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Dampf ablassen – Emotionale Entladung für den inneren Frieden & die Gesundheit!

Mann hat das Thema gedauert, bis es sich jetzt nach Wochen endlich als fertiges Bild in meinem Hirn, unter meinen Tippfingern ausbreiten kann. Gutes Thema, wichtig! War das ne Schreibblockade? Oder erlauben meine Blockaden nicht, über sie zu schreiben? Oder beides, in einer seltsam angespannten und doch schöpferischen, introvertiert trauerüberschatteten und doch hochaktiven Zeit?

Ich bin ein Mann und will über Gefühle schreiben. Da ist schon das erste No Go! Ich soll doch keiner von den weichgespülten Esotypen sein, die 10 Meter über der Erde schweben und ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.

Nee bin ich nicht! Eso ja. Ich wurde zu dem Thema in einem amtlichen schamanischen Setting inspiriert. Schamanen sind cool, die gehen nachts in den Wald und stellen sich ihren Ängsten, um sie zu besiegen! Sie trommeln und tanzen wild ums Feuer, geraten in und genießen Extase, und außerdem sind sie Krieger, so ähnlich wie Samurai und Ritter! Der Krieger des Herzens besiegt seine Furcht, indem er ihr direkt ins Auge sieht. Er blickt durch sie durch und erkennt, was hinter ihr steht, die verborgene Wahrheit, die zur Selbsterkenntniss und inneren Stärke führt. Er redet gern aufrichtig aus dem Herzen und liebt es nicht, über Dinge zu plappern, die mit seinem Leben und dem, was ihn gerade bewegt, keinen Zusammenhang bilden. Er liebt es, solche authentischen Aussagen mit Verbindung zum richtigen Leben von seinem Gegenüber zu hören, und mag keinen indiskreten Tratsch über Andere. Und nein, das ist kein Coelho-Zitat, auch wenn der Stil kopiert wurde aus dem wundervollen „Krieger des Herzens“ von Paolo Coelho. Ich übe mich darin, einer zu werden, z.B. wenn ich mit anderen Männern am Feuer sitze, wo wir trommeln, singen, Rituale feiern und den Redestab kreisen lassen. Der Krieger kämpft FÜR das, was dem wahren, schönen und guten Leben in seiner Umgebung dient, und NICHT GEGEN irgendwen oder irgendwas, außer es gilt eine akute Gefahr zu stoppen, z.B. den atomaren und weitere Arten von Umwelt-Wahnsinn.

Soweit so gut.

Also ja, ich hab vor Angst manchmal die Hosen voll, ich bin traurig und wütend, und weine nicht gern wenn jemand dabei ist. Ich fall nicht zwingend sofort über meine Angebetete her wenn ich geil bin, schlage mich nie außer im Training, und brülle ganz selten rum. Ich bin sensibel, ist meine Veranlagung, darüber handelt ja der Blog, und deshalb nervt nicht nur der Chef (angenehmer Weise zur Zeit hauptsächlich ich selber und ja, ich kann mich auch selber ordentlich nerven und stressen!), sondern auch diverse nervige Normalitäten aus der Umwelt. Kurzum, ich bin auch nervlich über-erregbar, sowohl positiv als auch negativ.

Ich will über dieses Thema gerade nicht so sachlich-dissoziiert schreiben wie ich könnte, es geht hier auch um Selbsterfahrung und Anschaulichkeit. Auch wenn ich schon wieder zweifle, weil ich wieder so persönlich werde und mir gänzlich unbekannte Leser in mich reinschauen lasse. Das ist ja das Thema.

Emotionale Entladung ist peinlich!

Vor allem in unserer westlich „kultivierten“ Kontrollfreak-Zivilisation.

Und genau darum geht es letztendlich bei der emotionalen Entladung. Wer sich selbst, ganz persönlich und einmalig, als einzigartiges Individuum annimmt und gern hat, schafft sich mit Gefühlen kein Problem. Lachen, spaßen, schreien, flüstern, schimpfen, stöhnen, weinen, schlagen, rennen, strampeln, zurückziehen, erzählen, toben, drücken, kuscheln, streicheln, vereinigen, singen, still sein … wenn einem danach zumute ist. So unmittelbar hat es die Natur beim Menschen angelegt, in Form von Botenstoffen, Nervensignalen und Meridianflussänderungen, die als Reaktion bei der Begegnung mit dem Gegenüber ausgelöst werden.

 

Normalerweise „beherrschen“

… die meisten Menschen unserer Zivilisation ihre Gefühle. Sie werden unterdrückt, umgewandelt oder für später bis lebenslang gespeichert. Es geschieht so automatisch, dass sich daraus Charakterstrukturen ergeben. Der so gebildete Charakter ist ein Abbild dessen, was der Mensch nicht zeigen will, seine Maske. Über der authentischen Persönlichkeitserscheinung, durch die er sich nicht als individuelles Wesen outen will.

Je weniger die Gefühle ausgedrückt werden, desto schlechter werden sie wahrgenommen, was zu Entfremdung vom eigenen wahren Wesenskern führt, zu Neurosen und im Extremfall zu Psychosen. Ich führe hier wieder den Psychoanalytiker Wilhelm Reich an, sowie dessen Schüler Alexander Lowen, der Reichs Grundlagen zu den verspannten Muskelpartien (Muskelpanzer-Segmenten) zur bioenergetischen Analyse- und Therapiemethode. Wilhelm Reich war zunächst ein Musterschüler von Sigmund Freud, hat dessen mental-analytische Psychoanalyse-Methode um die körperlich-emotionale Komponente weiterentwickelt, und wurde schließlich ins Abseits gestellt vom damaligen schulpsychologischen Mainstream und von der US-Gesundheitsbehörde in den Knast, wo er starb.

Gefühle haben neben der biochemischen Komponente der Botenstoffe auch eine bioenergetische. Sie versetzen den Körper in eine Bewegungsspannung, setzen Energie für Muskelbewegungen und Bewegungsreaktionen frei. Wird die angeregte Bewegung, die Geste, die Änderung der Mimik, der Berührungswunsch nicht ausgeführt, oder zumindest verbalisiert oder anderweitig kommuniziert, verbleibt ein Spannungszustand in den angesteuerten Muskelpartien. Der Körper verspannt sich chronisch und es fällt der Person immer schwerer zu entspannen. Die chronischen Verspannungen liegen vielen, vor allem auch chronischen Erkrankungen, physischen wie psychischen zugrunde. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, Störungen des Lymphflusses, Fehlversorgungen von Organen und Geweben, Fehlhaltungen, Fehlstellungen der Gelenke, mechanische Beeinträchtigung der Nerven, Steifheit der Wirbelsäule, des Beckens, der Gelenke, der Muskeln etc.

 

Gefühle – Gedanken – Krankheitssymptome

Heilprozesse unterliegen aus der ganzheitlichen Betrachtung einer psychosomatischen Komponente. Es gibt eine kognitive Ursache im Inneren, z.B. ein Konfliktgeschehen, ein auslösendes Ereignis und das resultierende Symptom. Wenn z.B. eine Wunde heilt, werden die Gefühle freigesetzt, die mit der Verwundung einhergehen. Die innere Ursache heilt aus, wenn der Gesundung genug Raum und Aufmerksamkeit für die inneren emotionalen Prozesse gegeben wird. Viele allopathische Maßnahmen zielen nur auf die schnelle Symptomheilung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ab, und die innere Ursache wird nicht richtig ausgeheilt, indem die Gefühle durchlebt und ausgedrückt werden.

Werden Gefühle regelmäßig ausgedrückt, setzt sich das Individuum äußerlich in Gang (“Emotio” – etwas herausbewegen) und folgt damit der lebendigen Entwicklung des Organismus. Gefühle sind begleitet, bzw. Träger von gedanklichen Botschaften, z.B. ein Bedürfnis oder eine Wertung. Der Gefühlsausdruck klärt also auch die Gedanken, und regt zu schöpferischem Denken an. Der Kopf wird frei von Ärger und Bedürfnissen, oder man erhält Antworten auf Fragen, die einen emotional bewegen.

