Archive for the 'Baubiologie' Category

Gesundes Wohnen Teil 3 – Der Kuschelfaktor Deiner „Höhle“

In diesem vorerst letzten Teil meines Ausflugs in die geomantische Welt geht es um das „Lehnstuhlprinzip“ im Feng Shui. Mit ihm kannst Du Dir einen geborgenen Platz schaffen. Für Dein Haus von außen, den Garten, die Terrasse. Innen bei Sitzplätzen, Bett, Sofa, Schreibtisch etc.

Es ist auch nützlich zu wissen, dass ein schlecht geschützter Sitzplatz Deine Verhandlungsposition bei Geschäftsgesprächen schwächt, z.B. wenn Du die Tür im Rücken hast. Die Lebensenergie sinkt dann ab und Du wirst emotional labiler, neigst eher zu Überreaktionen, bist Dir Deiner selbst nicht mehr so sicher, fühlst Dich evt. angegriffen. Irgendwas ist im Rücken, das Dir keine Ruhe lässt, Dich verunsichert. Aus raumpsychologischer Sicht will jemand, der dir einen solchen Platz zuweist, Dich tendenziell über den Tisch ziehen, zumindest aber einen gewissen zusätzlichen Vorteil. Viele Schreibtische sind so angeordnet, dass Besucher mit der Türe im Rücken sitzen. In so einem Fall kannst Du auf einen anderen Platz bestehen, oder den Stuhl so drehen, dass die Tür nicht mehr im Rücken steht. Für produktive Gespräche ist ein harmonischer 120°-Winkel der Gesprächspartner zueinander ohnehin günstiger, als der konfrontierende (aber manchmal auch ergänzende) 180°-Winkel.

Je sensibler Du bist, davon geh ich aus in diesem Blog, desto stärker wirken sich diese Faktoren auf Dich aus. Das Lehnstuhlprinzip bezieht sich auf die physischen Faktoren der Umgebung, es ist also eine vergleichsweise grobe Ebene der feinstofflichen Kräfte. Deshalb wirkt sie auch für Viele deutlich körperlich und empfindungsmäßig stark.

Auch Materialien, Farben und Ausstattung üben viel Einfluss aus auf fundamentale Lebensgefühle … Urvertrauen, Stabilität, Sicherheit und Geborgenheit, Lebensfreude, OK sein, Angenommen sein… wenn Du das Lehnstuhlprinzip an den wichtigsten Plätzen verwirklicht hast, solltest Du Dich um eine Ausstattung kümmern, die viel „nährende“ Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Mein Leitfaden ist, alle Flächen und Bauteile, die berührt werden, sollten aus tendenziell warmen und weichen Materialien bestehen. Fenster- und Türöffnungen sind Löcher in der schützenden Haut. Ggf. mit schweren Vorhängen stabilisieren. Gerade „solare Architektur“ mit viel Öffnungsanteil steht im Widerstreit zum Sicherheitsgefühl.

Neurodermitiker würden oft gerne „aus der Haut fahren“. Wenn wir diese Symbolik weiterführen, würden sie gerne die „dritte Haut“, also die Wohnung verlassen, und in einem weiteren Schritt vielleicht das ganze Umfeld, das Gebiet und das soziale Milieu. Irgendwohin wo weniger Konflikte, Belastung und Stress auftreten, und wo sie regenerieren können.

Neurodermitis und Hochsensibilität ist eine erschöpfende Angelegenheit. Das wird mir immer bewusster, je stabiler meine Haut wird. Die Immunschwäche bleibt erst mal, auch wenn wenig Entzündungen mein System zusätzlich belasten. Ich werde schnell erschöpft und bei längeren Belastungen, z.B. durch Konflikte, muss ich schnell Lösungen finden, weil sie mich merklich schwächen, regelrecht runterziehen. Dazu brauche ich Selbstbehauptungskräfte, und die kommen aus der Geborgenheit, dem Wohlbefinden und der Lebenslust.

