuhörerrolle. Ich frage, wenn ich es nicht vergesse, ob ich mich aussprechen darf. Weil ich früher öfter ganz automatisch meinen Frust vom Stapel gelassen habe, was meinem Gegenüber dann zuviel wurde. Umgekehrt hab ich die gleiche Erfahrung gemacht, dass mein Gegenüber mir seinen Frust aufgeladen hat, was mich dann überforderte und runterzog. Grenzüberschreitend ein solches Verhalten!

Bei Treffen mit Freunden finde ich es deshalb eine gute Idee, das Gespräch mit der Frage „Was gibt’s denn GUTES?“ zu eröffnen. Die Zeit wird schöner.

Bei starken körperlichen Spannungen und Reizüberflutungen bevorzuge ich für den Anfang körperliche Bewegung und Abreaktion. Das bringt in Fluss, löst schon mal einiges an Energien, und dann geht’s schon leichter weiter, und eventuelle Gespräche werden konstruktiver und weniger gestresst – stressig.

Wichtig ist, immer viel gut gereinigtes und energetisiertes Wasser trinken. Gefühle gehören zum Wasserelement, und das Trinkwasser schwemmt Schadstoffe aus dem Körper, die innerlich für Stress und Gesundheitsbelastungen sorgen. Es stabilisiert die emotionale Belastbarkeit, die Nerven, und vitalisiert den Körper. Ohne genug Wassereinnahme, ca. 30-40 ml pro kg Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit intensiven naturheilkundlichen Behandlungsprozessen, weil die Gifte sonst nicht adäquat rausgelöst werden. So zumindest meine und die Meinung der meisten mir bekannten Naturheilkundler.

Analog zur Entgiftung aufgrund von wasserbasierten Ausscheidungsprozessen über Nieren-Blase und Darm, stellen die Gefühle eine Ausscheidung von psychischer Belastung dar. Sie müssen genauso fließen wie das Wasser im Körper, und sich genauso erneuern. Das bedeutet nicht, dass Menschen, die ständig am heulen oder lachen sind, zutiefst gesund sind. Gefühle können auch zur Oberfläche gehören, können trainiert sein, Teil der Maske, genauso wie ein regungsloses Pokerface. Die Frage bleibt letztlich immer – wie fühlst Du Dich jetzt gerade wirklich, mit dieser Situation, mit diesem Gegenüber, mit diesem Bedürfniss, mit diesen Gedanken und Ideen?

Am Ende, eines meiner Ziele – über alles Mögliche lachen können, weil das Leben so wunderbar skurril ist!

Neurodermitis und Sex

… ein sensibles Thema nicht nur für sensible Leute mit besonderen Empfindlichkeiten. Das hier nach meiner Überzeugung nicht fehlen darf, weil ein gesundes Sexleben bei Neurodermitis so sehr heilsam und wohltuend sein kann.

Betrachten wir die gelebte Sexualität doch mal von einer niedrigeren Schwelle, die bei jeglicher Form von herzlicher bis einfühlsamer, liebevoller Berührung beginnt. Ein gehauchtes Wort, ein zärtlicher Blick, eine verbindende Hand am Herzen des Gegenübers, eine Zeit im Arm, Kuscheln in jeder Form.

Ein bischen Biochemie: Oxytocin, das „Liebes- und Vertrauenshormon“, wird nicht nur nach orgastischen Langzeitliebesspielen freigesetzt, sondern bereits wie oben beschrieben, nach jeglichem angenehmen Hautkontakt. Ein paar Minuten Streicheleinheiten lassen es bereits fliesen!

Im letzten Jahr habe ich die Einflüsse der Lust auf meinen Hautzustand näher, vielleicht auch bewusster beobachtet. Bestimmte Phänomene bei der Erfahrung von Berührungen unterschiedlichster Art, Hitze, Kälte, beruhigende und provokative Stoffe in Bezug auf Juckreiz sind mir schon lange aus der Erfahrung bekannt. Jede Beruhigung des Juckreiz, eine Spielart von Schmerz, bewirkt verständlicher Weise eine Verminderung von Leid. Viele Neurodermitiker empfinden freigesetzte Lustgefühle, wenn durch eine äußere Einwirkung der Juckreiz plötzlich unterbrochen wird.

Ich schreibe bewusst „freigesetzte Lustgefühle“, weil ich es bei manchen Anwendungen so erlebt habe. Für kurze Momente wird der Körper von Lustgefühlen durchflutet. Ich frage mich, warum das so ist. Waren die Gefühle vorher schon da, irgendwie gespeichert im Körper? Wenn die Haut im gesunden Zustand ist, gibt’s auch kaum Juckreizbelastung und keine „Freisetzungen“.

 

Symbolsprache

Sinngemäße Aussagen von zwei Entwicklern und Lehrern alternativer Heilmethoden:

Juckreiz steht für ein grundlegendes Interesse am Leben, das man sich nicht gestattet auszuleben.“ Antonie Peppler; Kreative Homöopathie®

Das Jucken setzt ein, wenn man sich nicht gestattet, auf ein Gegenüber zu reagieren.“ Walter Lübeck; Rainbow Reiki®, Lemurian Tantra

Der Volksmund sagt:

„Es juckt mich in den Fingern!“ …. “Das juckt mich nicht!”

 

Mit diesen Aussagen im Visier habe ich eine Zeit lang meine Befindlichkeit beobachtet und in den Zusammenhang mit meinem Liebesleben gestellt.

Dabei wurde mir zum einen bewusst, dass ich von Grund auf ein sehr neugieriger Mensch bin, und dieses ziemlich oft ignoriert habe. Egal worum es gerade geht, wenn ich was wissen will, mich ein Mensch oder irgendein Thema interessiert, dann ist es gut, dem Impuls nachzugeben. Also fragen, ansprechen, nachforschen, lesen, was auch immer, und zwar dann, wenn die Neugier einsetzt. Anderenfalls juckt es irgendwo!

Die andere Erkenntnis bezieht sich auf den Wunsch, einem Menschen näher zu kommen. Als Single bin ich einige Zeit ganz zufrieden mit der Abwesenheit von tieferer Nähe und sexueller Beziehung zu einer Partnerin gewesen. Während dieser Phase spürte ich wieder Sehnsucht und musste mich aufraffen zur „Jagd“. Hier fiel mir ebenfalls auf, dass es mich juckt, wenn mich jemand anzieht, und ich keine Initiative ergreife. Das passierte häufig, und als es mir auffiel merkte ich, dass ich auch gefühlsmäßig recht impulsiv Wünsche entwickle, sobald ich diese Impulse zulasse. Ich lernte neue Menschen kennen und hatte mehr Spaß und mehr wohltuende Berührung.

Mein Leben ist wieder mit viel mehr angenehmen Gefühlen erfüllt und meine Haut spiegelt das wieder.

Ich habe auch andere, belastende Erfahrungen gemacht in Beziehungen. Neurodermitis von Geburt an belastet das Selbstwertgefühl enorm. Ich war ein schüchterner Junge und wurde ein vorsichtiger Mann, und übertriebene Vorsicht bewirkt nach den vorstehenden Thesen wieder Juckreiz. Manche Situationen haben die Neuro noch verstärkt, ohne Frage. Klar habe ich mich in den schlimmen Zeiten mit Schüben zurückgezogen, und der Aspekt Hochsensibilität erfordert auch regelmäßigen Rückzug vom Partner. Einfach um wieder zu sich selbst zu kommen, sich selber spüren, die eigenen Gefühle von denen, die vom Partner „eingesogen“ wurden, besser unterscheiden und dann auch loslassen.

Regelmäßige Streicheleinheiten und Sex steigern also den Oxytocinhaushalt. Das Vertrauen und die Laune steigen an. Lt. Wikipedia senkt das Hormon den Kortisolspiegel, und das könnte vielleicht bedeuten, dass dadurch eine gesteigerte Anfälligkeit für Juckreiz und Aufblühen der Neuro erreicht wird. Ich weiß es nicht, halte es aber für möglich. Meine Erfahrung ist, dass mir Sex und eine enge Beziehung gut tut, wenn ich mich regelmäßig zurückziehe um wieder zu mir zu kommen. Und wenn über alle Probleme und Konflikte, die in der Beziehung entstehen gesprochen wird. Auch Wut muss regelmäßig ausgedrückt werden, die kann ebenso zu Juckreiz führen, genauso wie die Lust und die Neugier, denen nicht nachgegangen wird.

Unterm Strich glaube ich, dass gerade die Feinfühligkeit vieler Neurodermitiker ein ganz besonders differenziertes, reiches Gefühlsleben mit sich bringt. Das durch gute Berührung in achtsames Beziehungen sehr viel Glück auslösen kann. Auf mich wirkt das langfristig heilsam, die Lebendigkeit und das alltägliche Glück hilft über vieles hinweg und stabilisiert meine Haut.

 

 

 

Extremer Juckreiz – Erlösung über Nacht

Ja, manchmal gibt es diese Momente der plötzlichen Befreiung, auch Spontanheilung genannt! Sowas habe ich diese Tage erlebt. Und brauchte erst Mal Zeit, um die Entlastung wirklich zu realisieren. Es geht um extremen Juckreiz, der mich die letzten Wochen begleitet hat, und nun weitgehend verschwunden ist. Ich glaube es langsam und freu mich wirklich sehr über die Erleichterung!!!!

Zuletzt berichtete ich von meinen Erfahrungen mit der Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler. Folge der Behandlung ist ohne Zweifel ein stabilerer Hautzustand. Sie ist jetzt nur wenig entzündet und ziemlich stabil, so dass kaum offene Stellen durch Kratzen entstehen, und keine nässenden Wunden.