 

Gefühle sind Reaktionen auf Wahrnehmungen (eines Gegenübers)

Jede Wahrnehmung, die durch die Hirnschranke zwischen Bewusstsein und dem Unbewussten als bemerkenswert eingeordnet wird, findet Zugang zum Unbewussten. Botenstoffe für Gefühle werden ausgelöst und es kommt somit zu einer Veränderung der Gefühle. Das setzt zusätzlich die gedankliche Aktivität in Gang und das Ergebnis sind Reize von innen und außen. Wer die Gefühle gut wahrnehmen und effektiv ausdrücken kann durch Gesten, Gemütsbewegungen oder Worte, bleibt emotional langfristig klar und stabil, und schlicht auch in besserer Stimmung.

Ein Satz hat mir geholfen: „Ich fühle mich gut!“ Wenn seine tiefere Bedeutung angenommen wird, dass die klare und deutliche Wahrnehmung der Gefühle gut ist. Unabhängigkeit von der Art von Gefühl. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich selbst bei meiner schwersten, bewusst und intensiv durchlebten Trauer, auch ungewöhnlich lebendig gefühlt habe, und das war auch schön. Gefühle sind, egal welche, das Leben, die eigene Lebendigkeit. Sie bewegen, regen zum Wachstum und zur Gesundung an, und machen menschlich, liebenswert und schön. Sie schaffen Frieden.

 

In der Welt der Hochsensiblen

… ist die Gefühlsentladung besonders wichtig, weil die wahrgenommene Informationsmenge ungleich höher liegt, bis zur häufigen Reizüberflutung. Dann ist vorbei mit gerichteter Aufmerksamkeit und es wird Zeit für Erdung und Entladung. Rückzug und Erholung sind für mich ein häufiger erster Schritt, dann aber auch reinfühlen in mich und Gefühle fließen lassen, ggf. durch Erdungsmaßnahmen unterstützt, wie Fußmassage, duschen, essen und trinken, Sport, Wald und Wiesen, Körperkontakt, Reiki auf die Füße u.a.

Wenn ich mich nicht gut fühlen kann, helfen mir 2 Fragen:

„Wenn ich gerade ein Gefühl hätte, welches wäre es?“ (Frage stellen und die erste spontane Antwort abwarten. Dann nachfühlen.)

„Wo in meinem Körper sitzt das Gefühl X?“ (Wenn das Gefühl bekannt ist, aber nicht recht gespürt wird. Frage stellen, den ganzen Körper fokussieren, und auf das Körpersignal achten).

Außerdem, wenn ich allein bin und im normalen Alltag, und für die nachträgliche Entladung Musik, Tanzen, Hüpfen (mehrere Minuten auf der Stelle, sehr gut morgen nach dem Aufstehen), Gerüche, Natur, Wasser (trinken und auf der Haut), bei Wut auf Kissen schlagen, bei Trauer ernste Musik, Decke, Schummerlicht und andere ruhige, reizarme oder heilsame Athmosphären.

 

Ein gutes Gespräch

… ist noch besser als allein. Ich mache da allerdings die Erfahrung, dass ich damit achtsam umgehen muss, sowohl in der Redner-, als auch der Zuhörerrolle. Ich frage, wenn ich es nicht vergesse, ob ich mich aussprechen darf. Weil ich früher öfter ganz automatisch meinen Frust vom Stapel gelassen habe, was meinem Gegenüber dann zuviel wurde. Umgekehrt hab ich die gleiche Erfahrung gemacht, dass mein Gegenüber mir seinen Frust aufgeladen hat, was mich dann überforderte und runterzog. Grenzüberschreitend ein solches Verhalten!

Bei Treffen mit Freunden finde ich es deshalb eine gute Idee, das Gespräch mit der Frage „Was gibt’s denn GUTES?“ zu eröffnen. Die Zeit wird schöner.

Bei starken körperlichen Spannungen und Reizüberflutungen bevorzuge ich für den Anfang körperliche Bewegung und Abreaktion. Das bringt in Fluss, löst schon mal einiges an Energien, und dann geht’s schon leichter weiter, und eventuelle Gespräche werden konstruktiver und weniger gestresst – stressig.

Wichtig ist, immer viel gut gereinigtes und energetisiertes Wasser trinken. Gefühle gehören zum Wasserelement, und das Trinkwasser schwemmt Schadstoffe aus dem Körper, die innerlich für Stress und Gesundheitsbelastungen sorgen. Es stabilisiert die emotionale Belastbarkeit, die Nerven, und vitalisiert den Körper. Ohne genug Wassereinnahme, ca. 30-40 ml pro kg Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit intensiven naturheilkundlichen Behandlungsprozessen, weil die Gifte sonst nicht adäquat rausgelöst werden. So zumindest meine und die Meinung der meisten mir bekannten Naturheilkundler.

Analog zur Entgiftung aufgrund von wasserbasierten Ausscheidungsprozessen über Nieren-Blase und Darm, stellen die Gefühle eine Ausscheidung von psychischer Belastung dar. Sie müssen genauso fließen wie das Wasser im Körper, und sich genauso erneuern. Das bedeutet nicht, dass Menschen, die ständig am heulen oder lachen sind, zutiefst gesund sind. Gefühle können auch zur Oberfläche gehören, können trainiert sein, Teil der Maske, genauso wie ein regungsloses Pokerface. Die Frage bleibt letztlich immer – wie fühlst Du Dich jetzt gerade wirklich, mit dieser Situation, mit diesem Gegenüber, mit diesem Bedürfniss, mit diesen Gedanken und Ideen?

Am Ende, eines meiner Ziele – über alles Mögliche lachen können, weil das Leben so wunderbar skurril ist!

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Der Groll

Das Folgende hat mir sehr geholfen, Konflikte in Beziehungen zu benennen und aus dem Weg zu räumen. Was zur Entspannung meines Milieus und reichlich mehr Selbstbewusstsein geführt hat.

Beziehungen bleiben stabil, wenn sie regelmäßig gepflegt und immer wieder Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die ein offenes und vertrauensvolles Miteinander verhindern. Ein solcher Vorgang der Klärung erfordert manchmal Mut und Aufrichtigkeit, sich dem Gegenüber mit seinen Gedanken und Gefühlen zu offenbaren. Ich habe ursprünglich gelernt, Probleme möglichst mit mir selbst auszumachen, anstatt in die offene und bewusste Kommunikation zu gehen, von der hier die Rede sein wird. In meiner Männergruppe nach dem MRT-Konzept wenden wir regelmäßig eine Vorgehensweise an, die ich hier nun vorstelle. In etwas abgewandelter Form wird diese Form der Konfliktbereinigung auch in der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg genutzt.

Es geht dabei um „den Groll“. Damit ist ein Zusand gemeint in dem „eine Schwierigkeit zwischen 2 Personen steht“. Dieser Zustand besteht im Inneren der Person, die den Groll ausspricht (und ihn meist als unangenehm erlebt…).

Warum bringe ich dieses Thema hier an? Sensibilität und Neurodermitis beinhalten Symptome, die enorm durch die Beziehung zur Umgebung beeinflusst werden. In meinem letzten Artikel schrieb ich von den Schwierigkeiten, die durch den Krieg in das Leben getragen wurden. Eine dieser Schwierigkeiten ist die Neigung, Probleme zu verschweigen. Mein Juckreiz, mein Schlaf und mein ganzes Wohlbefinden wird verbessert, wenn ich mit den Menschen in meiner Umgebung im Reinen bin. Dafür gebe ich diese wirklich wohltuende Vorgehensweise hier weiter. Sie hilft, Konflikte in einem ganz frühen Stadium zu bereinigen. Sie stärkt die Selbstwahrnehmung, die Ich-Stärke und das Selbstwertgefühl.