Lehnstuhlprinzip

Das „Lehnstuhlprinzip“ beschäftigt sich also damit, wie ein vorteilhafter Bauplatz aussieht und wie ein Gebäude in die Topographie eingebunden wird. Aus diesen Kriterien wird auch abgeleitet, wie ein guter Ruheplatz oder Arbeitsplatz im Innenraum arrangiert wird. Manfred Kubny beschreibt in seinem Standardwerk “Feng Shui – Die Struktur der Welt” die starken Bezüge der Form solcher topographisch vorteilhafter Plätze mit der Form des weiblichen Schoßes. Selbstverständlich hat die geborgen-nährende, schützende, warme und weiche Qualität viel mit dem mütterlichen Prinzip zu tun. Spirituell ist dafür in erster Linie die weibliche Seite des Göttlichen zuständig, die Göttin.

Das Lehnstuhlprinzip geht auf die archaische Suche nach einem guten Platz zum lagern, wohnen, leben etc. zurück. Auf die Erfahrung der Natur, des Klimas, der Pflanzen und Tiere. In früher Zeit pflegten die Menschen eine animistische bzw. schamanische Weltanschauung. Demnach ist alles belebt, und in der Topographie wirkten Geister auf die Menschen ein. Aus diesem Hintergrund stammen die Zuordnungen zu den “5 mystischen Tieren” Schildkröte, Drache, Phönix, Tiger, und Schlange für die Mitte (das “Tai Chi”).

Der Aufbau ist ganz einfach. Nach vorne in Blickrichtung (Phönix) soll Ausblick sein, im Rücken (Schildkröte) ein massiver, möglichst hoher und fester Schutz. Links und rechts ebenfalls schützende Masse, jedoch nicht so hoch wie im Rücken. Der Eingang zum Haus oder zum Raum – für beide Fälle gilt dieses Prinzip – soll im Bereich mit freiem Ausblick liegen. Denn von dort – aus der Weite – kommt am meisten Chi, Lebensenergie ins Haus.

Links (Drache) und rechts (Tiger) eines Sitzplatzes können Möbel, Pflanzen, Stehlampen etc. stehen.

 

 

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Die Türe im Rücken wirkt wie ein Messer (die Chinesen nennen diese Art disharmonisches Chi “versteckte Pfeile”), es verunsichert stark und bindet viel Energie. Für Arbeitsplätze ist das schlecht, kann zu Unfällen beitragen. Bei kleineren Küchen mit U-Anordnung der Arbeitsfläche ist zur Abhilfe ein Spiegel sinnvoll, damit Du die Tür im Rücken sehen kannst. Damit schafft man eine psychologische Entlastung, aber aus lebensenergetischer Sicht bleibt dieser Platz geringer geeignet, da das Chi durch die Türe in den Raum fließt und aus den Fenstern nach draußen.

Wo viel Verglasung ist, kann mit schweren Vorhängen und vorgestellten Raumteilern für Sichtschutz gesorgt werden. Ganz wichtig ist ohnehin Sichtschutz von Außen, denn es hat wenig mit Privatsphäre zu tun, wenn man im Privatleben von Unbekannten beobachtet wird.

 

 

Wohnraum

© 1998 Joy Verlag – Graphik: Michael Posen

Beispiel für einen Sitzplatz mit ausgestaltetem Lehnstuhlprinzip. Die Lampe aus Metall stellt einen Bezug zum spirituellen Element des Tigers, die Pflanze zum Element des Drachen her.

 

Versuch macht klug… Ich habe einige Beispiele in Petto, wo eine schlichte Drehung des Schreibtisches für den entscheidenden Schub in Richtung beruflichen Erfolg geführt, und eine gemütliche Gestaltung des Schlafzimmers das Liebesleben in Schwung gebracht hat. Viel Spaß beim experimentieren!

 

 

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Gesundes Wohnen Teil 2 – Architektur ab der Moderne

Gebäude = Maschine

Die Architektur des 20. Jahrhunderts hat versucht, den menschlichen Alltag mit ihrer Funktionalität und minimalistischer Sachlichkeit zu erleichtern. Errungenschaften wie Einbauküchen, Spülklosetts und Isolierverglasung haben eine Menge zu Hygiene und Komfort beigetragen. Der Leitsatz „Form folgt Funktion“ wurde zum herrschenden Paradigma der Architektur ab Beginn der Moderne in den 20er Jahren.