Aber der Juckreiz war einige Wochen lang extrem heftig. Tagsüber, wenn ich beschäftigt war, ging es. Nachts zur Ruhezeit kam er dann raus, fast schon schmerzartig wie Nadelstiche, zunehmend bis es nicht mehr zu ertragen war. Allopathische Antiallergie – Tabletten wie Cetirizin bewirkten hier kaum noch etwas, auch nicht die homöpathischen Komplexmittel zur Haut- und Gemütsberuhigung. Cortisonsalbe ist für mich bei dem guten Hautzustand ein Nogo, hab ich nicht angerührt. Pflegesalben und Öle großflächig auf die trockene Haut geschmiert verschlimmern den Juckreiz in den akuten Momenten auf das heftigste, fiel also auch aus als Feuerlöscher.

Was unmittelbar den Juckreiz auflöste, waren heiße Duschen. Natürlich geht da vermutlich jeder Dermatologe auf die Barrikaden, weil davon die Haut immer weiter entfettet wird. Mir ist klar dass es nicht gesund war, aber mir war die letzten Wochen kein anderer Weg der Linderung bekannt. Es war so heftig, dass ich manche Nächte bis zu 3 mal aufgestanden bin um mich heiß abzuduschen, und anschließend ganz kalt zur Beruhigung. Danach Feuchtelotions oder -spray plus Bio-Olivenöl, Basiscreme für die akuten Stellen im Fuß-, Knie-, Schulter- und Handbereich. Alle Salben von mir feinstofflich energetisiert mit verschiedenen Heilmitteln. Der Verbrauch der Salben, Cremes und Öle war enorm, mehrere Liter im Monat.

So und nun zur Lösung… die lag nicht darin, dass jetzt Frühling ist und der Feuchtegehalt meiner Haut vielleicht wieder irgendwie zunimmt. Sondern es hat nach meiner Überzeugung ganz klare psychosomatische Hintergründe. Weil das Jucken schlagartig weniger wurde, nachdem ich eine Bewusstseinsarbeit gemacht, und das rausgefundene Thema in einem passenden Rahmen ausführlich besprechen konnte.

Juckreiz – Psychosomatik

Ich befragte die Chakra-Energie-Karten mit der Frage: „Was muss ich lernen, damit der Juckreiz gehen kann?“ Als Antwort kam die Karte mit der Affirmation „Ich nehme meine Männlichkeit liebevoll an.“ Spontan konnte ich das Thema gut annehmen, auch weil am gleichen Tag noch ein Treffen einer meiner Männergruppen war. Aber es ist ein riesiges Themenfeld, und deshalb hatte ich erst mal keine Ahnung, worum es genau konkret geht. Im Begleitbuch zu den Chakra-Energie-Karten steht zu der Karte, dass hier oft falsche, veraltete oder sonstwie destruktive Einstellungen oder Prägungen in Bezug auf Männlichkeit eine Rolle spielen.

An dem besagten Abend unter Männern habe ich das Thema „Was macht Mann sein für Dich aus?“ in die Runde geworfen. Um selbst alles vom Herzen zu sprechen, was mir dazu einfiel und mich belastet, und die Sichtweisen anderer Männer zu hören. Es war ein toller Abend mit spannenden Erzählungen und Einsichten. Mein Fokus kam dabei hauptsächlich auf das männliche schöpferische Element und wie das ist, wenn die Luft raus ist vor Erschöpfung. Und erschöpfend ist der Juckreiz, Schlafmangel und kaputte Haut allemal! Vielleicht passiert die Erschöpfung aber auch, weil mich falsche Glaubenssätze beeinflussen, dass ich z.B. schwach bin, nicht durchhalten kann, nicht kreativ, nicht durchsetzungsfähig sei o.ä.

Worum es für mich bei der männlichen schöpferischen Kraft gehen könnte, mit der Energie ging ich nach Hause, dass eben irgendwie weitergemacht wird, völlig egal was passiert. Ein Vater ist und bleibt Vater, so wie die Mutter Mutter, und ich als Schöpfer meines Lebens bleibe das auch. Also immer weiter machen, Gas geben im Beruf, aber auch beim Spaß haben, beim Lachen und in der Liebe! Am besten dabei die Liebe spüren und nach außen strahlen, die einen sowieso immer antreibt. Und mit den Geistern der Natur und Menschen tanzen….. auf der geistigen Ebene ist alles leicht und vieles lustig und von gelassenem Humor durchsetzt! Der Magier oder Barde steckt in jedem Mann, und dieser archetypische Anteil kennt das Spiel auf der spirituellen Ebene und im Feld der Lieder, Gedichte und Geschichten.

Juckreiz nach Peppler

Eine weitere Hintergrundinformation – Juckreiz bedeutet in der Symptomsprache nach Antonie Peppler ein „Interesse am Leben“. Dieses Interesse wird durch irgendetwas gestört, man will teilhaben und erleben, kann oder darf aber nicht, weil irgendwas stört. Der Körper entwickelt diese „es juckt mich in den Fingern“ – Symptomatik. Es hat wohl auch viel mit Neugier zu tun, und mit Lust.

In meiner Gegenwart nimmt eine größere Erweiterung meiner beruflichen Selbständigkeit ihren Lauf. Biete Workshops jetzt an viel mehr Orten an und werde von mehr Veranstaltern organisiert. Ist eine schöne schöpferische Phase für mich, die mit viel organisatorischer und kreativer Arbeit verbunden ist, zeitweise unter Termindruck. Ich hatte einige Schwierigkeiten, den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Fehler passierten, z.B. in den falschen Zug steigen und ähnliche Kleinigkeiten, die mit mangelnder Aufmerksamkeit und Strukturierung von Abläufen zusammen hingen.

Diese Woche ist nun ein gewisser Zyklus von Termin-Organisation, neu entwickelten und erstmals auch durchgeführten Workshops und Vorträgen durchgelaufen, und ich vermute, dass deshalb der Juckreiz in Verbindung mit „Männlichkeit“ gehen darf. Nachdem ich mit der Karte, etwas Rainbow Reiki und meinen Männern gearbeitet habe, ist dieser ganz heftige Juckreiz noch in der gleichen Nacht ausgeblieben, und war sogar am nächsten Morgen noch so moderat, dass ich keine heiße Dusche brauchte. Auch die kommenden beiden Tage ist dieses stechende Nadelstich-Jucken ausgeblieben. Übrig ist jetzt normaler Juckreiz, könnte gerne noch weniger sein, ist aber jetzt im Bereich von durchschnittlichem Neurodermitis-Alltag.

Vielleicht ist ein kleiner Durchbruch in der Heilung meiner Neurodermitis passiert, schön wäre es ja. Eine Freundin merkte gestern an „steter Tropfen höhlt den Stein.“ Insofern trifft es der Ausdruck „Spontanheilung“ auch nicht so ganz, denn der spontanen Heilung ging auch einiges an gelebter Erfahrung, ein neuer Lebensabschnitt mit „neuen Eroberungen“, die Homöopathie und viele Behandlungen voran, die ich mir tagtäglich gebe und geben lasse. Trotzdem war es gefühlt ein kleines Wunder, und ich wäre kein Realist, wenn ich nicht an Wunder glaubte, oder????

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Erfahrungen mit der “Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler“ bei Neurodermitis

Vor einigen Monaten habe ich diese besondere Schule der Hochpotenz-Homöopathie hier vorgestellt. Nun möchte ich einige Erfahrungen mit der innovativen Heilmethode weitergeben. Seit Oktober 2014 bin ich in Behandlung bei einem Facharzt und Homöopathen. Mit der letzten von insgesamt 4 Sitzungen ist die Behandlung nach diesem Konzept demnächst abgeschlossen. Ich habe mich dann mit ca. 30-40 Einzelmitteln oder Mischungen auseinandergesetzt.

In der letzten Sitzung teilte mein Behandler mit, dass er weitere Entgiftung auf körperlicher Ebene für angesagt hält. Er hat mir außerdem für die Zukunft angeboten, mich mit klassischer Homöopathie, mit Einzelmitteln, und spezieller Nahrungsergänzung, mit Fokus auf der körperlichen Ebene weiter zu behandeln. Neben der Entgiftung sollen die Mitochondrien gefördert werden. Das sind Organellen in den menschlichen Zellkernen, die u.a. den Körper mit Energie versorgen, und möglicherweise auch eine Rolle beim Informationsaustausch innerhalb der Organe spielen.

Meine Erwartungen waren angesichts der selbstbewussten Aussagen Antonie Pepplers, der geleisteten Vorarbeit und parallelen Geistheilungssitzungen, und meiner Einschätzungen der Effizienz homöopathischer Hochpotenzen, recht hoch.

Wurden meine Erwartungen erfüllt? Teilweise. Zur völligen Erscheinungsfreiheit hat die Behandlung noch nicht geführt, aber der Hautzustand hat sich gegenüber Sommer-Herbst 2014 deutlich gebessert. Die Entzündungen der Haut, die sonst zu offenen, teilweise nässenden Stellen geführt haben, sind deutlich zurückgegangen.

Psychisch ist in diesen vier Monaten ganz viel Heilung passiert, auf angenehme Weise, und das entsprach auch meiner Einschätzung. Das Prinzip bei den Potenzen ist ja, dass Niedrigpotenzen körperlich, mittlere Potenzen mental und hohe Potenzen seelisch-geistig wirken.

Ein paar Beispiele:

Viele Träume wiesen mich darauf hin, dass ich mich deutlicher wehren kann, wenn meine Grenzen überschritten werden. Das führte zu einigen interessanten Auseinandersetzungen, die mich letztlich gestärkt haben.

Ich wurde mutiger und konnte einige Schüchternheit loslassen, als es darum ging, mir sympathische Menschen näher kennen zu lernen.

Mir wurde bewusst, wie viel Liebe ich alltäglich durch Taten und Engagement in die Welt gebe, anderen Personen und mir selbst. Diese Liebe habe ich früher mit Skepsis belegt oder gar nicht als solche anerkannt. Jetzt nehme ich sie wahr und erkenne sie bzw. mich dafür an. Und ich kann diesen liebevollen Zustand jetzt durch Erinnerung in mir aktivieren, so dass ich ihn richtig deutlich fühle.