Das Prinzip hinter der Gewohnheit, Groll auszusprechen ist, dass wir alles, was nicht ausgesprochen oder sonstwie ausgedrückt wird, in uns abspeichern. Die Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Enttäuschung etc. werden zu einer Art Farbschicht, die die eigene Wahrnehmung dauerhaft einfärbt. Zudem werden diese Gefühle nonverbal kommuniziert. So wird ein Groll der nicht ausgesprochen wird zu einer Dauerbelastung für einen selbst, und zu einem Dauervorwurf an das Gegenüber.

So funktioniert diese Art konstruktive Groll-Aussprache:

Ganz wichtig ist zunächst einmal der Gedanke, dass die Aussprache eines Grolls ein Geschenk bzw. eine Art von Liebe ist. „Etwas steht zwischen uns, und unsere Beziehung ist es mir wert, dass ich Dir offen und ehrlich meine Gedanken und Gefühle zu der Situation mitteile, in der der Groll entstanden ist.“

Deshalb sagen wir in meiner Gruppe – entsprechend dem Konzept nach dem wir hier vorgehen – „Ich habe einen Groll FÜR Dich“ (und nicht gegen, wie es in der Umgangssprache meist ausgedrückt wird). Ich meine nicht, dass es im Alltag notwendig ist, die folgende Vorgehensweise nach einem starren Konzept mit den immer gleichen Formulierungen zu machen. Zunächst mag es jedoch hilfreich sein, dass Du Dich recht eng daran hälst, bis Du eine Reihe von Erfahrungen damit gesammelt hast, durch die Du selbstsicherer geworden bist in der Aussprache von Groll.

In Gruppensitzungen sehen sich der Grollgeber und -nehmer bei der Aussprache nicht direkt an. Stattdessen wird der Groll an einen Platzhalter kommuniziert (z.B. ein rotes Kissen). Probiere selber aus, wie es für Dich (und Deinen Partner) stimmig ist.

 

Die Aussprache des Grolls besteht aus 4-5 Teilen:

  • Beschreibe die Situation, in der er entstanden ist. Benenne möglichst genau, was Dich im Detail geärgert oder sonstwie beeinträchtigt hat.
  • Benenne Deine Gefühle, die dabei ausgelöst wurden.

 

Also – mit Aussprache der Situation und Deines Gefühls hast Du schon die „halbe Miete“. Es könnte z.B. so sein:

„Schatz ich muss etwas klären mit Dir, hast Du jetzt Zeit?“ „Ja…“ „Vorhin als ich Dir von meinem Stress auf der Arbeit berichtet habe, hast Du dabei die meiste Zeit Kartoffeln geschält. Das hat bei mir so eine unheimliche Wut ausgelöst, ich spür es jetzt immer noch in meiner Magengegend.“

Also konsequent von Dir sprechen (Stichwort ICH-Botschaft). Du beschreibst nur die Situation und das bzw. die Gefühle, die das Verhalten des Gegenübers bei Dir ausgelöst haben. Keine Du-Botschaften in der Art “Deine Kartoffel-Schälerei macht mich wütend!”

… merkst Du den Unterschied?

Die nächsten Schritte führen zur eigentlichen Klärung. Dabei schicke ich hier theoretisch vorweg, was Du dann praktisch und sehr heilsam erfahren wirst, wenn Du diese Art der konstruktiven Kommunikation anwendest:

Die Konflikt-Situation ist lediglich der Auslöser für Deine Probleme – die emotionale Ladung kommt hauptsächlich aus Deiner Vergangenheit.

Das heißt, Dein Gegenüber ist in aller Regel nicht dafür verantwortlich, wenn jetzt z.B. ein überwältigendes Gefühl von Wut und Hass in Dir aufsteigt! Freunde und Partner wollen Dich in der Regel nicht verletzen. Das Folgende schafft so viel Nähe und Verbindung, weil Du den Menschen nun einen Einblick gibst in die Hintergründe Deiner Gefühlswelt.

 

Die nächsten Schritte:

  •  Du teilst mit, an welche Situation(-en) in Deiner Vergangenheit Dich das erinnert. Beschreibe die Situationen, oft sind es Kindheits- und Jugenderinnerungen, oder aus früheren Partnerschaften.
  • Benenne Dein Bedürfnis oder Deinen Wunsch. Das ist oft mehr Nähe oder Gefühlstiefe in der Beziehung. Dieser Schritt ist eine Option, die Du machen kannst aber nicht musst.
  • Wenn Du alles gesagt hast, teilst Du Deinem Gegenüber mit, dass Du den Groll jetzt los geworden bist. Dieser kann Dir jetzt eine Rückmeldung geben, dass er alles wahrgenommen hat (oder ggf., an welcher Stelle er was nicht verstanden hat).

Danach solltet ihr die Sache erst mal auf sich beruhen lassen, und den Groll nicht mit einem Gegengroll beantworten. Denn das könnte die konstruktive Streitkultur, um die es hier geht, wiederum verhindern. Wir wollen keinen Schlagabtausch, sondern eben Mitteilungen äußern, was in uns vorgeht, um dadurch wieder mehr Nähe und Vertrauen entstehen zu lassen.

 

Ich habe durch diese Praxis mit erstaunlicher Leichtigkeit meine alte Gewohnheit ändern können, Störungen in Beziehungen unter den Teppich zu kehren. Und habe festgestellt, dass regelmäßige Aussprachen in dieser Art eine wunderbare Leichtigkeit in der Kommunikation erzeugen, die mir auch im Zusammenhang mit schweren Verletzungen, großer Traurigkeit, großer Wut etc. gelingt.

Die Sache mit der emotionalen Ladung bei Konflikten ist interessant …. es gibt eine sogenannte „90:10 – Regel“ in der Psychologie. Sie besagt, dass 90 % der gefühlten Heftigkeit bei Konflikten aus der Vergangenheit, also aus Erinnerungen an vergangene Verletzungen, stammen. Und nur 10 % aus der tatsächlichen Konfliktsituation, die diese schmerzhaften Erinnerungen angetriggert hat.

In Worten: Dein Gegenüber kann so gut wie nichts für Deine starken unangenehmen Gefühle. Er sollte aber unbedingt wissen, wodurch er sie verursacht, um achtsam mit Dir umgehen zu können. Damit Du Dich auf Dauer mit ihm wohl fühlen kannst.

Wenn Dir dieses Werkzeug gefällt, dann ist vielleicht Ho’oponopono ebenfalls interessant für Dich, um komplexere Konflikte zu bereinigen, ggf. auch ohne persönliche Aussprache mit den beteiligten Personen?

 

 

Veränderung nein danke?!?

 

Patrick Süßkind beschreibt in seinem Roman „Die Taube“ die Not eines Mannes mit einer winzigen Veränderung seines privaten Lebensraums. Eines schönen Tages hat sich eine Taube auf dem Gang vor seinem Appartement verirrt und einige Marken ihrer Verdauungsaktivität dort hinterlassen. Der Mann gerät darüber so sehr in Verunsicherung, dass er infolge solcherart Provokation Dinge tut, die er niemals vorher getan hat. Er redet mehrere Sätze am Stück mit seiner Hausherrin, mit Inhalten, die weit über das übliche „Guten Tag“ hinausgehen. Er meldet sich krank, er zieht in ein Hotelzimmer, er denkt nach über seine Kindheit, seinen Vater, seine Adoptiveltern, seine Armeezeit …. Dinge die er sonst niemals zu tun pflegt.

Aus Sicht der vedischen Chakrenlehre zeigt dieser Mensch mit seiner Überforderung intensivste Anzeichen eines chronisch überlasteten bzw. schlecht entwickelten Solar Plexus – Chakras. Die Abgrenzung funktioniert nicht, der Mann kann sein Ich nicht behaupten und reagiert deshalb extrem empfindlich auf Veränderungen in seiner Privatsphäre.