Das war ein Fortschritt, denn nun wurden die Gestaltungsideen von menschlichen Notwendigkeiten und Bedürfnissen geprägt, während die Entwurfsideen der Architekten in früheren Zeiten an abstrakten „Stilmerkmalen“ orientiert wurde. Zu Beginn der Industrialisierung herrschten für die Arbeiterschicht katastrophale Wohnbedingungen in den Städten, die Menschen wurden förmlich gestapelt auf geringstmöglichem Raum.

In den Köpfen vieler Architekten der Moderne, wie Le Corbusier, Gropius, Mies van der Rohe, Philip Johnson etc., und auch späteren Generationen, spukte für Gebäudeentwürfe vor allem das Leitbild einer Maschine, die Funktionsabläufe gewährleisten musste. Normen entstanden, z.B. über Abstandsflächen in Arbeitsräumen, daraus entstanden industrielle Standards wie das 60 cm – Modul für Küchen oder die Maßordnung im deutschen Bauwesen mit dem 12,5 cm – Modul für Mauersteine. Viele Gebrauchsgegenstände wurden nach streng funktionalen Kriterien designed.

In den 50ern kamen dann die Trabantenstadt-Ideen in Mode, und es entstanden riesige Wohnquartiere aus quaderförmigen Hochhäusern. Viele dieser Stadtteile weisen durch die gesteigerte Zugluft, aufgrund der Anordnung der riesigen Blöcke, spezielle – teilweise gesundheitsschädliche klimatische Bedingungen auf. Schlechte Bedingungen zum Leben, auch aufgrund der sozialen Folgen der Ghettobildung, die überall auf der Welt in solchen Stadtgebieten auftraten. Was jedoch zugegebenermaßen durch Bevölkerungsplanung in vielen Städten verbessert werden konnte.

 

Sick Building Syndrome – Solare Architektur

Als ich in den 90er Jahren Architektur studierte war ich natürlich beeinflusst von der Sachlichkeit der Moderne, die wie eingangs bemerkt, zu ihrer Zeit durchaus Fortschritte der Humanität in Bezug auf Wohnbedingungen mit sich brachte. Zu dieser Zeit ging es auch sehr auch um energiesparende Gebäude, und durch Verglasung an der Süd- und Westseite der Gebäude können in der Jahres-Wärmebilanz Energiegewinne erzielt werden. Also – soviel Glas wie möglich, durchlichtete Architektur die zu schweben schien, das gefiel mir. Es deckte sich mit meinen ökologischen Idealen. Ich war begeistert von technisch-ökologischen Visionen wie „energieautarken“ Häusern.

Gleichzeitig gab es das Thema der krankmachenden Gebäude, das „Sick Building Syndrome“. Vor allem die großen Verwaltungsbauten in den US-amerikanischen Wolkenkratzern waren belastet aufgrund der Klimaanlagen, die die Luft austrockneten, und erheblich schadstoffbelasteten Staub in die Lungen der Menschen wirbelten. Was zu u.a. zu Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems, asthmatische Erkrankungen, chronische Bronchitis, und auch zu Krebs führte.

Wir wussten in den 90ern von den Sünden der 70er, als in deutschen Baumärkten massenhaft hochtoxische Holzschutzmittel auch für Innenräume verkauft wurden, ebenso wie Polystyrolelemente, die noch jahrelang Lösungsmittel ausdünsteten. Ebenso von Asbest-Dämmstoffen in vielen Verwaltungsbauten, hochgradig krebserregend wenn die Dämmplatten durch Ausbau und Beschädigung Staub entwickeln konnten. Genauso wie die massenhaft verbauten Asbestzement-Platten (Eternit) v.a. für Dächer von Garagen und Nebengebäuden.