Der Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie wurde verbessert.

Ich kann jetzt mehr genießen, wenn ich etwas gut gemacht habe, und nehme diesen Erfolg mit Selbstwertschätzung dankbar als Belohnung an. Früher habe ich mir oft irgendein Konsumprodukt, vor allem Essen und Zigaretten, als Belohnung reingezogen, ohne dass es mich wirklich befriedigt hätte. Mir wurde klar, dass ich niemals zufrieden sein kann, wenn ich meine Erfolge und Liebenswürdigkeiten nicht genieße. Es ist sehr spannend, jetzt zu beobachten, wie es in meinem Inneren arbeitet, wenn ich mich frage: „Das hast Du gut gemacht – wie fühlt sich das jetzt an, und worin besteht jetzt der besondere Genuss?“ Meine vom inneren Kritiker dominierte Wahrnehmungsgewohnheit wird davon offensichtlich verwirrt und sein Einfluss schrumpft.

Meine Neugier ist stark angewachsen. Da ist irgendeine innere Beschränkung gegangen, die vielleicht auch mit Schüchternheit zu tun hatte. Ich gehe jetzt offener durch die Welt und nehme eine aufnahmebereite Haltung ein statt nur ständig aktiv meine Absichten zu verfolgen.

Ablauf

Die Behandlung umfasste insgesamt 4 ca. monatliche Sitzungen, und ich gab zwischendurch Rückmeldungen per E-Mail. Neben den Heilmitteln bekam ich Ausleitungsmittel für Impfstoffe, Schwermetalle, Toxine und Medikamente.

Mir wurde eine Diät verordnet, bei der ich auf Milchprodukte, Gluten und Hühnerei verzichtete.

Zusätzlich bekam ich einige Affirmationen („Ich ernähre mich aus eigener Kraft und lebe im Wohlstand“), eine Atemmeditation und eine Visualisierungstechnik als begleitende Übungen.

Jede Sitzung dauerte ca. 1,5 Stunden, das Erstgespräch 2,5 Stunden. Bei diesen intensiven Gesprächen bekam ich Röhrchen mit den homöopathischen „Gluboli“ – Kügelchen in die Hand und wurde vom Arzt auf Reaktionen beobachtet bzw. getestet. Meist hatte ich nach den Sitzungen unruhige Nächte, bei denen ich einige Mal aufstand und mir notierte was in ihnen besprochen wurde. Das beruhigte mich. Die Zeit danach passierte viel Veränderung in mir. Diese Prozesse liefen angenehm für mich ab. Ich erlebte die Mischungen als Unterstützung und so gut wie gar nicht als Provokation oder Verunsicherung.

Fazit

Ich bin froh, dass ich diese Behandlung gemacht habe. Ich erlebe die Methode als mächtiges und schnelles Werkzeug der Bewusstseinsveränderung und innerer Wandlung. Vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis meine Psyche und mein Körper die Heilungsprozesse abgeschlossen haben, die jetzt angestoßen wurden. Natürlich erhoffe ich mir nach wie vor, dass die körperlichen Symptome davon noch viel weiter zurückgehen werden, doch das wird mehr Zeit brauchen. Was ich an negativen Mustern der Psyche loslassen bzw. heilen konnte, muss seine Entsprechung auf der körperlichen Ebene finden, u.a. in Form von Ausleitung weiterer Säuren, freien Radikale und Toxine aller Art, eben alles was den Körper und das Immunsystem belastet. Ich reagiere nach wie vor empfindlich auf viele Stoffe und Außeneinflüsse aller Art.

Das ist also ein Zwischenergebnis und ich werde mich in einigen Wochen nochmals zu dem Thema äußern. Abgesehen von möglichen weiteren Heilerfolgen kann ich dann vielleicht auch eigene Erkenntnisse über die Symptomsprache, also die psychosomatischen Ursachen und Bedeutungen z.B. von Juckreiz und die Entzündungen berichten, mit denen sich die KH theoretisch auseinandersetzt.

Eins wurde mir wesentlich deutlicher: Neurodermitis ist ein komplexes Geschehen, das durch viele Einflüsse auf körperlicher, mentaler und seelisch-geistiger Ebene beeinflusst wird und beeinflusst. Die Frage nach den Ursachen und Gründen (die oft weit in der Vergangenheit liegen) führt dabei nicht allzu weit. Mein Fokus wurde verstärkt auf die Frage „Wozu ist es gut?“ gerichtet. Die ist nicht leicht zu beantworten und erschließt sich nach meiner derzeitigen Überzeugung nur dann, wenn ich meinen Körper so wie er ist liebe und ihm zugestehe, dass er mir mit der Krankheit etwas mitteilen will, wofür er zur Zeit keine andere als diese unangenehme Symptomsprache hat.

Meine feinstoffliche Radionik-Hausapotheke

Erfahrungen mit den Chakra-Energie-Karten von Walter Lübeck.

Ich stelle heute eine effektive und kostengünstige Methode vor, die mir sehr viel Spaß macht, mit der man sich feinstoffliche (energetische) Heilmittel selber herstellen und sein Bewusstsein erweitern kann. Wer gerne Essenzen wie z.B. Bachblüten verwendet, oder sich homöopathisch behandeln lässt, dürfte seine Freude damit haben. Ebenso diejenigen, die gerne Karten legen oder andere Orakel wie das I Ging befragen.

In der Tat geht es bei den „Chakra-Energie-Karten“ um ein Karten-Orakelset, das jene besondere Eigenschaft aufweist, dass man damit Essenzen ganz einfach selber herstellen kann. Mir ist kein anderes Orakel mit dieser besonderen Ausstattung bekannt. Der Entwickler Walter Lübeck ist Schamane und Linienträger der schamanischen White Feather Tradition, Begründer des Heilsystems Rainbow Reiki® und weiterer Systeme der spirituellen Energiearbeit und Meditation.

 

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                  Bild: Amazon

 

Die Karten wurden in den 90er Jahren entwickelt aufgrund der Anfrage von Reiki-Heilern nach einer umfassenden Sammlung mit Affirmationen (positive, heilsame Aussagen) für den Einsatz bei Mentalheilungen mit Reiki. Walter Lübeck entwickelte das Set anhand des spirituellen Energiesystems der Chakren und Aurafelder. Dadurch wird es zu einem Handbuch zur Chakrenlehre, und durch die Deutungstexte im Begleitbuch zu einem spirituellen Weisheitsbuch.

 

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So sehen sie aus (Karten zu Haupt- und Nebenchakren, Aurafeldern und Leerkarten)

Zu den Affirmationen und Texten werden für jede Karte Zuordnungen zu Bachblüten, Heilsteinen und Duftessenzen angegeben. Für diese Heilmittel gibt es kurze, für den normalen Alltagsgebrauch ausreichende Beschreibungen. Will man ausführlicher Interpretieren, kann man die jeweiligen Fachbücher zu Rate ziehen. Desgleichen mit den Zuordnungen zu Hauptchakren, Nebenchakren und Aurafeldern. Ich persönlich brauche nur ganz selten weitere Bücher, mit Ausnahme des Buchs „430 Heilsteine“ von Michael Ginger, weil dort Abbildungen der Steine sind, die mir für eine bestimmte Form der Energiearbeit helfen.

       

Die Radionik – Heilungssiegel

Seit 2002 gibt es nun auf jeder Karte vom Verfasser gechannelte, radionische Heilungssiegel. Mit diesen Graphiken werden die oben aufgeführten Schwingungen (der Affirmationen, Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen) „freigesetzt“ nach einem einfachen Aktivierungsvorgang. Man kann dann Energieübertragungen machen, wie bei vielen spirituellen Heilmethoden, über das Auflegen der Hand auf den Körper, oder im Ausstrahlungsbereich der Aura (Kommunikationsfeld des spirituellen Energiesystems), oder durch aufbewahren der aktivierten Karte am oder in der Nähe des Körpers. Oder man stellt ein Gefäß mit Wasser auf die aktivierte Karte, und erhält so eine Essenz zum Einnehmen, oder zum Versprühen in die Aura oder den Raum. Man kann auch Öl aufladen für mehrstündige Energieübertragungen auf sensitive Körperstellen, insbesondere im Bereich der Chakren (feinstoffliche Energieorgane).

 

 

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              Walter Lübeck

            

Es gibt weitere Anwendungsformen wie Heilstein-Programmierung, programmierte Akupunkturnadeln, komplexe Mandalas aus aktivierten Karten, spezielle Formen von Geistheilung oder schamanische Reisen in assoziierte Astralwelten.

 

Glaubenssache?

Ich weiß das hört sich alles recht esoterisch an, und wird von offiziellen Stellen als “wissenschaftlich unbeweisbar” gehandhabt (bis hin zu Scharlatanerie-Vorwürfen …). Doch es ist keine Sache, an die man glauben muss, damit sie funktioniert. Radionik ist Teil der ganzheitlichen Informationsmedizin, genauso wie z.B. die Homöopathie. Sie wurde in den 1920er Jahren durch den Arzt Dr. Albert Abrams entwickelt. Die Grundidee dieser Methode liegt darin, dass es ein Informationsfeld gibt, das alle Materieteilchen umgibt und Atome durchdringt. Dadurch ist es möglich, Materie und elektromagnetische Wellen wie z.B. Elektro- und Magnetfelder mit Informationen wie die o.g. Schwingungn von Blüten, Kristallen etc. zu versehen.

Wikipedia: Radionik

Man kann es sich vorstellen wie Funk- und Radiowellen. Auch dort werden akustische Informationen auf eine Trägerwelle, z.B. mit 89,4 Megaherz, aufgesetzt. Der Empfänger muss sich auf die Trägerwelle einstellen, und kann dann alle Informationen abrufen, die auf ihr transportiert werden.