Ähnliche Probleme finden sich häufig bei sensiblen Menschen und Neurodermitikern. Die geschädigten Organe Haut, Lunge und Darm sind „Kontakt-Organe“ mit der Umwelt. Sie reagieren mit Trockenheit, Juckreiz, sonstige Gereiztheit und Entzündung auf Umgebungseinflüsse. Auf der psychischen Ebene entsprechen emotionale Empfindlichkeiten dieser Thematik, und auch der Wunsch, dass alles so bleiben soll wie es ist. Wenn es schlimm wird mit der Haut, wenn sie entzündet ist, spannt, juckt und vor allem wenn Stellen offen sind und nässen, werden selbst leichte Temperaturveränderungen zum Stress und Schmerzfaktor. Dann schwindet schnell auch der letzte Rest Lust auf die Außenwelt, die Salbe wird zum Schutzpanzer oder, wie ich es bei einigen Neurodermitikern beobachtet habe, der Körper legt sich ein schützendes Fettpölsterchen zu. Das Thema Schutz wird groß und wichtig. Weil die natürliche Immunabwehr sehr geschwächt ist, ebenso das Ich, die Abgrenzung, die Selbstbehauptung.

Rückzug vor dem Leben ist natürlich auf Dauer keine Lösung, und sich auf das Leben einzulassen bedeutet, sich auf Veränderung einlassen, denn Leben bedeutet Veränderung und Entwicklung, während Bewegungslosigkeit und Starrheit Tot bedeutet. Leben ist Entwicklung und Prozess und das ist gut so, denn sonst würde ich mit den Neurodermitis-Symptomen die ich in all den Jahren erlitten habe, alle Hoffnung und Lebensfreude fahren lassen. Mir ist auch noch kein Mensch begegnet, der nicht irgendwie gelitten hat, oder Träume, Wünsche, Ziele besitzt, die ihn zu Veränderung veranlassen würden, wenn er sich die Heilung oder den Erfolg gestatten würde.

Stell Dir vor, das Leben sei ein Fluss, der dem Mutterschoß – der Erde – entspringt, durch Landschaften – Erfahrungsräume – fließt, sich immer wieder mit anderen Wesen vereinigt. Sein Weg verläuft nicht gerade, denn kein Bach oder Fluß fließt gerade. Er mäandert durch das Land, und deshalb sieht das Wesen, das in ihm schwimmt nicht, was es hinter der nächsten Biegung erwartet. Es gibt Wirbel, Steine und Wasserfälle im Flussbett, und selbstverständlich kann sich das Wesen an einen Stein klammern oder einen Baum am Ufer, oder an ein anderes Wesen. All das Klammern hat Konsequenzen, manchmal gute und manchmal schlechte. Es besteht die Möglichkeit auf viele Erfahrungen, ständig die gleichen oder immer wieder andere, das Schwimmen im Fluss des Lebens kann trainiert werden. Ob das Wesen schwimmt oder festhält – am Ende seines Lebens wird es loslassen, wenn es sich nicht künstlich gebunden hat, eine Art unnatürliche Anhaftung die ebenfalls möglich ist. Schließlich mündet der Fluss in den großen Ozean, in dem sich all die Wesen ganz nahe kommen, mit spielerischer Leichtigkeit Eins werden, und die Träume, Erfahrungen, Beweggründe und Fähigkeiten sich vermischen zu einem großen Ganzen in dem die Zeit keine Rolle mehr spielt.

Ich unterstelle einem Großteil der sensiblen Menschen eine erhöhte Anpassungsfähigkeit, die sich aus dem Einfühlungsvermögen in die Gefühle und den Willen anderer Wesen ergibt. Wenn ein solcher Mensch intensiven Kontakt hat zu unbeweglicheren Menschen, lässt er sich tendenziell von diesen bestimmen. Langfristig geht er dann mit seinen Bedürfnissen unter und verliert den Kontakt zu sich selbst, weil er sich viel zu sehr anpasst. Wenn nun ein solches Kind sich derartig an die Eltern und ihr soziales Feld anpasst, und diese sind sich als Paar in vielen Punkten nicht einig, oder sind nur noch aus lebenspraktischen Gründen statt aus Liebe zusammen, gerät es in ein Konfliktfeld. Es kann in vielen Situationen nur einem Elternteil gerecht werden, und trägt deshalb viele unlösbare Spannungen in sich, muss sich ständig für den einen und gegen den anderen Elternteil entscheiden.

Von vielen Neurodermitikern weiß ich, dass die Symptome besser wurden, als sie selbständiger wurden und aus dem Elternhaus auszogen. Als Kind fühlten sie sich für die Ehe ihrer Eltern verantwortlich, vielleicht wegen dieser Spannungen und dem „nichts richtig machen können“. In dem provokativen Bestseller “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche wird dieses Gefühl der Verantwortung für die Ehe der Eltern ausgiebig und unterhaltsam beschrieben, wenn man Beschreibungen hygienischer Details mag.

Ich habe von Elternbeziehungen erfahren, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer die selben Konflikte mit sich herumschleppten und einfach nichts dagegen getan haben. Ein einfühlsames Kind muss wütend und traurig sein darüber, die Spannungen sind einfach unerträglich. Und wenn es das nicht zeigen darf, weil sich die Eltern nicht mit den Gründen der Trauer und Wut des Kindes auseinandersetzen wollen, muss das Kind eben eine Neurodermitis und Allergien entwickeln, oder psychische Symptome wie Ängste, Depressionen, Autoaggressionen und ADHS. Irgendwie bricht das Leben eben immer durch, lässt die Seele über den Körper kommunizieren, wenn Worte und Stimmungen nicht ausreichen.

Obwohl Sensible (und das sind Neurodermitiker m.E. in aller Regel) anpassungsfähig sind, brauchen sie doch eine relativ spezialisierte Umgebung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Z.B. Schutz gegen Elektrosmog und ständig wechselnde Einflüsse (z.B. Menschen, Lärm, optische Reize in der Stadt), gesunde Nahrung, hochwertiges Trinkwasser, geomantisch hochwertige Örtlichkeiten und eben möglichst konflikt-kompetente Bezugspersonen. Durch diese erhöhten Anforderungen an die Umgebung werden sie vergleichsweise unflexibel und das führt zu erschwerten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und im sozialen Leben. Je größer der Druck aus der Umgebung wird, desto größer wird die Überlastung des oben genannten 3. Chakras (Solar Plexus Chakra). Diese Reizüberflutung führt u.a. zu starker Neigung zu Ängsten, zu Schuld- und Ohnmachtsgefühlen, übererregte Nerven, Schlafstörungen, Verlust der Körperwahrnehmung und traumatisierte Bewusstseinszustände.

Die durch das Umfeld angetriggerten Konflikte verstärken sich dadurch, und die Person fällt wie der Protagonist in Die Taube in einen Zustand großer Ängste vor Veränderung.

 

Was bewirkt Angst vor Veränderung?

Jede Interaktion mit anderen Wesen beinhaltet die Möglichkeit der Veränderung. Wenn ich mit einem Menschen in Kontakt kommen will, der über die bloße Sachebene hinausgeht, muss ich mich für ihn öffnen, also bereit sein, mich von ihm verändern zu lassen. Die Angst vor Veränderung führt zu Verschlossenheit, Vereinsamung und im schlimmsten Fall zu autismusartigen Störungen.

Wenn Mensch sich vor der Umwelt verschließe, wird sein Weltbild irreal, und durch dieses Leben aus der Vorstellung, anstelle der der hier und jetzt sinnlich erfahrenen Realität, wird der Kontakt zu anderen Menschen noch schwieriger. Denken und Handeln aus der Vorstellung führt zu Dogmatismus und Machtkämpfen.

Probleme entstehen in jedem Menschen selbst. Das gilt auch für umwelt-sensible Menschen. Bei ihnen kommen die Auslöser von Symptomen und Problemen zwar aus dem Umfeld, aber sie sind selbst für ihre Abgrenzung vor bzw. konstruktiven Umgang mit diesen Auslösern verantwortlich. Probleme können nur gelöst werden, indem Dinge anders gemacht werden als früher, also nur durch Veränderung.

Menschen ziehen oft das Leiden dem Glück und der Gesundheit vor, weil es ein bekannter Zustand ist.