Thematisiert wurden diese Baurisiken an meiner Fachhochschule nur in technischer Hinsicht. Eine ethische Schulung fehlte komplett, wie üblich im westlichen Hochschulsystem. Wir glaubten zwar, uns am Menschen zu orientieren, das wurde seit der Neuen Sachlichkeit in den 20ern groß so propagiert. Doch das Problem war und ist meines Erachtens nach wie vor: Das wissenschaftliche Menschenbild stimmt einfach nicht. Es ist ein mechanistisches Modell vom Menschen. Heute etwas entschärfter als in den 50ern, als Babys noch als empfindungslose Wesen betrachtet und behandelt wurden, aber im Prinzip hat sich nicht viel geändert.

Deshalb ist es auch heute noch möglich, dass z.B. massenhaft giftiges Polystyrol verarbeitet wird und jetzt ganz aktuell, sogenannte Energiesparlampen mit Quecksilber und nervenschädigende Elektrofeldern aufgrund der Vorschaltgeräte, verarbeitet werden. Auch noch per EU Gesetz! Es ärgert mich wirklich sehr, und ich weigere mich, quecksilberhaltige Leuchtstofflampen zu verwenden, denn wenn so eine Lampe kaputt geht, gelangt das Quecksilber in den Körper und kann dann nur mit großem Aufwand und erhablichen Nebenwirkungen aus dem Körper entgiftet werden! Für mein eh schon geschwächtes Immunsystem ist das eine Zumutung! Meine Elektrosensibilität ist immer noch ein Zweifelfaktor in der Medizin, und wurde deshalb bei einer amtsärztlichen Untersuchung, die ich kürzlich machen musste, auch nicht berücksichtigt. Weil eine entsprechende Untersuchung angeblich mit gefälschten Ergebnissen hantiert hatte. Allein – ich weiß wie meine Nerven reagieren bei Leuchtstoffröhren und den kleinen Energiesparlampen, die ebenfalls Vorschaltgeräte besitzen, die starke Felder verbreiten. Ich werde elektrisiert und das fühlt sich nicht gut an, und führt bei dauerhaftem Einfluss zu Verspannungen in den Muskeln, was bei Entspannung wiederum Juckreiz zur Folge hat.

 

Baubiologie

Es ist nicht so, dass die Belastungen durch elektrische Felder, Funk, Mikrowellen, radioaktive Strahlung, Lärm, Infraschall (Windräder!), chemische Stoffe, Schwermetalle und Pilze in Wohn- und Arbeitsräumen nicht bekannt oder untersucht wären. Ich nenne hier Wolfgang Maes, ein Pionier der Baubiologie. Er und seine Kollegen haben spezielle Messtechnik entwickelt, tausende von Messungen durchgeführt, und aufgrund dieser Erkenntnisse einen realistischen Standard von Grenzwerten entworfen. Die gesetzlichen Werte sind nämlich in vielen Bereichen ein Witz, und zwar ein fataler, für manche Menschen sogar lebensgefährlicher Witz! Da werden z.B. Hochspannungsleitungen im 10m-Abstand von Wohnhäusern geführt. Diese Menschen werden langsam aber sicher gegrillt wie in einer Mikrowelle! Ist natürlich umstritten, aber die Berichte von Maes sprechen eine klare Sprache. Elektrosmog hat fatale Wirkungen, genauso wie Mikrowelle, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel. Das Fluor in der Zahnpasta ist eine wunderbare Maßnahme, die Darmflora und damit das Immunsystem zu ruinieren. Und so weiter, die Liste der schädlichen Umwelteinflüsse ist lang.

Ist gesundes Wohnen und Arbeiten nun möglich? Für das Wohnen möchte ich das bejahen. Es gibt Möglichkeiten, die eigene Wohnung relativ verträglich zu gestalten, doch dafür braucht es einige Bereitschaft, die konventionellen Pfade zu verlassen, oder viel Geld zu investieren, z.B. in abgeschirmte Elektrokabel, raumklimatisch gesunde Lehmbauweise die Funkstrahlung abschirmt, hochwertige Staubsaugeranlagen, die den Staub nicht aufwirbeln u.a.