Also, soweit ist Radionik erklärbar, wenn sie auch nicht im Sinne der Mainstream-Wissenschaft nachgewiesen ist. Das Radionik-Verfahren funktioniert, das weiß ich aus Erfahrung, und deshalb stelle ich es hier vor. Es ist seit vielen Jahren vor allem in den USA eine gängige Heilmethode in Naturheilpraxen. Wie immer bei wichtigen Fakten verweise ich darauf, diese besser nicht zu glauben, sondern die Sache nachzuprüfen mit Recherche und Versuch.

Vorteile der CEK

Jetzt nenne ich die wichtigsten Vorzüge. Ich wende die CEK seit 2002 erfolgreich für mich und seit 2007 professionell an, sowohl für Orakelarbeit in Lebensberatungen, als auch für Energiearbeit mit den Heilungssiegeln.

  • Ich energetisiere seit Jahren meine Pflegesalben mit CEK-Schwingungen (unter anderem), und erhöhe so die Qualität und Verträglichkeit.
  • Die Affirmationen, die Beschreibungstexte der Karten und die Beschreibungen der Bachblüten, Heilsteine und Duftessenzen sind frei von abstrakt-abgehobener, esoterischer Traumsprache. Sondern absolut sachlich, konkret und praxistauglich. Dabei aber trotzdem hoch spirituell und weise wie ich finde. Deshalb lassen sich die Karten in der Deutung sehr gut auf konkrete Sachverhalte anwenden, auch für Einsteiger.
  • Man lernt durch die Anwendung der Karten automatisch und differenziert die Chakrenlehre (jeweils 7 Themen für jedes Hauptchakra, die 6 wichtigsten Nebenchakren und die 4 Aurafelder). Damit verbunden die Heilmittel-Lehren, ohne dass man Fakten auswendig lernen muss. Das Wissen kommt automatisch durch die (spielerische) Beschäftigung mit den Karten und den Lebensthemen, zu denen sie gezogen werden.
  • Die Karten bilden eine Hausapotheke mit 126 verschiedenen Essenzen. Diese werden ganz einfach hergestellt, und halten qualitativ spielend Stand mit den gängigen Bachblüten, kalifornischen Blütenessenzen, Crystal Herbs etc. aus der Apotheke. Also, wir bekommen hier eine Hausapotheke mit 126 frei kombinierbaren Essenzen zum Preis von rund 25 Euro!
  • Für Geistheiler und Naturheilkundler ist das Set ein geniales Mittel für die spirituelle Diagnose. Man kann mit den beiliegenden Leerkarten Blockaden aufspüren, und durch entsprechende Fragestellungen die psychosomatischen Themen von Symptomen ermitteln. Für Einsteiger ist ein umfangreicher Fragenkatalog im Buch, der in Punkto sichere Fragestellung überaus wertvolle Dienste leistet.

 

Meine monatliches Chakra-Öl

Es gibt viele Möglichkeiten der Anwendung der Karten. Ich möchte hier nun meine Art vorstellen, wie ich im monatlichen Zyklus mit den Karten arbeite. Selbstverständlich kann man sich für jeden beliebigen Zeitraum, jedes beliebige Thema oder Problem, einmalig oder über bestimmte Zeiträume mit heilsamen Essenzen und Erkenntnissen versorgen. Meine Standardeinnahme für Essenzen ist ein Glas aufgeladenes Wasser in vielen kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken, und nachts wirken lassen.

Die monatliche Befragung mache ich von Vollmond zu Vollmond. Für diesen Essenzen-Cocktail lade ich ca. 20 ml Bio-Olivenöl auf. Dafür eignen sich m.E. alle naturreinen Öle, aber auf Bioqualität sollte man schon Wert legen, da konventionelle Öle mit Lösungsmitteln und den üblichen Pestiziden und Insektiziden belastet sind, unpassend für ein spirituelles Heilmittel. Das aufgeladene Öl trage ich morgens dünn auf die Körperstellen des 1. bis 6. Hauptchakras auf.

Mit der Zeit habe ich eine Strategie für die Essenzen-Arbeit entwickelt. Zunächst habe ich nur meine allerwichtigsten Themen berücksichtigt, da ging es vor allem um fundamentale Themen wie die Neurodermitis und Erfolg mit meiner ganzheitlichen Heil- und Seminararbeit. Daraus wurde mit der Zeit ein immer differenzierterer Fragenkatalog. Natürlich gibt es bei mehr Fragen auch mehr Karten, also auch mehr Heilmittel-Einflüsse, die natürlich verarbeitet sein wollen.

Mittlerweile enthält mein energetisiertes Öl in manchen Monaten 20 oder mehr Essenzen (Karten). Ich würde eine so große Anzahl nicht unbedingt weiter empfehlen, sondern zum experimentieren anregen! Das Prinzip gilt auf jeden Fall, dass ein feinstoffliches Heilmittel eine Veränderung nach sich zieht, und viele Heilmittel viele Veränderungen. Allerdings habe ich neben meiner CEK-Arbeit aus meiner Erfahrung mit der kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler gelernt, dass viele Bestandteile nicht unbedingt heftigere Wirkungen im Sinn von Veränderungsstress oder unangenehmen Heilreaktionen nach sich ziehen. Letztens habe ich sogar eine sehr umfangreiche Zusammenstellung genutzt und dabei extrem wenig körperliche Reaktionen gespürt. Totz der gefühlsmäßigen Sanftheit hat sie gut geholfen.

Einige Beispiele für Fragestellungen, die ich für die monatlichen Heilungskarten nutze:

  • Was ist in diesem Vollmondzyklus mein wichtigstes spirituelles Lernthema (bedeutet ungefähr, in welchem Lebensbereich ich mich am besten weiterentwickeln kann)?
  • Was fördert meine Heilungsbereitschaft in Bezug auf …?
  • Was fördert die Heilung / Selbstheilungskräfte meiner Körper-Geist-Seele in Bezug auf …?
  • Was heilt mein Verlangen nach Zigaretten, Kaffee, …. ?
  • Was heilt meinen Widerwillen, genug Wasser zu trinken, gegen Sport und aerobe Bewegung, …?
  • Was fördert Heilung, Offenheit, Begeisterung und Einsatz in Bezug auf … (verschiedene Bereiche einsetzen, z.B. Neurodermitis, gesunde Ernährung, Kunden, Kollegen, Kenntnisse, Freunde, Familie, Partner, Erotik und Sex, Geld verdienen, Wohlstand, heilerische Fähigkeiten, Liebesfähigkeit, Selbstbehauptung, Ich-Stärke etc.)?

Für die Themenauswahl gehe ich meditativ in mich, nutze schamanische Metho den, und mein Pendel. Ich bearbeite nicht immer jedes Teilgebiet, aber wie schon erwähnt eine breite Auswahl. Die Philosophie dahinter verfolge ich schon seit Jahren: nämlich versuchen, alle Aspekte des Lebens einigermaßen in Ordnung zu halten. Denn was bringts, wenn ich meine ganze Energie in meine Arbeit stecke und Partnerschaft und Gesundheit auf der Strecke bleiben?

Dann notiere ich jede einzelne Frage, ziehe eine oder mehrere Karten dazu (nach bestimmten Legesystemen, die ich vorab ausgewählt habe) und notiere mir die Karten. Die so ermittelten Karten aktiviere ich wie im Begleitbuch beschrieben, staple sie übereinander, und stelle das gefüllte Öltöpfchen einige Zeit, mindestens 15 Minuten darauf. Nun ist das Öl fertig. Wie gesagt kann man auch Wasser auf die gleiche Weise aufladen, welches dann Stockbottle-Qualität hat, also im Verhältnis von ca. 10 zu 1oder stärker verdünnt werden kann. Genauere Rezepturen pendle ich hier immer aus, habe aber festgestellt, dass ich mich hier gut auf mein Gefühl verlassen kann.

 

Was bringt das Ganze?

CEK-Essenzen sind keine Heilmittel im medizinischen Sinn, die Wirkung der Radionik ist wissenschaftlich (offiziell) nicht beweisbar. Sie sind in erster Linie für die spirituelle Persönlichkeitsentwicklung gedacht, und veranschaulichen bzw. erklären hierbei die (ursächlichen) Sinn-Zusammenhänge von Problemen aller Art, oder auch von Ressourcen und Lösungswegen. Wenn ich es ganz knapp beschreiben soll sage ich, Essenzen machen, wie auch andere Arten spiritueller Heilarbeit, das Leben „geschmeidiger“. Widerstände werden aufgelöst, man hält mehr für möglich, wird flexibler im Denken, Fühlen und Handeln. Und es erleichtert mir, Verantwortung für meine Probleme zu übernehmen, weil ich davon in einen positiveren Grundstimmung komme. Auch und gerade wenn es heftig zugeht, bleibe ich bei meiner konstruktiven Lebenseinstellung. Außerdem verbessert es die Resonanz zu Engeln und anderen Lichtwesen, es entwickelt sich eine Art natürliche Spiritualität, eine Verbindung zum Großen Ganzen, und das schafft Erkenntnisse, dass jede Situation einen Sinn hat, egal wie schwer und ungerecht sie zunächst erscheinen mag.

Wenn Du Fragen zur Anwendung der CEK hast, kannst Du gerne die Kommentarfunktion nutzen Smiley

Bei Interesse an Seminaren, bei denen Du die Orakel- und Energiearbeit mit den CEKs lernen kannst, gerne melden (E-Mail Adresse im Impressum, oder Kommentar).