In unserer Zeit, in vielen Kulturen, und besonders in Deutschland haben wir eine besondere „Leid-Kultur“ entwickelt, in der Leid zu einer Tugend stilisiert wird, genauso wie Mangel, Unselbständigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit. Wer gerne arm und unterwürfig als „alte Jungfer“ leben will, sollte seine Angst vor Veränderung mit einem dazu passenden Weltbild pflegen, das gerne mit steil erhobenem moralischen Zeigefinger gepredigt wird. Besondere Spannung erhält dieser Bedürfnis-Konflikt aus der Tatsache, dass unser öffentliches Leben, Werbung, Medien, Kultur, prall gefüllt ist mit Wünschen nach Reichtum, Freiheit und Sex. Deshalb lebt ein großer Teil der Deutschen „oversexed and underfucked“. Sie denken ständig an Sex und praktizieren es in wesentlich geringerem Umfang und weniger abwechslungsreich, weniger tief und weniger phantasievoll als sie davon träumen.

Ähnlich bedürftig verhält es sich mit der Qualität der Nahrung, was dazu führt, dass etliche Deutsche in einer der weltweit reichsten Gesellschaften ausgerechnet Unterernährung aufgrund Vitalstoff- und Wassermangel als Krankheits- und Todesursachen produzieren.

Das Leben hält jedoch für jeden Menschen Möglichkeiten der Erlösung und Erfüllung bereit. Diese Geschenke kommen vermehrt, wenn wir im Fluss des Lebens schwimmen und die Gelegenheiten ergreifen die sich bieten. Ganz besonders wenn wir dabei flexibel sind, also nichts bestimmtes erwarten. Eine solche Haltung lässt sich bestens mit Zielen vereinbaren, die wir uns sinnvoller Weise so setzen, dass sie auch etwas anders werden können oder zu einem anderen Zeitpunkt, als wir es uns vorstellen.

 

Hausapotheke für Veränderungs-Symptome

Zum Schluss möchte ich auf ein paar Mittel hinweisen, die nach meiner Erfahrung helfen bei der Überwindung von Blockaden aller Art gegen sinnvolle Veränderungen. Bei starken Ängsten würde ich professionelle Hilfe durch Psychotherapie, NLP und Hypnose, Homöopathie und Lebensberatung in Kombination mit Energiearbeit und schamanische Sitzungen nutzen. Denn da gibt es tolle Möglichkeiten, die teilweise sehr schnell und sicher zur Besserung führen.

 

Bachblüten

Walnut – stabilisiert, fördert Mut, Veränderungsbereitschaft, Ich-Stärke, Organisationsfähigkeit und sachliches Denken.

Rescue Remedies – Notfalltropfen, bei Stress und Schockzuständen, in die Mitte kommen

Mimilus – bei bestimmten, konkret benennbaren Ängsten (dazu zählt auch Angst vor unsichtbaren Dingen wie z.B. Geistern)

Aspen – bei unbestimmten, nicht konkret benennbaren Ängsten

Pine – heilt Schuldgefühle, die immer dann auftreten, wenn Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernommen wird (ggf. anstelle der Rücksicht auf die Bedürfnisse Anderer)

 

Heilsteine

Lepidolith – heilt Traumata und hilft so, optimistisch in die Zukunft zu blicken und das Leben auf die Reihe bekommen.

Aragonit – beruhigt die Nerven. Führt bei langfristiger Einnahme als Essenz zu dauerhafter Weiterentwicklung des 3. Chakras, im Sinne von Ich-Stärke, Organisationstalente, konstruktive Machtanwendung und klares sachbezogenes Denken.

Citrin – Optimismus, gute Laune, klares praktisches Denken

Rauchquarz – baut akuten Stress ab

Schwarzer Turmalin (Schörl) – Erdung …. an den vorderen Teil der Füße halten (Zehen bis Ballen). Absolut wichtig für regelmäßigen Gebrauch!

Bergkristall – Klarheit und Stabilität, Vision, Hellsicht. Der Universalstein für praktisch alle Anwendungen, auch in Kombination mit anderen Heilsteinen.

Amethyst – Auflösung von Anhaftungen, zeigt den Sinn des Lebens, regt die Phantasie an, Heilstein bei Neurodermitis, Verarbeitung von Traumata im Traum (einige Zeit unter das Kopfkissen legen, nach wenigen Nächten verstärkte Traumaktivität – oft bewusst, wenn diese nachlässt Kristall wieder zurücknehmen).

Peridot – heilt Schuldgefühle

 

Hara-Meditation

Führt zu emotionaler Stabilität, Zentrierung, Zielgerichtetheit und Durchsetzungsvermögen. Entlastet das 3. Chakra. Hilft, bei sich zu bleiben, auch wenn viel Trubel ist in der Umgebung. Hara-Atmung regelmäßig praktizieren.

 

Muster-Unterbrechung

Wenn Du raus willst aus der allgemeinen Unwilligkeit zur Veränderung, beginne damit, eine beliebige Sache in deinen Gewohnheiten zu ändern. Einfach so – idealer Weise zum Spaß!

Wenn Du ein Problem loswerden willst, verändere irgend etwas in dem Kontext in dem es auftritt – ganz egal was. Fahre fort mit einfachen Veränderungen, ohne zu erwarten dass das Problem sich erledigt hat. So lange, bis es sich erledigt hat.

 

Bewegung

Ein weiterer Schamanentrick, um Veränderung herbeizuführen, ist spazieren gehen, schwimmen, eben körperliche Bewegung aller Art. So viel Bewegung wie möglich, am besten in der Natur, und ohne den Körper auszupowern – eben aerobe Bewegung, die den Sauerstoffgehalt im Körper vermehrt. Im Idealfall zu Zeiten, wo man es sonst nicht tut (s.o. Musterunterbrechung).

 

Der magische Tresor

Entlastet die Psyche. Weitere Entspannungstechniken wie autogenes Training, kreatives Visualisieren, Meditation, Reiki, schamanische Reisen, Trancen und vieles mehr sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet zur Stabilisierung.

Überhaupt hat ist jede Entspannungstechnik, die jemand selbst erlernt hat, eine konstruktive Sache, weil er dadurch selbst für sich sorgen, und seine Psyche selbst regulieren kann. Jeder Mensch ist für sein Wohlbefinden und seine Gefühle selbst verantwortlich, und diese Selbstliebe kann auf dem Weg des Lernens – was auch Lebendigkeit bedeutet – immer weiter ausgebaut werden.

Guten Mut und viele tolle neue Erfahrungen!

HARA Stabilisierung Teil 3 – Die Power-Meditation

Die folgende Meditation ist nicht ganz einfach, doch sollte sie keine Probleme bereiten, wenn Du schon etwas Erfahrung mit Meditation, autogenes Training, Yoga, Qi Gong etc., oder mit den Übungen in den vorangegangenen Beiträgen gesammelt hast:

https://unterdeinehaut.wordpress.com/2012/12/20/stabilisierung-durch-hara-atmung/

https://unterdeinehaut.wordpress.com/2013/01/14/hara-atmung-teil-2/

Sie ist meiner Meinung nach eine der mächtigsten Übungen, um viel Energie ins Hara zu bekommen. Und damit emotional stabiler, geerdeter und ausgeglichener zu werden. Sie zentriert, wirkt sich beruhigend auf das ganze Bauchgefühl, den Magen-Darm-Trakt und die Nerven aus.

Ich habe gehört, dass sie traditionell von taoistischen Praktikern (Mönchen) angewendet wird.

Beim üben wirst Du feststellen, dass die Energie, die dem HARA zuströmt, immer mehr wird, je länger Du übst. Das kommt daher, weil wir hier direkt das Prinzip anwenden „Die Lebensenergie folgt der Aufmerksamkeit“. Wir bündeln unsere Aufmerksamkeit immer stärker auf das HARA, und deshalb wird der Energiestrom immer intensiver.

 

Basics zu Meditation

Beim meditieren geht es darum, die Aufmerksamkeit auf dem Ziel zu halten, über das Du meditierst. In diesem Fall das HARA oder chinesisch Dan Tien. Seine Lage ist 2 Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels, einige cm innerhalb des Körpers.