Damit ist dann eine belastungsarme Grundlage gelegt, doch für wirklich förderliche Räume sind feinstofflich-energetische Maßnahmen unabdingbar. An meiner FH hatten wir einen Rutengänger, der uns die Lage einer Wasserleitung auf einem städtischen Platz gemutet hat. Damals fand ich es exotisch, doch heute weiß ich, dass diese Fähigkeiten und das alte Wissen der Geomantie nie ganz verschwunden war. Es hält langsam wieder Einzug in das menschliche Bewusstsein und seit kurzem sogar in eine deutsche Fachhochschule. Das ist der Weg in ein menschenfreundliches Umfeld, von dem ich aus meiner Erfahrung sagen kann, dass er funktioniert. Aber dafür müssen die Menschen Abstand nehmen von der mechanistischen Auffassung und endlich lebendige Prozesse und Wesen als solche verstehen und respektieren.

 

 

 

Gesundes Wohnen für Sensible

Kleidung ist nach ihrer Funktion die zweite und das Heim die dritte Haut des Menschen. Mit ihnen regelt der Mensch erhebliche Anteile seiner Beziehung zur Umwelt. Sowohl klimatisch, als Signal des persönlichen Status und Stils, als auch psychologisch und spirituell.

 

Die Qualität der Berührung

Eine zeitlang war ich so extrem sensibel, dass ich nur noch ganz sanfte, glatte Stoffe tragen wollte. Glattes Satin und am allerbesten feinste Seide für den direkten Hautkontakt, feine Baumwolle und Leder. Wolle vertrug ich kaum auf der Haut, diese Stoffe forderten meinen Juckreiz heraus und die Reibung war unangenehm. Heute bin ich belastbarer, aber immer noch sehr „haptisch“ orientiert, also ein Genießer von allem was sich angenehm anfühlt.

Mit zunehmender Wahrnehmungsfähigkeit für subtile Energien stellte ich fest, dass vor allem Seide und Leder eine ganz hervorragende Stärkung meiner Abgrenzungsfähigkeit bewirkten. Ein Schutz der mir einige Erleichterung brachte und bringt. Die Gesamtbefindlichkeit wird dadurch verbessert, und die Wirkung von Kälte, Feuchtigkeit und Wind auf der Haut ist weniger unangenehm.

Es gibt spezielle Wäsche für Neurodermitiker und Allergiker mit eingearbeiteten Silberfasern. Diese wirken antibakteriell, antiallergisch und auch energetisch abschirmend.

 

Raumpsychologie

Gehen wir über zur nächsten Haut des Menschen, die Wohnung oder das Wohnhaus und das zugehörige Grundstück. Selbstverständlich spielt die sinnliche Erfahrung hier ebenfalls eine wichtige Rolle, es geht aber später noch weiter in außersinnliche und eben psychologische Faktoren.

„Raumpsychologie“ ist im Westen als „Geomantie“, in Indien als „Vastu“ und in China als „Feng Shui“ bekannt. Hinter diesen Begriffen verbergen sich mindestens 4000 Jahre altes, stetig weiter gewachsenes Wissen auf der Grundlage ganzheitlicher Konzepte. Ich beziehe mich vor allem auf das Modell des Feng Shui, weil dieses Wissen vergleichsweise gut aufbereitet ist für die Allgemeinheit. Und weil ich mich darin ganz gut auskenne, da ich es professionell ausübe und auch unterrichte vom Crashkurs bis zur Beraterausbildung.

Ich bin zu Feng Shui gekommen, weil es meine Berufe als Architekt und Schamane-Heiler-Lebensberater wunderbar verbindet. In meinem Studium bekam ich keine befriedigende Antwort auf die Frage, wie des Menschen Heim und der Arbeitsplatz gestaltet werden kann, damit er sich darin wohl fühlt und gefördert wird in allem was er darin tut. Die geomantischen Konzepte liefern hier faszinierende und praktikable Antworten, und sie wurden in manchen Zeiten häufig auch in der breiten Bevölkerung, und erst recht von Führungspersonen und Machthabern genutzt.