Erfahrungsbericht von Daniela R. (24) – Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis

Daniela R. führt ihre aktuelle Erscheinungsfreiheit, neben ihrer bewussten Ernährung, auf die Anwendung eines alchemistischen Produkts zurück. Hier kommt ihr ausführlicher Bericht:

Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis durch „Mensch-Wasser“

Nachdem in meiner 6-jährigen Neurodermitis Leidens-Geschichte (Ausschlag/Jucken auf Armen, Brust, Kopf, Kniekehlen etc) irgendwann klar war, dass Medikamente und übliche medizinische Methoden zu keinem Ergebnis führen, begab ich mich auf die Suche nach Alternativen. Meine Ernährung hatte ich bereits seit längerem auf weitestgehend vegetarisch umgestellt und auf Milchprodukte zusätzlich verzichtet. Das rate ich grundsätzlich jedem, damit der Körper entgiften kann. Sonst wird eine Heilung aus meiner Sicht schwierig bis unmöglich. Nach 3 bis 6 Monaten trat eine Verbesserung von ca. 50% ein.
Mittlerweile lebe ich weitestgehend vegan. Milchprodukte und minderwertige Kohlenhydrate (Bäckereiprodukte, Süßigkeiten, Fertignahrung, FastFood) kommen für mich gar nicht mehr in Frage.
Hochwertiges Fleisch und Ziegenkäse esse ich hin und wieder, jedoch nur, wenn ich genau weiß wo es herkommt. Bestimmt nicht aus dem Supermarkt. Dort kaufe ich grundsätzlich nichts mehr ein. Getränke außer Wasser (ohne Kohlensäure) und Kräutertee erweisen sich mir für meinen Körper als nicht mehr sinnvoll und laufen unter gelegentlichen Suchtmitteln;*)
Im zweiten Schritt verbannte ich alle chemischen Reinigungs-, Wasch- und Körper-Pflegemittel aus dem Haushalt und stellte auf 2 Produkte um. „Aleppo Seife“ aus Syrien (natürliche Herstellung bzw Reifung) für Haut und Haare – und für den Rest „Butzwasser“ aus München, ein rein natürlicher Allzweckreiniger jedoch ohne Chemie oder sonstige Zusätze, der aber reinigt und pflegt wie ein herkömmlicher chemischer Reiniger, jedoch ohne schädliche Inhaltsstoffe. Es war nicht einfach dieses Funktionswasser zu finden, da es in den Läden noch nicht so verbreitet ist. Ich habe es daher erst relativ spät entdeckt, ein Freund hatte es mir empfohlen, da ich von Reinigern aller Art immer verstärkte Hauptprobleme bekam. Wenn man genau auf die Packungen schaut und das große X sieht bzw die Hinweise list, dann findet man schnell heraus, dass auch ökologische oder so genannte Bio-Reiniger auf chemischen Bestandteilen bestehen. Selbst dermatologisch getestete Produkte beinhalten überwiegend Chemie.
Die akuten Reizungen fielen nach einigen Wochen mit Butzwasser weg, es wurde langsam spürbar besser, die Neuro war trotzdem noch da – jedoch die Abstände der Juckreiz-Phasen wurden etwas größer und die Attacken weniger heftig. Zuvor hatte ich mich im Schlaf noch oft blutig gekratzt, die Narben sind heute noch sichtbar.
Butzwasser ist ein Konzentrat. Man mischt ein paar Tropfen mit Leitungswasser und erhält ein Funktionswasser mit dem man alle Oberflächen im Haushalt (sogar das Auto), reinigen kann und es auch in der Waschmaschine und Spülmaschine verwenden kann. Es macht nichts, wenn es auf die Haut kommt, man braucht keine Handschuhe. Ein Waschmittel kann man somit auf ein Viertel reduzieren. Weiter Spezial-Reiniger im Haushalt brauche ich seitdem nicht mehr, sind auch völlig unnötig. Ich spüle auch mit BW. Darüber machte ich mir vorher nie Gedanken. Ich war es gewohnt, für alles ein extra Produkt zu haben, auch bei der Körperpflege. Je mehr ich mich mit Inhaltsstoffen und deren Auswirkungen beschäftigt habe um so mehr wuchs mein Entsetzen darüber. Man findet zu allen Themen übrigens viel im Netz, wenn man richtig sucht.
Nach meinen ersten Erfolgen, kontaktierte ich den Hersteller „Lichtmatrix“ in München, um nachzufragen ob die Verbesserung meiner Neurodermitis mit dem Butzwasser zu tun haben könnte.
Dort hörte man sich meine Geschichte an und ich bekam das Feedback, dass viele Kunden dies berichteten und es sehr beliebt sei bei Allergikern. Ich erfuhr, dass es das Mittel schon seit 20 Jahren gibt. Man empfahl mir speziell zur Anwendung auf der Haut ein weiteres Produkt aus der Reihe dieser Funktionswässer, allerdings keines zum Putzen sondern speziell für den Menschen mit dem Namen ( nicht lachen ) „Menschenwasser“. (Es gibt noch Haar-, Tier- und Pflanzenwasser).
Die nennen die Dinge wenigstens beim Namen dachte ich mir und erfinden keine komischen Bezeichnungen. Ganz einfach zu unterscheiden also.
Das M-Wasser hat damals 39.- Euro gekostet und ich habe immer noch etwas davon übrig bzw. nutze es jeden Tag zur oralen Einnahme und zum sprühen. Meine Neuro ist davon komplett weggegangen und nicht wiedergekehrt und zwar innerhalb von 4 Monaten (ab regelmäßiger Anwendung). Es wäre vermutlich schneller gegangen, nur anfangs habe ich das Wasser nur unregelmäßig eingesetzt, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass es hilft und ich kam mir beim einsprühen anfangs etwas komisch vor. Es war einfach nur ungewohnt etwas auf mich zu sprühen. Zwischen drinn habe ich mal ganz aufgehört aber dann nach regelmäßiger Anwendung (so wie man mir es angeraten hatte) war die Neuro weg.
Was für eine Erleichterung das für meinen Alltag war, muss ich den „Betroffenen“ hier wohl nicht erzählten. Heute, ein Jahr danach, weiß ich gar nicht mehr wie das war. Noch dazu ist meine Akne sehr zurückgegangen und mein Hautbild hat sich überhaupt verbessert. Daraus hat sich ergeben, dass ich mich insgesamt natürlich auch deutlich wohler fühle und wieder an allgemeiner Kraft dazu gewonnen habe.
Angewendet habe ich das Menschen-Wasser wie folgt und ich kann nur raten das auch so einzuhalten und vor allem durchzuhalten, es kann auch länger als 3 Monate dauern bis etwas passiert, ist wohl bei jedem verschieden. Ich hab im Netz gelesen, dass es auch nach 2 Tagen oder 2 Wochen schon deutlich anschlagen kann. Jeder Mensch ist anders.
Also….die kleine Flasche 50ml hat eine Pipette im Deckel. Man tropft 4 Tropfen in ein Glas Wasser (vormittags) vor oder nach dem Essen (egal), lässt es 5min stehen und trinkt es. Zur Haltbarkeit sind wenige Anteile medizinischer Alkohol drinn. Das ist wohl so vorgeschrieben in Deutschland, sagte man mir. Am Abend das Selbe Prozedere.
Morgens nach dem Duschen, unter der Dusche den ganzen Körper absprühen. (Sprühflasche kann man dazubestellen, 5 Euro, die ist gut weil sie einen kleinen Metallkopf drin hat der fein vernebelt. (Die kannte ich schon vom Butzwasser). Man steht unter der Dusche, sprüht nach dem Duschen über dem Kopf und um sich herum bis runter und dann den Körper ab und an. Auch auf alle (ja alle;*) Körperöffnungen. Ungewohnt am Anfang aber dann merkt man doch, dass es gut tut. (Hintergrund ist, dass dort 10tausende Nervenzellen zusammenlaufen)
Dann 1 bis 2 Minuten stehen bleiben (und sich dabei nicht doof vorkommen). Im Sommer eintrocknen lassen oder abtrocknen. Abends wenn man heimkommt noch mal um sich rumsprühen (auch mit Kleidern) und bevor man ins Bett geht.
Dann vor dem Schlafen, mit Hilfe der Trägersalbe (Die heißt nur „Creme“ bei denen, 17 Eu) Handflächen, Fußsohlen, Nacken eincremen – und natürlich die akuten Neuro-Flächen. Tagsüber kann man eincremen so oft man möchte, man kann auch nie irgendwas überdosieren, da passiert nichts. Das läuft so ab: Eine kleine Menge Creme ( sie dient als Träger/Kontakter für das Menschenwasser, damit dieses möglichst lange Kontakt mit der Haut hat bevor es verdunstet) in die Handfläche, ein paar Mal draufsprühen, verreiben und die genannten Stellen eincremen. Wer schlecht schläft kann sich zusätzlich 2 gut feucht besprühte Wattepads auf die Augen legen. Das habe ich erst kürzlich probiert – Super! Die Flasche ist sehr ergiebig, da man ja immer nur Tropfen braucht. Auf einen halben Liter Wasser 20 Tropfen. Eine kleines Fläschchen für unterwegs, ganz praktisch für die Handtasche und die Arbeit, wurde kostenlos mitgeschickt.
Als die schlimmste Phase vorbei war habe ich wieder gewagt zu Baden, denn ich wollte ja die Haut entgiften und die Poren freibekommen.
Dazu habe ich 20 Tropfen Menschenwasser in körperwarmes Badewasser getan (37Grad) und dazu eine halbe Packung echtes Bergsalz (ohne Zusätze), auch von dem Hersteller. Keine weiteren Badezusätze. Ich bin 1,5 Stunden in der Wanne geblieben. Danach habe ich den halben Tag geschlafen, das war ein gutes Zeichen, der Körper hat entgiftet, das hat man auch an dem Wasser gesehen. Das mache ich jetzt alle 4 Wochen. Ich schrubbe mir nur alle 15 Minuten den Körper mit einem Waschlappen (ohne Seife) ab. An der (dreckigen) Farbe des Wasser, sieht man dann, was alles so rauskommen kann. Nur ganz am Schluss, wasche ich mir alles noch einmal mit der Aleppo Seife ab. Die Qualität des Salzes ist extrem hoch, da unbearbeitet natürlich, direkt aus einem Stollen in Deutschland. Auch als Koch und Speisesalz ist es super. Es schmeckt viel besser als andere Riesel-Salze die ich habe und man benötigt viel weniger davon. Mittlerweile putze ich mir damit auch die Zähne (in einer Mischung zusammen mit Speisenatron) und danach spüle ich den Mund mit Menschenwasser. Mein Zahnfleisch ist kräftiger geworden, die Zähne etwas weißer und ich habe seitdem keine Entzündungen mehr im Mund bekommen.
Ich freu mich, wenn ich jemand mit meinem Erfahrungsbericht helfen kann. Die Beratung dort bei Lichtmatrix ist immer ordentlich, nachdem ich bisher schon ein paar Mal angerufen habe, stellt sich heraus, dass man am Besten einen Tel. Termin ausmacht. Dann nehmen die sich auch Zeit. Ich hatte beim Butzwasser ja schon gesehen wie gut es funktioniert – das hätte ich vorher nie geglaubt. Die Flasche habe ich jetzt seit über einem Jahr und sie ist erst etwas über die Hälfte leer.
Ich habe über die Jahre 100dete von Euros in die Hand genommen, für alle möglichen Mittelchen und Versprechungen. Geholfen hat nichts, höchstens mal kurzfristig gelindert.
Also – viel Erfolg – und immer schön überall drauf sprühen ;*)
Ich glaube ich habe alles recht genau beschrieben, falls noch Fragen offen sind, schreibt mich gerne an: danivegani[at]web[dot]de
(Kommentare im Anhang an diesen Bericht werden an die Autorin weitergeleitet)
Das Produkt wird vertrieben unter www.lichtmatrix.de