Im Normalfall wird Deine Aufmerksamkeit oftmals durch Gedanken abgelenkt. Sobald das geschieht, wende dem Gedanken kurz bewusst Deine Aufmerksamkeit zu, bedanke Dich bei ihm für die Möglichkeit für die er steht, verabschiede Dich dann von ihm, und wende die Aufmerksamkeit wieder dem HARA zu.

Ganz wichtig dabei: NICHTS erzwingen!

Die Gedanken beruhigen sich erst nach einiger Zeit merklich. Solange gehe einfach immer wie oben beschrieben vor.

Hier geht es NICHT um Konzentration (=erzwungene Aufmerksamkeit). Stattdessen lass Dich faszinieren wie von etwas oder jemand sehr schönem, anziehenden. Lass Dich einfach anziehen vom HARA, dabei brauchst Du keine Anstrengung!

 

Die HARA – Power-Meditationstechnik

Wie bereits beschrieben ist Deine Aufmerksamkeit bei Deinem HARA. Atme dort hin, und nutze bei jedem oder jedem zweiten Einatmen folgende Vorstellung:

Zu Beginn stelle Dir das HARA als Scheibe oder Ball aus gelb-goldenem Licht vor, in der Größe einer 2 Euro – Münze. Beim nächsten Einatmen stelle es Dir halb so groß vor. Beim nächsten Mal wiederum um die Hälfte verkleinert … und so weiter.

Falls Dir das Verkleinern schwer fällt, dann mache es nur jedes 2. Mal.

Nach meiner Erfahrung gibt es so einen Moment, wo mein Bewusstsein quasi ins Hara reinrutscht. Ab dann höre ich auf, mich dagegen aufzulehnen, mir den Bruchteil eines Millimeters vorzustellen. Ich muss es nicht mit dem Auge tun. Vielmehr merke ich einfach an der Veränderung der Energie, dass ich den Ball wieder verkleinert habe in der Vorstellung, und wieder…, und wieder …, u.s.w. Und dann wird es einfach und ganz selbstverständlich.

Dauer ab 5 Minuten, gut finde ich 2 mal täglich 10 Minuten. Länger geht natürlich auch. Es ist aber besser regelmäßig kurz als selten und ganz lange. Viel Spaß und gute Entspannung!!!

Drittes Chakra Teil 2 – Praktische Maßnahmen

Wenn Dir etwas „auf den Magen schlägt“ oder Dich einfach „stresst“, dann ist daran in der Regel das 3. Chakra beteiligt. Ebenso bei der überwiegenden Zahl der Ängste die Du erlebst. Die Haut besitzt die Funktion der Abgrenzung nach außen, ebenso der Darm und die Lunge, die ja beide in den Körper hineingestülpte Haut sind. Auch sie gehören hinsichtlich ihrer Abgrenzungsfunktion zum 3. Chakra. Das Immunsystem gehört dazu, denn seine Aufgabe ist wiederum, Stoffe, Bakterien und Viren gar nicht erst rein zu lassen, oder sie wieder auszuscheiden.

Nun habe ich mir eine Reihe von Strategien angeeignet, die meinem 3. Chakra gut tun. Ich stelle hier die wichtigsten mir bekannten Punkte vor, um eine Art „energetische Hausapotheke“ und Trainingsprogramm für das 3. Chakra anzulegen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Energiezentrum auch allgemein für Persönlichkeitsentwicklung steht, ist natürlich alles förderlich, was dazu beiträgt, aus Fremdbestimmung herauszuwachsen und in die selbstbestimmte Eigenverantwortung zu gehen. Dafür ist es gut, zu reflektieren, sich über die eigenen Lebensthemen zu informieren, Vorträge und Seminare zu besuchen, und ganz allgemein neugierig zu sein und dazuzulernen.

 

Lernen

Beim lernen geht es meiner Ansicht nach vor allem darum, neue Optionen für sich zu erarbeiten, wie man über Dinge denken und handeln kann. Dazu gehört auch, sich nicht einfach mit irgendwas zu beschäftigen, sondern mit den Themen, die tatsächlich im Zusammenhang mit der eigenen Lebenssituation stehen. Um hier eine Auswahl zu treffen, hilft mir die Frage: „Was kann ich in meinem Leben konkret verbessern, wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige (bzw. eine Antwort auf die Frage X erhalte)?“ Wenn die Antwort „Nichts“ heißt, beschäftige ich mich auch nicht weiter damit.

Wenn Du wie ich mit (chronischer) Erkrankung zu tun hast rate ich Dir, die Krankheit als Lernaufgabe aufzufassen. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch bei jeder Entscheidung die bestmögliche Option wählt, die ihm zur Zeit zur Verfügung steht. Die „Krankheit“ ist eine solche Option, und kein Fehler oder Defekt! Möchtest Du die Krankheit loswerden, brauchst Du weitere Optionen, wie Du noch mit Deiner Lebenssituation umgehen kannst, und die bekommst Du nur indem Du lernst. Übrigens kann diese Art von Lernen durch Meditation immens unterstützt werden! Am effektivsten lernen wir m.E. durch praktische Erfahrung und eigenes Erarbeiten von Lösungen.

 

Stress abbauen

Um effektiv lernen zu können, musst Du entspannt sein! Nur dann funktioniert das kreative Denken. Viele von uns müssen in der Hinsicht erst mal die Schulzeit loslassen, wo wir uns unter Druck jede Menge unnützen Stoff reingepaukt haben, nur um ihn kurz danach wieder zu vergessen! Das Lernen im Leben ist für Dich, das macht Spaß, bringt Dich weiter und kann Dich, wie oben schon erwähnt, zur ganzheitlichen, ursachenbezogenen und nachhaltigen Gesundung führen! Auch der Alltag, Probleme und die Beziehungen zu anderen Menschen klappen stressfrei am besten. Hier ein paar Tipps zum entstressen:

  • Spaziergänge im Wald (Grüne Pflanzen reinigen den Geist bzw. die Aura)
  • Aerober Sport (also leichter Sport, bei dem Du mehr Sauerstoff ins Blut bekommst als du durch Anstrengung verbrauchst). Walking, Leichtes Joggen, Schwimmen, Radfahren, Leichtes Fitness-Training. Am Besten in der Natur.
  • Bachblüte: Rescue Remedies … die Notfalltropfen zählen nach meinem Ermessen zu den Must Have’s in der Hausapotheke. Helfen schnell um wieder in die Mitte zu kommen nach emotionaler Belastung und Reizüberflutung. Bei chronischer Labilität kann man sie auch problemlos regelmäßig über längere Zeit einnehmen. Gibt es mittlerweile auch als Creme oder als Bonbons. Ich nehme sie lieber einmal zu oft als zuwenig.
  • Heilstein: Rauchquarz … einen Trommelstein oder auch mehrere bei akutem Stress auf den Solar Plexus (Bereich unterhalb des Brustbeins, Magengegend) auflegen, Hände nach Wunsch darüberlegen, ins Hara atmen und entspannen. Ganz toll ist auch ein Rauchquarz-Kissen, mit ca. 2 kg eingenähten Minikristallen (Bestellmöglichkeit kann ich nach Wunsch vermitteln).
  • Erdung: Sorgt für Abfluss überflüssiger Lebensenergie über die Füße, und langfristig ganz allgemein dafür, dass wir gerne auf der Erde leben und das Leben genießen. Savoir vivre!
    • Auf den Erdboden legen und alles in die Erde atmen, was du nicht mehr brauchst
    • Mit nackten Füßen durch Gras laufen
    • Heilstein: 2 Trommelsteine (oder mehr) Schwarzer Turmalin in beide Hände nehmen. Oder in die Hände nehmen und auf die vorderen Fußbereiche (Ballen bis Zehenspitzen) halten. Diese Heilsteine sind die am besten erdenden Steine die ich kenne.
    • Energiearbeit: Hände wie oben beschrieben auf die Vorderfüße auflegen.
  • Klärung des Energiesystems:
    • Abends duschen, sorgt für tieferen und ruhigeren Schlaf.
    • Schwimmen
    • Klärende Aurasprays, z.B. mit Aromaölen, oder energetisierte Sprays in den Raum oder in die Aura sprühen.
  • Energetische Reinigung: Den Körper abräuchern mit Salbei oder „Kraft der Reinigung“. Anschließend eine weitere Räucherung z.B. mit Süßgras, Sandelholz oder Weihrauch. Ggf. bei Auswahl beraten lassen.Eine solche Reinigung ist regelmäßig, z.B. einmal pro Monat sinnvoll, am besten bei Neumond.
  • Energetische Raumreinigung: Gleiche Sorten wie oben beschrieben, weitere Möglichkeiten Drachenblut oder Kampher (beide wirken sehr stark, manchmal ein wenig heftig). Alle Wände der Räume 3 mal abschreiten. Auf Wunsch Gebete, Kraftlieder oder Mantren dabei rezitieren (z.B. Om Mani Padme Hum).So eine Raumreinigung kann wahre Wunder wirken, da die Wände die ganzen Geschehnisse speichern, die in den Räumen stattgefunden haben. Stressbefreiung pur vor allem für sensible Menschen.
  • Elektrosmog – Minimierung: Auf dieses Thema gehe ich später noch ausführlich ein. Am wichtigsten ist es im Schlafzimmer, wo die Regeneration stattfinden sollte.
    • Elektrogeräte 1,5 besser 2 Meter weg vom Bett
    • Kein Metallrahmenbett, kein Wasserbett, keine Federkernmatratze,Alle geschlossenen Metallstrukturen und auch Wasser wirken als Antenne. D.h. sie konzentrieren die elektrischen Felder im Bereich des Betts. Dabei entsteht das, was ich gerne als „elektromagnetischen Brathähncheneffekt“ bezeichne. Sprich der Mensch der hier liegt, wird bearbeitet wie Essen in der Mikrowelle.
    • Nicht neben stromdurchflossenen Leitungen schlafen (ggf. abklemmen lassen, oder Nachts Sicherung raus, oder über Netzfreischalter den Strom über Nacht komplett abschalten im Schlafzimmer)
    • Für Hochsensible empfehle ich weitere explizite Entstörungsmaßnahmen gegen hochfrequente (Handy, Funk, WLan) und niederfrequente (Hausstrom, Hochspannungsleitungen) Felder.

 

Unterstützung der Funktionen des 3. Chakras

  • Heilsteine: Neben den o.g. ausleitenden Kristallen Schwarzer Turmalin (Schörl) und Rauchquarz kenne ich 4 weitere Kristalle, mit denen sich ein wirkungsvolles Heilstein-Basis-Set für das 3. Chakra zusammenstellen lässt. Selbstverständlich können daneben noch viele weitere Heilsteine genutzt werden.
    • Lepidolith: Beruhigt die Nerven und hilft nach Reizüberflutung und emotionaler Überlastung schnell, die anstehenden Aufgaben auf die Reihe zu bekommen.
    • Citrin: Fördert das Denken, den Verstand, fördert die Verarbeitung von Eindrücken und schwieriger Erfahrungen … bringt gute Laune, regt zu kreativen Problemlösungen an. Fördert die Verdauung.Beim Kauf darauf achten, dass echter Citrin gewählt wird und nicht „Citrin gebrannt“ (hierbei handelt es sich um erhitzten Amethyst).
    • Aragonit: Stärkt die Nerven. Sollte langfristig angewendet werden, sehr gut als Kristallessenz und Chakraöl. Kristall für die nachhaltige, ausgeprägte Entwicklung des 3. Chakras. Fördert Konzentration, beruhigt Nervosität, stabilisiert schnelle Entwicklungsprozesse, bei Überforderung oder zunehmender Interesselosigkeit aufgrund nervlicher Überlastung und Reizüberflutung. Fördert Verdauung auf allen Ebenen.
    • Bergkristall: Kann generell als neutraler Lichtbringer eingesetzt werden. Kräftigend, stabilisierend und klärend. Sehr guter Heilstein bei allen Hauterkrankungen. Bergkristall ist der neutralste und umfassendste aller Heilsteine, und kann somit für alle Einsatzbereiche als Allroundstein eingesetzt werden. Sehr gut zur Kraftverstärkung aller anderer Heilsteine.
  • Bachblüten: Walnut … kann als Standardblüte für das 3. Chakra betrachtet werden. Stärkt die Immabwehr, Krisen, Beeinflussbarkeit, Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, grundlegende Veränderungen der Lebensumstände.Selbstverständlich können neben Walnut und Rescue Remedies auch weitere Bachblüten in Frage kommen. Sie sollten dann individuell nach den bekannten Methoden bzw. auf Verordnung des Heilpraktikers gewählt werden.
  • Hochwertiges Wasser: Die menschlichen Nerven bestehen zu 90%, der ganze Körper aus 55 – 80% (je nach Lebensalter) aus Wasser.Es gibt diverse Gründe, warum die Zufuhr von hochwertigem Wasser so wichtig ist für die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Psyche und intellektuellen Fähigkeiten. Bezogen auf das 3. Chakra sehe ich es so, dass es emotional enorm stabilisierend wirkt, die Abgrenzungsfähigkeit und klares sachliches Denken, sowie die Versorgung aller Körperzellen mit Vitalstoffen unterstützt.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit einer täglichen Portion von 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Manche balancierte Kräuterteemischungen kann man dazu zählen, aber keine spezifischen Tees, kein Schwarztee, Grüntee, Yogitee, Früchtetee, keine Fruchtsäfte, keine Limonade, kein Kaffee, keine Alkoholika, kein kohlesäure-versetztes Mineralwasser.

    Unter hochwertigem Wasser verstehe ich Wasser aus adhesischen Quellen, wie es in Bioläden verkauft wird. Leitungswasser muss 1. energetisiert und 2. gefiltert werden (m.E. liegt die Wichtigkeit in der angegebenen Reihenfolge).

    Die einfachste Energetisierung kann mit je einem Trommelstein Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz erreicht werden, die ca. 20 Minuten in das Wasser gelegt werden.

    Bei Filtern gibt es Umkehr-Osmosesysteme sowie Aktivkohlefilter. Ich bevorzuge letzteres, weil dabei die Mineralien im Leitungswasser erhalten bleiben, und das Wasser somit einen gewissen Nährwert und lokale Eigenständigkeit behält.

    Sowohl bei der Schadstoffausleitung wie bei der Energetisierung gibt es eine Reihe weiterer Systeme, auf die ich in weiteren Beiträgen eingehen werde. Bei Fragen und Erfahrungen freue ich mich über Kontakt.

  • Positive Lust-Frust – Bilanz:

Last but not least: Eines der wirksamsten vorbeugenden Mittel zur Stärkung des 3. Chakras ist ganz einfach Lebensfreude … Lachen, regelmäßige Sinnlichkeit, qualitativ hochwertig und zeitlich angemessen praktizierte Sexualität. All das sollte soweit gepflegt werden, dass Lustgefühle zum selbstverständlichen täglichen Gefühlsrepertoire zählen. Es kann z.B. Wunder wirken für die Nerven, die Geborgenheit, gesunde Leistungsbereitschaft, die Genussfähigkeit, Empfindung von Freiheit und Selbstbestimmtheit, und die Liebesmotivation in allen Lebensbereichen.

 

Hier mache ich jetzt den Schnitt und denke, dass eine ganze Menge brauchbarer Maßnahmen zusammengekommen sind. Zum Abschluß noch ein Gedanke, der mir gerade noch eingefallen ist. Viele sensible Menschen neigen dazu, den vielen Reizen, und häufig schnell wechselnden Einflüssen unserer Welt zu entfliehen. Kein Wunder, denn es bedeutet oft sehr viel Stress, vor allem natürlich für Allergiker, Neurodermitiker und andere Umweltsensible. Durch den Rückzug und das Bedürfnis sich zu schützen, kommt es manchmal zu regelrechter Abschottung.