 

Gesunde Abgrenzung

Sensible und Neurodermitiker sind ständig mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Umwelt ihnen permanent „auf die Pelle rückt“. Die Lage der Wohnung, die Topographie mit Erhebungen und Gewässern, der Garten als Pufferzone, die Grundstücksgrenze, die Straßen und Nachbarbebauung, die Menschen und Tätigkeiten im Umfeld, Geschäftigkeit, Straßenverkehr, Lärm. Energiefelder wie elektrische Felder und Funkstrahlung, Mikrowellen sowie Infraschall z.B. aus Windrädern und Biogasanlagen, all diese Umweltfaktoren beeinflussen unser Wohlbefinden und beanspruchen unsere Immunabwehr und die Nerven.

Geschwächte Immunabwehr bedeutet weniger Wohlbefinden und erhöhte Anfälligkeit für gesundheitliche Belastungen. Es bedeutet Stress auf körperlicher und damit auch zwangsläufig auf auch psychologischer Ebene. So einfach ist das, und deshalb bin ich froh über jede Maßnahme, die mich unterstützt.

Der Vorteil von Feng Shui ist, dass wir durch die Veränderungen im Raum dauerhafte Unterstützung bekommen. Unsere Kleidung müssen wir wechseln, Vitamine und gesundes Wasser müssen wir regelmäßig einnehmen. Viele Feng Shui – Maßnahmen hingegen können wir über lange Zeit hinweg bestehen lassen, genauso wie die Wände des Hauses.

Im Feng Shui geht es im Wesentlichen darum, für die Bewohner (oder Mitarbeiter im beruflichen Feld) einen gesunden „Kraftplatz“ zu erschaffen, der einen körperlich und emotional fördert, und nicht runterzieht, wie es leider an vielen Orten geschieht.

Die Macht dieser Gestaltungslehren geht dabei durchaus in gesundheitliche Bereiche und kann das Lebensglück, Partnerschaften, Familie, Karriere, finanziellen Erfolg und das öffentliche Profil nachhaltig fördern.

Ein gewisser Aufwand an Zeit und Geld ist dafür aber erforderlich, genauso wie für gesunde Nahrung, Nahrungsergänzung und hochwertige oder spezialisierte Kleidung. Ich habe mir in Anbetracht dessen, dass meine ganze Freizeit und Geld in meine Heilerausbildung und gesunde Sachen geflossen sind, immer wieder vor Augen gehalten, welchen gewaltigen Gewinn mir meine Erscheinungsfreiheit und meine Glücksgefühle langfristig bringen werden. Unterm Strich rechnen sich diese Maßnahmen allemal, weil ich mir damit echte und dauerhafte Lebensqualität für jeden Tag generiere.

 

Der Fluss des Chi

Die geomantischen Lehren beschreiben die Qualität der Lebensenergie (chinesisch: Chi), die sich durch die Atmosphäre und durch die Landschaften bewegt. Sie setzt sich aus klimatischen, geologischen und kosmischen Faktoren zusammen. Chi enthält sowohl physikalisch-grobstoffliche Anteile, wie z.B. Wärme, Luft- und Wasserströmung, als auch feinstoffliche Anteile.

Einige wichtige Prinzipien im Chi-Fluss

  • Chi bewegt sich wie Wind (Feng) und Wasser (Shui). Es mäandert, bildet Wirbel und Wolken beim aufsteigen. Es breitet sich in Räumen aus und entfaltet seine Kraft am Besten in Bewegung, die nicht zu aprubt aber auch nicht zu schwerfällig ist.

  • Gerade Linien (z.B. Straßen und begradigte Flussläufe), Ecken und Kanten erzeugen stark gerichtetes Chi. Dieses wirkt disharmonisch.

  • Unbewegtes Chi oder heftig wirbelndes Chi wirkt ebenfalls disharmonisch.

 

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© Bildpixel – pixelio

Leben in Ordnung

Die Wirkungen der feinstofflichen Kräfte werden ausführlich in der Traditionellen Chinesischen Medizin untersucht, das Fundament bildet die Lehre von Yin-Yang und den 5 Elementen. Solche Lehren gibt es überall auf der Welt in ähnlicher Form. Aus den 8 Himmelsrichtungen wirken 8 verschiedene feinstoffliche Kräfte auf jeden Ort ein.