Weiterlesen ‚Erfahrungsbericht von Daniela R. (24) – Kompletter Rückgang meiner Neurodermitis‘

Du machst Dein Ding – egal was die Andern labern!

Hurrah !!!!

Dies ist mein 100. Artikel in meinem Blog Unter Deine Haut Smiley mit geöffnetem Mund

 

Während ich mir jetzt mal freudestrahlend auf die Schultern klopfe und meinem Durchhaltevermögen huldige, hab ich auch Lust, die „100“ mit einem besonderen Thema zu zelebrieren.

Ich bin gerade in Neubeginn – Stimmung, und die Göttin der Inspiration schickte mir gestern Herrn Dan Mor, Heilpraktiker und Schamane aus Hannover, ans Telefon. Der mir eine besondere Frage stellte, die mir für diesen besonderen Beitrag sehr gut gefällt.

…. dieser liebe + fähige Mensch hat mir mehrmals dringend geraten, diesen Blog zu starten … er lieferte auch den maßgeblichen Impuls zur Namensgebung … und er hat mir auch sonst viel guten Zuspruch, moralische Unterstützung und na ja, auch mal ein paar Einläufe, und noch einiges mehr auf den Weg gegeben! Danke Dan, wie schön dass es Dich gibt!!!

… also Dan hat mir diese Woche die Frage gestellt „Was ist denn das Allerbeste + Wichtigste, das Du den Menschen gibst mit Deiner Arbeit?“

Hier also meine 5 Cent Lebensweisheit, für deren Umsetzung ich Dir, liebeR LeserIn, gerne jede Unterstützung zukommen lasse, zu der ich in der Lage bin!

ZAUBERE DIR DEINEN WEG FREI – EGAL WAS DIE ANDEREN LABERN!!!

Das ist das, was ich tue. Ich lebe seit Anfang 2010 beruflich meinen Traum vom Leben – in meinem Rhythmus, weg von der getakteten Tretmühle meines früheren Arbeitslebens! Mit der Arbeit die ich liebe, in einer wesentlich gesünderen und wohltuenderen Umgebung! Und helfe Menschen dabei, mit ihrer einmaligen Art ebenfalls glücklich und gesund zu werden.

Für viele Leute existiert das, was mir am meisten weiterhilft, gar nicht im richtigen Leben. Es geht hier teilweise um uraltes Wissen der Schamanen. Um Mystik, Geistheilung, Magie, Liebe zur Natur, zu Mutter Erde und Vater Himmel, um spirituelle Kriegerkraft die für das Leben kämpft. Und um zukunftsweisende Methoden und quantenmechanische Konzepte, die unserer Zeit offensichtlich etwas voraus sind.

Wie z.B. Rainbow Feng Shui, das mein wundervoller Lehrer Walter Lübeck begründet, und ich mit meinem Wissen weiterentwickelt habe. Das auf unkomplizierte Art das Leben sehr vieler umweltsensibler Menschen tagtäglich erleichtert. Auch durch extrem wirtschaftliche Radionik-Tools, mit denen u.a. die nervenreizende Wirkung von W-Lan, Handy- und sonstigem Elektrosmog, Umgebungsstress, Erdstrahlen und anderes neutralisiert.

Ja, es fühlt sich erst einmal komisch an, wenn Du Deinen Mitmenschen von tollen Erfahrungen mit den oben genannten Dingen erzählst. Und sie Dich oftmals nur seltsam ahnungslos anschauen, vielleicht ihre Toleranz auspacken, oder auch nicht …

Letztlich ist doch jeder Mensch, der wirklich zu seinem individuellen Wesen steht, ein bischen verrückt oder zumindest ein wenig „anders als die Anderen“. Na und? Wieviele Menschen leben ihren Trott, ohne viel darüber nachzudenken, und tun einfach was ihnen aufgetragen wird? Die meisten Mitbürger essen und trinken viel vergiftete Nahrung, und lassen sich kritiklos mit heftigen Medikamenten vollpumpen, die ihren Körper an anderer Stelle schwächen und abhängig machen!

 

 

Egal wohin Deine Interessen gehen, Du wirst auf jeden Fall anecken in unserer Gesellschaft, wenn Du Dich nicht mehr so stark anpasst! Nur Mut, kann ich da nur sagen, ecke ruhig an, denn Du bist der- und diejenige, die sich für gesunde Weiterentwicklung entscheidet! Du bist Deine eigene Freundin und Dein Freund, für echte Heilung und ein selbstbestimmtes Leben! Diejenigen Leute, die das nicht verstehen, haben sich bislang für den normalen, fremdbestimmten, ungesunden Weg entschieden. Ist nicht mehr meins, ich habe lange genug gelitten, und will jetzt lieber gesund, und glücklich, und in der Fülle leben!

Ich glaube, dass ein Mensch nur dann tiefgreifende Heilung und Erfüllung erfährt, wenn er zum Lebenskünstler wird. Das ist für mich die Kunst, sich selbst, seine Beziehungen, seinen Körper, seine Bedürfnisse und Träume, seine Fähigkeiten und Schwächen, realistisch wahrzunehmen und als das zu akzeptieren was sie sind. Und mit dieser Wahrnehmung das Leben ständig so zu nehmen wie es kommt, und versuchen, zu verbessern was heute möglich ist. Nicht mehr in die Opferrolle fallen, sondern sein Geschick in die Hand nehmen!

Ich habe erfahren, dass es meine eigene Befähigung ist, aus meiner Neurodermitis einen Lehrer zu machen, statt bloßes Leiden oder Krankheit. Strenger, blöder Lehrer manchmal, ja, aber er hat mich gelehrt, wie ich langfristig immer heiler werde. Langsam aber stetig. Ich nenne das auch gerne die „kosmische Verjüngungskur“, weil ich an den Senioren in meiner Heiler-Community sehe, dass sie immer jünger aussehen. Das ist toll! Wie schön dass eine ehemals normale Frau gegen 70 neuerdings sexy Blusen trägt, und sinnliche Paarmassagen in Seminaren lehrt … einfach wunderbar!

Und diese Selbstheilung kannst Du auch, weil jedes Lebewesen Natur ist, und die Natur heilt sich nun mal von allein!

Ja das ist wundervoll. Ich liebe dieses Leben mit seinen Geschenken, und deshalb will ich es genauso haben, wie ich es bekommen habe von der Natur! Ich danke ihr dafür!

 

Und nun stoße ich virtuell mit Dir an, auf den 100. Artikel, und Danke Dir, dass Du meine Gedanken bis hierher gelesen hast Martiniglas

 

Bitte empfiehl meinen Blog weiter, ich weiß dass er für viele Menschen auf der Suche nach alternativen Wegen, wertvolle Hinweise enthält!

Ausführliche Infos zu den erwähnten lebens-erleichternden Dingen gebe ich jederzeit gerne weiter. Nutze die Kommentar-Funktion oder schreibe eine E-Mail an maracuna[at]gmx.de.

Wenn Du empathische professionelle Hilfe suchst, informiere Dich über meine Einzelberatungen, Heilbehandlungen, Hypnosecoachings und Seminare unter www.rainbowreiki-muenster.de

 

 

 

 

Neurodermitis-Schub nach Trennung

Beeinflussen Trennungskonflikte den Verlauf von Neurodermitis?

Einige psychosomatisch orientierte Richtungen der Neurodermitis-Therapie fokussieren die Fähigkeit der Patienten, mit zeitweiligen oder langfristigen Trennungen auf gesunde Weise umzugehen.

Aus dem stationären schulmedizinischen Bereich ist mir hier vor allem das von Prof. Dr. Stemman entwickelte „Gelsenkirchener Modell“ bekannt. In der Kinderklinik Gelsenkirchen werden seit vielen Jahren an Neurodermitis erkrankte Kinder zusammen mit einem Elternteil behandelt und trainiert, so dass die Kinder lernen, sich ohne Anwesenheit der Eltern zu beschäftigen, und sich dabei wohl zu fühlen. Das Elternteil lernt gleichermaßen, sich gegenüber den Forderungen des Kinds besser abzugrenzen, und dem Kind so zu helfen, mehr Selbständigkeit zu entwickeln und sich stärker auf Begegnungen mit anderen Kindern einzulassen.