Ich hatte auch mal so eine Phase und kann sagen, dass es keine Lösung auf Dauer ist, sich abzuschotten. Denn dadurch nimmt die Empfindlichkeit nur immer weiter zu. Ähnliches gilt nach meinem Geschmack für den Versuch, die Umgebung weitgehend allergenfrei zu machen. Das klappt nicht oder nicht genug bei Multiallergikern, bzw. der Aufwand steht in keinem gesunden Verhältnis zum entlastenden Elffekt. Deshalb denke ich, sollte sich jeder Betroffene einen Weg suchen, die Toleranz und Widerstandsfähigkeit für Außeneinflüsse aller Art zu stärken, indem das eigene Ich und die eigenen Bedürfnisse, sowie die eigenen Wünsche, Visionen und Ziele gesehen und behauptet werden. Je mehr ich das tue, desto freundlicher kommt mir die Welt entgegen, und das wirkt sich auf Dauer auch auf das Immunsystem aus.

 

Heilmantra für chronische Prozesse

Ein Mantra ist ein Spruch oder Lied, das durch Wiederholung Wirkungen zunächst auf der spirituellen und mentalen, und mittelbar auf der emotionalen und körperlichen Ebene erzielt. Typischerweise wird es 9 Mal oder ein Vielfaches von 9, oder 108 Mal rezitiert.

Buddhistische und hinduistische Mantren wie dieses werden in Sanskrit formuliert, einer spirituellen Sprache. Sie lassen sich nicht eindeutig übersetzen, sondern spiegeln immer die Einheit allen Seins wieder, die wiederum keinen Raum und keine Zeit kennt, sondern nur essentielle Qualitäten. Je länger ein Mantra ist, desto spezieller ist seine Wirkung. Das kürzeste und allgemeinste Mantra ist „OM“, der Urlaut, mit dem das Universum seinen Anfang nimmt.

In den genannten Lehren existiert ein umfangreiches System von Mantrem. Ich setze sie regelmäßig für meine Heilung und Persönlichkeitsentwicklung ein.

Dieses Mantra ist im Video wirklich schön gestaltet und kann heilsame Kräfte in chronischen Prozessen freisetzen:

Om trayumbakam . dshayamahe sugandim pushti vardanam . urvar ukamiva bandanam . mrityor muksheeya mamritat

 

Der Magische Tresor – Anleitung

Ich hatte nun schon mehrmals die Intuition, diese Technik der kreativen Visualisierung als Selbsthilfe vorzustellen. Würde mich freuen wenn der Eine oder die Andere damit schöne Erfahrungen macht. Bei Fragen bitte gerne mit mir Kontakt aufnehmen!

Der Magische Tresor ist ein Werkzeug, um belastende Vorgänge aller Art loszulassen. Dazu gehören Probleme, wie z.B. Selbstwertzweifel wegen dem Aussehen von Ekzemen. Die entzündete Haut kannst Du physisch nicht auswechseln, aber Du kannst Deine Frustration und die Zweifel an Deiner Schönheit loslassen.

Dann gehören dazu Personen, mit denen Du auf ungute Weise verstrickt bist. Z.B. Kollegen, mit denen Du immer wieder in Streit gerätst.

Du kannst behindernde, begrenzende Glaubenssätze loslassen. Wie z.B. dass Dich niemand mag wegen Deiner Hautprobleme. Oder dass Du von Deinem Traumberuf niemals leben kannst. Oder dass der Wohnungsmarkt keine Wohnung hergibt, die für Dich richtig und bezahlbar ist. Oder dass Du wegen Deines Handicaps nicht erfolgreich sein kannst …

Und Du kannst Situationen loslassen, die die ganze Palette an destruktiven Gefühlen auslösen, wie z.B. Schuld, Ekel, Hass, Eifersucht, Neid, Missgunst und Gier etc. Bei Wut geht es oft nicht, weil sie häufig konstruktive Ursachen hat, also Energie für Problemlösung zur Verfügung stellt. Wenn Dir nicht bekannt ist, wodurch das Gefühl ausgelöst wurde, nimm einfach nur das Gefühl selbst.

Probiere einfach ganz viele Aspekte aus, die Dich irgendwie belasten. Es kann auf keinen Fall schaden und es geht einfach. Bei realen Problemen ersetzt diese nicht, wie auch keine andere Mentaltechnik, die anschließende reale Lösung! Der Tresor setzt Umstrukturierungen im Unterbewusstsein in Gang, die neue Strategien bewirken, die mit angenehmen also konstruktiven und produktiven Gefühlen einhergehen. Manche Probleme lösen sich dadurch einfach in Luft auf, in anderen Fällen stehen plötzlich neue Fähigkeiten zur Verfügung.

 So geht die Übung:

Fühl Dich frei, den folgenden Text langsam und ruhig auf Band zu sprechen, um beim üben noch leichter vorgehen zu können.

Setze oder lege Dich hin und atme tief in Deinen Unterbauch… jetzt kannst Du schön entspannen, indem Du Dir genug Zeit nimmst für die Übung … Spüre die Unterlage, die mit Deinen Körperteilen in Berührung sind …. Während Dir vielleicht diese oder jene Sache in den Sinn kommt, kannst Du Dir jetzt Deinen Magischen Tresor vorstellen. Lass Dir dabei von Deinem Unterbewusstsein helfen, das bereits jetzt eine Anzahl an Gegenständen, Farben, Musik, Gerüche, Personen, Tiere oder Phantasiewesen kennt, die es mit „magisch“ verbindet…

Lasse den ganzen magischen Tresorraum vor Deinem Inneren erscheinen…. Spüre die Lebendigkeit des Raums und des Tresors… Du darfst es als einen genialen Teil Deines Selbst begreifen, das für alle Probleme die bestmöglichen Lösungen kreieren kann… und kannst Dich jetzt ganz tief hineinträumen … in Deinen magischen Tresorraum … ganz so, als ob Du tatsächlich darin stehen würdest und ihn … mit allen Sinnen … wahrnehmen könntest.

Jetzt ist es Zeit …  wenn Du magst kannst Du den eigentlichen Tresor öffnen, am besten mit einer begleitenden Geste Deiner Hände.

Denke an die Situation …. einen Glaubenssatz …. oder die Person …. die Du gerne loslassen willst… Spüre Dich in Deinen Körper ein, während Du daran denkst. Spüre die Gefühle, während Du mit Deinen Händen … die Situation und die negativen Gefühle aus Deinem Körper … und dem Ausstrahlungsfeld um Dich herum ziehst. Gehe dabei gründlich vor. Lege alles in den Tresor hinein … falls nötíg wiederhole den Vorgang ….. bis alles Belastende ganz raus ist aus Dir…. und vielleicht … hilft es Dir …. bewusst auszuatmen, wenn Du es dem Tresor übergibst … begleitet vielleicht von einem kleinen Seufzer ….  der Befreiung … und des Wohlgefühls.

Wenn Du fertig bist, kannst Du die Tresortür schließen. Vielleicht wird der Vorgang durch ein Geräusch begleitet? Möglicherweise gibt der Tresor auch mechanische Geräusche, vielleicht das eine oder andere Lebenszeichen von sich, wenn er „die Ware“ schluckt und verdaut …. also transformiert … lass einfach zu dass Dein Unterbewusstsein den Film vor Dir abspielt, den es passend und angenehm erachtet. Du darfst viel Spaß haben bei all dem!

Wenn die Türe zu und alles gut verschlossen ist, drückst Du bitte noch den Schalter für „maximale Problemtransformation“. Und das war’s … Du kannst wieder in Dein Alltagsbewusstsein zurückkehren. Atme einmal tief durch, dehne und strecke Dich ein bischen und komme wieder ganz zurück ins Hier und Jetzt.

Und los geht’s … 😉  Viel Spaß beim erlernen neuer Handlungsweisen, ganz leicht und so gut wie von alleine!


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