Dieser Einfluss wird in einem Ordnungssystem beschrieben das sich Ba Gua nennt, das bedeutet 8 Felder. Vom Zentrum des Gebäudes aus können die Energiequalitäten wie Tortenstücke, oder wie ein Raster mit 9 Feldern betrachtet werden, wobei der Mitte eine besondere Bedeutung zukommt. Es wird Tai Chi genannt und entspricht dem Dan Tien oder indisch Hara im Körper. In der Mitte verbinden sich Himmel, Mensch – Lebensumgebung und Erde.

 

© artellia – Fotolia.com

 

Alle Tätigkeiten, Lebensbereiche, Organe, Nährstoffe etc. können den Elementen zugeordnet werden, und jeder Mensch besitzt seine individuelle Elemente – Konstitution, und reagiert deshalb unterschiedlich auf die klimatischen Energien der Himmelsrichtungen. Feng Shui beschäftigt sich damit, Harmonie herzustellen zwischen den Bereichen des Gebäudes und den Menschen.

Aus dem Istzustand einer Wohnung kann ein Feng Shui Berater Rückschlüsse auf die Lebenssituation der Bewohner ziehen, ähnlich wie ein Astrologe mit dem Horoskop.

Oftmals beginnt Feng Shui – Gestaltung mit einer gründlichen Entrümpelung und energetischen Reinigung. Allein dafür lohnt sich oft schon eine Beratung, denn ein solcher Prozess schafft oft erhebliche Erleichterung und Seelenfrieden.

Im nächsten Schritt können gewisse Lebensbereiche neu geordnet werden, Dinge bekommen einen sinnvollen Platz, und ebenso die Erinnerungen und Gefühle, die mit den Dingen verbunden sind.

Beim höheren Feng Shui wird ein Gebäude wie ein Energie-Mandala aufgefasst, das man bewusst nutzen kann um Ziele zu erreichen, und z.B. auch Voraussetzungen für Heilung auf naturheilkundlicher Basis zu schaffen. So ist es möglich, dass homöopathische Hochpotenzen erst richtig gut anschlagen, wenn bestimmte Feng Shui – Probleme gelöst wurden.

Eine perfekte Feng Shui Situation kann es niemals geben, und deshalb fasse ich diese Methode als Prozess auf, der immer wieder neue Gestaltungen hervorbringt. So wie das Leben eben ständig im Wandel, im Prozess, und idealer Weise im Fluss verläuft. Genau diesen „Flow“, den kraftvollen aber auch von Leichtigkeit erfüllten Fluss unterstützt Feng Shui.

 

Wohlfühlen – Natürlichkeit und Geborgenheit

Diese Qualitäten sind meiner Ansicht nach das oberste Ziel der Wohnraumgestaltung. Wir westlichen Menschen haben oft den Kontakt zum Körper, seiner Sinnlichkeit und Empfindsamkeit verloren, und deswegen ist unsere gebaute Umgebung oft kalt und unnahbar. Wir setzen uns schädlichen Substanzen und Strahlungen aus und leben deshalb unter permanenten Stress. Für Sensible ist es sehr wichtig, einen Ort zu haben, an dem der Stress abgebaut und aufgetankt werden kann, und das sollte möglichst zumindest der Schlafplatz sein, denn dort findet die Regeneration statt.

Bild Landschaft 4 Tiere

© Windpferd Verlag (Gerstung / Melhase)

Das “Lehnstuhl – Prinzip” im Feng Shui

Energiesparlampen – umweltgerecht???

Energiesparlampen aus Leuchtstoffröhren enthalten soviel giftiges Quecksilber, dass sie Vergiftungen mit bislang unabsehbaren Spätfolgen verursachen können. Immer wieder ereigneten sich epidemische Quecksilber-Vergiftungen der Bevölkerung in vielen Ländern aufgrund industrieller Kontaminierungen  z.B. von Gewässern. Deshalb wurde der technische Gebrauch von Quecksilber 2009 durch die Vereinten Nationen verboten. Nur seine Verwendung in Lampen – für den massenhaften Privatgebrauch!!! -  ist weiterhin erlaubt.