Aus den Ideen des Gelsenkirchener Modell heraus entstand das ambulante „Schwelmer Modell“ der Pädagogin Mechthild Hellermann, bei dem ein Schwerpunkt wie in Gelsenkirchen auf der gesunden, neurodermitis-gerechten Ernährung liegt, und ebenfalls Therapie, Information und Beratung hinsichtlich der Trennungs-Thematik angeboten wird.

Im Bereich der Homöopathie ist mir die Auffassung von Anthonie Peppler, Begründerin der „Kreativen Homöopathie“, bekannt, nach der die Ursache für Neurodermitis ein unzureichend oder gar nicht offen ausgetragener Konflikt der Eltern ist, der darin besteht, dass ein Elternteil (häufiger, da traditionell so erzogen, die Mutter) stärkere Bindung und ein Elternteil mehr Freiheit will. Das Kind versucht, den unterschwelligen Streit zu schlichten, und gerät dabei selbst in Konflikt, der sich über die Haut bemerkbar macht. Dieser Ansatz erlaubt sich eine noch konsequentere psychosomatische Ausdeutung der Neurodermitis, ist aber nach meinen Nachfragen bei anderen Betroffenen nicht für alle Patienten nachvollziehbar. Gemeint sein kann bei dieser Deutung auch ein völlig unbewusster Prozess von Bindungs- und Freiheitswünschen der Eltern.

Meine aktuelle Erfahrung ist, dass ich auf Trennungen mit Hautreizungen reagiere, aber nicht in allen Fällen. Vor Kurzem ergab sich in meinem beruflichen Feld eine Trennungssituation mit einem Menschen, den ich sowohl menschlich geschätzt habe, und durch den ich auch Geld verdient habe und bei weiterer Zusammenarbeit verdient hätte. Exakt der gleiche Fall ist vor 2 Jahren aufgetreten. Innerhalb von diesmal rund 10 Tagen entwickelte ich einen hochakkuten Schub an ca. 50% meiner Hautoberfläche, mit hochaufgeblühten, geschwollen Rötungen. Neben der seelischen Not fühlte ich mich auch körperlich sehr geschwächt und hochempfindlich. Ein akuter Krisenzustand zu einer Zeit, in der es mir hautmäßig ziemlich gut gegangen war.

Da ich die auslösende Situation und die wochenlange Konsequenz kannte, reagierte ich diesmal viel schneller und beschloss, eine Salbe mit Cortison plus Antibioikum als Feuerlöscher einzusetzen. Diesmal wollte ich einfach keine wochenlangen Torturen mit offener Haut, ständiges Jucken, Wundschmerzen, Schuppen, Erschöpfung und Frust. Meine Entscheidung wurde durch die Aussicht auf baldigen Urlaub erleichtert, den ich für die Ausheilung nach dem Absetzen der Salbe nutzen kann.

Ich nahm die Salbe 3 Tage lang 2 mal täglich, 3 Tage lang 1 mal täglich, 3 mal im 2-Tage-Rhythmus, und schleiche jetzt aus mit 2-1 mal pro Woche. Mittlerweile ist die Haut und meine Kraft wieder stabiler, es scheint zu funktionieren mit der gezielten Anwendung. Mein Allgemeinzustand ist viel besser, und ich freue mich auf den bevorstehenden Urlaub. Das aktuelle Trennungsthema habe ich mit Reiki, Heilhypnose und Essenzen behandelt, und mit guten Freunden darüber geredet. Das hat geholfen und mir gezeigt, wieviel Einfluss die Psyche hat. Für mich ist hier ein Augenmerk, den anderen eben so sein zu lassen mit seiner Entscheidung, egal ob ich es verstehe.

Bei diesem Verlauf eines starken Schubs kann ich sagen, dass ich die kurzfristige Nutzung von Cortisonsalbe für mich mittlerweile wieder als sinnvoll erachte. Vor 3 Jahren war ich noch dogmatischer Gegner, aber jetzt traue ich mir zu, es bei dieser geringen Menge im überschaubaren Zeitrahmen zu belassen. Die kurzfristige Ausheilung ist mit einem Energiegewinn verbunden, den ich für eine langfristige Verbesserung meines Lebensstils nutze. Ich habe jetzt nämlich einen starken Impuls bekommen, meine noch bestehenden Ernährungsfehler, z.B. zuviel Süßes und Weizen, auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei meiner letzten Cortisonaktion vor gut 2 Jahren hatte ich die Kraft genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören, und das habe ich durchgehalten! Auf solche Weise habe ich es doch in der Hand, aus einem angeblichen Rückschlag einen Fortschritt zu machen. Das ging bei Cortison aber nur, weil ich jahrelang ohne ausgekommen bin, und manchen Schub wochenlang geduldig ertragen, und viele Heil- und Entspannungsmethoden, Therapien etc. genutzt habe, womit ich mein Leiden lindern, und mich weiterentwickeln konnte. Deshalb wirkt es das Cortison auch in der Verdünnung sehr stark und schnell, und mein System stabilisiert sich nun beim Absetzen schnell wieder.

Mein Fazit in Punkto Trennungskonflikt ist für mich nach dieser Erfahrung, dass ich nun 2 mal ganz deutlich gemerkt habe, dass ich auf Trennung mit einem heftigen Schub reagiere, wenn es zusätzlich um meine Existenz geht. Bei Freunden und Liebhaberinnen ist das jetzt nicht mehr so deutlich (war aber auch mal vor etwas längerer Zeit). Psychologisch ist die Liebe der Eltern existentiell, da Kleinkinder ohne sie nicht überleben können. Ein Mensch, der viel auf psychischer Ebene geheilt hat, fällt nicht mehr so leicht in die kindlichen Existenzängste zurück. Den meisten Erwachsenen mit wenig Therapieerfahrung passieren solche “Regressionen” (hineinfallen in schmerzhafte Gefühlszustände der Kindheit, mit den damit verbundenen unreifen Verhaltensweisen) nach meiner Erfahrung sehr oft, wenn sie durch aktuelle Ereignisse an die frühkindlichen Erlebnisse erinnert werden.

Ich kann Neurodermitikern also nur empfehlen, psychologisch wirksame Therapien, Mentaltraining und Geistheilung zu nutzen, um in Beziehungen stabiler zu werden, ein stärkeres Ich zu entwickeln, sich besser abzugrenzen, sich für das eigene Wohl verantwortlicher zu fühlen als für das Wohl Anderer, und sich mehr auf den eigenen, gefühlt sinnvollen Weg zu fokussieren.

Die Verwaltung des Mangels

Kriegskinder und Kriegsenkel – Das Thema ist noch lange nicht durch

„Mir geht es ja eigentlich gut.“ ….. „Ich hab Neurodermitis, aber ich kann ja trotzdem fast alles machen.“ …. „Stell Dich nicht so an, Du hast doch alles was Du brauchst.“ …… Beschwichtigung und Verharmlosung, Betriebsblindheit, habe ich feststellen können, sind mir durchaus tief verinnerlichte Strategien geworden, mit denen ich mir das Leben erträglich machen versuche. Geholfen haben sie nicht. Ertragen kann ich offenbar viel.

In Wahrheit raubt mir die Neurodermitis und die Sachverhalte, die sie vermutlich verursachen, die Energie, die dafür nötig wäre, um richtig durchzustarten. Ich bin so gut aufgestellt, dass ich von meinem Wissen und Können locker leben können müsste, in einem erfüllenden Berufsfeld. Mein aktueller naturheilkundlich behandelnder Arzt hat mir Erschöpfungsdepression attestiert. Das nützt mir nur wenig. Am besten geht es mir, wenn ich im Flow bin, mit produktiver Arbeit und guter Freizeitbeschäftigung angemessen gefordert bin, aber nicht zu sehr unter Druck stehe.

Auf der Suche nach Ursachen und neuen Behandlungsansätzen für die Suboptimalitäten des Lebens bin ich über einen glücklichen Umweg auf ein Thema gestoßen, das ich mir die letzten Wochen leidenschaftlich unter die Lupe genommen habe. Die Homöopathin Antonie Peppler äußerte mir gegenüber ihre Annahme, dass eine der Hauptproblematiken für die Männer unserer Gesellschaft, der Weltkrieg sei. Ich fand das spannend und begann mit der Recherche.

„Ganz zufällig“ hielt kurz danach ein Kollege in meiner Praxis einen Vortrag zum Thema „Kriegskinder“, und berichtete von überraschendem Interesse zum Thema. Der Gestalttherapeut meint, das Thema ist jetzt mehr und mehr „dran“ in unserer Gesellschaft. Insbesondere auch von den Kindern der Kriegskinder, also der meinigen, ab ca. 1960 geborenen Generation. Erste Buchtipps und Fernsehbeiträge wurden gesichtet, eine Entwicklung scheint sich anzubahnen in der Psyche der Generation, der auch meine Eltern angehören, ungefähr die Jahrgänge 1930 bis 1945.

Es äußert sich so, dass diese Menschen, die in dem Glauben aufgewachsen sind, dass sie „den Krieg und das Naziregime nicht richtig mitbekommen haben, weil sie ja noch klein waren“, zunehmend traumatische Symptome zeigen. Die „posttraumatische Belastungsstörung“ kann behandelt werden, es gibt dafür mittlerweile sehr wirksame Methoden. Gerade auch seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001, denn im Zuge der in diesem Zusammenhang erfolgten Traumabehandlungen wurde das Bild, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf kleine Kinder, bedeutend geschärft. Es zeigte sich z.B. eindeutig, dass ein Kind sogar die Schuldgefühle des Vaters übernahm, die er entwickelt hatte, weil er zwei Freunden, die bei dem Anschlag verstarben, die Arbeitsstelle im World Trade Center vermittelt hatte. Ohne dass je davon gesprochen wurde. Dieses Trauma des Kindes löste sich auf, indem es seine inneren Bilder malte und Therapeuten darüber mit ihm sprachen.

 

Schweigen und Verharmlosen

Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Reihe von Menschen nach ihren Familiengeschichten gefragt. Zum größten Teil wurde über die wesentlichen Geschehnisse geschwiegen. Einige Väter erzählten vom Krieg in Anekdoten und Abenteuergeschichten. Ich hörte einige Geschichten, wie man überleben konnte durch Glück oder Geschick. Ich hörte eine Geschichte von einem Vater, den man als Kind vor die Tür schickte, bevor seine Mutter durch Soldaten vergewaltigt wurde. Im Großen und Ganzen haben wir bei den Gesprächen festgestellt, dass das Thema Krieg fast ausschließlich abstrakt bearbeitet wurde. Von den Familiengeschichten wurden meistens nicht oder nur oberflächlich, oder unter großer Anstrengung  Jahrzehnte später berichtet.

Während ich früher glaubte, dass häufiges Schweigen über Konfliktthemen eine Charakterschwäche in dieser Generation sei, glaube ich jetzt, dass viele Menschen über vieles einfach nicht reden konnten, weil sie durch die Traumatisierung wie eingefroren waren. Dazu kam eine mächtige Sozialkontrolle, wie die Geschichte der Autobiographie von Marta Hillers zeigt, die als Anonyma über die Zeit des Einmarsches der Russen in Berlin berichtete. Sie hat sich als Ausweg vor den wiederholten Vergewaltigungen einen russischen Offizier als Beschützer genommen. Ihr Buch „Eine Frau in Berlin“ erschien 1959, und wurde öffentlich niedergemacht, weil es „die Ehre der deutschen Frau beschmutzt“. Daraufhin zog sie die Veröffentlichung bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 zurück, 2003 erschien die Neuauflage, 2008 wurde es verfilmt.

Die Vererbung der Traumata

Die Folge des Schweigens ist einfach, und bitter für alle. Alles was verschwiegen wird, geht über auf die Kinder, die Enkel, die Großenkel und so fort. Der massenhafte psychische Schaden in den Familien, bei den einzelnen Menschen, muss sich gesellschaftlich auswirken. Ausländische Journalisten haben in den 90ern das Phänomen „German Angst“ benannt. Sabine Bode, die einige hervorragende Bücher zu dem Thema geschrieben hat, beschreibt es als ein übersteigertes Sicherheitsgefühl. Dazu kommt das Klima der unterschwelligen Gefühlskälte und jede Menge verdrängte Wut und verdrängte sexuelle Lust. Die Deutschen sind unter der erfolgreichen und wohlhabenden Oberfläche immer noch mit der Verwaltung des (emotionalen und materiellen) Mangels beschäftigt, und das führt nach meiner Vermutung auch zu entsprechendem unsozialen Verhalten.

Ich habe bei den Gesprächen festgestellt, dass viele Personen zunächst distanziert reagierten, in der Annahme, das Thema sei für sie vom Tisch. Nach kürzester Zeit jedoch wurde es bislang jeder der ca. 10 Personen, mit denen ich gesprochen habe, völlig klar, dass auch bei ihm ein psychischer Kriegsschaden vorliegt. Mehr oder weniger stark und mit unterschiedlichen Inhalten. Gefühle wie Trauer, Wut, Angst, Scham, Schuld und Ohnmacht konnte jeder meiner Gesprächspartner spüren.

Und damit wird mir auch klarer, warum ich öfter Wut empfinde, deren Intensität sich nicht allein aus der auslösenden Situation erklärt. Mir wird auch klarer, warum ich eine so starke Bindung an meine Eltern empfinde, denn es gibt das Thema Vertreibung in meiner Familie. Auch warum so gern über Essen gesprochen wurde und warum ich meinen Teller leer essen musste. Es wird klarer, warum das Thema Sex so schwierig ist, und es wird klarer, warum Aggression so weitgehend ein Tabu ist.

Antonie Peppler vermutet: „Die Männer haben vom Krieg die Nase voll. Als Folge werden sie immer schwächer, verleugnen ihre aggressive Kraft, ziehen sich ins Häusliche zurück und büßen allmählich ihre Männlichkeit ein. Sie fallen, z.B. durch Depression oder Krankheit, in eine kindliche Bedürftigkeit. Den Kindern fehlt der Vater und der Mann wird zu einem weiteren Kind. Die Ehe kann so nicht weiter bestehen, wenn die Frau nur noch Mutter und nicht Liebhaberin sein kann.“

Mir wurde durch das Thema klar, dass ich ein paar traumatische Zustände von meinen Vorfahren geerbt habe. Daraus ergibt sich die Chance zu mehr Verständnis für die Sorgen meiner Eltern, und gleichzeitig auch eine klarere Abgrenzung. Das ist für mich wichtig, denn als Kind konnte ich mich nicht von ihren traumatischen Gefühlen distanzieren, und ich denke hier liegt eine Ursache für die Neurodermitis. Es ist eine Überforderung, die mir in die Wiege gelegt wurde, und das Leben ist nicht so grau und trostlos, wie es im Bewusstsein der Kriegskindergeneration erscheinen mag!

Mein Fazit ist: Sehr viel Heilung kann kommen, wenn sich Menschen über das Thema austauschen. Sich die Geschichten ihrer Familien erzählen. Und wenn auch die Kriegskinder sich trauen, ihr Schweigen zu brechen, umso besser! Sie haben viel gearbeitet für den erfolgreichen wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands, und dafür gebürt ihnen Dank und Respekt! Wir Kriegsenkel machen uns auf den Weg, die Wunden zu heilen. Wir sind die Generation, die sich die bislang umfangreichste therapeutische Hilfe sucht, und das ist richtig. Denn wir können diese äußere Sicherheit auf Dauer nicht halten, wenn wir weiter an den alten Ängsten und Wunden festhalten.

Einen Einstieg bildeten vor allem 3 Bücher von Sabine Bode, die ich uneingeschränkt empfehle. Sie sind bestens recherchiert, das Thema wird mit viel Herz und Verstand ausgeleuchtet, mit vielen klug ausgewählten Familiengeschichten.

„Die vergessene Generation“ (das Buch über die Kriegskinder), „Kriegsenkel“ und „Die deutsche Krankheit – German Angst“ (die politische Herausforderung und öffentliche Gedenk- und Trauerkultur u.a.).

 

Doku über die Symptome und Ablauf einer Therapie bei Traumatisierung

 

 

Kriegskinder–Mehrteilige Doku

Anonyma – Eine Frau in Berlin

Erfahrungsbericht – Selbstheilung mit Spitzwegerich

Hi Andreas

Ich habe ja Neurodermitis nicht so stark, bekomme nur im Sommer diese Schübe mit juck Attacken und Problemen mit der Haut. Dennoch habe ich natürlich selber nachforschen müssen weil der Hautarzt mir nicht wirklich helfen konnte.

Ich müsse selber heraus finden welche Lebensmittel ich meiden müsse. Durch zufall kam ich dann auf die Lehre der Hildegard v. Bingen. Bei ihr steht dann, welche Lebensmittel man meiden müsse. Weizen, Porree und noch ein paar andere. Ich hab dann den Selbstversuch gemacht und habs mit Weizen probiert. Da reichte nur einen Tag nur Weizenbrot zu essen und nix anderes.

Abends hatte ich die schlimmste Juckattacke die ich je hatte. Unglaublich, dass es das Wissen schon rund 400 Jahre gibt und man beim Arzt so einen Schrott erzählt bekommt.

Jetzt ist es aber sehr schwer auf Lebensmittel mit Weizen zu verzichten. es ist ja überall drin. Selbst in Soßen. Aber man kann etwas darauf achten.

In dem H.v.B. – Buch steht über die Haut Diät [Auszug!]: „Zu meiden sind Erdbeeren, Pfirsiche, Zwetschken, Porree, Kohl, Rohkost, Schweinefleisch, Wurstwaren, Enten- u. Gänsefleisch, Aale , Mineralwasser, Meersalz oder angereichertes Salz, Kunstfette sowie Kunstaromen und die üblichen Süßigkeiten.

Schwere chronische Hautleiden heilen nicht solange nicht ALLE Weizenprodukte durch Dinkel ersetzt werden.“

Bei meinem Versuch reichte Weizen vollkommen aus, um einen Schub hervor zu rufen. Gegen Aal bin ich sogar allergisch. Bzw. nicht gegen den Aal sondern gegen seine Eiweiße. Auch wenn ich Eier esse fangen nach dem 4ten Ei Probleme an.

Beim Spitzwegerich war es eigentlich einfach, das heraus zu finden. Es ist bekannt, dass es gegen Juckreiz hilft. Also hab ich es auch bei Neurodermitis ausprobiert. Wenn man dann auch noch z.B. in den Apothekenbüchern liest, das er auch entzündungshemmend wirkt, ist doch eigentlich alles klar. Ich hab Soventol und wie sie alle heißen ausprobiert. Nach einer Stunde ging es dann meist wieder los. Beim Wegerich ist es genau andersrum. Er braucht eine Stunde bis er wirkt. Dann aber hält die Wirkung eine gewisse Zeit bzw. ein paar Stunden. So habe ich etwas Duschgel genommen und Spitzwegerich-Presssaft hinein gegeben und duschte damit. Das tat ich dann ca. 2-3 mal in einer Woche und hatte dann bis zu 3 Wochen Ruhe vor den Juckattacken. Möglich, dass es bei stärkerer Neurodermitis nicht ganz so lange anhält, oder man den Vorgang öfter wiederholen muss. Darüber habe ich leider keinerlei Informationen. Mir hat es jedenfalls geholfen und es ist einen Versuch wert. Ich hab daraufhin auch den Wikepedia-Eintrag über Spitzwegerich etwas abgeändert, weil es könnte ja auch anderen helfen.

So Andreas du kannst das gerne so in deinem Blog erwähnen. Als Erfahrungsbericht oder so. Würd mich freuen wenn ich anderen dadurch helfen könnte.
LG Michael alias Wolf van Eden

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