Wenn eine solche Lampe bricht während sie leuchtet, verteilt sich der überwiegende Anteil des bis zu 6 mg offiziell erlaubten Schwermetalls pro Lampe, in der Atemluft. Wenn es eingeatmet wird, hat der Körper keine natürliche Möglichkeit der Entgiftung. Das Quecksilber schädigt das Nervensystem. Für die fachgerechte Entsorgung in einem solchen Fall ist ein Set notwendig, das laut u.g. Video ca. 140 Euro kostet, und u.a. eine Atemmaske, einen Schutzanzug und spezielle Chemikalien zur Bindung des Quecksilbers in den Scherben enthält.

Das Licht von Leuchtstofflampen besitzt ein unnatürliches Spektrum und schädigt deshalb die Augen. Es flackert, bewirkt dadurch Ermüdung und beeinträchtigt die Scharfsicht. Das elektromagnetische Feld, das durch die Vorschaltgeräte der Lampen erzeugt wird, ist stark, nervenschädigend und erzeugt für viele sensible Menschen akuten, spürbaren Stress.

Nach meinem Geschmack ist das Licht eine ästhetische Katastrophe. Es ist kalt und lässt menschliche Haut krank aussehen bzw. leicht gerötete Bereiche der Neurodermitis-Haut noch viel heftiger aussehen. Mir gehts mit diesem Licht, der energetischen Kontaminierung und der chemischen Gefahr nicht gut, und deshalb kommen mir diese Lampen nicht in die Wohnung!

 

… etwas Wärme hingegen kann niemals schadenGlühbirne

http://heatball.de

 

Weitere Alternativen gibt es z.B. hier:

http://www.leuchtenzentrale.de/Gluehlampen?refID=af1

 

 

Dieses Video zum Thema beleuchtet das Thema ausgiebig Blitz

 

Mobilfunkstrahlung: Pflanzen keimen nicht in Nähe von Netzwerk-Routern

Mir persönlich ist es schon einige Male passiert, dass durch ein aktives WLan-Netzwerk (Router plus Rechner auf Empfang) meine Augenlieder zitterten und mein ganzer Körper sich anfühlte wie unter Strom. Bei solchen Symptomen kann ich geltende Grenzwerte nicht mehr ernstnehmen. Wer sich eingehender mit der Thematik beschäftigen mag, dem empfehle ich zum Einstieg die Internetseite und Bücher von Wolfgang Maes. Er hat Messtechnik entwickelt und tausende Messungen von Wohn- und Arbeitsräumen durchgeführt bezüglich Elektrosmog, Schall, biologische und chemische Belastungen in Räumen. http://www.maes.de/

PRAVDA TV - Live The Rebellion

keime-mobilfunkstrahlung

Ein einfaches Experiment dänischer Schülerinnen zur angeblichen Strahlen-Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung sorgt international und auch bei Wissenschaftlern für kontroverse Diskussionen und Interesse. Im Keimtest mit Kresse in strahlungsfreien Räumen und direkt neben aktiven Netzwerk-Routern zeigte sich, dass die den elektromagnetischen Strahlungsquellen ausgesetzten Samen nicht keimen wollten. Jetzt wollen Wissenschaftler das Experiment unter Laborbedingungen wiederholen.

(Bild: Offensichtliche Unterschiede nach 12 Tagen Keimtest. Im Schulexperiment keimte Gartenkresse in der Nähe von W-Lan-Routern (r.) überhaupt nicht)

Mit ihrem Experiment haben die fünf Neuntklässerinnen der dänischen Hjallerup Skole einen regionalen Forschungspreis gewonnen. Begonnen habe alles mit einer sich aus den Beobachtungen der Schülerinnen ergebenden Frage, nach dem Einfluss schon Mobilfunk-strahlung. Immer dann, wenn die Schülerinnen ihr Mobiltelefon nachts dicht neben dem Kopfkissen positioniert hatten, glaubten sie am nächsten Tag Konzentrationsschwächen bei sich selbst festzustellen.

Nachdem die Schulleitung ein Experiment abgelehnt hatte, in dem die Schülerinnen die Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf Menschen testen wollten, erstellten…

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